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Veröffentlicht am 26.12.2025

Macht, Geheimnisse und falsche Fährten

Das Ganymed-Fragment
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Im Jahr 2225 hat sich die Menschheit tief ins Sonnensystem ausgebreitet. Auf der Raumstation Ceres herrschen Konzerne, Korruption und Ausbeutung. Als auf Ganymed ein Minenarbeiter unter rätselhaften Umständen ...

Im Jahr 2225 hat sich die Menschheit tief ins Sonnensystem ausgebreitet. Auf der Raumstation Ceres herrschen Konzerne, Korruption und Ausbeutung. Als auf Ganymed ein Minenarbeiter unter rätselhaften Umständen stirbt, gerät der heruntergekommene Ermittler Alan Bishop in einen Fall, der weit größer ist als erwartet. Gerüchte über eine fremdartige Entdeckung machen die Runde – und plötzlich steht nicht nur Bishops Leben, sondern das Machtgefüge des gesamten Sonnensystems auf dem Spiel.

Das Ganymed-Fragment hat mich vor allem durch seinen klaren, atmosphärischen und sehr fesselnden Schreibstil überzeugt. David Reimer gelingt es, eine dichte Stimmung aufzubauen, die einen sofort in diese düstere Zukunft hineinzieht. Die Welt wirkt durchdacht und glaubwürdig, ohne mit technischen Details zu überladen.

Besonders gefallen hat mir das dystopische Sci-Fi-Setting. Megakonzerne bestimmen das Leben, Gesellschaftsschichten sind klar voneinander getrennt, und Hoffnung scheint vielerorts nur noch eine Illusion zu sein. Diese trostlose, industrielle Zukunft passt hervorragend zur Geschichte und verstärkt die bedrückende Grundstimmung.

Ein echtes Highlight ist für mich die Hauptfigur Alan Bishop. Nach außen wirkt er angepasst, beinahe gleichgültig, doch innerlich ist er von Zweifeln, Loyalitätskonflikten und moralischen Fragen geprägt. Seine Entwicklung im Laufe der Handlung empfand ich als sehr authentisch und nachvollziehbar. Dadurch gewinnt die Geschichte spürbar an Tiefe und emotionalem Gewicht.

Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt, und je weiter Alan gräbt, desto unsicherer wird man, wem man überhaupt noch trauen kann. Diese Irrwege und Enthüllungen haben die Spannung kontinuierlich gesteigert.
Die Auflösung am Ende ist für mich schlüssig und rund und macht deutlich, dass es sich um einen soliden Auftakt einer größeren Geschichte handelt.

Der sogenannte „Alien-Faktor“ bzw. das Übernatürliche wird in diesem Band allerdings nur angerissen. Wer hier bereits sehr konkrete oder intensive außerirdische Elemente erwartet, könnte enttäuscht sein. Mich hat das jedoch nicht gestört, da es neugierig auf den zweiten Teil macht und bewusst Raum für Weiterentwicklung lässt.

Fazit:
Das Ganymed-Fragment ist eine gelungene Mischung aus Science-Fiction und Krimi. Es ist eine Geschichte, die nicht nur spannend unterhält, sondern auch zum Nachdenken über Macht, Intrigen, Verlogenheit und geheime Forschungen anregt. Mit seinem starken Setting, einem überzeugenden Protagonisten und einer durchgehend hohen Spannung ist der Thriller ein sehr empfehlenswerter Auftakt für alle, die düstere Sci-Fi mit Tiefgang mögen.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Humor, Herz und Spannung – Olivia und Harry

Bevelstoke – Die unergründlichen Wege einer Lady
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Lady Olivia Bevelstoke ist überzeugt, dass an den Gerüchten über ihren neuen Nachbarn etwas nicht stimmt. Angeblich soll Sir Harry Valentine seine Verlobte ermordet haben – doch Olivia glaubt nicht daran. ...

Lady Olivia Bevelstoke ist überzeugt, dass an den Gerüchten über ihren neuen Nachbarn etwas nicht stimmt. Angeblich soll Sir Harry Valentine seine Verlobte ermordet haben – doch Olivia glaubt nicht daran. Getrieben von Neugier beobachtet sie ihn heimlich aus ihrem Fenster, bis sie entdeckt wird. Zwischen scharfen Wortgefechten, wachsender Anziehung und Olivias unstillbarem Forscherdrang entwickelt sich eine ungewöhnliche Begegnung, die schnell mehr wird als bloße Neugier.

Schon nach dem ersten Band habe ich mich sehr auf Olivias Geschichte gefreut – ihr Charakter war für mich von Anfang an ein Highlight. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, und ich wurde zum Glück kein bisschen enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Dieser Band hat mich durchweg begeistert und mir beim Lesen einfach richtig viel Freude bereitet.

"Die unergründlichen Wege einer Lady" fühlt sich erfrischend anders an. Der Liebesverlauf folgt nicht dem gewohnten Schema, sondern überrascht immer wieder durch unkonventionelle Entscheidungen, Tempo- und Perspektivwechsel. Genau das macht die Geschichte so lebendig. Die Charaktere wirken frisch, eigenständig und voller Persönlichkeit.

Besonders gelungen fand ich die Erzählweise aus zwei Perspektiven. Dadurch konnte ich sowohl Olivia als auch Harry sehr nahekommen, ihre Gedanken nachvollziehen und emotional mit ihnen mitfühlen. Olivia ist klug, neugierig, mutig und herrlich eigenwillig – eine Protagonistin, die man einfach gern begleitet. Harry steht ihr in nichts nach, und ihr Zusammenspiel ist geprägt von Wortwitz, Spannung und einer spürbaren Anziehung, die sich organisch entwickelt.

Die kleine Krimi-Komponente, die Sir Harry aufzudecken versucht, bringt zusätzliche Spannung in die Handlung und sorgt für Abwechslung innerhalb der Liebesgeschichte. Sie bleibt dabei leicht und spielerisch und ergänzt die romantischen Elemente, ohne sie zu überlagern.

Fazit:

Die unergründlichen Wege einer Lady ist ein echtes Highlight der Bevelstoke-Reihe. Eine ungewöhnliche, charmante Liebesgeschichte, großartige Charaktere, zwei gelungene Perspektiven und eine perfekte Mischung aus Drama, Humor und Gefühl. Nach dem ersten Band, der mich persönlich etwas enttäuscht zurückgelassen hat, hat dieser zweite Teil umso mehr gestrahlt und mich vollkommen abgeholt.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Schön erzählt, aber ohne großes Gefühl – Miranda und Turner

Bevelstoke – Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
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Miranda Cheever ist seit ihrer Jugend heimlich in Viscount Turner verliebt. Neun Jahre und viele Tagebucheinträge später sind ihre Gefühle noch immer stark, ihre Chancen jedoch gering. Denn Turner ist ...

Miranda Cheever ist seit ihrer Jugend heimlich in Viscount Turner verliebt. Neun Jahre und viele Tagebucheinträge später sind ihre Gefühle noch immer stark, ihre Chancen jedoch gering. Denn Turner ist nach einer unglücklichen Ehe verbittert und emotional verschlossen.
Als Miranda in ihre erste Londoner Ballsaison startet, hofft sie, ihrem Jugendtraum näherzukommen und von Turner endlich als Frau wahrgenommen zu werden.

Julia Quinns Schreibstil ist auch in diesem Band wieder sehr gelungen. Er ist flüssig, gefühlvoll und rund, sodass man förmlich über die Seiten fliegt. Die Dialoge und Szenen lesen sich leicht, und der typische Quinn-Charme ist klar erkennbar.

Doch inhaltlich konnte mich die Geschichte diesmal nicht vollständig überzeugen. Die Handlung wirkte auf mich insgesamt recht oberflächlich, vor allem in der Ausarbeitung der Figuren und ihrer Gefühle. Miranda blieb mir als Protagonistin trotz ihrer Präsenz überraschend fremd. Ihren Charakter empfand ich als sehr wiedersprüchlich. Einerseits ist sie selbstbewusst, zielstrebig und weiß, was sie will. Andererseits lässt sie sich immer wieder von äußeren Schönheitsidealen und unausgesprochenen Liebesbekundungen verunsichern. Diese widersprüchlichen Seiten stehen nebeneinander, ohne wirklich miteinander verbunden zu werden, was es mir erschwert hat, eine emotionale Nähe zu ihr aufzubauen.

Auch Turner ist ebenfalls keine leicht zugängliche Figur, was die Dynamik zwischen ihm und Miranda von Beginn an prägt. Lange nimmt er sie vor allem als die Freundin seiner jüngeren Schwester wahr und bezeichnet sie als "Kind". Diese innere Distanz beeinflusst sein Verhalten ihr gegenüber deutlich. Gleichzeitig trägt er die Verletzungen aus seiner gescheiterten Ehe mit, die ihn vorsichtig und emotional zurückhaltend machen.

Vor diesem Hintergrund empfand ich Turners Haltung gegenüber Schönheitsidealen als besonders positiv. Von Anfang an sieht er Miranda als schön und liebenswert an. Er schätzt ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und ihr Wesen. Diese wertschätzende Sichtweise zieht sich leise, aber konsequent durch das gesamte Buch und vermittelt eine wichtige Botschaft darüber, was Anziehung und Zuneigung ausmachen können.

Leider wird dieser schöne Aspekt seiner Figur immer wieder von anderen Verhaltensweisen überlagert. Turner wirkt häufig arrogant, schwankt zwischen emotionaler Distanz und Eifersucht und verliert dadurch an Ausgewogenheit. Diese Gegensätze erschweren es, ihn als Figur wirklich konstant greifbar zu finden.

Was mir an Turner wiederum gut gefallen hat, ist die langsame Entwicklung seiner Gefühle. Seine Zuneigung entsteht nicht plötzlich, sondern wächst nach und nach und zeigt sich eher in Gesten, Gedanken und seinem Handeln als in großen Worten. Dass Liebe nicht zwingend ausgesprochen werden muss, sondern viele Ausdrucksformen haben kann, ist eine weitere gelungene Botschaft der Geschichte. Umso weniger stimmig empfand ich den Konflikt gegen Ende, als Miranda darauf besteht, diese Liebe ausschließlich in Worten bestätigt zu bekommen.

Ein echtes Highlight des Buches ist für mich die Freundschaft zwischen Miranda und Olivia. Ihre Verbindung ist geprägt von Loyalität, Ehrlichkeit und gegenseitiger Unterstützung und wirkt warm und authentisch. Olivia ist ein gütiger, klarer und erfrischender Charakter, der spürbar heraussticht und große Lust darauf macht, den zweiten Band der Bevelstoke-Reihe zu lesen.

Fazit:

Das geheime Tagebuch der Miss Miranda lässt sich dank Julia Quinns gewohnt angenehmem Schreibstil sehr flüssig lesen. Inhaltlich ist es jedoch für mich einer ihrer schwächsten Romane. Die Figuren wirken emotional nicht immer stimmig, auch wenn einzelne starke Botschaften und die Freundschaft zwischen Miranda und Olivia positiv hervorstechen.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Kann ein Pumpkin Spice Latte zwei Herzen näherbringen?

The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1)
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Jude kehrt widerwillig in ihr englisches Heimatdorf zurück, um an der Hochzeit ihrer Schwester teilzunehmen. Dort trifft sie auf James, einen zurückhaltenden Barista mit berühmter Herkunft, der wenig Interesse ...

Jude kehrt widerwillig in ihr englisches Heimatdorf zurück, um an der Hochzeit ihrer Schwester teilzunehmen. Dort trifft sie auf James, einen zurückhaltenden Barista mit berühmter Herkunft, der wenig Interesse daran hat, Teil ihres Musikpodcasts zu werden. Als Jude vorübergehend in seinem Café arbeitet, kommen sich die beiden näher. Dabei wird Jude mit der Frage konfrontiert, ob sie weiterhin vor Nähe und Gefühlen davonlaufen will oder ob sie bereit ist, sich auf einen Neuanfang einzulassen.

Als Hörbuch hat mir The Pumpkin Spice Latte Disaster richtig gut gefallen, vor allem wegen der gelungenen Sprecherwahl. Dass Judes Kapitel von einer Sprecherin und James’ Perspektive von einem männlichen Sprecher gelesen werden, empfand ich als sehr passend und authentisch. Die Stimmen haben den Figuren Leben eingehaucht und erleichtern den Perspektivwechsel, wodurch die Figuren an Tiefe gewinnen.

Besonders überzeugt hat mich die realistische Entwicklung der Beziehung zwischen Jude und James. Statt schneller Romantik erleben wir zwei Erwachsene, die sich zueinander hingezogen fühlen und sich schrittweise näherkommen. Dieses natürliche Tempo macht die Liebesgeschichte glaubwürdig und angenehm zu hören.

Weniger überzeugt haben mich James’ innere Gedanken, die stellenweise eine sexistische Sicht auf Jude widerspiegeln. Zwar wird thematisiert, dass sie für ihn zunächst „tabu“ ist und gerade dadurch eine besondere Anziehung ausübt, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er sie stärker als Persönlichkeit wahrnimmt und nicht überwiegend als Objekt seiner Begierde.

Besonders sensibel ist Judes Hintergrundgeschichte, die schwere Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit aufgreift. Die Art und Weise, wie dieses Thema im Buch behandelt wird, empfand ich als problematisch. Traumatische Erlebnisse werden zwar benannt, jedoch fehlt es an einer reflektierten Aufarbeitung oder dem Hinweis auf mögliche Unterstützung. Für manche Hörer*innen könnte dieser Aspekt belastend sein.

Stellenweise verliert die Geschichte etwas an Spannung und zieht sich in die Länge, was dem Hörfluss gelegentlich schadet.
Was jedoch wunderbar gelungen ist, ist das Setting. Das englische Kleinstadtleben, das Café mit seinen Stammgästen, das Herbstfest sowie James’ Familie sind liebevoll ausgearbeitet und schaffen eine warme, stimmige Atmosphäre, die der Geschichte ihren besonderen Charme verleiht.

Fazit:
Als Hörbuch überzeugt The Pumpkin Spice Latte Disaster mit sehr guten Sprecherleistungen, einer glaubwürdig entwickelten Liebesgeschichte und einem stimmungsvollen Kleinstadtsetting. Weniger gelungen ist jedoch die Verarbeitung von Judes belastender Vergangenheit, die weder ausreichend reflektiert noch sensibel eingeordnet wird. Trotz dieses Kritikpunkts bleibt das Hörbuch eine unterhaltsame, herbstliche Romanze mit charmanten und auch spicy Momenten.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Woher wir kommen – und wer wir werden

Before I met Supergirl
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Rea Garvey blickt in diesem Buch auf seine irische Herkunft zurück und erzählt von einer Kindheit voller Chaos, Herzlichkeit und Humor, von Jugendjahren zwischen Rebellion und Selbstfindung, von Verlust, ...

Rea Garvey blickt in diesem Buch auf seine irische Herkunft zurück und erzählt von einer Kindheit voller Chaos, Herzlichkeit und Humor, von Jugendjahren zwischen Rebellion und Selbstfindung, von Verlust, Aufbruch und der Kraft der Musik. Seine Erinnerungen reichen von turbulenten Familienmomenten bis zu wilden Nächten in Belfast. Ehrlich, mal schmerzhaft, mal komisch, aber immer geprägt von irischem Herz und unverwechselbarem Charme. Gleichzeitig lädt er dazu ein, über die eigene Herkunft nachzudenken und darüber, was uns wirklich formt.

Before I Met Supergirl ist eine warmherzige, humorvolle und zugleich bewegende Biografie, die vor allem durch ihre Ehrlichkeit überzeugt. Rea Garvey nimmt einen mit zurück nach Irland, in ein Land voller Gegensätze, in dem Regen, Licht, Freiheit, Tradition, Nähe und Zweifel ständig miteinander verflochten sind. Dabei erzählt er nicht nur von prägenden Momenten, sondern lässt einen tief in sein Familienleben eintauchen.

Besonders die Anekdoten über seine Eltern und seine sieben Schwestern haben mir unglaublich gut gefallen. Diese Szenen sind lebendig, chaotisch und voller Wärme, oft so witzig geschildert, dass man automatisch schmunzeln muss. Aber auch seine Zeit als Student in Dublin und die frühen Begegnungen mit der Musik sorgen für spannende Einblicke. Irland ist dabei immer präsent, mit all seinen Eigenheiten, Traditionen und dem typischen Charme, den Garvey so liebevoll beschreibt.

Ein echtes Highlight sind die privaten Fotos im Mittelteil. Sie machen das Buch noch persönlicher und zeigen einen Rea Garvey, der weit über seine Bühnenpersona hinausgeht. Auch die Ogham-Zeichen fand ich besonders spannend. Sie spiegeln seine Verbundenheit zu Irland wider und verleihen dem Buch eine zusätzliche kulturelle Tiefe.

Sein Schreibstil ist flüssig, humorvoll und gleichzeitig ernst, wenn es darauf ankommt. Diese Mischung sorgt dafür, dass seine Geschichte authentisch wirkt. Besonders beeindruckt hat mich das Zitat auf Seite 208: „Niemand ist perfekt. Wir alle sind fehlerhaft. Und genau das macht uns zu Menschen.“ Ein Satz, der viel von Garveys Haltung und Offenheit widerspiegelt.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich: Der Titel lässt vermuten, dass die Begegnung mit seinem „Supergirl", also seiner Frau, ein zentrales Element des Endes sein würde. Dieser Moment bleibt jedoch aus, was mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen hat. Zumindest die Beschriebung der ersten Begegnung hätte für mich die Geschichte noch runder gemacht.

Fazit:
Eine sehr persönliche, humorvolle und zugleich berührende Lebensreise, die Irland mit all seinen Facetten lebendig macht. Rea Garvey schreibt ehrlich, nahbar und mit viel Herz. Trotz meiner Kritik am Ende des Buches, ist Before I Met Supergirl eine wunderbare Lektüre für alle, die Biografien lieben, sich für Irland begeistern oder einfach neugierig sind, was den Musiker geprägt hat.

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