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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

leave me behind

Leave Me Behind
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Das Buch hat mich echt positiv überrascht und gut unterhalten. Ich würde es mit 3 von 5 Spice einordnen. Schon spicy, aber nicht übertrieben, eher gut verteilt und passend zur Story. Es gibt keine dauernden ...

Das Buch hat mich echt positiv überrascht und gut unterhalten. Ich würde es mit 3 von 5 Spice einordnen. Schon spicy, aber nicht übertrieben, eher gut verteilt und passend zur Story. Es gibt keine dauernden expliziten Szenen, sondern alles ist gut in Handlung und Beziehung eingebaut.

Die Story ist direkt spannend und man kommt schnell rein. Besonders die Dynamik innerhalb der Einheit und zwischen den Charakteren hat für mich gut funktioniert. Die Mischung aus militärischem Setting, Spannung und emotionalen Momenten passt einfach ziemlich gut zusammen.

Die Atmosphäre ist oft ziemlich intensiv, eher roh und angespannt, aber gleichzeitig gibt es auch verletzliche Momente.

„Die Luft ist kalt und klamm auf meiner Haut, während mein Blut zu kochen beginnt.“

Solche Stellen haben die Stimmung echt gut rübergebracht.

Die Charaktere mochte ich insgesamt auch, vor allem die Entwicklungen und die ganzen moralisch schon schwarzen Zonen, in denen sich viele bewegen. Das hat die Story interessanter gemacht. An manchen Stellen hätte ich mir aber etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht, gerade wenn es um Verluste geht.

Ein Punkt, der für mich hängen geblieben ist, ist das Ende und der Umgang mit den vielen Todesfällen. Es sterben im Laufe der Geschichte echt einige Figuren, und das ist zwar oft gut beschrieben, aber emotional kommt es nicht immer so richtig an. Da hätte ich mir gewünscht, dass das mehr nachwirkt und stärker verarbeitet wird, auch im Epilog.

Der Epilog war zwar okay und rund, aber auch ein bisschen zu ruhig und schnell abgeschlossen. Da hätte mehr Raum für Trauer oder Erinnerung gut getan.

„Dieses Leben ist weder glanzvoll noch gefährlich, aber es ist das, was wir wollen.“

Das passt zwar zur Stimmung, aber emotional hätte es für mich mehr sein dürfen.

Trotzdem ist das Buch insgesamt echt gut gemacht. Der Aufbau funktioniert, es ist spannend und man kommt schnell durch. Die Mischung aus Action, Spannung und Beziehung hat für mich gut funktioniert.

Fazit
Ein atmosphärisches Military Romance Buch mit guter Dynamik, einer soliden Story und einer guten Balance zwischen Spice und Handlung. Das Ende hätte emotional stärker sein können, aber insgesamt definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Red as Royal Blood

Red as Royal Blood
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Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist eine leichte, angenehme Lektüre für zwischendurch, in die man schnell hineinkommt, da es sich um einen Einzelband handelt und keine komplizierte Vorgeschichte ...

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist eine leichte, angenehme Lektüre für zwischendurch, in die man schnell hineinkommt, da es sich um einen Einzelband handelt und keine komplizierte Vorgeschichte nötig ist.

Allerdings merkt man deutlich, dass sich das Buch eher an ein jüngeres Publikum richtet. Meiner Einschätzung nach liegt die Zielgruppe etwa im Alter von 12 bis 16 Jahren. Die Hauptprotagonistin ist zwar bereits volljährig, dennoch gibt es entsprechend keinen Smut oder explizite Inhalte, höchstens sehr leichte Andeutungen, die wirklich harmlos bleiben.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wodurch sich die Geschichte sehr locker lesen lässt.
Die Liebesgeschichte war zwar ganz süß, aber für mich von Anfang an ziemlich vorhersehbar.

Das gilt auch für die größeren Handlungsstränge. Es gab zwar mehrere Plotentwicklungen, aber keine davon konnte mich wirklich überraschen.
Trotzdem ist das Buch insgesamt eine nette Geschichte für zwischendurch, vor allem für jüngere Leserinnen und Leser oder für alle, die einfach etwas Leichtes ohne große Ansprüche lesen möchten.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Wenig Katzen, dafür viel Tiefsinn

Katzen, die wir auf unserem Weg trafen
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"All diese Geschichten würden nicht weiterleben, dachte Aisha. Aber spielte das eine Rolle?
Hier, unter diesem Nachthimmel wanden sich all die Worte zu den Sternen empor, und die Sterne würden sie bewahren, ...

"All diese Geschichten würden nicht weiterleben, dachte Aisha. Aber spielte das eine Rolle?
Hier, unter diesem Nachthimmel wanden sich all die Worte zu den Sternen empor, und die Sterne würden sie bewahren, und die Sterne würden sie den Wellen erzählen, und die Wellen würden an Land spülen, sich zurückziehen und wiederkommen, auch wenn sie alle tot waren.
Und auch wenn das nichts bedeutete und diese Geschichten nicht fortlebten, so lebten sie doch jetzt.

Reichte das nicht? Es würde reichen müssen. Sie würden dafür sorgen, dass es reichte, wenn diese Geschichten jetzt lebten."



Der Jugendroman Katzen, die wir auf unserem Weg trafen beginnt mit einer ebenso schlichten wie erschütternden Ausgangslage. Die Welt wird enden. Ein Meteoroit wird die Erde treffen und alles Leben auslöschen.
Der Menschheit bleibt nur noch etwa ein Jahr.

Im Zentrum der Geschichte steht Aisha, die eigentlich gerade am Beginn eines neuen Lebensabschnitts steht. Nach ihren bestandenen Prüfungen träumt sie von Freiheit, Studium und neuen Erfahrungen.
Doch genau in diesem Moment wird ihr diese Zukunft genommen. Besonders eindrücklich ist die Szene, in der sie die Nachricht vom Weltuntergang erfährt.
Ein unbeschwerter, fast romantischer Augenblick, mit ihrem Freund, kippt abrupt ins Verderben.
Gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Freund Walter und dessen Eltern macht sie sich schließlich auf den Weg nach Kuching, dem Ort ihrer frühen Kindheit und zugleich dem Ort, an dem sie ihre verschwundene Schwester June vermuten.
Entgegen der Erwartungen entwickelt sich die Geschichte jedoch weniger als klassische Reiseerzählung, sondern verlagert ihren Fokus schnell auf das Ankommen. June wird vergleichsweise früh gefunden und der eigentliche Kern der Handlung liegt in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem bewussten Erleben der verbleibenden Zeit.

Aisha ist eine emotional vielschichtige Protagonistin. Sie schwankt zwischen Hoffnung und Resignation, zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Versuch, sich vor weiterem Schmerz zu schützen.
Ihre Angst vor Bindungen wirkt nachvollziehbar und macht sie greifbar. Walter hingegen bleibt über weite Strecken sehr konstant.
Er ist ruhig, unterstützend und optimistisch.
Das macht ihn zwar sympathisch, aber auch etwas eindimensional.
Am Ende zeigt sich jedoch auch, dass Walter mehr Tiefe besitzt, als zunächst den Anschein hat, da er mit seinen eigenen Gefühlen deutlich reflektierter und reifer umgeht, diese jedoch bewusst nicht nach außen trägt.

Thematisch konzentriert sich der Roman stark auf das Innenleben seiner Figuren. Der Weltuntergang bleibt eher Hintergrund als treibende Kraft der Handlung. Stattdessen geht es um Familie, Verlust, Versöhnung und die Frage, wie man mit begrenzter Zeit umgeht.
Eine besonders eindrückliche Ergänzung ist die Darstellung einer hypothetischen Zukunft, also eines Lebens, das Aisha hätte führen können, das ihr jedoch verwehrt bleibt.
Die zentrale Botschaft ist klar.
Im Hier und Jetzt leben, Bindungen zulassen und die gemeinsame Zeit wertschätzen, auch und gerade weil sie endlich ist.
Hoffnung zeigt sich hier weniger in der Möglichkeit zu überleben als im bewussten Miteinander.

Das Ende bleibt offen. Ob die Welt tatsächlich untergeht, wird nicht eindeutig beantwortet. Dennoch fühlt sich die Geschichte abgeschlossen an.
Die Familie ist vereint, Konflikte sind zumindest teilweise verarbeitet und Aisha hat eine spürbare Entwicklung durchlaufen.

Insgesamt ist der Roman ein ruhiges, nachdenkliches Jugendbuch, das weniger durch Spannung als durch seine emotionalen und thematischen Schwerpunkte überzeugt. Auch wenn ich es nicht unbedingt aktiv weiterempfehlen würde, hat es mir insgesamt gut gefallen, insbesondere wegen seiner Botschaften über das Leben, die Zeit und den Wert von Beziehungen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Naja

Fall into Dreams
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Fall into Dreams ist ein netter, kurzweiliger Romance-Roman für zwischendurch, der sich angenehm lesen lässt, mich insgesamt aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Gerade die ersten Seiten zogen sich ...

Fall into Dreams ist ein netter, kurzweiliger Romance-Roman für zwischendurch, der sich angenehm lesen lässt, mich insgesamt aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Gerade die ersten Seiten zogen sich für mich etwas, da die Geschichte nur langsam in Gang kommt. Der Roman folgt dabei vielen klassischen Romance-Mustern und bleibt insgesamt recht klischeehaft und vorhersehbar. Die Liebesgeschichte ist zwar süß erzählt, große Spannungsmomente oder intensives Knistern zwischen den Charakteren bleiben jedoch eher aus.

Ein persönlicher Punkt, der mein Leseerlebnis beeinflusst hat: Die Figuren sind alle Mitte 30, eine Protagonistin hat sogar bereits eine fast volljährige Tochter. Als Leserin Anfang 20 fiel es mir dadurch schwer, mich wirklich in die Lebensrealität und Gedankenwelt der Charaktere hineinzuversetzen. Für Leser:innen, die sich eher in dieser Lebensphase befinden, dürfte die Geschichte vermutlich besser funktionieren.

Die Handlung basiert stark auf einer gemeinsamen Vergangenheit der beiden Hauptfiguren, allerdings fehlen Rückblenden oder tiefere Einblicke in diese Zeit. Dadurch blieb die emotionale Verbindung für mich etwas abstrakt und schwer nachfühlbar.

Die letzten 60–70 Seiten wurden zwar deutlich spannender und haben das Tempo angezogen, dennoch blieb das Ende für mich enttäuschend, da es weder besonders überraschend noch emotional wirklich mitreißend war, ich hatte mir hier einfach mehr erhofft.

Insgesamt ein solides Buch für zwischendurch: leicht zu lesen, romantisch und angenehm, aber kein Titel, den ich unbedingt weiterempfehlen oder erneut lesen .

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Thea Magica

Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint
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Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort begeistert! Ich war direkt mittendrin und konnte dem Geschehen mühelos folgen. Besonders Robin Fluff hat es mir angetan: Ihre Gefühle sind nachvollziehbar ...



Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort begeistert! Ich war direkt mittendrin und konnte dem Geschehen mühelos folgen. Besonders Robin Fluff hat es mir angetan: Ihre Gefühle sind nachvollziehbar beschrieben, sie wirkt nahbar und sympathisch. Auch die Nebenfiguren, allen voran Mailin und Cornelius, sind interessant und gut charakterisiert.

Der Weltenbau und das Magiesystem sind originell: Tee als Auslöser magischer Fähigkeiten ist eine charmante Idee, liebevoll umgesetzt und stimmig in die Geschichte integriert.

Ab dem zweiten Abschnitt nimmt die Handlung deutlich an Spannung zu, man erfährt mehr über die Teemagie und die Hintergründe der Figuren. Das Ende ist allerdings sehr temporeich, wirft spannende Fragen auf und macht Lust auf den nächsten Band. Besonders gespannt bin ich auf Grey, seine Vergangenheit und den geheimnisvollen Schatz.

Insgesamt ist das Buch locker, spannend und unterhaltsam. Also ein sehr gelungener Auftakt mit sympathischen Figuren, origineller Magie und einer Welt, die neugierig auf mehr macht. Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen!

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