Profilbild von Lese_Lust

Lese_Lust

Lesejury Star
offline

Lese_Lust ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lese_Lust über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2020

Die Edelstein-Trilogie

Rubinrot - Saphirblau - Smaragdgrün. Liebe geht durch alle Zeiten
0

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16- jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London ...

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16- jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Ihr wird schnell klar, dass sie selbst das größte Geheimnis ihrer Familie ist, und dass man niemandem raten sollte, sich zwischen den Zeiten zu verlieben!

Die Cover und die Gestaltung des Schubers sind schön. Auch die Titel passen perfekt in das Gesamtbild. Der Schreibstil ist fesselnd und detailliert, sodass man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen kann.

Gwendolyn ist ein taffes Mädchen, das sich in einer Welt behaupten muss, die sie bisher noch nicht kannte. Ihre Cousine Charlotte ist keine gute Mentorin und muss sich erst einmal damit abfinden, dass sie nicht die einzige Zeitreisende ist. Es kommt wie es kommen musste, Gideon tritt in das Leben der Mädchen und sie verlieben sich beide in ihn. Alle müssen Missionen in der Vergangenheit ausführen und miteinander zurechtkommen. Dabei dürfen niemals das Zeitgefüge und die Handlungen aus dem Gleichgewicht gebracht werden! Diese Geschichte erstreckt sich über die drei Bände Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün.

Ich habe diese Trilogie verschlungen! Der Autorin gelingt es, einen Spannungsbogen zu halten und eine wunderbare Welt zu erschaffen. Liebe, Gefahr, Hass - für alle ist etwas dabei!
Übrigens: Die Filme sind auch sehr empfehlenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Der dritte Band der Henkerin

Das Schicksal der Henkerin
0

Sie will ein Leben retten - und muss dafür töten.
Melisande lebt in Rottweil und führt mittlerweile ein ruhiges Leben mit ihrem Mann und ihren Kindern. Ihre Vergangenheit als Henkerin scheint vergessen ...

Sie will ein Leben retten - und muss dafür töten.
Melisande lebt in Rottweil und führt mittlerweile ein ruhiges Leben mit ihrem Mann und ihren Kindern. Ihre Vergangenheit als Henkerin scheint vergessen zu sein. Jedoch erhält sie einen Brief von ihrem Bruder Rudger, welcher eigentlich tot ist. Dieser soll unschuldig im Kerker von Esslingen sitzen und Melisande nimmt alle Gefahren auf sich, um ihn zu befreien...

Das Cover ist sehr ansprechend und der Titel ist passend gewählt. Es gibt bereits zwei Vorgänger, jedoch kann man dieses Buch auch unabhängig davon lesen, da es viele Rückblenden gibt. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie schreibt detailliert und hält durchgehend einen Spannungsbogen aufrecht. Nach jedem Abschnitt möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht und es passieren viele unerwartete Dinge. Zum Ende hin wusste ich nicht so recht, wie wieder alles gut werden sollte...

Melisande ist eine starke Frau, die für ihre Familie kämpft. Als ehemalige Henkerin ist sie nicht zimperlich und versteht sich auch gut mit dem Umgang von Kräutern.

Gertrud und Antonius sind die Kinder von Melisande und Wendel. Diese bringen sich ebenfalls in große Gefahr, als sie bemerken, dass ihre Mutter verschwunden ist. Dadurch entsteht eine Parallelgeschichte, welche gleichzeitig Wendel auf den Plan bringt, nach ihnen zu suchen. Von Wendel hatte ich zunächst kein gutes Bild, jedoch hat sich das im Laufe der Zeit geändert.

Bezüglich Rudger hat sich meine Meinung über ihn ebenfalls geändert, ich war jedoch von Beginn an skeptisch...

Auf der Adlerburg wird Melisande ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Burckhart Wolff ist widerlich und böse. Er hat es auf Ottmar de Bruce und Niklas angesehen. Was eine Wendung, dass Melisande nun für die Familie de Bruce kämpft!

Zusammenfassend ist dies ein sehr schöner Abschluss der Henkerin-Reihe. Liebe, Emotionen, Kampf - für jeden etwas dabei! Das Buch ist perfekt für die Lektüre zwischendurch.

  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Thema
Veröffentlicht am 31.08.2020

Hate Notes werden zu Love Notes

Hate Notes
1

Reed Eastwood und Charlotte Darling lernen sich unter schwierigen Umständen kennen und spüren direkt eine Anziehung, die gleichzeitig abstoßend ist. Das Schicksal bringt die beiden so eng zusammen, dass ...

Reed Eastwood und Charlotte Darling lernen sich unter schwierigen Umständen kennen und spüren direkt eine Anziehung, die gleichzeitig abstoßend ist. Das Schicksal bringt die beiden so eng zusammen, dass Charlotte die persönliche Assistentin von Reed wird. Ungewollt lernen sie sich immer besser kennen und Charlotte gibt nicht auf, Reed zu „knacken.“ Bei dem Versuch, Charlotte auf Abstand zu halten, scheitert er jedoch kläglich.

Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches. Der Titel des Buches ist perfekt abgestimmt. Den Autorinnen gelingt es, unter anderem durch ihren tollen Schreibstil, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte und ein großer Lesespaß gegeben ist.

Reed ist der typische Mann à la „harte Schal weicher Kern.“ Jedoch gibt es, wie immer, einen guten Grund dafür. Der Charakter hat so viel mehr Facetten, als am Anfang angenommen und braucht eigentlich auch einfach nur Liebe. Er muss die Liebe von Charlotte nur annehmen.

Charlotte ist durchgeknallt, aber sehr sympathisch. Auch bei ihr kristallisieren sich Charakterzüge erst im Laufe der Zeit heraus. Sie gibt nicht auf, ihre Träume zu verwirklichen und besonders im Thema Reed ist sie sehr engagiert. Im Laufe des Buches erfährt man ihre Hintergrundgeschichte und es wird sehr emotional.
Iris ist der gute Engel im Roman. Mithilfe ihrer umfassenden Lebenserfahrung merkt sie sofort, was zwischen Reed und Charlotte vorgeht und hilft ihnen an den richtigen Stellen. Sie ist sehr ehrlich und die Charaktere können sich immer bei ihr einen guten Rat abholen. Meiner Meinung nach sollte man auch Max nicht unterschätzen. Zunächst ist er nur der Playboy, jedoch wird er im Laufe der Geschichte immer sympathischer und unterstützt seinen Bruder bei dem Finden seines Glücks (auf seine Art und Weise mit viel Humor).

Zusammenfassend sind die Charaktere alle sehr authentisch dargestellt und ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar und die Autorinnen überraschen immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Die geschaffene Spannung und das Verhältnis zwischen Reed und Charlotte gefallen mir ebenfalls sehr. Es kommt zu keinen Zeitpunkt Langeweile auf und man mag das Buch nicht zur Seite legen. Den Autorinnen gelingt es immer wieder, die richtigen Informationen zu den richtigen Zeitpunkten einzustreuen.

Dieses Buch macht richtig viel Spaß. Es ist sehr emotional und berührend! Besonders am Ende musste ich mir die eine oder andere Träne wegdrücken. Trotzdem bleibt es ultimativ lustig und der Lesespaß ist sehr groß! Ebenso der sehr gute Schreibstil trägt zu dem gelungenen Roman bei. Die Idee der Scheiß-drauf-Liste fand ich sehr inspirierend und werde mir selber eine anlegen. Gelernt habe ich, dass man daran glauben sollte, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert und man auch einfach mal an das Schicksal glauben sollte. Zu Beginn hatte ich das Buch und die Charaktere nicht derartig facettenreich eingeschätzt. Ein wirkliches Lesehighlight und sehr empfehlenswert!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.08.2020

Ein Wiedersehen im Café am Rande der Welt

Wiedersehen im Café am Rande der Welt
0

Damals war er zufällig auf das Café am Rande der Welt gestoßen. Und obwohl er sich an einem völlig anderen Ort befindet, Tausende Kilometer entfernt, sieht er es plötzlich wieder. In dem Café begegnet ...

Damals war er zufällig auf das Café am Rande der Welt gestoßen. Und obwohl er sich an einem völlig anderen Ort befindet, Tausende Kilometer entfernt, sieht er es plötzlich wieder. In dem Café begegnet er Jessica, die unglücklich mit ihrem Leben ist. Eingebunden in ein stressiges Arbeitsleben, tut sie das, was andere von ihr erwarten, hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird zu ihrem Mentor und hilft ihr, sich auf den Sinn ihres Lebens zu besinnen.

In den Gesprächen von Jessica und John findet der Leser Antworten auf die Frage, wie man dem täglichen Hamsterrad entkommt und den Sinn des eigenen Lebens wieder entdeckt.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und der Leser gewinnt ständig neue Erkenntnisse. Auf diese Weise wird man sehr nachdenklich und bekommt einige Denkanstöße für das eigene Leben.

Sehr empfehlenswert für Personen, die sich mit sich selbst beschäftigen wollen und ihre Existenz verstehen wollen. Es können Wege gefunden werden, wirklich glücklich im Leben zu werden. Man muss sich nur darauf einlassen und geduldig sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Das Café am Rande der Welt

Das Café am Rande der Welt
0

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte ...

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen:
»Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.

Das Cover und der Titel machen direkt neugierig. Gedanken über den Sinn des Lebens betreffen jeden und sind sehr interessant. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man legt das Buch nicht so schnell aus der Hand. Es treten einige Charaktere auf, die alle eine Funktion haben und divers gestaltet sind.

Das Buch macht sehr nachdenklich und ich werde auf jeden Fall auch den Nachfolger lesen. Es gibt ein paar Fragen, über die man sich Gedanken machen sollte. Wichtig ist es, dass man sich einfach auch mal mit sich selbst und seiner Existenz auseinandersetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere