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Veröffentlicht am 18.01.2025

Spannungsbogen Fehlanzeige

Verborgen
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In einer isländischen Dorf-Idylle bricht in einem Wohnhaus ein Feuer aus und ein junger Mann stirbt. Aus dem toxikologischen Bericht geht hervor, dass es sich um Mord handelt.



Das Buch spiegelt isländische ...

In einer isländischen Dorf-Idylle bricht in einem Wohnhaus ein Feuer aus und ein junger Mann stirbt. Aus dem toxikologischen Bericht geht hervor, dass es sich um Mord handelt.



Das Buch spiegelt isländische Kultur schön wieder. Es springt allerdings ständig zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her und auch perspektivisch verwirrt es desöfteren mit Wechseln zwischen allen möglichen Personen.

Viele Stellen empfand ich als unwichtig. Bis zuletzt hatte ich auf ein interessantes Ende gehofft, aber so richtig begeistert bin ich davon ebenfalls nicht. Es war eher langweilig.

Die Autorin wurde im Vorfeld als "Meisterin der psychologischen Spannungsliteratur" angepriesen. Dies kann ich absolut nicht nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Lang, dennoch lesenswert

Todesfalle
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Mir war nicht bewusst, dass es sich hierbei um eine Buchreihe handelt und es hat mich an keiner Stelle gestört.

Emma, BKA-Kommissarin und Derektivin, bekommt von der Staatsanwältin Ulrike Steiner Besuch, ...

Mir war nicht bewusst, dass es sich hierbei um eine Buchreihe handelt und es hat mich an keiner Stelle gestört.

Emma, BKA-Kommissarin und Derektivin, bekommt von der Staatsanwältin Ulrike Steiner Besuch, da ihr 'ToyBoy' spurlos verschwunden ist. Dieser wird kurze Zeit später brutal zusammengeschlagen und an seinen Verletzungen erlegen aufgefunden. Ein großer Komplott beginnt, denn es scheint als wollte man die Juristin fertig machen.

Das Buch ist interessant geschrieben und trotz der Länge wirkt es kompakt. Es befasst sich flüssig und angemessen mit den Ermittlungen und mit der Protagonistin. Allerdings könnte es spannender sein. Thematisch behandelt es Macht und dessen Missbrauch und keine Brutalität oder Blutvergießen. Die Charaktere sind sympathisch und bodenständig. Zwischendrin wurde es mir kurzweilig zu lang, obwohl es immer wieder Brotkrumen gab, stagnierte mein Interesse ein wenig, da man nicht so richtig vor sich kam. Dies war gewollt, denn auch eine erfahrene Ermittlerin, die für Rechte kämpft, sind manchmal die Hände gebunden.

Das Ende fand ich dann wieder besser, da man den Leser nicht unwissend hat stehen lassen, sondern ihm auf eine interessante Weise die Lösung dargestellt hat.

Das Buch ist zwar nicht mein Favorit, hat sich aber aufgrund der Durchdachtheit fünf Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Hat mich nicht richtig mitgerissen

Die Insel der Angst
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Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die ...

Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die Untersuchungen der Polizei laufen noch..

Nun wird Tess wieder engagiert, um mit der Organisation 'Seawild' Robben zu dokumentieren. Auf der einsamen Insel wird eine Leiche gefunden und einer aus dem Team könnte der Mörder sein...

Die Leseprobe handelte vom Prolog und somit von der Zeit als Gretchen starb und hatte mein Interesse stark geweckt.
Im weiteren Verlauf, als es um die Gegenwart ging, fehlte mir die Spannung.
Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich denke es war oftmals nicht mein Geschmack. Mir kamen viele Stellen zu detailliert rüber, zu viel rethorisch gefragt und zu ich-bezogen.
Für die Beschreibung der Insel oder der 'Tatorte' war dies natürlich optimal, aber an weniger relevanten Stellen erschien es mir zu lang.

Womit ich am meisten zu kämpfen hatte, waren aber die Sympathien für die Protagonisten, die ich einfach nicht aufbringen konnte. Wie gesagt, Tess erschien mir ich bezogen, Alex war extrem unsympathisch und an die Männer kam ich gar nicht ran, die waren einfach nur da aber blieben mir persönlich kalt.
Vielleicht war es vom Autor so gewollt, da man niemandem trauen konnte, wer weiß.

Zum Ende hin kam glücklicherweise endlich ein wenig Spannung auf und hat viel gerettet.

Dennoch bleibe ich empfindlich bei den Begriffen "Thriller" und "Krimi".
Thrill hatte ich keinen.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Absolut empfehlenswert

Wackelkontakt
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Der Protagonist Escher stellt einem Elektroniker den Strom ab in dem er ihn eigentlich einschaltet. Kurz darauf liest er ein Buch von einem Italiener, der in Deutschland einen Neuanfang wagt und von einem ...

Der Protagonist Escher stellt einem Elektroniker den Strom ab in dem er ihn eigentlich einschaltet. Kurz darauf liest er ein Buch von einem Italiener, der in Deutschland einen Neuanfang wagt und von einem seiner Kunden versehentlich getötet wird.

Klingt alles verwirrend? Keine Sorge, das ist es nicht, denn Haas schreibt mit sehr viel Talent und fließenden Übergängen über die beiden Protagonisten und sorgt für ein interessantes Ende. Die Sprache ist leicht und alles zusammen ist präsent vor dem inneren Auge. Ein bisschen mehr Pepp könnts vertragen für die Spannung, dafür merkt man aber durchweg den roten Faden und die Wohlüberlegtheit der Geschichte.

Den Autor Haas kannte ich bisher noch nicht, hab ich aber dank diesen Buches auf der Liste :)

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Spannende Abenteuer mit offenem Ende leider

Das perfekte Grau
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In einer Ferienunterkunft trifft der Angestellte Dante auf seine Kollegen Mimi, Rofu und Novelle. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Eines Tages beschließen die Vier von dort zu verschwinden und erleben ...

In einer Ferienunterkunft trifft der Angestellte Dante auf seine Kollegen Mimi, Rofu und Novelle. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Eines Tages beschließen die Vier von dort zu verschwinden und erleben gemeinsam viele Abenteuer.

Der Autor hat ein philosophisches Talent und schreibt sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche interessante Bücher. Anfangs las sich das Buch sehr ruhig, nahm dann an Spannung zu und thematisierte besonders die Freundschaft der ungleichen Gruppe. Über die Pläne der Gruppe kann man denken was man möchte, sinnvoll waren sie gewiss nicht, verliehen dem Buch aber einen Leitfaden.

Zum Ende hin verlor sich leider der rote Faden, die Pläne der Gruppe änderten sich und hätten dann nochmal mit voller Wucht einschlagen können. Das gesamte Ende und der Verbleib blieb leider aus und somit muss ich einen Punkt abziehen.

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