Hexen, Geister und Teekannen 🫖 🧙♀️ 👻
Tee für die GeisterZwei Frauen, Zwillinge, und doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Die eine war Mutters Liebling und kann Geister sehen. Die andere war ungeliebt und ist eine Hexe. Dreißig Jahre haben sie sich ...
Zwei Frauen, Zwillinge, und doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Die eine war Mutters Liebling und kann Geister sehen. Die andere war ungeliebt und ist eine Hexe. Dreißig Jahre haben sie sich nicht gesehen, doch dann stirbt ihre Mutter und hinterlässt eine Reihe ungeklärter Fragen. Félicité und Egonia machen sich auf, Antworten zu finden und kommen einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur …
„Tee für die Geister“ ist ein außergewöhnliches Buch. Erzählt wird die Geschichte von einem Dritten und durch diese besondere Erzählweise hat man das Gefühl, man säße direkt vor ihm und höre gespannt zu. Eine Geschichte wie ein düsteres Märchen, wie ein Alptraum, aber auch voller Sehnsucht nach Liebe. Geliebt und angenommen zu werden mit allen Fehlern und Makeln. Ich mochte den Schreibstil von Chris Vuklisevic unheimlich gerne, so einzigartig und stimmungsvoll.
Egonia und Félicité sind zwei liebevoll ausgestaltete und herrlich schrullige, verschrobene Figuren. Obwohl sie Schwestern sind, haben sie ihre Schwierigkeiten miteinander. Die kuriosen Geschichten um sie herum, machen sie schließlich zu Verbündeten. Sie sind füreinander da, erleben regelrechte Abenteuer, um dem Geist ihrer Mutter ein letztes Mal zu begegnen. Ich habe das Buch erlebt wie einen seltsamen Traum, der noch lange nachhallt. Definitiv etwas Besonderes.