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Veröffentlicht am 18.08.2025

Endlich mal kein Alpha-Male-Protagonist

Crown & Creature – Schicksal der Nacht (Crown & Creature 2)
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Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ezra will einfach nur seine Ruhe und möglichst bald zurück an die Uni. Doch beides scheint ihm so schnell nicht vergönnt zu sein. Seine Familie ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ezra will einfach nur seine Ruhe und möglichst bald zurück an die Uni. Doch beides scheint ihm so schnell nicht vergönnt zu sein. Seine Familie ist tot. Sie waren an einer Verschwörung gegen den Vampirkönig und die Kronprinzessin beteiligt, aber obwohl Ezra seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihnen hatte, glauben gefühlt alle, er sei ebenso schuldig – dass ihn das Gericht gerade freigesprochen hat, zählt nicht. Er steht quasi mittellos da und muss herausfinden, was das alles für ihn und seine Zukunft bedeutet.
Und dann ist auch noch ein Angreifer unterwegs, der es auf Creatures abgesehen hat und Ezra schafft es, immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Noch dazu will die Kronprinzessin, dass er bei den Ermittlungen hilft und stellt ihm ihre Assistentin Gwendolyn zur Seite, die Ezra irgendwie fasziniert. Er ahnt nicht, dass sie bereits mehr verbindet, als er sich vorstellen könnte.


Ich fand es interessant, dass man in Band 2 die andere Seite zu sehen bekommt. In Band 1 ging es um die Kronprinzessin, die zwar unehelich geboren worden war und deswegen mit reichlich Hass zu kämpfen hatte, aber doch eine Prinzessin war. Ezra ist ein Lord – nach dem Tod seiner Familie ging der Titel auf ihn über – aber im Inneren war er das nie. Er hat sich von seiner Familie losgesagt, weil er nicht länger mit ihrer rassistischen Ideologie leben konnte. Das verlangt viel innere Stärke.

Zu Beginn des Buches ist Ezra verloren und überfordert. Eben noch stand er vor Gericht, jetzt ist er frei, aber viele glauben, er stecke mit den Verschwörern unter einer Decke. Doch die Prinzessin glaubt das nicht und bittet Ezra für sie zu arbeiten. Aber er will einfach nur die Angelegenheiten seiner Familie regeln und zurück zu seinem Studium in die USA.

Gwen hat Schreckliches durchgemacht und überlebt. Sie hat eine deutliche Entwicklung zwischen Band 1 und 2 hingelegt und scheint in ihrer Rolle als Assistentin der Prinzessin voll aufzugehen. Sie ist kompetent, tough und weiß, was sie will – zum Beispiel Ezras Hilfe bei den Ermittlungen, wer Creatures angreift und verschleppt oder gar umbringt. Sie glaubt an Ezras Unschuld, auch als es immer mehr danach aussieht, als sei Ezra in die Angriffe verwickelt.


Fazit: Ich fand es toll, dass Ezra kein Alpha-Male, sondern sehr gefühlsbetont ist. Man musste ihn einfach mögen. Aber es tat weh, wie sehr er immer noch unter den rassistischen und toxisch-männlichen Vorstellungen seines Vaters litt. Man wollte ihn einfach nur in den Arm nehmen und seinem Vater die Meinung geigen.

Gwen hat so viel erlebt und überlebt – ihre Erinnerungen und ihr Trauma sind wirklich heftig. Aber umso beeindruckender ist es, dass sie sich da durchgekämpft hat.

Die Ermittlungen fand ich interessant, aber der Tod eines Charakters war echt gemein.

Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut, allerdings kam mir das Ende zu abrupt. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Mir gefiel das Buch richtig gut

Crown & Creature – Urteil des Blutes (Crown & Creature 1) 
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Alexis hat es alles andere als leicht. Sie ist die uneheliche Tochter des Vampirkönigs und soll eines Tages seinen Platz einnehmen. Doch unter ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Alexis hat es alles andere als leicht. Sie ist die uneheliche Tochter des Vampirkönigs und soll eines Tages seinen Platz einnehmen. Doch unter ihresgleichen ist sie eine Ausgestoßene. Die Vampir-Adligen verachten sie und die gewandelten verehren sie. Trotzdem sollen es angeblich genau diese sein, die ihr nach dem Leben trachten. Um sie zu beschützen, stellt ihr Vater einen gewandelten Bodyguard für sie ein, mit dem Alexis immer wieder aneinandergerät. Das größte Problem an der Sache: Alexis weiß nicht, dass sie in Gefahr schwebt und Zane darf es ihr nicht sagen.
Bis ein Anschlag auf Alexis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.


Ich fand die Welt sehr interessant. Vampire leben mitten unter uns Menschen. Die geborenen Vampire sind die Elite, die die gewandelten Vampire wie Dreck behandeln und Menschen sind Futter.

Alexis lebt in einem goldenen Käfig. Ihr Vater versucht sie zu beschützen, merkt aber nicht, dass er sie erstickt. Zudem behandelt sie der Vampir-Adel wie Dreck und zeigt ihr offen seine Verachtung. Sie soll eines Tages über sie herrschen, aber wie soll sie das schaffen, wenn sie sie so offensichtlich verabscheuen? Sie soll die Rolle einer Prinzessin ausfüllen, aber alles, was Alexis will, ist ein normales Leben.

Zane ist ein gewandelter Vampir, er hat sich dieses Leben nicht ausgesucht und vor allem, wollte er nie der Babysitter eines verwöhnten Görs werden. Doch er hat keine andere Wahl, also gibt er sein Bestes. Das Problem ist nur, dass nichts einen Sinn ergibt. Mal geht ihm Alexis schrecklich auf die Nerven, dann wieder triggert sie seinen Beschützerinstinkt. Ihr nicht sagen zu dürfen, warum sie eingesperrt wird, nagt an ihm.

Das Leben beider wird auf den Kopf gestellt, als ein Anschlag auf Alexis Leben verübt wird. Das öffnet beiden die Augen, Zane erkennt, dass nichts von dem, was ihm erzählt wurde einen Sinn ergibt und Alexis muss sich der grausamen Realität dieser Welt stellen.


Fazit: Ich fand das Buch wirklich richtig gut. Es war sehr interessant mit der Drei-Klassen-Gesellschaft und wie die Welt aufgebaut war. Ich mochte die Entwicklung der Geschichte und die Enthüllungen, vor allem gegen Ende.

Beide sowohl Alexis als auch Zane waren mir sympathisch. Klar wird hier viel mit Klischees gespielt, aber mich konnte das Buch packen.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Die Wendung war nicht meins, ansonsten mochte ich das Buch so gern

New Haven Eagles – An deiner Seite
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Jonahs Leben dreht sich einzig und allein um Football. Er hat es ohne College-Abschluss in die NFL geschafft und weiß, was für ein Glück er hat. ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Jonahs Leben dreht sich einzig und allein um Football. Er hat es ohne College-Abschluss in die NFL geschafft und weiß, was für ein Glück er hat. Deswegen macht es ihm auch nichts aus, dem Sport alles unterzuordnen – bis er Layna kennenlernt. Irgendetwas an ihr zieht ihn magisch an, obwohl er und die blinde Violinistin eigentlich nichts gemeinsam haben. Bald entwickelt sich eine Freundschaft und mehr, aber kann das mit ihnen gut gehen, wo sie doch aus zwei verschiedenen Welten stammen?


Jonah ist ein sehr bodenständiger Kerl. Obwohl er als NFL-Spieler verdammt viel Geld verdient und eigentlich im Luxus schwelgen könnte, ist er in seiner Wochenend-Hütte am See am glücklichsten. Irgendwie ist er nie wirklich in dieser Luxuswelt angekommen. Das merkt man auch, als er Layna kennenlernt. Obwohl ihn ihre Blindheit durchaus ein wenig einschüchtert – Jonah hat panische Angst etwas falsch zu machen oder sie aus Versehen zu beleidigen – behandelt er Layna nicht so, wie es viele andere tun. Und obwohl er Millionen verdient, übernimmt er gern die Spaziergänge mit Laynas Blindenhund.

Layna musste seit ihrer Diagnose immer kämpfen, um ein selbstbestimmtes Leben – was ihr ihre Mutter bis heute nicht zutraut –, um ihren Beruf, um ihre Karriere als Violinistin. Und dabei sind es oft die kleinen Dinge, die ihr am meisten zu schaffen machen – das kam richtig gut rüber.

Obwohl Jonah und Layna eigentlich aus zwei komplett unterschiedlichen Welten kommen, sind sie als Protagonisten sehr harmonisch. Dabei wird Laynas Blindheit ebenso thematisiert, wie seine Probleme mit mobbenden Teamkameraden und seine Komplexe bezüglich seines unorthodoxen Werdegangs.

Ich mochte besonders, wie bodenständig Jonah ist und wie liebenswert trottelig er sein konnte. Layna ist so offen und freundlich und versucht alles, um ihr Leben voll auszukosten, auch wenn es ihr Angst macht, von den Routinen auf die sie gedrillt wurde, abzuweichen.


Fazit: Mir hat das Buch richtig, richtig gut gefallen. Leider war mir aber die Wendung etwas zu Klischee und gegen Ende ging es mir zu schnell. Davon abgesehen mochte ich das Buch wirklich gern.

Beide Protagonisten waren total sympathisch und es war sehr leicht, sich von ihnen durchs Buch tragen zu lassen. Ich werde definitiv auch Band 2 lesen.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Leider war das Buch nicht meins

A World full of Magic
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Achtung: Band 3 einer Reihe, aber unabhängig lesbar.

Fairy ist hoffnungslos in einen Mann verliebt, den sie nicht haben kann. Sie gehören unterschiedlichen Spezies an und ihre Urmutter würde sie allein ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, aber unabhängig lesbar.

Fairy ist hoffnungslos in einen Mann verliebt, den sie nicht haben kann. Sie gehören unterschiedlichen Spezies an und ihre Urmutter würde sie allein für den Gedanken umbringen. Ach ja und dann wäre da noch die Tatsache, dass sie ihn beinahe getötet hätte – was wirklich absolut nicht ihre Schuld war! Na ja, fast.
Doch Brahn ist ihr nicht böse, sondern im Gegenteil fasziniert von ihr. Aber je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto größer die Gefahr.


Fairy lebt in einer schrecklichen Welt. Sie und die anderen Mitglieder ihres Volkes müssen ihrer Urmutter gehorchen, oder ihnen drohen furchtbare Konsequenzen. Besonders Fairy scheint sie auf dem Kieker zu haben, obwohl sie es ist, die ein besonderes Talent für die Pflege der Kristallbäume zu haben scheint, ohne die ihr Volk, die Pari, nicht überleben kann.

Fairy dürfte das Gebiet ihres Volkes eigentlich gar nicht verlassen, aber sie ist fasziniert vom Leben im Shadun-Dorf und von Brahn. Und Brahn ist seinerseits fasziniert von Fairy.


Es gab im Verlauf des Buches richtig tolle Enthüllungen und Wendungen, aber leider hat es mich nicht wirklich packen können. Mir war es zu brutal, gerade die Urmutter war einfach nur ein sadistisches Miststück. Es war mir einfach zu viel Gewalt und zu viel Brutalität.

Je mehr man über die Pari und die Urmutter erfährt, je mehr Brahn Fairy zum Nachdenken bringt, desto interessanter wurde das Buch. Doch ich konnte leider weder zu Fairy noch zu Brahn eine richtige Verbindung aufbauen. Mich ließ das Buch relativ kalt.


Fazit: Leider konnte mich der dritte Band der Reihe nicht abholen. Ich hatte von Anfang an große Probleme mit dem Buch. Zum einen konnte ich die Liebesgeschichte nicht wirklich spüren, zum anderen war es mir einfach zu brutal.

Es gab tolle Enthüllungen und Wendungen, die ich sehr gut fand, aber davon abgesehen, war es leider kein Buch für mich.

Ich kann dem Buch leider nur ganz knappe 2 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich fand leider manches zu weit hergeholt

A Love full of Magic
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Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.

Liah hat ihre große Liebe verloren und die Kontrolle über ihre Kräfte. Aber sie will nur zwei Dinge: ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.

Liah hat ihre große Liebe verloren und die Kontrolle über ihre Kräfte. Aber sie will nur zwei Dinge: 1. Ihre große Liebe zurück und 2. Keine böse Elementarhexe sein. Dummerweise gehen aber all ihre Experimente ziemlich schief und auch die netten Geister meiden sie jetzt, weil sie „böse“ ist. Aber ist sie das wirklich?
Als der Weltuntergang bevorsteht, kann nur Liah die böse Elementarhexe aufhalten, die das Gleichgewicht bedroht. Aber was ist mit ihrem ursprünglichen Plan?


Liah lernte man bereits ein wenig in Band 1 kennen und man erfuhr dort auch von ihrer großen Liebe und ihrem tragischen Ende. Daher tat einem Liah schon echt leid. Besonders, weil sie ihre merkwürdigen Eigenarten auch sympathisch machten. Allerdings stiftet sie Chaos wo sie geht und steht.

Man konnte sich schon am Ende von Band 1 denken, dass Liah das nicht einfach so auf sich beruhen lassen, sondern alles versuchen würde, ihre große Liebe zurück zu bekommen.

In diesem Band erfährt man, wie das alles anfing, auch wie die Welt zu dem Ort wurde, der sie heute ist. Warum Übernatürliche verfolgt werden und wie das damals war.

Liah hat viel Traumatisches erlebt und hatte schon immer eine Neigung zur dunklen Seite. Bedeutet das, sie ist eine böse Elementarhexe, die nur so tut, als wäre sie eine von den Guten? Oder ist die Welt vielleicht doch nicht ganz so schwarz-weiß?


Achtung: Es gibt keinen Spice im Buch! Das ist für manche Leser vielleicht wichtig zu wissen.


Fazit: Ich fand die Idee sehr interessant und die Message wirklich gut. Aber mir persönlich war die Story einfach zu weit hergeholt. Nicht, dass Liah ihre große Liebe zurückhaben will, sondern die mit der bösen Elementarhexe, die die Welt zerstören will.

Das Ende fand ich gut, aber es kam mir zu sehr aus dem Nichts. Mir war es zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

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