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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Der ideale Begleiter für Reisen ins Land der tausend Seen

Baedeker Reiseführer Finnland
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Der Baedeker Finnland ist ein wunderbarer Begleiter für alle, die das Land in seiner ganzen Vielfalt entdecken möchten. Besonders gefallen haben mir die ausführlichen Kapitel zu Geschichte, Natur und Traditionen ...

Der Baedeker Finnland ist ein wunderbarer Begleiter für alle, die das Land in seiner ganzen Vielfalt entdecken möchten. Besonders gefallen haben mir die ausführlichen Kapitel zu Geschichte, Natur und Traditionen – sie geben spannende Einblicke in die finnische Kultur. Die alphabetische Anordnung der Sehenswürdigkeiten macht die Planung einer Rundreise zwar etwas knifflig, doch dafür bieten die Tipps zu Essen, Übernachtung und Aktivitäten wertvolle Anregungen. Besonders praktisch ist die herausnehmbare Faltkarte, die unterwegs für Orientierung sorgt. Die zahlreichen Bilder und Stadtpläne lockern den Text auf und machen Lust aufs Reisen. Ich freue mich schon darauf, diesen Reiseführer auf meiner Finnland-Reise dabeizuhaben! 😊

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Ein Buch zum Entschleunigen

Das ist Glück
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Das wunderschöne Cover mit dem strahlend blauen Himmel, den saftig grünen Wiesen und den Strommasten hat mich sofort in die richtige Stimmung versetzt und spiegelt die Atmosphäre des Romans perfekt wider. ...

Das wunderschöne Cover mit dem strahlend blauen Himmel, den saftig grünen Wiesen und den Strommasten hat mich sofort in die richtige Stimmung versetzt und spiegelt die Atmosphäre des Romans perfekt wider. Die Geschichte von Noel, der nach einer persönlichen Krise zu seinen Großeltern ins irische Faha kommt, um sich selbst und seinen Platz im Leben zu finden, ist ruhig erzählt und dennoch voller kleiner, bedeutungsvoller Momente. Besonders berührt hat mich die Freundschaft zu Christy, der nicht nur als Untermieter bei Noels Großeltern einzieht, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit ringt und für Noel zu einem wichtigen Mentor wird.

Niall Williams‘ Schreibstil ist poetisch, manchmal verschachtelt und voller feiner Beobachtungen, aber immer mit viel Herz und einem leisen Humor. Die Beschreibungen der Landschaft, des Wetters und der Menschen sind so atmosphärisch und detailreich, dass ich das Gefühl hatte, direkt vor Ort zu sein. Die Handlung schreitet gemächlich voran, was wunderbar zur entschleunigten Stimmung des Buches passt und dazu einlädt, sich Zeit zu nehmen und die Sprache zu genießen.

Für mich ist „Das ist Glück“ ein Buch, das entschleunigt, zum Nachdenken anregt und zeigt, wie viel Glück in den kleinen Momenten des Lebens liegen kann – ein echtes Highlight für alle, die besondere Sprache und leise Geschichten lieben.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Ein Stück irisches Leben

Der Junge aus dem Meer
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„Der Junge aus dem Meer“ hat mich sofort mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise überrascht – die Geschichte beginnt nicht in der Ich-Perspektive, sondern wird aus der Sicht des Dorfes erzählt. Das war anfangs ...

„Der Junge aus dem Meer“ hat mich sofort mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise überrascht – die Geschichte beginnt nicht in der Ich-Perspektive, sondern wird aus der Sicht des Dorfes erzählt. Das war anfangs ungewohnt, aber genau das hat mich mitten in die irische Gemeinschaft hineingezogen.

Brendan, das Findelkind im Fass, wird zur Hoffnung für das Dorf, und sein Aufwachsen über 20 Jahre hinweg berührt auf stille, aber eindringliche Weise. Der Autor schafft es, das raue Leben an Irlands Küste authentisch und poetisch einzufangen, ohne große Dramen, aber mit viel Gefühl für die leisen Töne. Die Rivalität unter Brüdern, das Schweigen, die Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit – all das wird feinfühlig geschildert.

Das Cover passt wunderbar zur Geschichte: schlicht, geheimnisvoll und ein wenig melancholisch.

Für mich ist das Buch ein echtes Herzensbuch – ruhig, atmosphärisch und nachdenklich.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Ein kluger Roman über Leistungsdruck, Sinnsuche und Selbstverlust

Geht so
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„Geht so“ von Beatriz Serrano hat mich mit seiner Mischung aus Ironie, schwarzem Humor und Tragik überrascht. Marisa, die Hauptfigur, steckt in einem „Bullshit-Job“, den sie zutiefst verabscheut. Um ihren ...

„Geht so“ von Beatriz Serrano hat mich mit seiner Mischung aus Ironie, schwarzem Humor und Tragik überrascht. Marisa, die Hauptfigur, steckt in einem „Bullshit-Job“, den sie zutiefst verabscheut. Um ihren Alltag zu ertragen, flüchtet sie sich in YouTube-Videos und Medikamente – eine stille Verzweiflung, die unter dem witzigen Ton immer spürbar bleibt.
Die ironische und überspitzte Darstellung ihres Lebens hat mich häufig zum Schmunzeln gebracht, gleichzeitig aber auch tief nachdenklich gestimmt. Besonders beeindruckend fand ich die Gesellschaftskritik, die sich durch den Roman zieht – sei es die Sinnentleerung moderner Arbeitswelten oder der Einfluss des Kapitalismus auf unser Leben.

Das Teambuilding-Wochenende war ein Wendepunkt – chaotisch, komisch und erschreckend zugleich. Marisas selbstzerstörerischer Umgang mit Drogen, auch in Bezug auf ihre Kolleginnen, hat mich zunehmend betroffen gemacht. Das Ende hat mich irritiert – es wirkt wie eine Flucht statt einer Lösung.

Dennoch bleibt „Geht so“ ein lesenswerter Roman, der unterhält, rüttelt – und lange im Kopf nachhallt.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Ein Buch voller Wärme und leiser Erkenntnisse

Der geheimnisvolle Garten und das Wunder der Versöhnung
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Dieses Buch erzählt nicht nur eine Geschichte – es schenkt Impulse, die sich ganz natürlich in den Alltag einfügen, ohne belehrend zu sein.

Im Mittelpunkt steht Julia, die nach dem Tod ihrer Großmutter ...

Dieses Buch erzählt nicht nur eine Geschichte – es schenkt Impulse, die sich ganz natürlich in den Alltag einfügen, ohne belehrend zu sein.

Im Mittelpunkt steht Julia, die nach dem Tod ihrer Großmutter auf Charlotte trifft – eine alte Freundin ihrer verstorbenen Großmutter - mit einer warmen Ausstrahlung und einem verwunschenen Garten. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Verbindung. In den Gesprächen mit Charlotte beginnt Julia, die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter zu hinterfragen und aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Mich hat das ruhige Erzähltempo überzeugt – nichts wirkt übertrieben oder künstlich, sondern ehrlich und lebensnah. Die Übungen, Rituale und Pflanzenwissen, die eingebunden sind, lassen sich leicht auf das eigene Leben übertragen.

Ein stilles Buch mit viel Tiefe, das Mut macht, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Es eignet sich nicht nur für Menschen mit schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen, sondern für alle, die sich selbst und andere besser verstehen möchten.

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