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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2019

Es hat eine besondere Atmosphäre

Der letzte Magier von Manhattan
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Der letzte Magier von Manhattan hat mich vom ersten Moment an angesprochen.
Ich liebe das Cover!
Am Anfang der Geschichte ist viel Erklärung und eben der Anfang von allem. Das ließ sich aber gut lesen ...

Der letzte Magier von Manhattan hat mich vom ersten Moment an angesprochen.
Ich liebe das Cover!
Am Anfang der Geschichte ist viel Erklärung und eben der Anfang von allem. Das ließ sich aber gut lesen und hat vor allem neugierig gemacht.
Ich finde Zeitreisen ja immer so faszinierend.
Kennt ihr das, wenn ihr euch euren Kopf zerbricht darüber wie etwas funktionieren kann? Wenn die Protagonistin jetzt dieses oder jenes tut, tut sie es jetzt, aber eigentlich ist es ja schon geschehen, weil es die Vergangenheit ist. Ich liebe das Gegrübel!
Das Buch selbst hatte ein paar Längen, muss ich sagen, aber durch diese ganz besondere Atmosphäre, die es hatte, hat es mich nicht allzu sehr gestört, dass es hin und wieder eben schleppend voran ging.
Die Charaktere sind nicht wirklich durchschaubar. Sie sind geheimnisvoll und verschlossen. Die meiste Zeit begleiten wir eben Esta, die einfach total cool ist und im Grunde immer ganz genau weiß, was sie tut. Sie ist schlagfertig und behält jederzeit die Kontrolle. Ich fand sie einfach super!
Besonders die letzten 200 Seiten waren irre gut! Ich hab sie an einem Tag gelesen, weil es so spannend und mitreißend wurde. So viele Wendungen und Überraschungen...
Ich freu mich auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Es hat gedauert, aber es hat mich in seine Klauen bekommen

ELFENKÖNIG
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Elfenkönig, das kann ich euch sagen, hat es mir alles andere als leicht gemacht.
Ich glaube, es ist das Buch, das es mir in diesem Jahr am allerschwersten gemacht hat.
Ich habe es angefangen und ziemlich ...

Elfenkönig, das kann ich euch sagen, hat es mir alles andere als leicht gemacht.
Ich glaube, es ist das Buch, das es mir in diesem Jahr am allerschwersten gemacht hat.
Ich habe es angefangen und ziemlich schnell gemerkt, dass es so nichts wird.
Ich wusste einfach nicht mehr alles und hatte das Gefühl, dass das, was ich wusste, schlichtweg zu wenig war.
Aber kein Problem, ich habe mir Elfenkrone, den Vorgänger geschnappt und die letzten 100 Seiten erneut gelesen.
Direkt weiter habe ich dann diesen Band gelesen, aber dennoch fand ich keinen Bezug.
Es war mühsam und Spaß kam gar nicht auf.

Elfenkrone gefiel mir war ja so wahnsinnig gut und ich wollte mir Elfenkönig nicht kaputt machen - aufgrund meiner aktuellen Lesestimmung.
Ich habe es beiseite gelegt.
Beim zweiten Versuch sah es leider ziemlich genauso aus, aber hey, alle guten Dinge sind drei, nicht wahr?
Und so war es auch.

Beim dritten Mal hat es auch etwas gedauert, aber ich wollte jetzt einfach wissen, wie es in Elfenheim weitergeht.
Ich war zwischenzeitlich kurz davor abzubrechen, ehrlich, aber ich blieb dran und Leute, wirklich, ich bin froh darum.
Ab der Mitte etwa hatte es mich.
Es nahm endlich an Fahrt auf und wurde spannend.
All die Intrigen, Geheimnisse, Machtspielchen - es hat mich gefesselt und ich wollte wissen, was Sache ist.
Was würde als nächstes geschehen?
Das konnte man nicht ahnen, wirklich nicht.
Es wurde tatsächlich so gut, dass ich die zweite Hälfte des Buches regelrecht verschlungen habe - und es genossen habe.
Holly Black schreibt märchenhaft und angenehm.

Ich liebe Elfenheim - diese mysteriöse, düstere Welt mit ihren ganz eigenen Regeln.
Ein fantastischer Ort und es wurde noch fantastischer, da wir in dem Buch einen anderen Teil der Welt kennenlernen, der einfach genial war - so anders, so fantasievoll und so beängstigend.

Jude, die Protagonistin, ging mir teilweise etwas auf die Nerven.
Das ließ zwar nach, aber es war anfangs anstrengend.
Ihre Machtgier konnte ich zuvor immer verstehen, aber hier fiels mir schwerer.
Und Cardan? Hach, Cardan. Ich liebe ihn.
Das Ende ließ mich zuerst dahinschmelzen und im nächsten Moment wollte ich Elfenheim brennen sehen. Das Ende ist Holly Black so gut gelungen. Es hat mich schockiert und überrascht und solche Momente, die ich nicht kommen sehe, schätze ich ganz besonders.


FAZIT

Elfenkönig konnte mich nicht so sehr umhauen, wie es Elfenkrone konnte, allerdings hat es mich doch noch fesseln und begeistern können.
Ich hätte nicht erwartet, dass sich meine Meinung noch so wenden ließ, aber genau das ist geschehen.
Elfenheim ist eine grandiose, düstere Welt, in der ich letztlich gerne noch länger geblieben wäre.
Vor allem nach diesem Ende!
Dieser Band ist meiner Meinung nach schwächer als der Auftakt, aber als er an Spannung aufnahm, was eine Weile gedauert hat, hatte es mich total in seinen Klauen.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Happy Birthday!

Wir feiern dich
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Ich empfinde dieses Buch nicht als reines Kinderbuch.7 Es lässt sich auch Erwachsenen zu Geburtstagen als kleine Aufmerksamkeit schenken.
Den kleinen Pinguin muss einfach jeder süß finden.
Wir mögen das ...

Ich empfinde dieses Buch nicht als reines Kinderbuch.7 Es lässt sich auch Erwachsenen zu Geburtstagen als kleine Aufmerksamkeit schenken.
Den kleinen Pinguin muss einfach jeder süß finden.
Wir mögen das Buch wirklich sehr gern und ich werde es vermutlich in Zukunft das eine oder andere Mal zu Geburtstagen verschenken.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Wirklich süß!

Ich mag keine Bücher. Nie. Niemals. Nie.
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Das, muss ich ganz ehrlich sagen, ist unser bisheriges Highlight des ersten Programmes des Verlages.. Sowohl meines als auch das meines Sohnes.
Es ist ganz bezaubernd, wie das kleine Mädchen Spaß am Lesen ...

Das, muss ich ganz ehrlich sagen, ist unser bisheriges Highlight des ersten Programmes des Verlages.. Sowohl meines als auch das meines Sohnes.
Es ist ganz bezaubernd, wie das kleine Mädchen Spaß am Lesen findet.
Zuerst bekommt sie andauernd welche geschenkt und mag sie überhaupt nicht und sie zweckentfremdet sie, bis sie Abenteuer erlebt - die wir doch sehr häufig nur in Bücher erleben.
Es ist zuckersüß gestaltet und auch inhaltlich eben wirklich toll! Vielleicht ein Buch um Kindern, die bisher keine Bücher mögen, ebendiese näher zu bringen.
Wir lieben es.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Erschreckend und grausam, aber auch mitreißend

Die Arena: Grausame Spiele
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Als ich zum ersten Mal auf das Buch aufmerksam wurde, dachte ich an Die Tribute von Panem - wovon ich ein großer Fan bin, aber bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass es doch anders ist.
Der Zirkusaspekt ...

Als ich zum ersten Mal auf das Buch aufmerksam wurde, dachte ich an Die Tribute von Panem - wovon ich ein großer Fan bin, aber bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass es doch anders ist.
Der Zirkusaspekt sprach mich auf Anhieb an und meine Neugierde war entfacht.

Ich weiß nicht, was ich als am beängstigendsten empfand.
Der Zirkus, in dem die Menschen - die Dregs - gezwungen waren ihr Leben zu riskieren oder die Pures, die höhere Gesellschaft, die genau das sehen und erleben wollten.
Sie wollten tote Dregs - auf möglichst spektakuläre Weise.
Der Zirkus war sowohl faszinierend als auch grausam.
Faszinierend, wie die Artisten dort zusammenhalten, wie sehr sie um ihr Leben kämpften, zu was sie alles fähig waren - aber eben auch grausam, denn der Tod gehörte zum Alltag.
Dem Zirkusdirektor ging es nur um Ruhm und Geld. Ein grauenhafter Mann!

Die Geschichte ging nicht allzu tief, sowohl auf emotionaler als auch charakterlicher Ebene nicht. Das hätte ich mir gewünscht, dennoch konnte sie mich fesseln und ich habe es wirklich gern gelesen.
Der Schreibstil ist flüssig. Es gibt einige kurze Sätze, was zwischendurch mal abgehakt wird, ebenso sind die Kapitel sehr kurz. Teilweise nur eine halbe bis anderthalb Seiten. Die Sichtwechsel zwischen Ben und Hoshiko sind aber gelungen, so bekommt man einen guten Eindruck vom Leben als angesehener Pure als auch vom Zirkusleben.

Die Liebesgeschichte muss ich leider stark kritisieren, denn sie war für mich nicht nachvollziehbar und auch überhaupt nicht notwendig.
Es geht viel zu rasant. Sie verbringen kaum Zeit miteinander, sie kennen sich kaum, aber innerhalb von drei Tagen sprechen sie von Liebe.
Diese klassische "Instalove" ist leider überhaupt nicht meins.
Schnell verlieben, voll in Ordnung, aber wenn man sich eigentlich gar nicht kennt, keine besondere Zeit miteinander verbracht hat, dann ist es für mich nicht verständlich.
Aber ich konnte beim Lesen drüber hinwegsehen, weil es keinen enormen Teil eingenommen hat.
Ich habe ein paar Mal mit den Augen gerollt und dann war es auch okay. I
Ich habe es halt trotzdem wirklich gerne gelesen.

Ein Punkt, den ich hier noch ansprechen muss, da es doch ein sehr aktuelles und immer wichtiges Thema ist: Rassismus! Denn im Grunde ist es nichts anderes in dem Buch.
Die Dregs waren nämlich einst Einwanderer, von denen die Pures irgendwann zu viel hatten und sie an die Randbezirke der Städte gepfercht haben. Das Szenario ist so furchtbar. Es ist furchtbar, wie die Menschen geteilt werden.
Die Pures hielten die Dregs nicht für Menschen mit Gefühlen und Werten.
Ihr merkt also, ein erschreckendes Bild!

FAZIT

Die Arena - Grausame Spiele ist ein finsterer Auftakt einer Dilogie mit einem sehr faszinierenden Zirkusaspekt, der mich mitreißen konnte. An der Charaktertiefe fehlte es allerdings leider.
Die Liebesgeschichte darin und ich wurden nicht warm miteinander, aber ich konnte darüber hinwegsehen, weil der Fokus des Buches dennoch auf dem Zirkus und die Spaltung der Gesellschaft lag.
Ein grausame, erschreckende, düstere aber auch mitreißende und spannende Geschichte.