Leseempfehlung!!
Dorn. Ruf der TotenNachdem ich Zimmer 103 beendet habe, konnte ich Zimmer 203 nicht lange liegen lassen.
Man befindet sich wieder in dem Hotel Dornwald. Es hat sich nicht viel getan zum letzten Mal. Das Hotel ist immer ...
Nachdem ich Zimmer 103 beendet habe, konnte ich Zimmer 203 nicht lange liegen lassen.
Man befindet sich wieder in dem Hotel Dornwald. Es hat sich nicht viel getan zum letzten Mal. Das Hotel ist immer noch am verfallen und Dorn wohnt weiterhin alleine dort.
Nein Stop, eine Sache hat sich geändert - Buddy ist bei Simon Dorn geblieben. Somit ist Simon doch nicht mehr ganz alleine.
Aber da seine „Sponsorin“ verstorben ist, fehlt auch weiterhin das Geld für das Hotel zu renovieren. Bis er plötzlich von einer Unbekannten Geld erhält. Erst sträubt er sich, aber da er das Geld dringend braucht, willigt er doch ein, ihr per Handy psychologische Hilfe zu geben. Ohne zu wissen, dass die Klientin bereits Tod ist. Hiermit startet eine perfide Mordserie, die fast nicht lösbar scheint.
Es tauchen natürlich auch Personen aus dem ersten Teil aus. EIne große Rolle spielt natürlich auch Lea Wagner.
Neben den bereits bekannten Personen taucht auch der Bruder von Lea Wagner und der Vater von Simon Dorn auf, welche entscheidene Rollen übernehmen.
Wieder schafft es Jan Beck den Leser von der ersten Seiten an zu fesseln. Da bei mir der erste Teil noch nicht lange her war, habe ich mich direkt wieder „heimisch“ geführt. Simon Dorn, störrisch wie immer. Lea Wagner hat weiterhin ihren ganz eigenen Kopf, egal was der Chef sagt. Und Buddy sorgt immer wieder für gute Laune während dem Buch.
Die Kapitel haben eine super Länge, wodurch man das Buch aber „leider“ auch nicht wirklich aus der Hand legen kann. Weil „Ein Kapitel geht schon noch“ hat mir leider ziemlich viel Schlaf geraubt :D
Der Ausgang vom Buch lässt einen mit vielen Fragen zurück - vor allem, warum sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn wenden?
Was aber auch sehr spannend war bzw. Einem auch etwas Angst macht - was mit KI alles möglich ist. Bereits jetzt kann man ganz oft nicht mehr zwischen Wirklichkeit und KI entscheiden. Diesen Punkt hat Jan Beck in dem Buch sehr gut dargestellt und lässt den Leser definitiv auch etwas nachdenklich zurück.