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Veröffentlicht am 18.08.2024

Achtung, nicht schwindelfreie Hexe im Anflug...

Spellbound - Höllenritt auf dem Hexenbesen
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Willkommen zurück in Spellbound. Wieder ist ein Mord geschehen, den Emma „Miss Marple“-mäßig lösen muss, da die ortsansässige Polizei leider weder motiviert noch wirklich kompetent ist. Doch damit nicht ...

Willkommen zurück in Spellbound. Wieder ist ein Mord geschehen, den Emma „Miss Marple“-mäßig lösen muss, da die ortsansässige Polizei leider weder motiviert noch wirklich kompetent ist. Doch damit nicht genug, neben ihrer Arbeit als Pflichtverteidigerin muss sie sich noch mit ihrer extremen Höhenangst beim Reiten auf dem Hexenbesen und ihren Mitschülerinnen in der Hexenschule auseinandersetzen.
Den Kriminalfall finde ich dieses Mal wesentlich besser. Auch wenn er weiterhin nicht im Vordergrund steht, kann man dafür ganz gut nebenbei miträtseln.

Lesen sollte man das Buch auf jeden Fall für die sehr witzigen Beschreibungen mancher Szenen. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so gelacht habe, dass ich ein Buch nicht weiterlesen konnte. Emma probiert ohne Rücksicht auf Verluste ihre neuen Fähigkeiten als Hexe aus, was durchaus auch einmal schief gehen kann. Zusammen mit ihrer dreisten Eule und einem Mitbewohner, der kein Blatt vor dem Mund nimmt, wird das Buch sehr unterhaltsam.

Die Liebesgeschichte zieht sich etwas und auch zur Herkunft von Emmas Hexenzirkel ergeben sich eher mehr neue Fragen als Antworten. Aber da die Serie ja auf mehrere Bände ausgelegt zu sein scheint, kann man natürlich nicht gleich alles in den ersten Bänden erwarten.

Ich würde auf jeden Fall direkt nach Spellbound ziehen, wenn es dort nicht die Kleinigkeit mit den anscheinend doch häufiger auftretenden Morden und dem Fluch geben würde.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Willkommen in Spellbound

Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs
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„Spellbound war anders als alle Orte, die ich je gesehen hatte. Nahm man ein europäisches Dorf, wie es gerne auf Postkarten abgebildet wurde, und kombinierte es mit einem Magie-Freizeitpark, dann bekam ...

„Spellbound war anders als alle Orte, die ich je gesehen hatte. Nahm man ein europäisches Dorf, wie es gerne auf Postkarten abgebildet wurde, und kombinierte es mit einem Magie-Freizeitpark, dann bekam eine gute Vorstellung, wie es hier aussah.“

Emma landet aus Versehen in dem magischen und leider verfluchten Städtchen Spellbound. Dort muss sie sich mit einem Mord, ihrem neuen Leben als Hexe und Pflichtverteidigerin wider Willen zwischen lauter magischen Wesen zurechtfinden.
Das Buch lebt von der Beschreibung der Charaktere und des Alltags von Spellbound. Jedes Wesen ist auf seine Art einzigartig und macht die Geschichte lebendig: Emma selbst ist sympathisch verplant und hat das Herz am rechten Fleck, die Schülerinnen der Hexen-Förderklasse sind lebenswert tollpatschig und natürlich fehlen auch zwei attraktive Männer nicht, in Form von einem grüblerischen, gefallenen Engel und einem draufgängerischen Vampir.

Der Krimi selbst ist schon sehr cosy, der Fall wird praktisch nebenbei gelöst und dient nur als Rahmenhandlung für die Einführung in die Welt von Spellbound.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, verleitet oft zum Schmunzeln und stimmt gut auf die folgenden Bände ein. Man ist eindeutig neugierig, wie es in der verrückten Welt von Spellbound und mit Emma weitergeht.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Liebeserklärung an seine Kinder und sich selbst

Bis zu den Sternen und wieder zurück ... - Liebeserklärung einer Drachenmama
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In dem Kinderbuch „Bis zu den Sternen und wieder zurück…“ von Anna Menon erzählt eine Drachenmama die Geschichte von ihrer Reise ins Weltall und wie ihre Kinder dabei immer ein Teil von ihr sind, auch ...

In dem Kinderbuch „Bis zu den Sternen und wieder zurück…“ von Anna Menon erzählt eine Drachenmama die Geschichte von ihrer Reise ins Weltall und wie ihre Kinder dabei immer ein Teil von ihr sind, auch wenn sie ihre Mama auf dieser Reise nicht begleiten können.

Ich hatte nach dem Klappentext kleine Abenteuergeschichten von einem Drachen erwartet, der Schätze für seine Kinder im Weltall gefunden und für sie mitgebracht hat. Auch wenn das natürlich Teil der Story ist, steht es nicht im Vordergrund. Vielmehr ist es eine Liebeserklärung an die eigenen Kinder, die in wunderschönen Reimen erzählt wird. Egal, welche Abenteuer und Wunder die Drachenmama auch erlebt, in Gedanken ist sie trotzdem bei ihren Kindern, vermisst sie und freut sich am Ende wieder bei ihnen zu sein.
Es ist aber auch eine Liebeserklärung an sich selbst, seine Träume zu leben und sich nicht für die eigenen Kinder völlig aufzugeben. Dieses Buch zeigt, dass man seine Kinder auch über alles lieben kann, wenn man die eigenen Ziele und Wünsche verfolgt.

Das Kinderbuch ist nicht einfach nur ein Buch in Reimform, sondern klingt fast wie Poesie und bezaubert mit bunten, fantasievollen Bildern. Das Buch spricht verschiedene Altersgruppen an, Kinder durch die abenteuerliche Reise der Drachenmama, während Erwachsene sich eher in den Gefühlen der Drachenmama wiederfinden werden.

Am Ende des Buches gibt es einen kleinen Bericht über die Entstehung des Buches, was ich sehr schön fand. Die Autorin ist selbst Astronautin und wollte für ihre Kinder ein Buch schreiben, um ihnen über die Zeit der Trennung zu helfen.

Einziger kleiner Kritikpunkt meines Sohnes war, dass er die Geschichte viel zu kurz fand und gerne mehr Abenteuer aus dem Weltall gehört hätte. Ansonsten können wir es nur weiterempfehlen

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