Der Einstieg in die Geschichte wirkte auf mich zunächst vielversprechend mystisch, düster und mit einem Hauch epischer Welt. Besonders der Prolog hatte etwas Faszinierendes, fast wie eine religiöse Schrift, ...
Der Einstieg in die Geschichte wirkte auf mich zunächst vielversprechend mystisch, düster und mit einem Hauch epischer Welt. Besonders der Prolog hatte etwas Faszinierendes, fast wie eine religiöse Schrift, die den Ton für die gesamte Handlung setzt. Ich war sehr gespannt darauf, wie sich daraus eine spannende Fantasygeschichte entwickeln würde.
Leider konnte mich die Umsetzung dann nicht mehr richtig überzeugen. Die Erzählung verliert sich zu oft in Längen, manche Szenen wirken unnötig detailliert, während wichtige Aspekte nur angerissen und nicht ausreichend erklärt werden. Dadurch entsteht eine gewisse Unausgewogenheit, die das Lesen für mich mühsam gemacht hat.
Auch mit den Figuren bin ich nicht warm geworden. Viele Charaktere handeln widersprüchlich oder so moralisch fragwürdig, dass ich keinen Zugang zu ihnen finden konnte. Statt komplex und interessant zu wirken, blieben sie für mich zu eindimensional oder schlicht unsympathisch. Das erschwert natürlich, mitzufiebern oder eine emotionale Bindung aufzubauen.
Die Welt selbst steckt voller Potenzial, doch die Regeln und Hintergründe bleiben teilweise unklar. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, dass die Autorin mehr Wert auf Schockmomente als auf eine nachvollziehbare Entwicklung legt. Das hat mir die Freude am Lesen genommen.
Insgesamt also ein Buch, das gute Ansätze hat und sicher seine Fans finden wird mich persönlich hat es aber eher enttäuscht.
Wow selten hat mich ein Buch so intensiv beschäftigt . Es ist nicht einfach nur eine Fantasygeschichte, es ist ein Kaleidoskop aus Träumen, Erinnerungen, Ängsten, Kunst, Magie und Identität. Und mittendrin: ...
Wow selten hat mich ein Buch so intensiv beschäftigt . Es ist nicht einfach nur eine Fantasygeschichte, es ist ein Kaleidoskop aus Träumen, Erinnerungen, Ängsten, Kunst, Magie und Identität. Und mittendrin: Clementine, eine Protagonistin, die man nicht immer versteht, manchmal schütteln will aber die genau deshalb so real wirkt.
Der Job, den sie übernimmt Albträume anderer Menschen extrahieren ist genauso verstörend wie faszinierend. Denn was erstmal wie eine gute Tat klingt, entpuppt sich als gefährliches Spiel mit der Realität. Die Träume verschwinden nicht einfach. Sie lauern. Sie wachsen. Und manchmal holen sie dich auf der Straße ein.
Clementine selbst ist eine interessante Mischung: mal überstürzt, mal zu gutmütig, dann wieder klarsichtig und fast kalt. Gerade diese Widersprüche machen sie glaubwürdig. Ihre Entscheidung, ihre Kunst in den Dienst des Kampfes gegen diese Traumwesen zu stellen, ist mutig und manchmal leichtsinnig. Dass sie zusätzlich auch noch mit zwei mysteriösen Brüdern, einem kranken Vater und einem politischen Machtspiel jongliert, bringt ordentlich Tempo in die Geschichte.
Die Nebenfiguren stehlen Clementine dabei manchmal fast die Show. Besonders Phelan, der warmherzige Bruder, wächst einem schnell ans Herz. Sein Gegenpart Lennox hingegen bleibt lange eine arrogante Figur mit fragwürdigen Absichten. Aber genau diese Dynamik ist spannend, weil man nie genau weiß, wem man trauen kann. Gleiches gilt für den undurchsichtigen Herzog und die zwielichtige Lady Raven alle scheinen eigene Pläne zu verfolgen, und keiner sagt die ganze Wahrheit.
was es besonders macht, ist das Konzept der Träume. Sie sind nicht bloß Visionen, sondern greifbare Wesen mit eigener Agenda.
Die zweite Hälfte des Buches dreht noch einmal ordentlich auf: Es wird politischer, zentralisierter, aber auch persönlicher. Die Handlung verlagert sich an einen Ort, an dem sich plötzlich alles verdichtet wie ein Theaterstück, bei dem alle Figuren zur gleichen Zeit auf der Bühne stehen. Wer will den Fluch brechen? Wer kämpft nur zum Schein? Und was hat Clementine wirklich gesehen im Spiegel, in sich selbst?
Besonders schön finde ich, dass trotz all der dunklen Themen Flüche, Verrat, verlorene Kindheit immer wieder Freundschaft, Vertrauen und sogar zarte Liebesansätze durchblitzen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind glaubwürdig geschrieben, manchmal turbulent, aber nie kitschig.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das World Building war einsame spitze. Man konnte sich wirklich alles sehr gut vorstellen und hat vor allen Dingen natürlich Clementine Perspektive gut verstehen können. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass wir auch noch ein paar andere Perspektiven gehabt hätten. Das hätte noch mehr Licht ins dunkle gebracht. Dennoch hat es das Buch nicht gebraucht, um wirklich gut zu sein.
Was mich insgesamt an dem Buch ein bisschen gestört hat, war vor allen Dingen Beziehung zwischen Clementine und Phelan. Da war mir das Tempo dann irgendwann ein bisschen zu rasant, weil man das Gefühl hatte, dass die beiden sich noch gar nicht kennen und schon in einander verlieben. Außerdem fand ich gerade am Anfang die Leichtsinn Helligkeit von Clementine und ihr Unvermögen auch mal etwas zu tun was vielleicht nicht gerade nett ist sehr anstrengend und nervt tötend.
auch wenn ich sagen muss, dass die erste Hälfte anfangs ein bisschen schleppend und langweilig war, hat sich das Buch dann doch sobald der Schauplatz geändert wurde sehr gesteigert und wurde wirklich sehr spannend. Man hatte sehr viele Fragen und konnte wirklich viel mit rätseln.
Band 2 hat mich absolut begeistert! Die Handlung nimmt ordentlich Fahrt auf, und es gibt kaum einen Moment zum Durchatmen. Die Autorin schafft es erneut, mit einem flüssigen Stil und viel Gefühl zu überzeugen.
Besonders ...
Band 2 hat mich absolut begeistert! Die Handlung nimmt ordentlich Fahrt auf, und es gibt kaum einen Moment zum Durchatmen. Die Autorin schafft es erneut, mit einem flüssigen Stil und viel Gefühl zu überzeugen.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Hauptfiguren. Nai wächst über sich hinaus und gewinnt spürbar an Stärke, während Rage zeigt, dass Mut und Verstand wunderbar zusammenpassen. Auch die moralischen Konflikte wurden glaubhaft dargestellt.
Die Welt wird größer, komplexer – und noch spannender. Neue Orte, neue Wesen, neue Gefahren. Dazu kommen packende Kämpfe, die nicht nur durch Action glänzen, sondern auch emotional berühren.
Und das Ende? Absolut unerwartet. Es hätte ein Abschluss sein können, stattdessen lässt es einen neugierig und voller Fragen zurück. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten!
Ich muss sagen, ich fand den zweiten Band sogar noch besser als den ersten Band. Er hat mich von Grund auf überzeugt man hat einen viel schöneren Einblick noch mal in alle Charakter bekommen und hatte ...
Ich muss sagen, ich fand den zweiten Band sogar noch besser als den ersten Band. Er hat mich von Grund auf überzeugt man hat einen viel schöneren Einblick noch mal in alle Charakter bekommen und hatte quasi so ein Déjà-vu Moment beziehungsweise hatte noch mal umgekehrte Verhältnisse, da sich im zweiten Band Roman nicht mehr an Iris erinnern konnte und er quasi dieses Mal durch die Schreibmaschine die Briefe erhält und rätselt, wer die mysteriöse Frau hinter den Briefen ist das fand ich im ganz Großen und Ganzen ziemlich schön. Hat dem Ganzen auch noch mal eine andere Note verpasst, was den Schreibstil angeht so finde ich den immer noch wirklich sehr passend ich bin auch immer noch ein großer Fan davon, dass man wirklich beide Perspektiven mal sehen kann d.h. in beide Gedanken auch reinschauen kann und nicht immer nur alles aus einer War sieht sondern wirklich auch weiß wie die Gedanken des anderen sind. Was ich auch sehr schön fand, war, dass Atti eine größere Rolle bekommen hat und der Spannungsbogen stetig gestiegen ist. Auch der Fantasy Anteil wurde durch diese Unterwelt mehr ausgebaut, was mich positiv überrascht hat, weil ich nicht davon ausgegangen bin, dass da noch so viel mehr Fantasy kommen wird. Das Buch war wirklich sehr schön man hatte auch viele Dramen, die so ein Buch nun mal braucht das bedeutet nicht jeder kann überleben dennoch war wirklich wirklich schön zu lesen und ich kann’s nur jedem ans Herz legen, der den ersten Band natürlich auch gelesen hat.