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Veröffentlicht am 08.07.2020

gelungener Auftakt

Gossip Girl 1
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Willkommen in der Welt von Gossip Girl!
Als anonyme Bloggerin berichtet sie über das Leben der Schönen und Reichen von der Upper East Side.
Und es gibt einiges zu berichten, denn keine geringere als Serena ...

Willkommen in der Welt von Gossip Girl!
Als anonyme Bloggerin berichtet sie über das Leben der Schönen und Reichen von der Upper East Side.
Und es gibt einiges zu berichten, denn keine geringere als Serena van der Woodsen ist wieder in der Stadt – und das passt ihrer besten Freundin Blair überhaupt nicht. Zusammen mit ihren Freunden Chuck, Nate und dem Rest der Clique setzen sie einige Gerüchte über Seren in die Welt und versuchen sie gut es geht von anderen fernzuhalten.
Hier sind Intrigen vorprogrammiert!

„Ist es nicht schön, gemein zu sein“ ist der Auftakt einer bislang 15-teiligen Buchreihe.

Ich habe das Buch bereits vor ca. anderthalb Jahren gelesen und habe es damals völlig entnervt abgebrochen, weil mich die Charaktere so wahnsinnig genervt haben mit ihren Oberflächlichkeiten.
Doch dann habe ich mir die erste Staffel von „Gossip Girl“ angeschaut und war völlig begeistert. Es hat einfach „Klick“ gemacht.
Von daher war es jetzt ein Muss, dieses Buch erneut zu versuchen.
Und dieses Mal hat mir die Geschichte sehr viel besser gefallen, was ich wohl nur der Serie zu verdanken habe. Dadurch wurden mir auch viele Charaktere, allen voran Blair, deutlich sympathischer.

Die Idee, dass die Geschichte von einer anonymen Bloggerin erzählt wird, hat mir hier ganz besonders gut gefallen. Obwohl sie durch ihre Erzählweise oftmals sehr distanziert wirkt, ist sie dennoch immer mittendrin im Geschehen.
Die Geschichte wird witzig und schnell erzählt, ohne sich lange mit unwichtigen Dingen aufzuhalten.
Die Blogeinträge sind gut gestaltet und auch hier gibt es eine große Portion Sarkasmus.

Bei den Charakteren bin ich zum Teil noch unentschlossen.
Blair hat mir beim ersten Lesen überhaupt nicht gefallen, mittlerweile bin ich ein Fan dieser großartigen Protagonistin. Sie wirkt auf dem ersten Blick wahnsinnig arrogant und selbstbewusst, innerlich ist sie aber voller Selbstzweifel, weil sie neben Serena immer nur die Nummer 2 war. Ihre Gefühle zu Nate werden toll beschrieben, ohne Naiv oder allzu kitschig zu wirken.

Serena dagegen ist immer noch ein großes Fragezeichen für mich. Ich kann mit ihr nicht viel anfangen. Auf der einen Seite könnte sie mir zwar leid tun, aber selbst das hat sie meiner Meinung nach nicht verdient. Sie spielt mehr oder weniger die Unschuld vom Lande, die nicht weiß, wieso sie alle meiden, obwohl sie es sich eigentlich denken könnte. Schließlich war sie lange nicht für Blair da, wo sie Serena am meisten brauchte.

Allerdings konnten mich alle weiteren Charaktere, besonders Dan, von sich überzeugen. Hier bin ich auf die Entwicklung der einzelnen Protagonisten besonders gespannt.

Die Covergestaltung ist eher mittelmäßig, hier werden drei junge Mädchen abgebildet, die ihren Spaß haben. Dies ist zwar recht passend zur Geschichte, aber ansonsten ziemlich unspektakulär.

Gossip Girl muss man einfach lieben und ist ein Muss für Jedermann, der Highschool-Geschichten mag. New York-Fans werden hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen.
Die perfekte Mischung aus Chic-Lit und Jugendbuch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Klein, aber fein

Elbenbiss
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Der Fantasyautor Michael Mortenson hat eine Krise, denn er steckt mitten in einer Schreibblockade. Ablenkungen bekommt er von seinem Freund Rafael, einem Psychologen, der seine Hilfe braucht, denn seine ...

Der Fantasyautor Michael Mortenson hat eine Krise, denn er steckt mitten in einer Schreibblockade. Ablenkungen bekommt er von seinem Freund Rafael, einem Psychologen, der seine Hilfe braucht, denn seine Mitarbeiterin Rose ist spurlos verschwunden. Zusammen mit Elanor, Wolf und Wladimir, die bei Rafael in der Behandlung sind, macht sich Michael auf, um Rose wiederzufinden und muss dabei feststellen, dass die Phantasie mehr Wirklichkeit ist, als er jemals geahnt hätte..

Was für ein tolles, kleines Ebook!
Ich habe das Ebook eher aus Zufall auf der Verlagsseite entdeckt und fand die Kurzbeschreibung großartig. Da dieses Buch für gerade mal 1,99 EUR angeboten wird, musste ich einfach zuschlagen und bin wahnsinnig begeistert.

Tonja Züllig hat mit „Elbenbiss“ keinen typischen Fantasyroman geschrieben, vielmehr wird hier auf erfrischende Art und Weise mit Klischees gespielt und „Herr der Ringe“ zum Teil enorm aufs Korn genommen.
Ihr Schreibstil ist einfach super. Die Geschichte liest sich flüßig, mitreissend und wahnsinnig sarkastisch, was mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat. Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht von Michael.

Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein.
Michael ist ein Fantasyautor, der aktuell unter einer Schreibblockade leidet. Um ihn zu inspirieren, wird er von seinem guten Freund Rafael auf die Reise geschickt, sich um drei seiner Patienten zu kümmern und diesen zu helfen, um der entführten Mitarbeiterin Rose zu helfen. Obwohl Michael selbst ein großer Fantasy-Fan ist und er sein Idol J.R.R. Tolkien verehrt, glaubt er nicht daran, dass es Wesen wie Elben, Vampire oder Werwölfe gibt.
Elanor (Elbe), Wolf (Werwolf) und Wladimir (Vampir) gehören ebenfalls zu der Sorte Charaktere, die man sofort in sein Herz schließt. Alle Drei sind in Therapie wegen den verrücktesten Dingen. So leider Elanor z.B. unter Sexsucht, während Wolf und Wladimir ihr ganz eigenes Päckchen mit sich herumtragen.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist hier der Titel und das Cover. Zwar finde ich das Cover an sich ganz ansehnlich, aber leider passt es nicht so ganz zu dieser Geschichte, auch der Titel lässt mich ein wenig stutzen, da es nicht ganz zur Geschichte passt, was man als Leser auch sehr schnell erkennen wird.

Insgesamt konnte mich der knapp 50 Seiten Roman von Tonja Züllig sehr überzeugen und ich hatte meinen Spaß an der schrägen Handlung und den interessanten Charakteren. Jeder sollte diesem kleinen, aber feinen Ebook eine Chance geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Nicht das erhoffte Highlight

Schattenseite
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Da ich bislang nur Gutes über "Schattenseite" von Jonas Ems gelesen und auch gehört habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte und wollte dieser unbedingt eine Chance geben. Leider hat mich die Geschichte ...

Da ich bislang nur Gutes über "Schattenseite" von Jonas Ems gelesen und auch gehört habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte und wollte dieser unbedingt eine Chance geben. Leider hat mich die Geschichte doch etwas enttäuscht zurückgelassen. Sie ist zwar nicht schlecht, allerdings auch absolut kein Highlight, sodass ich den Hype um das Buch nicht verstehen kann.

Die Geschichte liest sich zwar insgesamt relativ flüssig und auch einigermaßen spannend, allerdings sind der ganz große Schwachpunkt die Charaktere, mit denen ich nahezu nichts anfangen konnte, da mir diese zu blass waren und ihnen die nötige Tiefe gefehlt hat. Sie sind zwar teilweise sympathisch, allerdings hat mir bei einer derartigen Thema nicht ausgereicht.

Erzählt wird die Geschichte von Corvin, Nola und Seymon, die kurz vor ihrem Abitur stehen und sich auf die Zeit danach vorbereiten. Sie führen an sich ein stinknormales Leben, ehe die sogenannte Schattenseite in ihr Leben tritt. Die Schattenseite ist eine Ibnternetseite, die die Geheimnisse von Menschen aufdeckt und dadurch nicht nur Menschenleben zerstört, sondern auch Menschen bloßstellt und sämtliche Privatsphäre durchbricht. Die Jugendlichen wollen noch die Seite offline nehmen lassen, allerdings scheitern sämtliche Versuche, etwas gegen die Schattenseite zu unternehmen, sodass ihr Leben immer mehr bedroht wird.

An sich ist dies in interessanter Plot, der eine Menge her gibt. Hierbei wurde jedoch nicht sämtliches Potenzial ausgeschöpft, sodass die Geschichte stellenweise nur so vor sich hinplätschtert. Einen Pluspunkt gibt es allerdings dafür, wie der Autor das Thema Cybermobbing behandelt, denn dieses wird sehr authentisch dargestellt und stimmt einen somit auch nachdenklich.

Kurz gesagt: "Schattenseite" ist zwar an sich eine gut geschriebene Geschichte mit einer interessanten und vor allem auch wichtigen Thematik, konnte mich allerdings nicht gänzlich überzeugen, da es bei der Ausarbeitung der Figuren deutlich gemangelt hat. Somit ist die Geschichte zwar insgesamt ganz nett, aber bei Weitem kein Muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

gelungener Abschluss

Hold me close
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Nachdem ich bereits den ersten Band der "Burnham College"-Dilogie gelesen habe und mir dieser sehr gefallen hat, musste ich auch unbedingt den zweiten und letzten Band "Hold me close" lesen, bei dem ich ...

Nachdem ich bereits den ersten Band der "Burnham College"-Dilogie gelesen habe und mir dieser sehr gefallen hat, musste ich auch unbedingt den zweiten und letzten Band "Hold me close" lesen, bei dem ich mir eine ähnlich unterhaltsame und emotionale Geschichte erhofft habe. Diese habe ich auch bekommen, sodass ich die Geschichte sehr gern gelesen habe.

Die Geschichte wird sehr lebhaft und flüssig erzählt und das College-Leben wird perfekt dargestellt, sodass man sich alles sehr gut bildlich vorstellen kann. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen, kann sich in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

Während man es im ersten Band noch mit Nora und Crosbie zu tun hatte, wird nun die Geschichte von Andi und Kellan erzählt. Kellan ist der bekannteste Sportler am Burnham College, der quasi jede Frau an seiner Seite haben kann, allerdings hat ihn bislang noch nie eine Frau länger als einige Nächte lang interessant. Dies alles ändert sich, als er auf Andrea, kurz Andi trifft. Andi ist für ihn keine Unbekannte, denn beide waren vor langer Zeit die besten Freunde, ehe sich etwas zwischen ihnen angebahnt hat. Ausgerechnet Andi, die ihn damals das Herz gebrochen hat, ist nun an "seinem" College, was seine ganze Welt durcheinanderbringt, denn er hat nach wie vor starke Gefühle für sie.

Zugegeben: Die Geschichte ist auch schon bei "Between us" sehr vorhersehbar und bietet an sich nicht viel Neues gegenüber anderen Büchern aus dem New Adult-Genre, was wohl der größte Kritikpunkt bei "Hold me close" ist. Dennoch hat die Geschichte etwas eigenes und faszinierendes an sich, was einen schnell in den Bann zieht, sodass ich die Geschichte letztendlich gerne gelesen habe.

Kurz gesagt: "Hold me close" ist eine unterhaltsame und teilweise romantische College-Geschichte, die mich mit einem flotten Schreibstil und interessanten Figuren gut unterhalten konnte. Somit habe ich die "Burnham College"-Dilogie insgesamt sehr gerne gelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

gelungener Auftakt

Between us
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"Between us" von Julianna Keyes ist der erste Band der "Burnham College"-Dilogie und verspricht auf den ersten Blick eine schöne, romantische und emotionale Geschichte zu sein. Dies ist "Between us" letztendlich ...

"Between us" von Julianna Keyes ist der erste Band der "Burnham College"-Dilogie und verspricht auf den ersten Blick eine schöne, romantische und emotionale Geschichte zu sein. Dies ist "Between us" letztendlich auch - auch wenn die Geschichte nicht gänzlich ohne kleinere Schwächen auskommt.

Die Geschichte wird sehr lebhaft und flüssig erzählt und das College-Leben wird perfekt dargestellt, sodass man sich alles sehr gut bildlich vorstellen kann. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen, kann sich in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Dies gelingt besonders bei Nora, die stellenweise recht stürmisch und orientierungslos wirkt, aber so sympathisch ist, dass ich ihre Geschichte sehr gerne verfolgt habe.

Nora hat in ihrem ersten Jahr am Burnham College mehr als nur einmal über die Stränge geschlagen und wurde nicht nur zweimal verhaftet, sondern hat auch in einigen ihrer Kurse versagt, sodass sie nicht gerade den besten Ruf am College hat. Dies soll sich nun aber alles ändern, denn Nora hat sich fest vorgenommen, Partys zukünftig zu vermeiden und sich verstärkt aufs Lernen zu konzentrieren. Diese Vorsätze drohen jedoch schnell wieder zu zerplatzen, als sie ihren neuen Mitwohner und dessen besten Freund Crosbie kennen lernt. Crosbie ist nicht nur ein absoluter Frauenmagnet, sondern auch besonders für seine Partyexszesse bekannt, sodass es Nora schwer fällt, nicht wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

Zugegeben: Die Geschichte sehr vorhersehbar und bietet an sich nicht viel Neues gegenüber anderen Büchern aus dem New Adult-Genre, was wohl der größte Kritikpunkt bei "Between us" ist. Dennoch hat die Geschichte etwas eigenes und faszinierendes an sich, was einen schnell in den Bann zieht, sodass ich die Geschichte letztendlich gerne gelesen habe.

Kurz gesagt: "Between us" ist eine unterhaltsame und teilweise romantische College-Geschichte, die mich mit einem flotten Schreibstil und interessanten Figuren gut unterhalten konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere