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Veröffentlicht am 10.03.2024

Von Nebelgeistern und Rachsucht

Detektiv Conan 11
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Bei den Männern in Schwarz kommt Conan alias Schinischi nicht weiter, aber dafür warten einige Fälle auf ihn, in die er wieder reingerät. Zunächst muss er den Mord in der Skihütte aufklären, bei der eine ...

Bei den Männern in Schwarz kommt Conan alias Schinischi nicht weiter, aber dafür warten einige Fälle auf ihn, in die er wieder reingerät. Zunächst muss er den Mord in der Skihütte aufklären, bei der eine Tischdecke und ein Stück Papier des Rätsels Lösung ist. Danach geht es noch um einen Mord während einer Livesendung, Ran hat ein Date ?! und dann schlägt auch noch der Nebelgeist zu. Also langweilig wird es für Conan definitiv nicht.

Vorwort:
Das ist der elfte Band der Manga-Reihe "Detektiv Conan" und auch, wenn die Fälle in sich abgeschlossen sind, sollte man der Reihe nach lesen, da die Grundgeschichte immer wieder fortgesetzt wird. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich. Ein Fall wird beendet und es kommen drei abgeschlossene vor.

Meine Meinung:
Dieser Band gefiel mir richtig gut. Zwar hatte er auch ein paar kleinere Längen und ein, zwei gefielen mir als Anime besser, aber dennoch fand ich ihn richtig unterhaltsam und auch spannend. Zunächst wird der Fall aus dem voherigen Teil zuende ertählt und die Auflösung war klasse.

Im zweiten Fall wird ein Produzent während einer Live-Sendung erschossen. Conan ist sich schnell sicher, wer der Täter ist, aber da gibt es nur ein Problem....die Person war live auf Sendung, wie kann er/sie es also gewesen sein ? Hier gefiel mir der Anime etwas besser, aber dennoch fand ich auch den Manga sehr unterhaltsam, zumal ich es irgendwie komisch war, wie sich der Täter stets in Sicherheit wähnte, bevor er/sie fällig war.

Im dritten Fall hat Ran ein wichtiges Date und man trifft auf ihre Mutter Eri, die definitiv weiß, wo es langgeht. Der Mordfall gefiel mir trotz der Längen echt gut und es war spannend, wie Eri ermittelte. Dennoch muss ich auch sagen, dass mir irgendwie etwas fehlte und es auch auf der Stelle trat. Es war einfach nicht so raffiniert wie manch anderer Fall.

Und zuletzt ermordet der Nebelgeist einen Priester. Aber es gibt doch keine Geister, wer steckt also wirklich hinter dem Mord und wie stellte es diese Person an, wenn doch alle in Frage kommenden Personen ein wasserdichtes Alibi vorweisen können ? Aber auch hier durchschaut Conan den Trick, den ich sehr spannend fand. Die Tragödie dahinter war echt traurig, behielt aber eine gute Balance. Und Kogoro darf auch mal wieder glänzen, der Arme :D

Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr und ich hatte keine Probleme, dem Geschehen zu folgen. Toll war es, wie genau die Mimik der Charaktere dargestellt wurde und man immer ein gutes Gefühl für den Fall hatte.

Fazit:
Ein toller Band mit einer schönen Mischung, die mir sehr gut gefiel. Es hatte kleinere Längen und es gab einen Fall, der mir als Anime besser gefiel, aber ich hatte meine Freude daran. Vor allem der Fall mit dem Nebelgeist gefiel mir richtig gut und ich mochte die Legende dazu. Kogoro durfte wieder seinen Senf dazugeben und unterhielt prima. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.03.2024

Verwirrende Liebe

Mixed-up First Love 02
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Wie jetzt ?! Hashimoto ist gar nicht in Ida verliebt ? Es war nur ein Missverständnis und es drehte sich um jemand anderen. Aber was macht Aoki mit seinen Gefühlen, nun, da er keine Rivalin nicht mehr ...

Wie jetzt ?! Hashimoto ist gar nicht in Ida verliebt ? Es war nur ein Missverständnis und es drehte sich um jemand anderen. Aber was macht Aoki mit seinen Gefühlen, nun, da er keine Rivalin nicht mehr hat ? Soll er sich Ida nähern oder seine Gefühle begraben ? Er weiß nicht mehr weiter und da hilft es auch nicht, dass das Schicksal sie quasi dazu zwingt, sich näher zu kommen.

Vorwort:
"Mixed-up First Love" 02 von Wataru Hinekure ist der zweite Band der gleichnamigen Reihe. Es ist als Taschenbuch, sowie als e-book erhältlich und umfasst ca. 174 Seiten. Hier sollte der Reihe nach gelesen werden, da die Bände aufeinander aufbauen.

Meine Meinung:
Nach dem Ende von Band eins war ich absolut gespannt darauf, wie es weitergehen würde. Der Cliffhanger war fies und bei den Enthüllungen wurde alles wieder neu gemischt und Aoki stand quasi vor null. Band zwei setzt direkt daran an und bot wieder eine tolle Unterhaltung, bei der mir die Geschichte sogar etwas besser gefiel als zuvor. Es war sehr spannend, interessant und emotional, wie die Jugendlichen sich durch die Wirren der Liebe kämpften und ein Missverständnis das nächste jagte. Manche Aussagen von Aida fand ich echt blöd, auch wenn er einfach nur naiv wirkte.

Die Geschichte war eher ruhig, hatte aber seine tollen Momente und mein Highlight war auf jeden Fall das Theaterstück, wo Aoki und Ida sich unfreiweillig näher kamen und echt ein tolles Paar abgaben. Die behandelten Themen passten gut rein und wirkten authentisch. Die Charaktere entwickelten sich weiter und man durfte vor allem Hashimoto näher kennen lernen, was meine Meinung über sie sehr stark drehte. Vor allem, als sie Aida die klare Kante zeigte, war ich sehr von ihr beeindruckt und zeigte, wie stark sie war und sich für ihre Freunde einsetzte. Das Gefühlschaos bei Aoki und Ida war ein auf und ab und ich fieberte mit ihnen mit, da die Chemie zwischen ihnen für mich absolut stimmte. Während Aoki ein totaler Wirbelwind war und sich in einige brenzlige Situationen brachte, war Ida oft sher in sich zurückgezogen und wirkte manchmal recht kühl. Aber genau deswegen passen die beiden auch so gut zueinander.

Der Zeichenstil gefiel mir in diesem Band viel besser. Zwar kamen die Entgleisungen der Gesichtsausdrücke wieder vor und manches nervte mich davon sehr, aber insgesamt wurde dies weniger eingesetzt, was ich sehr begrüßte. Denn die Figuren wurden ansonsten wieder richtig schön gezeichnet und ich mochte es, dass es ordentlich wirkte.

Fazit:
Ein toller Band, der mir besser gefiel als der Vorgänger, was mitunter an dem Zeichenstil lag, der hier dezenter wirkte. Die Geschichte war ein auf und ab der Gefühle und auch, wenn mir ein paar Aktionen bzw. Aussagen nicht gut gefielen, mochte ich sie sehr. Die Anziehung zwischen Aoki und Ida stimmte absolut und ich fand die beiden sehr süß miteinander. Aber es war auch nicht alles rosarot, sondern beinhaltete auch viele Grautöne, was mir gefiel. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 03.03.2024

Wenn du dich traust

Wenn du dich traust
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Zahlen bedeuten ihr Leben. Schritte, Minuten, Erbsen, die Blätter des Gummibaums. Wenn Lea nicht zählen kann, geht es ihr richtig schlecht und erst wenn sie dem Zwang nachgibt, lässt dies nach. Ihren Alltag ...

Zahlen bedeuten ihr Leben. Schritte, Minuten, Erbsen, die Blätter des Gummibaums. Wenn Lea nicht zählen kann, geht es ihr richtig schlecht und erst wenn sie dem Zwang nachgibt, lässt dies nach. Ihren Alltag meistert sie anhand von Listen und Zahlen, bei ihr ist alles zwanghaft ordentlich. Als sie durch eine Not heraus in Jays WG zieht, wirbelt das nicht nur ihr Leben durcheinander....denn Jay ist das absolute Gegenteil von ihr und lebt das Chaos.

Vorwort:
"Wenn du dich traust" von Kira Gembri ist ein Einzelband, allerdings sollte man ihre Bücher anhand ihres Erscheinungsdatum nach lesen, da Alex später eine eigene Geschichte erhält. Das Hörbuch ist gekürzt, besteht aus vier CD´s, 144 Tracks und umfasst ca. 274 Minuten.

Meine Meinung:
Vor einigen Jahren habe ich "Wenn du dich traust" von Kira Gembri gelesen und war abslout begeistert von dieser Geschichte. Ich habe selber Zwangsstörungen und psychische Erkrankungen und habe mich in vielen Dingen wiedergefunden. Das Buch ist nicht zu tiefgründig oder spannend, aber gerade die ruhige Atmosphäre mochte ich sehr gerne, die nur durch Jays Hintergrundgeschichte etwas aufgelockert wurde. Es war super, wie Leas Krankheit mit eingeflochten wurde und nie belehrend wirkte, sondern sehr interessant gestaltet wurde. Seit einiger Zeit höre ich auch sehr gerne Hörbücher und kann schon beinahe nicht mehr ohne. Allerdings höre ich nur welche, wo ich das Buch kenne und als mir beim Stöbern dieses in die Hände fiel, war ich sehr gespannt darauf, wie es mir gefallen würde.

Ich habe es wirklich sehr gerne gehört und war doch ein wenig überrascht, wie viel ich anscheinend schon wieder vergessen hatte. Jedenfalls konnte ich einige Dinge neu entdecken und fand es spannend, Jay und Lea zu begleiten. Dadurch, dass das Hörbuch gekürzt wurde, kam ich wirklich sehr schnell durch und wurde gut unterhalten. Zwar wurden die Längen, die das Buch schon enthielt, hier noch etwas verstärkt, aber dennoch gefiel es mir sehr gut.

Die Sprecher fand ich passend, allerdings betonte mir Markus Manig manche Passagen zu stark, auch wenn es meistens gut passte. Dagegen wirkte Katharina Schwarzmaier, die Lea sprach, ingesamt zu blass. Zwar passte ihre Interpretation zu Leas Zwängen und ihrer teilweisen Emotionslosigkeit, aber sie sprach mir zu eintönig. Ich hatte es mir ein wenig anders vorgestellt, aber dennoch finde ich, dass beide einen guten Job gemacht haben.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die psychische Erkrankungen authentisch und für mich nachvollziehbar behandelt und die Liebesgeschichte schön einflechtet. Das Hörbuch gefiel mir sehr gut, auch wenn es die Längen des Buches etwas verstärkte und die Sprecher nicht hundertprozent meinen Geschmack trafen. Beide gefielen mir auch sehr gut, allerdings wirkte es an ein paar Stellen etwas zu eintönig. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.03.2024

It´s all about Nami

One Piece 9
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Lysop und Zorro machen sich auf die Suche nach Nami, die mittlerweile für Arlong auf dessen Insel arbeitet. Dort herrschen Ungerechtigkeit, Terror und Gewalt. Aber die Dorfbewohner lehnen sich gegen ihn ...

Lysop und Zorro machen sich auf die Suche nach Nami, die mittlerweile für Arlong auf dessen Insel arbeitet. Dort herrschen Ungerechtigkeit, Terror und Gewalt. Aber die Dorfbewohner lehnen sich gegen ihn auf auch Ruffy und Sani sind unterwegs, um zu helfen.

Vorwort:
"Tränen" ist der neunte Band der Manga-Reihe One Piece und sollte nach Band 1-8 gelesen werden, da dieser darauf aufbaut. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich.

Meine Meinung:
Neue Gegner, neue Schicksale und neue Abentuer ! Nach den Ereignissen in Band acht wurde es hier zwar etwas ruhiger, aber durch die Hintergrundgeschichte zu Namis Kindheit und Werdegang gefiel es mir sehr gut. Man erfuhr mehr über diesen Arlong und seine Crew, "seine" Insel und Ziele. Ich fand es klasse, wie einige dieser Fischmenschen aussahen und vor allem Okta sah zu herrlich aus. Ich hatte durchaus Spaß mit der Geschichte, auch wenn es sehr ruhig wurde und man eben mehr über die Charaktere erfuhr. Die Marine tauchte auf und sorgte für neue Impulse, auch wenn ich bei den Namen von dem Admiral vor lachen heulen musste, aber wie kann man auch nur Puddingknie heißen. Dennoch gab es auch ein paar Längen und für mich ist es eben so ein typischer Zwischenband, aber dennoch gefiel es mir echt gut. Ein Highlight war definitiv die super niedliche Seekuh Muh-Kuh, die ich einfach geliebt habe. Sie war so süß und ich fand es herrlich, wie Sanji und Ruffy sie quasi als "Zugtier" nutzten. Ein anderes Highlight war Sanji, der mal wieder in wilder Liebe zu Nami entbrannte....

Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr gut und ich liebte es, wie skurill einige Figuren aussahen. Vor allem bei den Fischmenschen wurde es sehr interessant und es macht darauf neugierig, was noch alles so möglich ist.

Fazit:
Ein schöner Zwischenband, in dem man viel über Nami und ihre wahren Beweggründe erfuhr und das mit dem Auftauchen der Marine neue Impulse sendete. Allerdings hatte es auch ein paar Längen und mir fehlte irgendwie etwas. Dennoch gefiel mir dieser Band echt super und ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.03.2024

Am Ziel vorbei

Falling in love was not the plan
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Eliza ist fleißig, kämpft für ihre Anliegen und ihr liegt die Schülerzeitung so sehr am Herzen wie keinem anderen an ihrer Schule. Warum also gewinnt stattdessen Len, der gerade erst seit kurzer Zeit an ...

Eliza ist fleißig, kämpft für ihre Anliegen und ihr liegt die Schülerzeitung so sehr am Herzen wie keinem anderen an ihrer Schule. Warum also gewinnt stattdessen Len, der gerade erst seit kurzer Zeit an der Schule und in der Redaktion ist ? Weil er charismatisch, männlich und gutaussehend ist ? Sollte hier nicht ERfahrung und Kompetenz siegen ? In ihrer Wut verfasst sie eine Schmährede, die niemals veröffentlicht werden sollte, aber am nächsten Tag die Runde macht und für Wellen sorgt, mit denen sie nicht gerechnet hätte. Vor allem nicht mit den Gefühlen für Len, mit dem sie als Strafe zusammenarbeiten soll.

Vorwort:
"Falling in Love was not the plan" von Michelle Quach ist ein Einzelband und umfasst ca. 331 Seiten. Es erschien 2022 bei Forever als Taschenbuch.

Meine Meinung:
Beim Stöbern fiel mir dieses Buch regelrecht ins Auge und nicht nur die Rezensionen dazu machten mich sehr neugierig, auch der Klappentext versprach eine spannende Geschichte über Liebe, Gleichberechtigung und Feminismus. Das Cover gefällt mir sehr gut, auch wenn Personen darauf eigentlich nicht so meins sind. Aber die beiden Jugendlichen kann ich absolut mit Eliza und Len identifizieren und ich finde es schön, dass darauf geachtet wurde, sie anhand der Beschreibungen zu gestalten. Der rot-pinke Hintergund mit dem X passt ganz gut und harmoniert durchaus. Allerdings konnte mich das Buch leider nicht wirklich begeistern und ich fand es schade, in welche Richtung alles ging.

Dabei fand ich es anfangs richtig gut und konnte Elizas Wut, ihre Ungläubigkeit und Enttäuschung absolut verstehen, mich hätte das genauso wütend gemacht. Auch ihren Schmähbrief unterstützte ich und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde, da dieser doch Auswirkungen hatte, mit denen nicht nur sie nicht gerechnet hätte. Mir gefiel es, welche Themen die Autorin hier ansprach und auch der kulturelle Hintergrund der Figuren war wirklich interessant. Ich fand es super, dass sie Feminismus und die Rechte von Frauen ansprach und thematisierte. Es gab einige Szenen, die ich mitunter interessant und spannend fand und wo auch das Potenzial dieser Idee super ausgearbeitet wurde, aber das war es auch schon mit den positiven Aspekten, denn nicht nur die langweilige Geschichte machte es mir schwer, dieses Buch zu mögen, auch die sehr unsympathische Hauptfigur Eliza, aus deren Ich-Perspektive der Leser das Buch erlebte, war echt anstrengend.

Ich konnte Elizas Motivation verstehen, aber sie übertrieb es einfach gnadenlos und auf einmal war alles männliche toxisch und sie wusste wirklich alles besser. Schon von Beginn an war sie sehr zielstrebig und machte mit ihrer Art wohl einigen Mitschülern etwas Angst, aber nach ihrer Revolte lief alles aus dem Ruder. Es gab Stellen, wo ich ihr absolut Recht gab, aber ihre ganze Art und Weise war für mich oft nicht in Ordnung. Sie war kontrollsüchtig, egoistisch und versteifte sich so stark auf dieses Feminismus/Patriach Ding, dass es einfach viel zu viel des Guten war und völlig am Ziel vorbeischoss. Sie bedrängte Mitschüler, versuchte ihnen ihre Meinung aufzuzwingen und konnte es nicht verstehen, wenn jemand anderer Meinung war. Leider konnte ich bei ihr auch keinerlei Entwicklung sehen und mir gefiel es auch nicht, wie sie über andere Frauen/Mädchen urteilte und ihnen ihre Meinung sagte. Sei es, wenn sich jemand schminkte, sich hübsch anzog oder gerne über Beauty und Co. redete. Anscheinend ging das für sie nicht in Ordnung, denn teilweise wurde sie sogar richtig rabiat und verhielt sich wie ein Kleinkind.

Und auch mit Len konnte ich nicht viel anfangen. Er war da und das war es auch schon. Er ging völlig unter und wirkte absolut wie eine Randfigur, auch wenn man durchaus ein paar Dinge über ihn erfuhr. Allerdings fand ich ihn blass und langweilig und nur sein kultureller Hintergrund war wirklich interessant. Die Liebesgeschichte zwischen Eliza und Len war völlig unnötig und wirkte belanglos. Ich spürte zwischen ihnen keine Chemie und empfand diese sogar eher als etwas toxisch und nicht auf Augenhöhe. Einzig die Erwachsenen mochte ich durchaus ganz gerne.

Der Schreibstil war anfangs super, wurde dann aber immer zäher und machte mir einfach keine Freude. Es gab zwar Stellen, die mich gut unterhielten und wo ich das Potenzial erkennen konnte, aber meistens schweifte es sehr ab und war einfach langweilig. Einzig die Einflechtung des kulturellen Hintergrundes der Charaktere fand ich gelungen.

Fazit:
Eine tolle Idee, die wirklich viel Potenzial bot, aber auch so gut wie gar nicht genutzt wurde. Anstatt einer intelligenten und cleveren Geschichte über die Rechte und Stärke von Frauen und Mädchen wurde der Feminismus einfach übertrieben und an beinahe jeder Stelle eingesetzt, was einfach nicht passte. Ich bin absolut dafür, aber mir war es zu viel des Guten und die Autorin schoss eindeutig am Ziel vorbei, schade. Von mir gibt es:

2 von 5 Sterne

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