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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2019

Zweigeteilt

Melmoth
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„Melmoth“ von Sarah Perry ist definitiv kein Mainstream-Roman, denn das Lesen benötigt viel Aufmerksamkeit und Geduld. Doch die Geschichte kann sehr packend sein…

Die zweiundvierzig Jahre alte Helen Franklin ...

„Melmoth“ von Sarah Perry ist definitiv kein Mainstream-Roman, denn das Lesen benötigt viel Aufmerksamkeit und Geduld. Doch die Geschichte kann sehr packend sein…

Die zweiundvierzig Jahre alte Helen Franklin lebt in Prag in einem kleinen, trostlosen Zimmer. Die einsame Dame ißt nur das nötigste und hält sich auch so gut wie es geht von anderen Menschen fern. Dies ändert sich, als einer der wenigen Freunde Helen ein geheimnisvolles Manuskript bringt. Das Manuskript handelt von Melmoth der Zeugin. Sie wird Helens Leben auf den Kopf stellen und löst bei ihr Verfolgungswahn aus.

Meinung:
Beim Lesen von „Melmoth“ benötigt man definitiv Durchhaltevermögen und einen freien Kopf. Der teilweise komplexe Schreibstil führt dazu, dass man gewisse Stellen zweimal lesen muss, um die Quintessenz zu erkennen. Dazu kommt, dass die Auflösung der Mysterien erst sehr spät erfolgt und der Leser daher sehr viel Geduld aufbringen muss. Ich war mehrere Male versucht, dass Buch zur Seite zu legen, bin nun aber sehr glücklich, dass ich es doch bis zum Ende gelesen habe. Es lohnt sich aber sehr!
Die Geschichte um Melmoth ist nicht alltäglich und dem Leser daher auf keine Art und Weise bekannt. Dies führt dazu, dass man sich schlecht mit den Charakteren identifizieren kann, was das Eintauchen in die Geschichte deutlich erschwert. Wer also eine leichte Lektüre sucht, wird mit diesem Roman leider nicht glücklich.

Fazit:
Wer bereits ist, sich auf diesen geheimnisvollen Roman mit allen Sinnen einzulassen, der wird mit dem Buch viel Spaß haben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 16.06.2019

Eine wunderbare Geschichte für die lauen Sommerabende...

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
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Im sechsten Roman "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" von Petra Hülsemann geht es um Nele, eine junge sympathische Frau. Nele kennen gewisse schon aus dem Buch "Wenn es einfach wäre, würde es jeder ...

Im sechsten Roman "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" von Petra Hülsemann geht es um Nele, eine junge sympathische Frau. Nele kennen gewisse schon aus dem Buch "Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen", wo es um ihre Mitbewohnerin Anni geht.
Nach der Trennung ihres Freundes beginnt Nele eine neue Arbeit in einer PR-Agentur. Besonders ihr neuer Chef Claas und desen Hündin Sally begeistern Nele zusehends.
Auch Neles Bruder Lenny, der das Downsyndrom hat, wird langsam erwachsen und möchte seinen eigenen Weg gehen. Für die Familie und besonders die 28-jährige eine nicht ganz einfache Situation.

Der Roman eignet sich super für die lauen Sommerabende und verspricht unglaublich viele tolle Momente. Petra Hülsemann schafft es mir ihrem Lesestil zu Fesseln. Die Charaktere werden für die Leser zu Freunden und gewisse Situationen verfolgen bis in den Alltag. Einige Situationen überzeugen mit humorvollen Wendungen und überraschen damit den Leser.

Ich bin begeistert und empfehle "Meistens kommt es anders, wenn man denkt" auf jeden Fall weiter. Wie bei allen Petra Hülsemann Geschichten war auch dieses Leseerlebnis leider viel zu schnell vorbei. Gerne hätte ich noch mehr von Nele und Claas gelesen...


  • Cover
  • Geschichte
  • Humor
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 31.03.2019

Bestimmt schön im Sommer

Bestimmt schön im Sommer
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"Bestimmt schön im Sommer" von Marlene Fleissig ist ein sehr emotionales Buch und daher sicherlich nicht für Jedermann.

Die Autorin beschreibt in ihrem Debütroman das Leben von Maria und deren familiären ...

"Bestimmt schön im Sommer" von Marlene Fleissig ist ein sehr emotionales Buch und daher sicherlich nicht für Jedermann.

Die Autorin beschreibt in ihrem Debütroman das Leben von Maria und deren familiären Schicksal in Galizien, denn Marias Schwester hat sich umgebracht. Noch bis zum jetzigen Zeitpunkt hadert jedes einzelne Familienmitglied mit der Situation, jeder auf seine Art und Weise.

Ein leichter Sommerroman ist dieses Buch sicherlich nicht, da täuschen das Cover und der blumige Titel. Als Leser findet man nur sehr schwer in die Geschichte und weiß dennoch am Ende kaum was genau die Quintessenz sein soll. Als Leser erhält man den Eindruck, dass sich Marlene Fleissig dessen auch nicht sicher ist...Der Roman liest sich fliesend, doch der rote Faden fehlt.

Ich persönlich würde den Roman in einer Buchhandlung sicherlich in die Hände nehmen und vielleicht sogar kaufen, doch die anschliessende Enttäuschung wäre groß. Der Titel und das Cover versprechen so viel mehr als man schlussendlich bekommt.


  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Thema
Veröffentlicht am 06.01.2019

Unglaublich schöne Geschichte

Wir zwei auf Wolke sieben
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Inhalt:
Im Buch von Anja Rauter wird die Geschichte von Lea erzählt, einer jungen dynamischen Frau die von Ihrem Freund Sebastian verlassen wird. Um seine Träume zu verwirklichen räumt Sebastian von der ...

Inhalt:
Im Buch von Anja Rauter wird die Geschichte von Lea erzählt, einer jungen dynamischen Frau die von Ihrem Freund Sebastian verlassen wird. Um seine Träume zu verwirklichen räumt Sebastian von der überstürzten Trennung Leas komplettes Sparkonto leer. Um 10.000 Euro leichter, kann sich Lea nur an ihre Freunde Su und Armin wenden, auf die sie immer zählen kann. Durch einen beschönigte Bewerbung beschafft Su ihr dann auch tatsächlich einen neuen Job beim Modemagazin So you. Im Namen der Schönheit erhält Lea verschiedene Aufträge in London, Paris und Wien.
Auf den Reisen begleitet sie eine Überraschung, welche Leas Leben auf den Kopf stellt und dann ist da noch Mattheo, der sie unbewusst ständig begleitet...

Meine Meinung:
Ich finde das Buch unglaublich toll und habe es förmlich verschlungen. Der Schreibstil von Anja lässt sich so fliessend lesen, ich hätte das Buch in einem Zug durchlesen können.
Mir gefallen die erschaffenen Charaktere sehr gut, weshalb sie mir während dem Lesen auch sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Einzig das unglaublich grosse Verständnis von Lea für Sebastian fand ich etwas übertrieben. Für mein Empfinden hätte sie gerne etwas schneller herausfinden können, dass Sebastian nur in seinem eigenen Interesse gehandelt hat.
Alles in Allem ist das Buch einer meiner Favoriten 2018 und ich werde es definitiv weiterempfehlen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 16.11.2018

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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Thema/Einleitung:

Abigail ist während der Scheidung von ihrer Jugendliebe auf der Suche nach einem Neuanfang zusammen mit ihrer Tochter Dani. Von LA kehren sie nach Glenwood, Abigails Heimat zurück, worüber ...

Thema/Einleitung:

Abigail ist während der Scheidung von ihrer Jugendliebe auf der Suche nach einem Neuanfang zusammen mit ihrer Tochter Dani. Von LA kehren sie nach Glenwood, Abigails Heimat zurück, worüber Dani alles andere als glücklich ist.
Schon sehr schnell findet sie jedoch in der Schule und dem lokalen Eishockeyteam Anschluss und auch Abigail lebt sich ein und findet eine Arbeit als Aushilfslehrerin. Es scheint alles in die richtige Richtung zu laufen, wäre da nur nicht Jackson, der ihr Herz überraschenderweise schneller schlagen lässt. Früher konnte sie den jetzigen Eishocheytrainer nicht ausstehen, heute ist er ihr scheinbar doch nicht mehr so egal...

Meine Meinung:
Schon das Cover hat mich sofort gefesselt, da es unglaublich schön gestaltet ist. Der rote Hintergrund und die verschnörkelte Schrift sind sehr ansprechend und versprechen eine tolle Geschichte.
Jennifer Snow schreibt zudem unglaublich bildhaft und fesselnd. Besonders die Gefühle der Charaktere kommen durch ihre Erzählungen sehr toll zur Geltung. Ich konnte das Buch kaum weglegen und hätte es am liebsten innert Stunden durchgelesen so ungeduldig war ich.

Die Geschichte ist aufgebaut, wie viele typische Liebesgeschichten und man kann teilweise vorhersehen wie es weitergehen wird. Ich finde dies jedoch überhaupt nicht schlimm, da ich dabei immer am Besten abschalten kann und mich noch besser in die Charakter einfühlen kann. Mir war Abigail auf Anhieb sympathisch und ich konnte in all den beschriebenen Situationen mitfühlen. Ihre Geschichte hat mich sehr oft an reale Situationen und Probleme erinnert und war daher umso fesselnder.

Zusammengefasst ist dieser Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Ich würde die Geschichte jederzeit wieder lesen, da die Handlung sehr nahe an der Realität ist und unglaublich schön geschrieben. Ein Muss für alle die Liebesgeschichten und Romantik mögen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
  • Erzählstil