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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2025

Spannende Fortsetzung!

Auf dieser Frequenz
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Als Elias nach den verstörenden Erlebnissen von den Kanaren zurückkehrt, hilft ihm sein bester Kumpel Stefan wieder zurück ins Leben. Als dieser im Winter dann seinen Vater, einem wichtigem Diplomaten, ...

Als Elias nach den verstörenden Erlebnissen von den Kanaren zurückkehrt, hilft ihm sein bester Kumpel Stefan wieder zurück ins Leben. Als dieser im Winter dann seinen Vater, einem wichtigem Diplomaten, nach Estland begleiten soll, schlägt das Phantom wieder zu..

Das Buch ist in einem sehr schönen und verständlichen Stil geschrieben. An einigen Stellen hätte ich mir weniger Details gewünscht, aber das ist Geschmackssache.

Der zweite Teil von "Du warst der Plan" hat es in sich, der Inhalt dieses Buches ist pervers gewalttätig und schockierend. Gleichzeitig werden Gefühle gut dargestellt. Hier und da ist es nicht ganz realistisch, aber das schmälert nicht das Lesevergnügen!

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Veröffentlicht am 19.03.2025

3,5☆ typischer Einzelgänger und Ex-Polizist löst spannungslosen Mordfall.

Kalt wie die Nacht
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Wolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.

Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall ...

Wolf erbt in Bø das Haus seiner verstorbenen Frau und gibt in Oslo seine Polizeitätigkeit auf, um auf dem Dorf ein neues Leben als Detektiv zu beginnen.

Bei seinem ersten Auftrag kommt es zu einem Todesfall und er trifft auf seine alten Kollegen, doch wird er den Fall für sich gewinnen?

Nach der Leseprobe hatte das Buch mich gecatched und ich wollte mehr davon. Darin ging es um einen brutalen Juwelenraub mit Mord. Der restliche Teil des Buchs war aber leider das komplette Gegenteil: eher unblutig, keine Spannung, dafür vorausschauend und gemütlich

Die Idee an sich war ja ganz gut, aber ich hätte sie vielleicht anders verpackt. Dann hätte der Leser miträtseln können und die Spannung wäre höher gewesen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall professionell. Charaktere werden ausgiebig und gut beschrieben. Auch der Protagonist Wolf leider klischeehaft ausgesucht. Der einsame trauernde Witwer, der zugleich mit und gegen die Polizei arbeitet und das Ding für sich gewinnen muss.

Das Flair kommt super zur Geltung... für meinen Geschmack aber alles zu sehr. Ich empfand viele Partien als zu gestreckt und unnötig. Dafür mehr Pepp ins Ende.

Wer es gemütlich mag, dem kann man es aber sehr empfehlen!

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Trockener, wenn auch toll geschriebener und vorgelesener Polit-Krimi

Echokammer
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35 Tage vor der norwegischen Parlamentswahl versucht die Polizei terroristische Anschläge mit dem Nervengift Rizin zu verhindern.

Das Cover und die Werbung waren sehr vielversprechend, weshalb ich auch ...

35 Tage vor der norwegischen Parlamentswahl versucht die Polizei terroristische Anschläge mit dem Nervengift Rizin zu verhindern.

Das Cover und die Werbung waren sehr vielversprechend, weshalb ich auch gerne mehr von der Geschichte mitkriegen wollte. Der Schreibstil war sehr gut, die Tiefe, die die Sätze aufwiesen, waren stimmig. Auch der Sprecher hat mit seinen authentischen Betonungen, Seufzern o.ä. Dazu beigetragen, dass die Geschichte sehr gut wiedergegeben wird.

Inhaltlich hatte ich aber große Probleme. Schon der Einstieg verlief bei mir sehr holprig, dazu all die Namen, die ich durcheinandergebracht habe und schließlich auch das "Trockene". Hier geht es ausschließlich um Politik, um die Intrigen im Parlament, aber auch in den eigenen Reihen. So richtig Spannung kam da bei mir leider nicht auf und das Interesse, das von Anfang an bei mir hart erkämpft wurde, schwand immer weiter.

Das war leider nicht mein Geschmack!

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Schöner Krimi

Jetzt bist du fällig!
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In Luzern am See klopft es eines Abends bei Palmer und die völlig aufgelöste und blutverschmierte Lucie tritt ein. Lucie erzählt von ihrem bisherigem Leben und davon, dass sie aus Notwehr gerade einen ...

In Luzern am See klopft es eines Abends bei Palmer und die völlig aufgelöste und blutverschmierte Lucie tritt ein. Lucie erzählt von ihrem bisherigem Leben und davon, dass sie aus Notwehr gerade einen Bekannten auf der Wiese ermordet hat. Palmer will ihr helfen und gerät dann selbst ins Visier..



Das Buch nimmt schnell Fahrt auf und liest sich gut. Palmer geht manchmal etwas zu weit und ermittelt selbst, wobei ihre Gedanken immer gut vermittelt werden.

Auch der Inhalt hat mir gut gefallen, denn es ging um aktuelle und leider auch immer häufigere Themen wie Nötigung Minderjähriger zur Prostitution oder Drogen.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Ein Protagonist, der kein Held ist

Und immer wieder Blut
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2012: David Thomsen aus Dresden bekommt von Zeit zu Zeit Aufträge von der UNO, so auch diesmal. Er verlässt seine Frau und reist als Zourist getarnt nach Peru, um die Senatorin nach Genf zu verbringen. ...

2012: David Thomsen aus Dresden bekommt von Zeit zu Zeit Aufträge von der UNO, so auch diesmal. Er verlässt seine Frau und reist als Zourist getarnt nach Peru, um die Senatorin nach Genf zu verbringen. Vor Ort lernt er vor allem die Schönheit Maria kennen und verliebt sich sofort in sie. Bald merkt David, dass der Auftrag von Intrigen durchlöchert ist und er niemandem trauen kann...



Das Buch springt mit Rückblicken durch die 80er, 90er und 2000er und erzählt neben Davids Gegenwart und seinen Erinnerungen noch von Ramon und José was ich an manchen Stellen etwas zu detailliert fand (besonders bei David). Im Gegensatz dazu kam mir das Finale zu kurz vor.

David als Protagonist hat mir leider gar nicht gefallen. Nennt mich altmodisch, aber Heldenfiguren nehmen ihre Frauen in den Arm und schlafen nicht zwei Tage später mir der nächsten. Sie können wirklich was, anstatt dass sie nur ausschließlich mit viel Glück überleben.

Insgesamt hat mir an den entscheidenden Stellen die richtige Tiefe gefehlt und die Sympathien zu den handelnden Personen.

Geschrieben war es aber sehr gut und auch die Recherchen und Bemühungen würden gut integriert. Politische Antworten waren sehr schön neutral/diplomatisch, was ich sehr angenehm empfand.

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