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Heinz60

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Pavian

Der Pavian
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Meine Frau hat das Buch eigentlich zum Lesen gewonnen, aber ich durfte es schmökern, da ihr das Genre nicht so liegt.
„Der Pavian“ ist das Debüt der schwedischen Autorin Anna Karolina Larrson und beim ...

Meine Frau hat das Buch eigentlich zum Lesen gewonnen, aber ich durfte es schmökern, da ihr das Genre nicht so liegt.
„Der Pavian“ ist das Debüt der schwedischen Autorin Anna Karolina Larrson und beim Berlin-Verlag erschienen.

Mir hat das Krimi-Debüt unglaublich gut gefallen und auf einer spannenden Lesereise war nicht immer klar erkennbar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinken erzählt…Magnus, der Kommissar, Adrian, der Kriminelle und Amanda, die Polizistin und Schwester eines der vielen Opfer versuchen alle auf ihre Art Licht ins Dunkel zu bringen.
Eine rasante Fahrt durch Korruption, Vertuschung und die Abgründe des menschlichen Daseins beginnt, bevor am Ende alles in einem durchaus harten Showdown gipfelt.

Bei mir hat das Buch mit seiner spannenden Handlung eine extreme Sogwirkung entfaltet und ich habe es nicht gewagt es vor dem Ende der Geschichte aus der Hand zu legen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die gefallene Schneekönigin

Die gefallene Schneekönigin
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Gefallene Schneekönigin“ von Gabriela Kasperski lesen.

Eine Joggerin findet am Greifenseeufer die gefrorene erschlagene Leiche von Isadora und Kommisar Meier ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Gefallene Schneekönigin“ von Gabriela Kasperski lesen.

Eine Joggerin findet am Greifenseeufer die gefrorene erschlagene Leiche von Isadora und Kommisar Meier beginnt zu ermitteln.

Was im ersten Moment wie ein normaler Kriminalfall klingt entspinnt sich Kapitel für Kapitel zu einer facettenreichen Geschichte.
Jede Person in diesem Roman hat eine nicht immer reine Vergangenheit und so kocht jeder sein eigenes Süppchen.
Der Kommissar tappt erst ein Mal im Dunkeln und die einzelnen Verdächtigen lassen ihn mehr als ein Mal ins Leere laufen und es dauert bis erste Puzzlestücke aus der Vergangenheit Licht ins Dunkel bringen.

Kapitel für Kapitel steigt die Spannungskurve und die Autorin verstand es durch geschickt gelegte falsche Fährten meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Bis zuletzt hatte ich keine wirkliche Ahnung, wer der wahre Täter ist und die finale Eskalation und Auflösung brachte manche Überraschung mit sich.

Ein besonderes „Schmankerl“ waren für mich in diesem Roman die geschickt platzierten Äußerungen im „Schwizerdütsch“. Für mich als Fan von Dialekten ein absolutes Highlight – wenn auch nicht immer leicht zu verstehen

Mein Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer Krimi und eine Autorin, die man sich merken sollte!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Rabenseele

Rabenseele
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Rabenseele ist ein Buch mit einer durchaus interessanten Schreib- und Erzählweise, die mich allerdings leider hier und da etwas verwirrt hat.

Der laufende Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ...

Rabenseele ist ein Buch mit einer durchaus interessanten Schreib- und Erzählweise, die mich allerdings leider hier und da etwas verwirrt hat.

Der laufende Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit verhinderte ein flüssiges Lesen und führte dazu, dass ich das Buch mehrfach unterbrechen musste.

Ich habe versucht mich in die Hauptprotagonisten hinein zu versetzen, was mir oft schwer fiel. Mehrere Figuren der Handlung erschienen mir wie eine Ansammlung verkappter Existenzen. Erschwerend kam für mich hinzu, dass ich die Gedankensprünge der Autorin zwischen Schuld, Reue, Gewalt und Grausamkeiten nicht fesseln konnten. Es gab für meinen persönlichen Geschmack etwas zu viele Handlungsstränge, die auch durch das letzte Kapitel am Ende nicht schlüssiger wurden.

"Rabenseele" ist für mich kein Buch zum gemütlichen Abschalten im Feierabend. Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einer interessanten Erzählweise, die aber nicht meinen ganz persönlichen Lesenerv getroffen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der letzte Pilger

Der letzte Pilger
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Ein grandioses Krimi-Debüt von Gard Sveen, der es hier schafft die Verknüpfung der Taten während der deutschen Besatzung Norwegens und die Folgen bis in die heutige Zeit spannend zu schildern.

Von Anfang ...

Ein grandioses Krimi-Debüt von Gard Sveen, der es hier schafft die Verknüpfung der Taten während der deutschen Besatzung Norwegens und die Folgen bis in die heutige Zeit spannend zu schildern.

Von Anfang an spinnt der Autor ein Netz von Fäden über Mord, Intrigen, Verrat und menschliche Gefühle. Kapitel für Kapitel hat der Autor eine Krimiwelt erschaffen. die mich in ein Wechselbad der Gefühle mit den Figuren geführt hat. Die Art der Erzählung hat mich fasziniert. Jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt kenne ich alle Hintergründe und Facetten der einzelnen Figuren warf der Autor ein neues Puzzlestück auf den Tisch und ich musste mein bisheriges Bild korrigieren bzw. alles neu bedenken. Jede einzelne Person und die Hintergründe waren für mich authentisch beschrieben und geben diesem Roman eine ganz eigene Note.

Ich hoffe, dass der Autor bringt bald eine neue fesselnde Fortsetzung mit dem norwegischen Kommissar Tommy Bergmann schreibt.

Von mir gibt es 4,5 Bewertungssterne!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die 11. Stunde

Die 11. Stunde
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Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und war gespannt auf diesen Roman. Aus der Reihe "Womens Murder Club" kenne ich bereits "Die 5. Stunde" und "Die 7 Sünden" und habe diese in recht guter ...

Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und war gespannt auf diesen Roman. Aus der Reihe "Womens Murder Club" kenne ich bereits "Die 5. Stunde" und "Die 7 Sünden" und habe diese in recht guter Erinnerung

Das 11. Buch der Womens Murder Club-Reihe hat mich leider nicht vollkommen überzeugen können.
Wie bei allen Büchern des Autors sind die Kapitel des Buches sehr kurz und es herrscht ein ständigs Hin- und Her zwischen den Handlungsträngen. Dies hat zur Folge, dass sich kein Lesefluss ergibt und ich musste mich bei jedem Griff zum Roman neu in die Handlung einfinden.

Die Storys, es gibt 2 Fälle gleichzeitig, handeln von einem Mörder, der Dealer erschiesst und berichten über den Fund von sechs Totenschädeln im Garten eines Prominenten und haben sich für mein Empfinden leider etwas in die Länge gezogen.
Gewürzt wird die Handlung durch die Schwangerschaft der Ermittlerin und deren persönliche Problemen mit ihrem Partner.
Ein weiterer Handlungsstrang bedient einen überaus nervigen Reporter, der aus meiner Sicht leider nicht zur Spannung beiträgt und eher als Lücken- bzw. Kapitelfüller fungiert.

Knapp vor Buchende erfolgt eine flotte Auflösung aller Fälle und Probleme, was dem Ganzen einen hektischen Schlußpunkt aufdrückt.

Von mir gibt es 3 Bewertungssterne und die Empfehlung, sich lieber mit einem der anderen Romane von Herrn Patterson die Lesezeit zu vertreiben