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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2017

Action, Tempo und Spannung

Ich bin die Nacht
2 0

Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten ...

Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten wird Spannung und Action pur geboten ohne mit langwierigen Ermittlungen den Lesefluss zu verändern.
Anfangs beginnen verschiedene Storys, die erst nach und nach mit einander verwoben werden. Dadurch war es allerdings auch nicht ganz leicht in das Buch zu finden. Sobald man sich an diese Art des Schreibstils gewöhnte war es sehr leicht zu lesen. Es entstanden schnell Bilder im Kopf, die nicht immer ganz angenehm waren. Doch dadurch ist man auch ein Beobachter des Geschehens aus nächster Nähe. So als würde man den Personen nur schnell aus dem Weg gehen um nicht den Lauf der Geschichte zu verändern.
Einiges klärt sich am Ende auf, mir hat das Ende jedoch mal so überhaupt nicht gepasst, daher 3 Sterne. Das Ende bezieht sich schon auf die komplette voran gegangene Geschichte, daher hat es auch großen Einfluss. Trotzdem war es ein sehr spannendes Buch, dass ich jedem empfehlen würde der auch mit heftigeren Szenen klarkommt. Ich werde die Reihe weiterlesen.

Veröffentlicht am 04.04.2017

Ein bunter Krimi vor stimmiger Kulisse

Portugiesisches Erbe
1 0

aber auch nicht mehr.
Der Protagonist des Buches kommt unvorbereitet nach Lissabon um das Erbe seines verstorbenen Onkels anzutreten.
Er findet das kleine Antiquariat das sein Onkel betrieb und scheint ...

aber auch nicht mehr.
Der Protagonist des Buches kommt unvorbereitet nach Lissabon um das Erbe seines verstorbenen Onkels anzutreten.
Er findet das kleine Antiquariat das sein Onkel betrieb und scheint die Bewohner des Hauses sowie die Angestellte ins Herz zu schließen, denn immerwieder erhält er überdimensioniert gute Angebote für das Haus und schlägt diese immer wieder aus. Als Leser fragte ich mich da nicht selten warum.
Er findet heraus das sich sein Onkel mit ungeklärt Kriminalfällen befasst hat und dadurch beginnt auch der Protagonist sich in Dinge einzumischen die ihn nichts angehen. Dadurch kommt aber etwas Tempo in das Buch, was der Entwicklung der Geschichte allerdings sehr auf die Sprünge hilft. Zusammen mit einer Polizistin die der Protagonist für sich gewinnen kann löst er einen skrupellosen Fall. Am Ende des Buches wird auch eine der vielen Fragen beantwortet. Und zwar die Warum sich sein Onkel mit ungelösten Fällen beschäftigte.
Die stimmungsvolle und detailreich beschriebe Stadt, die sich wunderbar um den Plot legte, gefiel mir dagegen sehr gut. Letztlich sind es glatte 3 Sterne.

Der Protagonist war mir zu unvorbereitet. Er kommt wissentlich in eine fremde Stadt, kann ich Sprache nicht, schlägt einen Job aus und verzichtet wiederholt auch sehr gute Kaufangebote. Das er unvorbereitet in den Kriminalfall stolpert passt, aber ansonsten hätte sich der Protagonist schon mal vorher Gedanken machen können.

Trotz allem ein zuletzt doch spannender Krimi, den ich gerne gelesen habe.

Veröffentlicht am 28.02.2017

Diese Buch nimmt einem die Angst vor dem "Altwerden"

Zwei alte Frauen
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Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich finde es beeindruckend wie die beiden alten Frauen ihr Leben meistern, nachdem sie im Stich gelassen wurden.
Sowohl die Story als auch die Beschreibungen ...

Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich finde es beeindruckend wie die beiden alten Frauen ihr Leben meistern, nachdem sie im Stich gelassen wurden.
Sowohl die Story als auch die Beschreibungen der Orte, Tätigkeiten usw. gefallen mir sehr gut. Ich bin immer mitten drin im Geschehen und kann mich sehr gut in Frauen hineinversetzen auch wenn ich viel jünger bin als diese. Man fühlt mit ihnen mit, sowohl die Angst ob genug zu essen da, als auch die Trauer, dass ihr Volk und ihre Familie sie im Stich ließen, als auch die Freude über gelungene Fänge und erreichte Ziele.
Dieses Buch nimmt einem die Angst vor dem "Alt-werden".
Klare Leseempfehlung für jeden, 5 Sterne. Da gibts auch nichts zu rütteln.

Veröffentlicht am 31.08.2018

Durchwachsener Wechsel von Extrema

Die englische Fotografin
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Es fiel mir noch nie so schwer eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch war ein Wechsel von Extrema. Es war über einige Seiten unheimlich spannend oder interessant und dann von der einen zur nächsten Seite ...

Es fiel mir noch nie so schwer eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch war ein Wechsel von Extrema. Es war über einige Seiten unheimlich spannend oder interessant und dann von der einen zur nächsten Seite fand ich es langatmig. Die ersten ca. 60 Seiten fand ich wirklich überragend, das indische Setting so unglaublich facettenreich beschrieben, die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und trotzdem war man als Leser immer auf der Seite der momentan beschrieben Protagonisten.
Mit dem fortschreiten des Buches bemerkte ich jedoch diesen Wechsel der Extrema. Es war super spannend und man wollte das Buch kaum aus der Hand legen, doch dann stellten sich auch die Sorgen ein wie lang der nächste mäßige Abschnitt war, was mir den Lesespaß etwas nahm.

Mein Fazit: Für Indienfans ein durchaus empfehlenswertes Buch, allerdings konnte dieses Buch bei weitem nicht mit "Die Tochter des Seidenhändlers", was auch aus der Feder der Autorin stammt, mithalten. Mich hat es letztendlich Anstrengung gekostet dieses Buch fertig zu lesen.

Veröffentlicht am 29.06.2018

Turbulente Reise in der richtigen Mischung.

Die Bücherjäger
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Der Beginn des Buches ist ungewöhnlich, der Papst flieht. Danach wird der Leser in die Story um die Jagd des Buches geworfen. Die Sprache ist angesprechend und ich als Leser fühlte mich wirklich mitten ...

Der Beginn des Buches ist ungewöhnlich, der Papst flieht. Danach wird der Leser in die Story um die Jagd des Buches geworfen. Die Sprache ist angesprechend und ich als Leser fühlte mich wirklich mitten zwischen den Beteiligten, wenn auch als neutraler Beobachter. Es hat wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Spannende, actiongeladene Passagen wechseln sich ab mit ruhigen Momenten und detailreichen Beschreibungen, ohne dass ein Teil überhand nimmt. Gerade das hat mir besonders gefallen. Die Spannung wurde gehalten ohne dass die Nerven überstrapaziert wurden, genauso wurde wieder Ruhe einkehren lassen ohne dass es langweilig wurde.
Mich hatte die Leseprobe an wenig an "Der Name der Rose"erinnert. An einigen Stellen konnte ich gewisse Parallelen erkennen, jedoch ist dieses ein vollkommen anderes Buch. Eines ist jedoch erwähnenswert: Dieses Buch ist richtig gut.

4,5 von 5 einfach es mir soviel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.