Heimlichkeiten
Liebe im Anzug – Band 7!!!Spoilerwarnung!!!
Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler verändert sich schlagartig, was diesem wohl noch einen Herzkasper bescheren wird, so, wie sich ...
!!!Spoilerwarnung!!!
Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler verändert sich schlagartig, was diesem wohl noch einen Herzkasper bescheren wird, so, wie sich die kleine Rotzgöre verhält. Anstatt alles zu verheimlichen und sich nicht auffällig zu verhalten, reizt Tsubaki die Entdeckung durch ihren Vater geradezu heraus. Aber dieser ist bereits misstrauisch, nachdem er Yoshitsune dabei erwischte, wie seine Hand etwas zu vertrauensselig am Kinn seiner Tochter ruhte. Kurzerhand wird der Butler in den Urlaub geschickt, was diesen erst recht nicht glücklich macht, genau wie Tsubaki.
Meine Meinung:
Nach den letzten Ereignissen in Band sechs war ich sehr gespannt darauf, wie sich diese absolut verrückte und manchmal übertriebene Geschichte rund um Tsubaki und Yoshitsune alias Toshizo weiter entwickeln würde. Nachdem die Katze nun aus dem Sack war und es im Grunde keine Geheimnisse mehr zwischen den beiden gab, fragte ich mich schon, ob die naive Tsubaki versehentlich ganz schnell auffliegen lassen würde oder ob sie ihr Verhältnis mit dem Butler geheim halten könnte. Der siebte Band hatte seine gewissen Längen und nach der großen Enthüllung flachte es etwas ab, aber dennoch wurde ich sehr gut unterhalten.
Die Geschichte machte trotz der Längen viel Spaß und es war einfach zu herrlich, wie die beiden sich verrenkten, um nicht aufzufallen, bzw. eher Yoshitsune alles dafür tat, während Tsubaki im siebten Himmel schwebte und noch verträumter durch die Gegend lief als sonst. Und das blieb auch ihrem Vater nicht verborgen, der so langsam, aber sicher misstrauisch wurde, vor allem, nachdem er die beiden in einer recht intimen Situation vorfindet, aus der sie sich gerade noch so herauswinden können. Durch das Auftauchen von Yoshitunes Bruder Kaoru gab es eine neue interessante Figur und die kleinen Hinweise auf das Verhätnis der Brüder und ihre Vergangenheit war interessant. Aber der hatte auch ein Geheimnis, das Tsubaki mit involvierte und das für manches Chaos und Missverständnisse sorgte, die einfach zu herrlich waren. Mein Highlight bleibt aber immer noch ihr Vater, der insgeheim doch auf seinen Butler stehen muss, denn eine spezielle Szene war einfach zu wild ! Und der kleine Machtkampf zwischen Chef und seinem Angestellten war auch zu gut und sorgte für einige Lacher.
Die Charaktere entwickelten sich ein klein wenig weiter, blieben aber dennoch sie selbst und vor allem Tsubaki zeigt dies recht deutlich. Ihre Naivität passte hier sogar recht gut rein und brachte irgendwie Spaß, weil so einige recht brenzlige Situationen entstanden, an denen der arme Yoshitsune beinahe verzweifelte. Aber der machte auch kleine Wandlung durch und trotz einem gewissen Verhalten, das leicht an der Grenze war, wirkte er irgendwie ruhiger und ließ auch mal Emotionen zu, die nichts mit Wut oder Gereizheit zu tun hatten.
Den Zeichenstil mochte ich gerne und fühlte mich damit wohl. Klar, es wurde an manchen Stellen etwas einfach gehalten, aber das störte mich nicht, weil die Emotionen und Gedanken der Charaktere gut erkennbar waren und zu der jeweiligen Situation passten.
Fazit:
Nach der großen Enthüllung flachte es ein wenig ab, brachte aber dennoch viel Spaß, was vor allem an dem leicht perversen Vater von Tsubaki, dem fetten Kater und Yoshitsunes Verzweiflung über die mangelnden Fähigkeiten seiner Freundin lag, die einfach nicht subtil sein konnte. Es hatte ein paar Längen, aber die brenzligen Situationen und die neue Figur aus der Vergangenheit des Butlers waren klasse. Von mir gibt es:
4 von 5 Sterne