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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2019

Gefühlvoll und spannend

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut, da ich ein absoluter Fan von den Sillhoutten bin, außerdem wirkt es dadurch schlicht und dennoch scheint es alles Wichtige zu sagen.

Der Schreibstil der ...

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut, da ich ein absoluter Fan von den Sillhoutten bin, außerdem wirkt es dadurch schlicht und dennoch scheint es alles Wichtige zu sagen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht. Sie baut eine wirklich emotionale Bindung zu ihren Charakteren auf, sodass man sich in sie hineinversetzten kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Luke und Jana erzählt.

Jana fährt mit ihrem Onkel auf eine einsame Insel, da er dort die Tierwelt studieren möchte. Und Jana möchte einfach nur vor den Menschen fliehen. Sie durchlebt gerade eine Phase in der sie panische Angst vor Menschen hat. Jedoch erfahren wir als Leser erst sehr spät warum das so ist. Wir erleben ihren Zwiespalt indem sie gegen sich und ihre Gefühle ankämpft, denn sie möchte nicht mehr die verängstige Jana sein, sondern zu ihrem alten Leben zurückkehren. Doch das scheint gar nicht so einfach zu sein, denn ihre innere Blockade scheint tief zu sitzen. Als Luke dann hilfesuchend vor ihrer Tür steht, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Denn Luke ist schwer verletzt und ihr Onkel spurlos verschwunden. Vielleicht kann der mutige und lebensfrohe Luke Jana aus ihrem Schneckenhaus befreien.

Die Geschichte ist spannend, rasant, emotional und regt zum Nachdenken an. Luke und Jana kämpfen nicht nur einen inneren Kampf gegen sich selbst, sondern auch gegen die Natur und Wildnis der Insel. Ich finde die Dynamik zwischen den Beiden richtig klasse und man merkt, wie die beiden durch das Abendteuer immer weiter zusammenwachsen. Die Gefühle sind sehr tief und emotional. Außerdem befasst sich die Geschichte auch mit zwei wichtigen Punkten. Zum einen Mobbing im Internet und Umgang mit schweren Krankheiten. Wenn Familienmitglieder aufgeben oder wenn die Unterstützung nicht mehr reicht. Dabei ist die Geschichte drum herum richtig spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Für mich ist die Geschichte absolut gelungen.

Mein Fazit

Das Glück an meinen Fingerspitzen ist ein spannendes, rasantes, emotional aufwühlendes und kritisches Jugendbuch. Es geht um zwei Jugendliche Luke und Jana, die sich durch die Wildnis kämpfen müssen, damit sie Leben retten können. Dabei tragen die beiden zusätzlich noch einen inneren Kampf mit sich aus. Denn Luke und Jana kämpfen mit Schwierigkeiten aus ihrer Vergangenheit. Für mich ist die Geschichte absolut empfehlenswert, sodass ich euch das Buch nur ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Der Badboy - Bruder

Maybe this Love - Und plötzlich ist es für immer
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Meine Meinung

“»Ich würde sagen, es gibt Schlimmeres, als herauszufinden, dass du verheiratet bist.«” (Maybe this Love, S.7)

Das Cover ist genauso schlicht, wie das des ersten Bandes und trotzdem finde ...

Meine Meinung

“»Ich würde sagen, es gibt Schlimmeres, als herauszufinden, dass du verheiratet bist.«” (Maybe this Love, S.7)

Das Cover ist genauso schlicht, wie das des ersten Bandes und trotzdem finde ich es wirklich toll. Auch farblich ist es sehr harmonisch und die beiden Bücher sehen toll nebeneinander aus.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Jennifer Snow hat eine sehr angenehme Art Gefühle zu transportieren ohne das ihre Geschichte viel Drama braucht. Die Geschichte ist aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die Protagonisten Ben und Olivia so hautnah, dass man sich trotz der Perspektive mitten im Geschehen fühlt.

Olivia ist eine selbstbewusste und attraktive Scheidungsanwältin. Sie vertritt Sportlerehefrauen im Falle einer Scheidung und so trifft sie auch den attraktiven Badboy Eishockeyspieler Ben. Während Olivia mittem im Leben steht, bereit ist eine Familie zu gründen, liebt Ben sein unkompliziertes Leben und Frauen. Schon einmal tief verletzt und mit gebrochenem Herzen hat er sich geschworen, dass er eine Beziehung nicht gebrauchen kann. Erst als er feststellt, dass er mehr oder weniger aus versehen geheiratet hat, trifft er auf Olivia. Und alles scheint sich zu ändern, denn bei ihr verspürt er das vertraute prickeln und wünschte sich vielleicht doch eine Familie.

Die Geschichte beginnt sehr humorvoll und auch die Dynamik zwischen Olivia und Ben hat mir sehr gut gefallen. Ihre Liebesgeschichte liest sich angenehm leicht, emotional und liebenswert. Die Autorin hat einfach eine angenehme Art, dass man ihre Charaktere einfach lieben muss. Auch wenn sie manchmal ein paar komische Angewohnheiten haben. Die Geschichte ist wunderschön einfach mal so für Zwischendurch, eine Geschichte bei der man nicht andauernd nachdenken muss. Sondern sich einfach in ihr fallen lassen kann. Ein bisschen Drama gibt es dann ja am Ende schon, aber der ist nicht wirklich überzogen oder unnötig in die Länge gezogen. Alles in allem einfach wunderbar leicht zu lesen. Auch wenn das Ende dann doch sehr plötzlich kam. Ich hoffe wir erfahren in Asher Geschichte noch ein bisschen mehr von Ben und Olivia am Rande. Zumindest bin ich jetzt echt gespannt, auf den letzten der Geschwister.

Mein Fazit

Maybe this Love ist eine leichte, humorvolle und schönes Liebesgeschichte über die taffe Anwältin Olivia und den sexy Badboy Ben. In der Geschichte kann man sich wunderbar fallen lassen und einfach genießen. Auch wenn mir als kleiner Kritikpunkt das Ende zu schnell kam.

Veröffentlicht am 12.04.2019

Spannender Jugendthriller

Wer sich umdreht oder lacht ...
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Meine Meinung

“Der Tag, an dem ich starb, war so stinknormal, dass es mir fast wie ein Witz vorkam.” (Wer sich umdreht oder lacht…, S.7)

Das Cover finde ich total klasse. Es ist schlicht und doch sehr ...

Meine Meinung

“Der Tag, an dem ich starb, war so stinknormal, dass es mir fast wie ein Witz vorkam.” (Wer sich umdreht oder lacht…, S.7)

Das Cover finde ich total klasse. Es ist schlicht und doch sehr aussagekräftig, außerdem passt es perfekt zu den anderen Büchern der Autorin.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich- Perspektive von Mandy erzählt, jedoch gibt es auch immer wieder Sichtweisen der Opfer kurz vor ihrem Tod.

Hautsächlich geht es in der Geschichte um Mandy. Mandy erlebt gerade eine schwierige Zeit, denn ihre Mutter hat Krebs und liegt im Krankenhaus. Mit ihrer Schwester streitet sie sich nur und ihr Vater ist kaum anwesend, da er die meiste Zeit im Krankenhaus verbringt. Auch ihre Freunde scheinen alle, andere Probleme zu haben und so zieht etwas zurück oder schlägt beim Feiern etwas über die Stränge. Während ihr Leben immer mehr aus den Fugen rutscht, ermordet ein Serienkiller Mädchen in ihrem Alter. Sodass sie zusätzlich noch um jede Ecke schaut, weil die Angst zum Greifen nah ist.

Wir erleben mit Mandy eine Protagonistin, die mitten in der Pubertät steckt und zusätzlich noch eine schwere Zeit hat. Außerdem erhalten wir immer wieder Perspektiven der Opfer und erleben ihren Tod hautnah. Hier sollte man nicht vergessen, dass es sich um einen Jugendthriller handelt. Denn die Geschichte ist zwar spannend und rasant, aber nicht sehr grausam. Die Autorin beschreibt lieber die Motive des Mörders, die Leben der Opfer und die Bedeutung der sozialen Medien als die Gewalttat selbst. Was ihr aber auch absolut gut gelingt, denn ich konnte mich wahnsinnig gut in die Opfer hineinversetzten, die sehr unterschiedlich waren und man keinen wirklichen Zusammenhang entdecken konnte. Jedoch wird das Ende leider etwas schnell abgehandelt. Irgendwie habe ich mir etwas mehr von dem Täter versprochen.

Mein Fazit

“Wer sich umdreht oder lacht…” ist ein spannender Jugendthriller mit einer chaotischen Protagonistin. Vor allem die Sichtweisen der Opfer kurz vor ihrem Tod haben mir sehr gut gefallen. Jedoch kam das Ende leider etwas schnell, davon habe ich mir einfach ein bisschen mehr versprochen.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Beginnt sehr emotional und schwächt leider etwas ab

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Meine Meinung

Ich war in einer fremden Stadt, offenbar mittem im Sumpf, Tausende Kilometer von dem Leben entfernt, dass ich bis dahin gekannt hatte. Ich war alleine. In Panik. Und fantastisch frei.” (Wild ...

Meine Meinung

Ich war in einer fremden Stadt, offenbar mittem im Sumpf, Tausende Kilometer von dem Leben entfernt, dass ich bis dahin gekannt hatte. Ich war alleine. In Panik. Und fantastisch frei.” (Wild Hearts: Kein Blick zurück, S.48)

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und wer die Geschichte gelesen hat, weiß auch, dass Gewitter eine Bedeutung haben.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, jedoch auch sehr wandelbar. Gerade zu Beginn und am Ende schreibt sie sehr emotional und sehr tief, jedoch hat sie in der Mitte einen kleinen Hänger. Alles wirkt etwas schnell abgewickelt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Sawyer und Finn erzählt.

Sawyer bricht aus ihrem Leben aus, nachdem ihre Mutter sich umgebracht hat. Ihr Vater ist Pastor in einer streng gläubigen Gemeinde und führt seine Familie mit harter Hand. Sodass Sawyer nach dem Tod ihrer Mutter sich ihre Sachen nimmt und davonfährt. Er ist in Outskirts lernt sie, was es wirklich bedeutet zu leben. Man merkt ihr an, dass sie trotz ihrer schrecklichen Vergangenheit, immer noch sehr lebensfroh und positiv gestimmt ist. Es ist als würde ihr Leben jetzt erst beginnen. Und mit diesem Lebensmut lockt sie ihren schlecht gelaunten Nachbar Finn aus seinem Schneckenhaus.

Die Geschichte beginnt wahnsinnig gefühlvoll und emotional. Die Autorin hatte mich schon mit den ersten Zeilen komplett für sich eingenommen, denn sie haben mich tief berührt mit ihren Worten. Die beiden Schicksalsschläge der Protagonisten sind unglaublich und schrecklich zu gleich. Gerade wegen dem sehr starken Beginn waren die Ansprüche an die Geschichte sehr hoch, was die Geschichte zu Beginn und auch am Ende absolut halten konnte. Jedoch in der Mitte zwischendurch nicht so ganz. Die Liebesgeschichte entwickelt sich ruhig, intensiv und leidenschaftlich. Aber es ging mir manchmal im Hinblick auf Sawyer alles sehr einfach hinsichtlich Hauses und Jobs.

Dennoch konnte mich das Ende wieder richtig abholen. Denn damit habe ich einfach nicht gerechnet. Also so wirklich gar nicht. Vorher habe ich noch so gedacht, dass es hier auf ein typisches Ende hinausläuft, aber nein so gar nicht. Somit konnte das Buch über seinen etwas schwächeren Mittelteil hinwegtrösten. Ich bin einfach mega gespannt, wie es weitergeht.

Mein Fazit

Wild Hearts: Kein Blick zurück ist emotional und gefühlvoll. Von der ersten Zeile an hat mich die Autorin tief berührt. Mich hat die Geschichte absolut für sich eingenommen. Auch wenn es kleine Schwächen im Mittelteil gab, konnte mich das Ende überraschen. Denn damit habe ich einfach nicht gerechnet.

Veröffentlicht am 05.04.2019

Love is Love

SAMe Love (Band 1): Nur mit dir
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Meine Meinung

“Ich wünschte, ich wäre ein Schmetterling. Dann wäre ich frei, unberührt und niemand würde mich für das, was ich bin oder was ich nicht bin, verurteilen. Dafür, wen ich liebe oder wen ich ...

Meine Meinung

“Ich wünschte, ich wäre ein Schmetterling. Dann wäre ich frei, unberührt und niemand würde mich für das, was ich bin oder was ich nicht bin, verurteilen. Dafür, wen ich liebe oder wen ich nicht liebe.” (SAMe Love: Nur mit dir, 1%)

Das Cover finde ich wirklich toll. Die Einbindung des Titels und die bunten Punkte gefallen mir richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, außerdem transportiert die Autorin richtig toll die Gefühle. Ich habe mich emotional total abgeholt gefühlt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sam erzählt.

Ich finde Sam als Protagonistin wirklich toll und vor allem, dass wir sie auf ihrem Entdeckungsweg begleiten. Sam ist 17 Jahre alt und glücklich. Sie hat eine schöne Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Robin und auch wenn der Sex sie nicht wirklich anspricht, genießt sie die Momente in seinen Armen. Sam ist reich, jedoch nicht abgehoben, sondern eher schüchtern und hat einen ausgewählten Freundeskreis. Erst als sie Romy kennenlernt, stellt sie fest, dass sie sich zu ihr hingezogen fühlt. Doch die Angst und die Unsicherheit überwiegen. Wir begleiten sie durch Angst, Hass und Neuerfindung. Für mich persönlich war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Zuerst habe ich ja gedacht, dass diese Geschichte vielleicht nichts für mich ist, jedoch habe mich die vielen positiven Stimmen neugierig gemacht. Und ich muss euch sagen, dass ich dieses Buch total liebe. Es ist so gefühlvoll, emotional und mitreißend – eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe mich mit Sam verliebt, mit ihr gekämpft und aufgegeben. Wow dieses Buch öffnet einem echt die Augen. Ich habe mich nie hingestellt und jemand anderen verurteilt wegen Liebe, Hautfarbe oder anderen Sachen, und dennoch habe ich mir aber auch nie Gedanken gemacht, wie es jemanden geht der ausgegrenzt wird. Sodass mich die Reaktionen regelrecht schockiert haben. Für mich ist diese Geschichte wirklich ganz was besonders. Sie ist gesellschaftskritisch, leidenschaftlich, mitreißend und ein Weg zur Selbstfindung. Das man sich immer wieder neu entdecken kann.

Mein Fazit

SAMe Love ist ein emotional aufwühlendes und tief berührendes Buch. Ich habe dich Geschichte geliebt und bin wirklich froh sie gelesen zu haben. Es öffnet einem nochmal die Augen für ein liebevolles miteinander. Außerdem bin ich froh es erst jetzt gelesen zu haben, das Ende ist wirklich gemein und zum Glück erscheint ja diesen Monat der zweite Band.