Sarah Sands verbindet in Das Igel-Tagebuch zwei berührende Geschichten: die Rettung eines kranken Igels und den Abschied von ihrem Vater. Während sie Peggy aufpäppelt, reflektiert sie über Leben und Verlust ...
Sarah Sands verbindet in Das Igel-Tagebuch zwei berührende Geschichten: die Rettung eines kranken Igels und den Abschied von ihrem Vater. Während sie Peggy aufpäppelt, reflektiert sie über Leben und Verlust – und entdeckt, wie viel Trost die Natur spenden kann.
Die Sachinformationen über Igel sind spannend und machen Lust, sich mehr mit diesen faszinierenden Tieren zu beschäftigen. Doch die Fülle an philosophischen und politischen Gedanken kann den Erzählfluss stören. Der nüchterne Schreibstil bringt die Ernsthaftigkeit der Themen zum Ausdruck, lässt jedoch manchmal emotionale Nähe vermissen.
„Rund um Berlin – Einmal um die Stadt in 19 Etappen“ von Gregor Münch ist eine wunderbare Bereicherung für Berliner und Besucher gleichermaßen, die Berlin auf einer einzigartigen Entdeckungsreise umrunden ...
„Rund um Berlin – Einmal um die Stadt in 19 Etappen“ von Gregor Münch ist eine wunderbare Bereicherung für Berliner und Besucher gleichermaßen, die Berlin auf einer einzigartigen Entdeckungsreise umrunden möchten. Der Reiseführer beschreibt auf beeindruckenden 243 Kilometern, wie sich die gesamte Stadt charmant und vielseitig erkunden lässt – und das fernab von eintönigen Betonstrecken. Schon andere Titel des BeBra Verlags haben mir neue Blickwinkel eröffnet, und auch hier wird das besondere Gesicht Berlins in 19 abwechslungsreiche Etappen gefasst. Die Touren zeichnen sich durch eine landschaftliche Vielfalt aus, die Berliner Gewässer, dichte Wälder und historische Dörfer umfasst – ein Drittel der Strecken verläuft sogar entlang der Ufer.
Besonders begeistert hat mich die Möglichkeit, für jede Etappe praktische GPX-Dateien herunterzuladen. Diese digitalen Tourentracks sorgen für eine sichere und einfache Navigation, während die ausgezeichnete Anbindung an U-Bahn, S-Bahn und Bus spontane Ausflüge unkompliziert ermöglicht. Die detaillierten Karten, Angaben zur Wegbeschaffenheit und die zahlreichen, liebevoll gewählten Fotos vermitteln nicht nur einen Eindruck der Strecke, sondern laden geradezu zum Loswandern ein. Zudem ist das handliche Format des Buches ideal für unterwegs und passt problemlos in jeden Rucksack.
Dieses Buch ist eine Einladung, die Hauptstadt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – ideal für alle, die auf Entdeckungsreise in die Vielfalt Berlins gehen möchten.
"Der Erinnerungshändler" erzählt die Geschichte einer besonderen Begegnung zwischen einem alten Mann und einem Händler von Erinnerungen, die zum Reflektieren einlädt. Als der Mann eine seiner wertvollsten ...
"Der Erinnerungshändler" erzählt die Geschichte einer besonderen Begegnung zwischen einem alten Mann und einem Händler von Erinnerungen, die zum Reflektieren einlädt. Als der Mann eine seiner wertvollsten Erinnerungen an den Händler verkauft, erkennt er bald, dass er ohne dieses Stück seiner Vergangenheit nicht vollständig ist.
Die zarten Bleistiftzeichnungen von Tami Bezaleli, die nur bei den Erinnerungen mit sanften Goldtönen aufleuchten, verleihen der Geschichte eine bezaubernde Atmosphäre. Gidalis poetischer Schreibstil verleiht dem Buch eine Tiefe, die Leser jeden Alters anspricht.
Es ist ein Buch, das Eltern und Kinder gleichermaßen dazu anregt, über die Bedeutung ihrer eigenen Erinnerungen zu sprechen.
Das Fanbuch zu Lena Oberdorf von Anna Dreher ist ein beeindruckendes Porträt über eine junge Frau, die den deutschen Frauenfußball maßgeblich prägt. Besonders die zahlreichen persönlichen Einblicke, die ...
Das Fanbuch zu Lena Oberdorf von Anna Dreher ist ein beeindruckendes Porträt über eine junge Frau, die den deutschen Frauenfußball maßgeblich prägt. Besonders die zahlreichen persönlichen Einblicke, die Rückschläge und Erfolge gleichermaßen beleuchten, machen das Buch spannend und authentisch.
Der klare und flüssige Schreibstil zieht den Leser förmlich in Lenas Geschichte hinein, unterstützt von vielen Fotos, die ihre Karriere lebendig illustrieren. Besonders das Interview am Ende des Buches bietet einen einzigartigen Zugang zur privaten Seite von Oberdorf und hebt das Werk hervor.
In "Wavewalker" erzählt Suzanne Heywood von ihrer ungewöhnlichen Kindheit an Bord eines Segelschiffs, das für sie und ihren Bruder schnell zum alptraumhaften Gefängnis wird. Ihr Vater beschließt 1975, ...
In "Wavewalker" erzählt Suzanne Heywood von ihrer ungewöhnlichen Kindheit an Bord eines Segelschiffs, das für sie und ihren Bruder schnell zum alptraumhaften Gefängnis wird. Ihr Vater beschließt 1975, das Leben in England hinter sich zu lassen und mit seiner Familie eine Weltreise zu wagen. Was für die Eltern ein Abenteuer ist, bedeutet für die Kinder Isolation, Unsicherheit und ein Leben in extremer Abhängigkeit von den Launen der Natur und den strengen Regeln der Eltern. Die Naturbeschreibungen und Begegnungen mit Meeresbewohnern sind faszinierend, doch die psychische und physische Belastung der Kinder zieht sich durch das gesamte Buch.
Heywood schildert eindrucksvoll, wie sie sich trotz der Vernachlässigung und fehlender Schulbildung einen eigenen Weg bahnt und schließlich ihren Traum von einem Studium erfüllt. Die authentische Erzählweise lässt die Extreme dieser Reise lebendig werden und macht das Buch zugleich zu einer berührenden Familiengeschichte und einem intensiven Abenteuerbericht.