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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

Morde gewürzt mit den Kräutern der Provence

Mord auf Provenzalisch
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Als Information vorab: Die ist mein erster Cozy-Krimi, der in Frankreich spielt, sonst kenne ich da nur Maigret.
Dies ist der 2. Roman des Autorenduos unter dem Pseudomym Serena Kent, über die Hobby Detektivin ...

Als Information vorab: Die ist mein erster Cozy-Krimi, der in Frankreich spielt, sonst kenne ich da nur Maigret.
Dies ist der 2. Roman des Autorenduos unter dem Pseudomym Serena Kent, über die Hobby Detektivin und ehemalige Sekretärin eines Gerichtsmediziners (in London) Penny. Den ersten Band habe ich nicht gelesen.
Penny ist Britin, sie liebt jedoch ihr neues Leben in der Provence, auch wenn ihre Kinder nicht davon begeistert sind, dass ihre Mutter ihren Lebensabend Südfrankreich verbringen will und nicht daran denkt, der günstige Babysitter für die Enkel zu sein. Schon während Band 1 hat Penny viele neue Freunde gewonnen die sie unterstützen. Penny schwärmt für den Bürgermeister. Als sie endlich ein Date mit ihm hat, passiert es, der Künstler Roland Doncaster wird ermordet. Da ist natürlich Pennys Spürnase gefragt.
Ich habe diesen Roman nicht als Krimi wahrgenommen, eher als Frauenroman mit einer kleinen Prise Krimi.
Das liegt vermutlich daran, dass Penny schon ohne das „Herumschnüffeln“ voll ausgelastet scheint. Sie renoviert ihr Haus, spielt Cello und schließt sich im Laufe des Romans einer Gruppe von Musikern an, spielt sogar ein Konzert mit ihnen. Das Essen und einige sozialen Events spielen auch eine sehr wichtige Rolle, neben Selbstzweifeln wie z.B. Figurproblemen. Und eigentlich steht das ganze „Drumherum“ im Mittelpunkt des Romans, nicht der Mord oder ihre Ermittlungen. Lesespaß hat sich bei mir nicht eingestellt, Dieses viele Drumherum hat mich eher dazu verführt Absätze einfach zu überspringen, auch die Figuren haben dazu nichts beigetragen, sie waren irgendwie zu flach, außer Pennys beste Freundin die zu Besuch kommt, war eine gelungene Abwechslung. Clemence die Immobilienmaklerin mit der sich Penny schon in Band1 angefreundet hat ist der Prototyp der arroganten Französin die immer etwas an Pennys Kleidung auszusetzen hat. Ich habe auf den Franzosen im Ringelshirt, der mit Barett und Baguette unter dem Arm um die Ecke kommt, gewartet. Hat man sich durch den Roman gekämpft, wird man mit einer eher dürftigen Auflösung belohnt. Dürftig weil Lückenhaft und daher nicht unbedingt nachvollziehbar.
Mein Fazit: Als Frauenroman ok und dürfte auch bei einigen ganz gut ankommen, aber einfach kein Krimi. Vielleicht 15% Krimi 85% leichte Unterhaltung die auf Frauen abgestimmt ist.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 18.04.2021

Guter Ratgeber, zur Verbesserung der Lebensqualität

Re-Power
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Dr. med. Susanne Esche-Belke und Dr. med. Suzann Kirschner-Browns widmen sich dem Thema Auffüllung der Reserven und Stärkung des Immunsystems. Sie behaupten wir könnten unsere Gesundheit zu 80% beeinflussen. ...

Dr. med. Susanne Esche-Belke und Dr. med. Suzann Kirschner-Browns widmen sich dem Thema Auffüllung der Reserven und Stärkung des Immunsystems. Sie behaupten wir könnten unsere Gesundheit zu 80% beeinflussen. Ihr Wissen geben die beiden, verpackt in einem 28-Tage-Programm, an uns weiter.
Mit diesem 28-Tage-Programm soll der Leser seine Seele und seine Organe, wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.
Im Focus stehen dabei der Darm, die Schilddrüse, die Nebennieren und unsere Hormone. jedem dieser Organe haben sie einen eigenen Abschnitt gewidmet. Diese Abschnitte beraten bezüglich spezieller Ernährung, Entspannungsübungen und gezielter Achtsamkeit. Das Ziel ist eine verbesserte Lebensqualität durch mehr Energie, ein stärkeres Immunsystem und Gewichtsreduktion.
Durch meine Colitis ulcerosa habe ich schon viele Sachbücher mit ähnlichen Themen die in diese Richtung gehen gelesen. Der Schreibstil ist gut verständlich für ein Sachbuch, allerdings könnten die Autorinnen die Anglizismen reduzieren. Wirklich würde mein Facharzt oder auch Hausarzt so mit mir sprechen, ich würde gehen. Ich weiß in der Medizin und den Naturwissenschaften spielt sich vieles im englischen ab, aber naja es nervt.
Vieles ist für jemanden der sich noch nicht zu sehr mit seiner Ernährung beschäftigt hat vielleicht neu, aber eigentlich stehen die aktuellen Ernährungstrends im Vordergrund, wie z.B. kein weißer Zucker, kein Fast Food, kein ...
Im großen und ganzen liefert der Ratgeber gute Ansätze, aber einiges werde ich wohl niemals umsetzen, wie die goldene Stunde am morgen oder rohes Sauerkraut am Abend. Auch das komplette 4 Wochen Programm werde ich wohl nicht ganz durchziehen können.

  • Cover
  • Thema
  • Umsetzung
Veröffentlicht am 15.11.2020

Die Romanfabrik: Ein historischer Abenteuerroman

Die Romanfabrik von Paris
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Die Romanfabrik: Ein historischer Abenteuerroman, der sich am Leben des Autors Alexandre Dumas und wahren geschichtlichen Ereignissen orientiert. Dirk Husemann verknüpft diese wahren Ereignisse mit einer ...

Die Romanfabrik: Ein historischer Abenteuerroman, der sich am Leben des Autors Alexandre Dumas und wahren geschichtlichen Ereignissen orientiert. Dirk Husemann verknüpft diese wahren Ereignisse mit einer mal mehr mal weniger gelungenen Geschichte.

Paris im Jahr 1850, Dumas hat mit seinen Abenteuerromanen und Fortsetzungsgeschichten
eine große Bekanntheit erlangt. Seine Leser verlangen nach weiteren Geschichten. Um der Nachfrage gerecht zu werden hat er eine „Romanfabrik“ ins Leben gerufen. Dort schreiben Lohnschreiber Geschichten für seine Zeitung.
Dumas ist stark verschuldet und seine Gläubiger beginnen ihn zu bedrängen.
Seine größte Kritikerin ist Anna Moll, eine verwitwete deutsche Gräfin. Sie hat ihn wegen seiner freizügigen Texte angezeigt. Als der Magnetiseure Lemaitre ihm eine Hohe Summe für drei Amulette verspricht die Dumas´Vater einst aus Ägypten mitgebracht hat, sieht Dumas darin seine Chance. Natürlich kommt Lemaitre der Abmachung nicht nach.
Als dann auch noch Staatsgeheimnisse in Dumas´ Zeitung erscheinen und ihm wegen Hochverrat die Todesstrafe droht , muss Dumas fliehen. Seine einzige verbündete ist Anna Moll. Eine abenteuerliche Reise durch Europa nimmt ihren Lauf.

Wie schon am Anfang erwähnt empfinde ich die Geschichte als mal mehr und mal weniger gelungen, aber auf keinen Fall schlecht. Der Anfang und auch das Ende sind sehr gut gelungen doch der Mittelteil war wirklich unglaublich anstrengend für mich. Das lag vor allem daran, dass ich die Geschichte als sehr langatmig empfand. Das könnte unter Anderem mit dem Schreibstil zusammenhängen, Dirk Husemann hat sich in diesem Fall etwas zu sehr an den Romanen von Dumas orientiert, mich erinnert der Stil jedenfalls sehr stark an die Musketiere und Co. Im Mittelteil fehlte es mir zu dem an Spannung, dadurch fehlte es mir oft an der Motivation weiter zu lesen. Es gab zwar einige interessante Verwicklungen, aber einfach zu viele Zufälle, so dass ich das ganze Geschehen einfach nicht mehr als Plausibel einstufen konnte. Das kann ich in einem Fantasyroman akzeptieren, aber auch nur dort. Dazu kommt (SPOILER) Anna Moll, Querschnittsgelähmt, die mit ihrem Rollstuhl mal eben locker von a nach b kommt. Ja am Anfang hat sie Imanuel aber der steht im Mittelteil schon nicht mehr zur Verfügung. Zuletzt muss ich sagen, dass mir einfach keine der Personen sympathisch war. Dumas war mir einfach zu anstrengend und auch sehr unangenehm, einfach zu unbekümmert, wenn man an seine gläubiger denkt. Auch Anna war auf ihre Art sehr anstrengend für mich, aber vielleicht passend für die Zeit um 1850.

Für mich war es dieses Mal nicht das richtige Buch, ich möchte es aber jedem ans Herz legen, der die Romane von Dumas gerne gelesen hat, und auch denen die sehr gerne historische Romane lesen die mit wahren Ereignissen unterlegt sind.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema
Veröffentlicht am 09.09.2020

Rezension zu Bunburry (Folge 8) -Nur das Schaf war Zeuge

Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge
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Bei „Bunburry - Ein Idyll zum Sterben : Nur das Schaf war Zeuge“ handelt es sich um einen Krimi der zur Gattung Cosy-Crime gehört. Es ist der 8. Teil der Reihe : Bunburry - Ein Idyll zum Sterben. Alfie ...

Bei „Bunburry - Ein Idyll zum Sterben : Nur das Schaf war Zeuge“ handelt es sich um einen Krimi der zur Gattung Cosy-Crime gehört. Es ist der 8. Teil der Reihe : Bunburry - Ein Idyll zum Sterben. Alfie beginnt nach seinem Vater zu suchen und schaltet zu diesem Zweck eine Privatdetektivin ein. Deren Arbeit verfolgen wir aber nur am Rande, denn eigentlich geht es um einen Teilnehmer eines Survival Camps in der Nähe von Bunburry. Dieser stürzt in einen Steinbruch und stirbt. Der Betreiber des Camps schaltet das Bunburry-Trio Liz, Marge und Alfie ein. Er möchte nachweisen, dass jemand nachgeholfen hat und er nicht schuld ist. Deswegen soll Alfie undercover am Survival Training teilnehmen.
Dieser Krimi, war meine erster aus dieser Reihe und ich werde auch noch die anderen lesen. Trotz der Kürze kann ich sagen, dass mir Alfie sehr sympathisch war. Vor allem, dass er eine Ahnung hat wann er besser nichts sagt hat ihm einige Bonuspunkte eingebracht. Bei Liz und Marge bin ich mir nicht so sicher, sie mögen Alfie das kann man spüren bzw. das kommt schon bei mir an, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sie ihm helfen wollen nach seinem Vater zu suchen oder wenigstens etwas über ihn zu erfahren. Auch die anderen Figuren wurden gut eingeführt auch wenn die Geschichte mit etwa 116-120 Seiten etwas kurz war. Auch die Landschaft der Cotswolds wurde von der Autorin gut umschrieben. Die Geschichte war wirklich spannend ich habe sie an einem Tag verschlungen. Ich habe während des Frühstücks angefangen und konnte mich nicht bremsen, weiter zu lesen wenn ich Zeit hatte. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich nicht die "Folgen" 1-7 kennen musste um der Handlung folgen zu können. Schade fand ich, dass der Titel nicht wirklich passte, irgendwie hatte ich mich auf ein Schaf gefreut, Aber daraus wurde nichts. Das war aber nicht weiter schlimm. Das war mein erster Cosy-Krimi und ich muss sagen, ich konnte mir zunächst nichts unter diesem Genre vorstellen, diese Art eines Krimis hat mir jedoch wirklich gut gefallen. Man kann mit raten, muss aber nicht damit rechnen, dass einem gleich das Blut entgegen spritzt. Ich kann mir vorstellen die ganze Reihe in meinen kurzen Weihnachtsferien zu lesen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung