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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2024

Super Einstieg ins Thema

Not Your Business, Babe!
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In „Not your Business, Babe!“ nimmt Verena Bogner die Leserinnen mit in die Arbeitswelt und behandelt die Herausforderungen, denen Frauen in der Arbeitswelt gegenüber stehen. Sie gibt gute Einblicke in ...

In „Not your Business, Babe!“ nimmt Verena Bogner die Leserinnen mit in die Arbeitswelt und behandelt die Herausforderungen, denen Frauen in der Arbeitswelt gegenüber stehen. Sie gibt gute Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen und beschreibt auch wie sich ihre Wahrnehmung mit der Zeit gewandelt hat. Themen sind unter anderem die Auswirkungen des Patriachats, ungleiche Bezahlung und ein toxisches Arbeitsumfeld.

Ich fand es erschreckend, wie viele Situationen ich selber auch schon erlebt habe, das hat mir nochmal deutlich die Augen geöffnet, im Job solidarisch mit meinen Kolleg
innen, insbesondere mit meinen Kolleginnen umzugehen.

Spannend fand ich, dass Verena Bogner auch popkulturelle Vorbilder unter die Lupe nimmt. Und sich kritisch mit den Medien und den popkulturellen Frauenbildern auseinandersetzt.

Das Buch zeigt nicht nur die Probleme auf, sondern gibt auch ein paar praktische Ratschläge, zum Beispiel sind Playlisten für verschiedene Anlässe, zum Beispiel die nächste Gehaltsverhandlung enthalten.

Das Buch ist ein super Einblick, um in das Thema Arbeitswelt und Femininums einzusteigen, ich kann es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Tolle Fortsetzung

Starling Nights 2
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Im zweiten Band der Dilogie von Merit Niemeitz, geht es um Ashton und Zoe, die man bereits aus dem ersten Band kennt.
Ashton hat die Möglichkeit die Geschehnisse aus Band eins rückgängig zu machen, allerdings ...

Im zweiten Band der Dilogie von Merit Niemeitz, geht es um Ashton und Zoe, die man bereits aus dem ersten Band kennt.
Ashton hat die Möglichkeit die Geschehnisse aus Band eins rückgängig zu machen, allerdings braucht er dafür Zoe, die aus freien Stücken helfen muss. Zoe weiß nur, seit ihre Freunde Marbel und Cliff ihr alles über den Bund der Stare und ihre Machenschaften erzählt haben, Bescheid.
So scheint es für Ashton nicht einfach zu werden den Bund der Stare und ihre Mitglieder weiterhin am Leben zu halten.

Den ersten Band fand ich schon toll, aber auch der zweite war wieder super schön. Der Schreibstil von Merit ist einfach traumhaft und lässt sich total gut lesen. Man fühlt sich direkt in die Geschichte rein und ich habe bei ihrem Stil direkt Bilder vor den Augen.
Ashton, der im ersten Band total unsympathisch war entwickelt sich zu einem tollen Protagonisten und auch Zoe lernt man besser kennen.

Im zweiten Band steht die Geschichte von Ashton und Zoe im Vordergrund, der spannendere Teil ist definitiv der erste, aber der zweite hat dafür die schönere Liebesgeschichte. Man lernt viel über die beiden und die Beziehung der beiden entwickelt sich toll.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse etwas, aber rundum fand ich die Dilogie sehr gelungen, vor allem mochte ich den Fantasy-Anteil der Geschichte.
Ich kann es nur empfehlen zu lesen.

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Mal was ganz anderes

All dies könnte anders sein
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In ihrem Debutroman „All dies könnte anders sein“ von Sarah Thankam Mathews geht es um Sneha. Sneha kommt aus Indien und startet nach ihrem Studium einen Job in Milwaukee. Im Gegensatz zu vielen ihrer ...

In ihrem Debutroman „All dies könnte anders sein“ von Sarah Thankam Mathews geht es um Sneha. Sneha kommt aus Indien und startet nach ihrem Studium einen Job in Milwaukee. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kommiliton*innen hat sie Glück und findet trotz der Rezession einen Job. Sie kann dadurch ihre Eltern in Indien finanziell unterstützen. Sie stürzt sich in ihr neues Leben mit alten und neuen Freunden und auch ins Dating. Sie verliebt sich in Marina, eine Tänzerin. Ihre Eltern in Indien jedoch wissen nicht, dass sie auf Frauen steht und würden sich für ihre Tochter eine arrangierte Ehe wünschen. Sneha hadert mit den Traditionen ihrer Vorfahren.

Der Roman behandelt viele verschiedene Themen, wie zum Beispiel Rassismus, LGBTQ, Dating, Identitätsfindung und Arbeitsrecht. Ich finde es toll, dass die Protagonistin eine queere Person of Color ist. Jedoch finde ich aufgrund der Themenvielfalt, dass einiges vernachlässigt wurde und Teile oft nur kurz angesprochen werden, was etwas schade ist. Zudem versteht die Protagonistin die queere Community teilweise nicht so sehr, obwohl sie selbst Teil davon ist. Ein Beispiel dafür ist, wie sie sich zu dem Pronomen „they“ äußert.
Ein großer Kritikpunkt, den ich hab ist der Schreibstil. Ich hatte gehofft, dass ich mich dran gewöhnen werden, aber das ist leider nicht passiert. Ich musste mich richtig durchquälen, weil ich mit dem Schreibstil absolut nicht klarkam. Das Thema war wirklich toll und auch die Geschichte wäre insgesamt wirklich interessant, wenn der Schreibstil nicht wäre. Ich fand es sehr anstrengend, dass wörtliche Rede nicht gekennzeichnet wurde. Das macht das Ganze irgendwie leider sehr zäh. Am Anfang hatte ich zudem noch Probleme mitzukommen, auch die Personen am Anfang waren irgendwie schwer auseinanderzuhalten. Das hat sich im Laufe des Buches allerdings gebessert. Schade fand ich auch, dass man den Namen der Protagonistin erst zur Hälfte des Buches erfährt.
Alles in allem fand ich die Geschichte wirklich interessant, aber der Schreibstil ist ein dickes Minus, daher bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Total wichtig!

Das Ende der Unsichtbarkeit
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Das Buch „Das Ende der Unsichtbarkeit, warum wir über anti-asiatischen Rassismus reden müssen“ von Hami Nguyen hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es ist ein super wichtiges Buch. Die Autorin erzählt ...

Das Buch „Das Ende der Unsichtbarkeit, warum wir über anti-asiatischen Rassismus reden müssen“ von Hami Nguyen hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es ist ein super wichtiges Buch. Die Autorin erzählt die Geschichte ihrer Familie sehr authentisch. Ihre Familie musste aus Vietnam fliehen, als Hami gerade einmal zwei Jahre alt war. Sie erzählt die Geschichte ihrer Familie sehr persönlich und einfühlsam und bringt die Gefühle und Gedanke sehr gut rüber. Zum Beispiel wie man Ankommen und Wurzeln schlagen kann, wenn die Angst vor einer Abschiebung dauernd im Raum steht. Es ist wirklich mitreißend.

Ich habe anti-asiatischen Rassismus erst seit Corona auf dem Schirm. Zu der Zeit war er für mich das erste mal präsent. Das Buch hat mir noch mehr die Augen geöffnet.

Insgesamt ist „Das Ende der Unsichtbarkeit“ ein sehr empfehlenswertes und wichtiges Buch, das einen wirklich zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Unerwartet tiefgründig und emotional

Stars In Your Eyes
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In „Stars in your eyes“ von Kacen Callender geht es um Mattie der für einen Film gecastet wurde. Sein Filmpartner ist kein geringerer als Logan, der Bad Boy Hollywoods. Die beiden verstehen sich am Anfang ...

In „Stars in your eyes“ von Kacen Callender geht es um Mattie der für einen Film gecastet wurde. Sein Filmpartner ist kein geringerer als Logan, der Bad Boy Hollywoods. Die beiden verstehen sich am Anfang absolut nicht, werden dann aber in eine Fake-Relationship gedrängt und kommen sich so unerwartet näher. Auch die Leserinnen lernen sehr viel tiefgründigeres über die beiden.

Ich war sehr überrascht, ich hatte ein Romance Buch mit Hollwood Setting erwartet mit wenig Tiefgang. Dieses Buch ist allerdings wirklich tiefgründig und emotional. Man lernt viele Facetten der Protagonisten kennen.
Der Schreibstil von Kacen ist toll zu lesen, man fliegt quasi durch die Seiten. They nutzt auch verschiedene Auschnitte aus Blogs, Zeitungen, Twitter, etc. Das lockert das ganze total auf und finde ich hier super eingesetzt. Die genutzten Fanfictions haben mir allerdings nicht ganz so gut gefallen, ich mochte Fanfictions allerdings noch nie so gerne.
Was mir leider etwas fehlt, ist eine knisternde Stimmung zwischen den beiden, die auch bei den Leser
innen ankommt.

Insgesamt finde ich die Geschichte um Mattie und Logan aber wirklich toll. Die Charaktere und ihre Entwicklungen machen einfach Spaß und man hofft wirklich sehr, dass die beiden ein Happy End haben werden.

Ich kann es nur empfehlen zu lesen, wir brauchen viel mehr Bücher von queeren Autorinnen mit queeren Protagonistinnen. Die Sichtbarkeit der LGBTQIA+ Community ist einfach total wichtig und es kommen zum Glück immer mehr Bücher zu dem Thema raus.

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