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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2018

Ein lesenswertes Buch

Der Hobbit
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Mein Vater hat mir dieses Buch als Kind vorgelesen und da ich mich nur noch teilweise erinnern konnte hab ich es jetzt wieder gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist genauso gut wie in meiner ...

Mein Vater hat mir dieses Buch als Kind vorgelesen und da ich mich nur noch teilweise erinnern konnte hab ich es jetzt wieder gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist genauso gut wie in meiner Erinnerung.
Die Geschichte dreht um einen jungen Hobbit der in ein ungewünschtes Abenteuer gerät und sich in diesem Abenteuer als ziemlich clever entpuppt. Mehr als einmal hilft er seine Gefährten, der Zauberer Gandalf und die 13 Zwerge (Ich verwende die englischen Namen da ich das Buch in Englisch gelesen habe) Dwalin, Balin, Kili, Fili, Dori, Nori, Ori, Oin, Gloin, Bifur, Bofur, Bombur, und Thorin, aus der Klemme.
Wie ihr wahrscheinlich gemerkt hat reimen sich die ganzen Namen, etwas das es irrsinnig schwierig macht alle auseinander zu halten. Ich glaube jedoch das dies Tolkiens Absicht war - um ein bisschen Verwirrung in die Geschichte zu bringen.

Im Laufe der Geschichte wird viel gesungen, auf dem ersten Blick sind die Texte nicht so extrem interessant und man würde sie gerne überfliegen, doch in den Liedern sind zum teil wichtige Informationen versteckt. Ich rate euch sie zu lesen…

Alles in allem ein wirklich tolles Buch welches sich lohnt zu lesen, bestens für Fantasy Fans geeignet die eines der ersten Bücher aus diesem Genre lesen wollen

Veröffentlicht am 13.03.2018

Einfach fesselnd

Die Küste der Freiheit
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Als Annas Vater stirbt, kann er sie nicht mehr vor der anstehenden Heirat mit Gideon Beiler beschützen. Eigentlich wäre Gideon der perfekte Mann - er hat den selben Glauben, gehört der ihrer Gemeinde an ...

Als Annas Vater stirbt, kann er sie nicht mehr vor der anstehenden Heirat mit Gideon Beiler beschützen. Eigentlich wäre Gideon der perfekte Mann - er hat den selben Glauben, gehört der ihrer Gemeinde an und ist auch, im Vergleich zu Anna, sehr wohlhabend. Er hat aber eine furchtbare Persönlichkeit…
Anna beschliesst nach 'America' zu flüchten, um dort neu anzufangen. Das verläuft jedoch nicht so, wie sie es geplant hat.

Das Buch konnte mich ab der ersten Seite in den Bann ziehen. Es ist spannend, tragisch und schön. Man kann in das 18. Jahrhundert abtauchen und die Welt durch die Augen der Protagonisten sehen.
Im Buch ist der amerikanische Bürgerkrieg, die Sklaverei, die Zeit der Reformation/Gegenreformation und noch vieles mehr eingewoben. Das ermöglicht ein sehr spannendes Leseerlebnis.

“Die Küste der Freiheit” hat mich erstaunlicherweise durchgehend gefesselt, etwas, das ich nicht erwartete habe, da viele, so dicke Bücher sich irgendwann ziehen. Dieses Buch jedoch nicht. Es passiert immer etwas Neues und es wiederholt sich nichts zweimal.

Anna war mir sofort sympathisch. Sie ist eine selbstbewusste, starke, junge Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Auch ihre unermüdliche Gutmütigkeit, anderen zu helfen, konnte ich nur bewundern.

Die Autorin hat das Buch unglaublich gut recherchiert - von historischen Hintergründen bis zu medizinischen Möglichkeiten. Dadurch hat sie dem Buch einen spezialen Glanz gegeben, der auch noch nach dem Lesen nachwirkt.

Das Cover ist einfach wunderschön, die weichen Farben kombinieren perfekt mit dem Kranich und den Silhouetten im Hintergrund…

Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle, die spannende historische Romane lieben.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Tiefst Berührend

A Monster Calls
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Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Es dreht sich um einen Jungen dessen Mutter an Krebs erkrankt. Tief in seinem Herz eingegraben weiss er wie die Geschichte enden wird, doch er wehrt sich mit Händen ...

Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Es dreht sich um einen Jungen dessen Mutter an Krebs erkrankt. Tief in seinem Herz eingegraben weiss er wie die Geschichte enden wird, doch er wehrt sich mit Händen und Füßen gegen diesen schrecklichen Verdacht.
Eines Nachts besucht ihn ein (Baum)Monster welches ihm eine Geschichte erzählt. Er hat nicht nur Angst vor diesem Monster sondern wird auch unglaublich wütend auf es. Letztendlich hilft es ihm, was außerhalb seines kleinen Universums geschieht, zu akzeptieren.

An vielen Stellen dieses Buches hatte ich Tränen in den Augen. Das schöne an diesem Buch ist nicht nur die holprige Freundschaft zwischen Monster und Kind, sondern auch die verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Traum. Frieden und Glück.

Patrick Ness nimmt uns mit in eine Welt die unserer auf die Haut gleicht, doch ist sie ganz anders als die unsere. Natürlich soweit ich das beurteilen kann.

Dieses Buch ist nicht für Leute die sich selbst in Büchern identifizieren. Die Geschichte ist unglaublich Traurig und zugleich so wunderschön. Wenn ihr ein Buch mit viel Tiefe lesen möchtet dann ist 'A Monster Calls' genau richtig für euch.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Anders als ich erwartet habe, jedoch absolut lesenswert!

Das Glas-Universum
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Das Buch ist anders als ich erwartet habe. Ich dachte es wäre ein historischer Roman basiert auf wahre Geschehnisse, doch es war eher ein dickes non fiction Buch mit viel Information über die Leben der ...

Das Buch ist anders als ich erwartet habe. Ich dachte es wäre ein historischer Roman basiert auf wahre Geschehnisse, doch es war eher ein dickes non fiction Buch mit viel Information über die Leben der Frauen und die Technologie die sie verwendet haben. An sich ist dies nicht schlecht, doch man sollte kein Buch mit einer Geschichte erwarten wie zum Beispiel 'Hidden Figures'…

Im Laufe des Buches habe ich sehr viel gelernt und viel neues Entdeckt. Ich hatte noch nie zuvor etwas über die 'Computer' von Harvard Observatorium gehört und war ab dem ersten Moment an fasziniert von dem Konzept. All diese Frauen haben direkt und indirekt an wichtigen Entdeckungen des Harvard Observatoriums teilgenommen. Leider kennen die meisten Leute in unserer Zeit ihre Namen nicht, doch ich fand es mehr als Wert mehr über Anna Draper, Williamina Fleming, Henrietta Leavitt und viele mehr zu lernen.

In der Mitte des Buches sind die alten Fotografien der Frauen gedruckt - jedes mal wenn eine neue dargestellt wurde habe ich dorthin geblättert und sie mir in 'echt' angeschaut. Außer den Frauen sind dort auch unterschiedliche Graphen, Zeichnungen und Abbildungen der echten Teleskope gedruckt.
Im Text des Buches sind teilweise die alten Briefe eingearbeitet, dies macht es noch interessanter.

Ein äusserst faszinierendes Buch welches ich an alle, mit einer Interesse für Sterne oder für Frauengeschichte, weiterempfehle.

Veröffentlicht am 11.03.2018

Viel unausgeschöpftes Potenzial

Das Flüstern der Insel
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Alices Welt bricht zusammen als ihr Mann, Chris, in einem Autounfall stirbt. Doch die hochschwangere ist vornehmlich beunruhigt über die Tatsache, dass Chris sie angelogen hat und in einer vorkommen anderen ...

Alices Welt bricht zusammen als ihr Mann, Chris, in einem Autounfall stirbt. Doch die hochschwangere ist vornehmlich beunruhigt über die Tatsache, dass Chris sie angelogen hat und in einer vorkommen anderen Gegend unterwegs war als er ihr gesagt hat. Damit fängt eine Suche nach der Wahrheit an. Die am Anfang als Ablenkung des Alltages funktioniert, jedoch schon schnell bei keinen Grenzen mehr halt macht und zu einer Sucht wird.

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Alice war mir sympathisch, der Schreibstil war flüssig, teilweise interessant und die Geschichte hatte sehr viel potenzial. In kurz ich konnte kaum warten, dass sie sich entfalten würde.

Doch leider konnte ich die ersehnte Entfaltung nicht lesen und wurde stattdessen in eine zähen Strudel, von Alices Beschlüssen, die ich nicht nachvollziehen konnte, gezogen.
Alice wurde mir in sehr kurzer Zeit unsympathisch. Ich verstehe den Grund wieso sie wissen möchte was ihr Mann heimlich gemacht hat, ich hätte das auch getan. Doch die Mittel die sie, in diesem Bezug, nimmt finde ich Grenzüberschreitend.
Im Laufe des Buches bekommt man ihre bedingungslose Liebe zu ihrer ältesten Tochter Olivia sehr gut mit. Doch zu ihrer Jüngsten, Ruby, scheint sie überhaupt keinen Bezug zu haben. Auch finde ich, dass sowohl Alice als auch Olivia im Laufe des Buches emotional unstabil sind und eigentlich äußere Hilfe bräuchten, doch diese bekommen sie nie.

Für mich hat sich die Geschichte ab dem ersten drittel sehr gezogen. Ich finde man hätte das Buch wahrscheinlich halbieren, und dadurch eine viel kompaktere und spannendere Geschichte, machen können.

Leider war dieses Buch für mich kein Erfolg. Die Geschichte hatte zwar viel Potenzial und der Schreibstil am Anfang war nicht schlecht. Doch das Buch hat sich zu viel gezogen und hatte überhaupt keine Tiefe die eigentlich jedes Buch bräuchte.