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Veröffentlicht am 26.07.2021

Ein Buch zum Nachdenken

Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte
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n dem Buch " Ich hatte nicht immer was ich wollte, aber alles was ich brauchte " erzählt Björn Lindeblad seine bewegende Geschichte.

Björn Lindeblad ist erfolgreich in seinem Beruf und entscheidet sich ...

n dem Buch " Ich hatte nicht immer was ich wollte, aber alles was ich brauchte " erzählt Björn Lindeblad seine bewegende Geschichte.

Björn Lindeblad ist erfolgreich in seinem Beruf und entscheidet sich eines Tages für ein Leben als buddhistischer Mönch. Nach einem Schicksalsschlag kehrt er dem Mönchsdasein den Rücken und kehrt in seine Heimat zurück. Nur langsam kann er sich in die alte Welt einbringen.

Für mich bisher unvorstellbar dass ein erfolgreicher Mensch alles aufgibt um im Buddhismus die Erfüllung zu finden. Jedoch ist die Geschichte von Björn Lindeblad sehr authentisch und nachvollziehbar.
Sein Weg war lange und steinig. Immer wieder wirft er Anekdoten ein und zeigt, auch er hat seine Schwächen.

Ohne in eine Glaubensnische gedrückt zu werden bereichert das Buch die Sinne.
Mich hat das Buch zum Nachdenken gebracht und gezeigt das man auch mit wenig ein ruhiges Leben führen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Knallharte Welt

Wild Card
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Weston Kogi kommt nach 15 Jahren wieder nach Westafrika, seinem Geburtsland, zur Beerdigung seiner Tante. Bei seinem Vater stößt er auf Ablehnung und trifft auf alte Bekannte. Er übertreibt ein bischen ...

Weston Kogi kommt nach 15 Jahren wieder nach Westafrika, seinem Geburtsland, zur Beerdigung seiner Tante. Bei seinem Vater stößt er auf Ablehnung und trifft auf alte Bekannte. Er übertreibt ein bischen und gibt sich als Ermittler bei der Mordkommisson aus, jedoch ist er in London nur ein einfacher Wachmann. Schon gerät er in unergründliche Abgründe.

Der Autor Tade Thompson zeigt in seinem Thriller "Wild Card" ein erschreckendes Afrika. Da er selbst Nigerianer ist, könnte man vermuten das einiges der Wahrheit entspricht. Für mich ist alles sehr abschreckend, in diesem Buch dominiert das Böse, es zählt nur Mord und Korruption.
Der Schreibstil ist zum Teil etwas derb, was aber zur Handlung passt. Eingearbeitet humorvolle Passagen lockern den Thriller etwas auf, der temporeich seinen Lauf nimmt.
Ich bin mit diesem Buch etwas hin und her gerissen und kann mich nicht so recht entscheiden ob ich soviel Erschreckendes von einem Kontinent erfahren möchte, daher nur 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2021

Öffnet die Augen

Mensch, Erde!
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Ein sehr schöne gestaltetes Sachbuch das Dr.Eckart von Hirschhausen hier erschaffen hat. Als ich das Buch zum ersten mal in der Hand gehalten habe, dachte ich mir, meine Güte gibt es so viel über unsere ...

Ein sehr schöne gestaltetes Sachbuch das Dr.Eckart von Hirschhausen hier erschaffen hat. Als ich das Buch zum ersten mal in der Hand gehalten habe, dachte ich mir, meine Güte gibt es so viel über unsere Umwelt und den Klimawandel zu berichten? Wenn man sich aber das Inhaltsverzeichnis ansieht, das in 12 Kapitel unterteilt ist, muss man sagen, ja das gibt es.

Das Buch kann man nicht in einem Rutsch durchlesen. Nach jedem Kapitel muss man das Gelesene erst einmal sacken lassen und in sich hinein hören. Allerdings trägt der Mensch im privaten Bereich nur ganz wenig zur Verbesserung bei. Jedoch wie man bei uns in einer Redewendung sagt: "Kleinvieh macht auch Mist ", ist der Gedankengang und das Umsetzen schon eine große Teil. Ich denke da an Plastikmüll und Fleischkonsum. Wenn man allerdings die Grafik vom CO² Ausstoß betrachtet, denkt man warum ist diese toternste Thema noch nicht in der ganzen Welt angekommen. Wir geben das an unsere Kinder weiter und irgendwann hoffen wir alle, dass sich die Welt einmal erholen wird.Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern der Autor lockert mit seinem eingebrachten Humor viele Stellen auf.

Ein sehr anregendes Buch mit vielen schönen Illustrationen und oft nachdenklichen Bildern. Ich bin sehr beeindruckt und in meinem Gedächtnis haben sich viele neue Dinge eingeprägt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2021

Gelungener Auftakt einer Triologie aus Norwegen

Tiefer Fjord
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Tiefer Fjord von der norwegischen Autorin Ruth Lillegraven ist der erste Teil einer Triologie um Clara Fougner.

Ein kleiner Junge wird von seinem aufgelöstem Vater, einem eingewanderten Parkistani, ins ...

Tiefer Fjord von der norwegischen Autorin Ruth Lillegraven ist der erste Teil einer Triologie um Clara Fougner.

Ein kleiner Junge wird von seinem aufgelöstem Vater, einem eingewanderten Parkistani, ins Krankenhaus eingeliefert und stirbt bald darauf an seinen Verletzungen. Der behandelnde Kinderarzt Dr. Haavard Fougner glaubt nicht an einen Unfall und vermutet Kindesmisshandlung. Kurz darauf wird der Vater ermordet aufgefunden.
Es passieren weitere Morde die aber keinen Zusammenhang ergeben. Nun gerät Claras Mann Haavard ins Visier der Ermittlungen.

Schon das Cover ist ein Hingucker und hat mir sehr gut gefallen.
Nach dem spannenden Prolog nimmt sich die Autorin Zeit dem Leser die einzelnen Protagonisten vorzustellen. Jedes Kapitel ist mit den Namen überschrieben sodass man sich gut zurecht findet. Lillegraven schreibt nicht in der chronologischen Reihenfolge und man taucht so von der Gegenward in die Vergangenheit ein. Erzählt wird in der jeweiligen Ich-Form.
Die Geschichte baut sich langsam auf und das Blatt wendet sich ab der Mitte des Buches, mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Der Schreibstil ist gut verständlich und lässt sich flüssig lesen, die Autorin verzichtet auf unwichtige Umschreibungen und gibt eine klare Linie vor. Die Protagonisten sind authentisch. In die Landschaft Norwegens kann man sich bildlich einbringen und man fühlt sich mitten drin. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und wird bis zum Schluss durchgezogen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es beinhaltet alles was für einen gutenThriller notwendig ist und man fiebert dem nächsten Teil entgegen.
Eine klare Leseempfehlung und verdiete 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2021

Mäßige Auftaktreihe mit Ermittlerin Hanna Duncken

Nachttod
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Nachttod ist der erste Band der Auftaktreihe mit Kommissarin Hanna Duncker .
Der Kriminalroman führt den Leser auf die Insel Öland in Schweden.

Hanna Duncker kehrt nach 16 Jahren in ihre Heimat zurück. ...

Nachttod ist der erste Band der Auftaktreihe mit Kommissarin Hanna Duncker .
Der Kriminalroman führt den Leser auf die Insel Öland in Schweden.

Hanna Duncker kehrt nach 16 Jahren in ihre Heimat zurück. Ihr Vater, wurde wegen Mordes verurteilt, daß hat sie dazu bewogen Polzistin zu werden. Nun muss sie sich beweisen und die Vergangenheit lastet schwer auf ihr.
Ihr Dienst bei der Polizei beginnt für sie gleich mit einem Mord an einem 15jährigen Jungen, der auch noch der Sohn ihrer damals besten Freundin war. Mit ihrem neuen Partner Erik Lindgrin taucht sie in die Ermittlungsarbeiten ein.

Ein sehr schön gestaltetes Cover, bei dem die Lanschaft Schwedens zur Geltung kommt. Die Protagonisten sind glaubhaft und sympathisch dargestellt. Die Autorin kommt gleich zur Sache und baut einen leichten Spannungsbogen auf. Allerdings plätschert die Storie dann so langsam vor sich hin und es passierte nicht viel. Es wurde sehr viel über die Ermittlungsarbeiten geschrieben, die lange nichts Neues ergeben. Auch die eingebauten Hintergründe von Hanna Duncker bringen keine Spannung und das Familienleben von Erik hätte ich nicht gebraucht. Allerdings hat mir sehr gut gefallen das aus der Sicht des Ermordeten Joel die letzten Tage beschrieben wurden. Jedoch ist da auch nicht viel passiert. Erst zum Schluss hat sich das Blatt gewendet und ich habe wieder mit Begeisterung gelesen. Der Schreibstil war leicht leserlich, aber zu ausschweifend sodass mir manchmal die Lust am weiterlesen gefehlt hat. Die ganze Geschichte hätte keine 491 Seiten gebraucht, wäre auch mit sehr viel weniger ausgekommen.
Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben und hoffe das die nächsten beiden Bände spannender werden. Wer einen leichten Kriminalroman lesen möchte ist mit Nachttod gut bedient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere