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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2026

Politthriller von erschreckender Aktualität

Bedrohliche Alpilles
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Ein hochwertige verarbeitetes gebundenes Buch mit tollem Cover und Farbschnitt!

Ein packender Politthriller, der von der ersten bis fast zur letzten Seite Spannung pur bietet. Die Geschichte rund um den ...

Ein hochwertige verarbeitetes gebundenes Buch mit tollem Cover und Farbschnitt!

Ein packender Politthriller, der von der ersten bis fast zur letzten Seite Spannung pur bietet. Die Geschichte rund um den ehemaligen finnischen Staatschef Leo Koski überzeugt mit Tempo, überraschenden Wendungen und einer dichten Atmosphäre. Besonders faszinierend ist die Mischung aus internationaler Politik, Verschwörung und persönlichem Drama.
Der Autor versteht es, die Spannung kontinuierlich zu steigern. Kaum beginnt das Gespräch im Weißen Haus, überschlagen sich die Ereignisse: Entführung, Verrat, Mord und eine atemlose Flucht durch die USA. Dabei wirken die Figuren glaubwürdig und vielschichtig – vor allem Leo Koski, der zwischen Pflichtgefühl, Angst um seine Tochter und der Suche nach der Wahrheit hin- und hergerissen ist. Auch die dynamische Zusammenarbeit mit der Journalistin Ashley Pegula sorgt für zusätzliche Spannung und Tiefe.
Besonders gelungen finde ich die actionreichen Szenen und die clever aufgebauten Intrigen im Umfeld des Weißen Hauses. Wer politische Thriller mit Verschwörungen, Geheimdiensten und hohem Tempo liebt, wird „In den Fängen der Verräter“ kaum aus der Hand legen wollen. Fazit: Ein toller Thriller voller Spannung, Geheimnisse und unerwarteter Wendungen – absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Fesselndes Lesevergnügen mit Tiefgang und starken Figuren

Nacht über Soho
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Großartiger, kluger Schreibstil mit interessanten Figuren und Charakteren, die in Tiefe der Menschheit führen. Spannend, dunkel und starkeUnterhaltung bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!

Großartiger, kluger Schreibstil mit interessanten Figuren und Charakteren, die in Tiefe der Menschheit führen. Spannend, dunkel und starkeUnterhaltung bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Spannender Krimi mit schrägen Figuren und absurdem Witz à la Terentino

Suzukis Rache
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Der junge japanische Autor Kotaro Isaka ist für mich eine großartige Neuentdeckung. Seine Bücher sprühen vor tarantinesker Originalität und einem großen Einfallsreichtum. "Suzukis Rache" von Kotaro Isaka ...

Der junge japanische Autor Kotaro Isaka ist für mich eine großartige Neuentdeckung. Seine Bücher sprühen vor tarantinesker Originalität und einem großen Einfallsreichtum. "Suzukis Rache" von Kotaro Isaka ist ein fesselndes und packendes Werk, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Isakas einzigartiger Schreibstil kombiniert spannende Handlung mit tiefgründigen Charakteren, die lebendig und vielschichtig wirken.
Originelle Figuren, die allzu häufig ein Doppelleben führen, meist als unauffällige Profikiller und als Familienväter. Durch diese Gleichzeitigkeit entsteht der absurde Witz. Neben dem Killer steckt in der Figur viel Menschlichkeit, Gefühl und positive Emotionen. Das Thema Rache spielt eine zentrale Rolle.
Wenn unschuldige Menschen Opfer eines Verbrechens werden, müssen ihre Angehörigen von Rache getrieben handeln. Sie nehmen es mit den Größten aus der kaltblütigen Mafia auf, und können siegen, weil eine Mischung aus Fortune, Gewitztheit und Zufall helfen. Können Sie dabei ihre Unschuld bewahren?
Die Themen Rache und Gerechtigkeit werden auf eine Weise behandelt, die zum Nachdenken anregt, ohne dabei die Unterhaltung aus den Augen zu verlieren. Isakas Fähigkeit, komplexe moralische Fragen in eine packende Erzählung zu verweben, macht "Suzukis Rache" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.
Die Geschichte ist klug konstruiert und bietet eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung und unerwarteten Wendungen. Besonders beeindruckend ist, wie Kotaro Isaka es schafft, die Emotionen der Figur authentisch darzustellen. Mit dem Buch lernt man zudem viel über die Kultur und das gesellschaftliche Zusammenleben in Japan. Fazit: Spannender Thriller mit Tiefgang und schrägem Witz.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Scharfsinnige Offenbarung für jede Frau

Das Leben keiner Frau
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Als ich von der Autorin Caroline Rosales ihr erstes literarisches Buch „Das Leben keiner Frau“ aus dem Ullstein Verlag las, war das sehr beeindruckend, wie eine Offenbarung. Ja, genau so passiert es in ...

Als ich von der Autorin Caroline Rosales ihr erstes literarisches Buch „Das Leben keiner Frau“ aus dem Ullstein Verlag las, war das sehr beeindruckend, wie eine Offenbarung. Ja, genau so passiert es in dem Leben vieler Frauen, dachte ich und keine andere deutsche Schriftstellerin bringt es so konsequent und radikal ehrlich aufs Papier. Gleichzeitig diese Selbstironie. Denn oft sind die willigsten Helfer der Männer die (anderen)Frauen selbst.
Die originelle und schöne Melanie feiert ihren 50. Geburtstag mit einem rauschenden Fest. Als stellvertretende Chefredakteurin und emanzipierte, selbstbewusst Frau hat sie eigentlich alles richtig gemacht. Doch der Wind dreht sich. Ihr Exmann hat sie vor Jahren verlassen und bekommt jetzt ein Kind mit einer mind. 20 Jahre jüngeren Frau. Ein Kind, das er mit Melanie nie wollte. Melanies Chef fördert eine jüngere Kollegin und beendet Melanies Karriere. Eine Affäre mit einem Kollegen endet niederschmetternd, er redet schlecht über Melanie. Dazu ihre alte Mutter, zu der sie nie ein gutes Verhältnis hatte, die jetzt ihre Hilfe braucht. Melanie ist nur noch wütend. Ein Buch über die Fallstricke der Emanzipation. Über Alter, Beziehungen und Karrieren von Frauen ab einem bestimmten Alter. Mit dem Verlassen werden durch ihren Exmann hat sich in Melanies Lebens langfristig alles verändert. Sie muss einen Großteil ihrer Erwartungen hinter sich lassen und vergessen, wie gut sie es einmal hatte.
Schreibstil und Wortwahl sind mitunter drastisch, aber wohltuend sezierend, befreiend ehrlich und scharfzüngig gelungen.
Zuvor hatte die Autorin das autobiografische Buch „Sexuell verfügbar“ geschrieben, in dem sie über ihr Aufwachsen als Mädchen und Frausein im Spiegel von Alltagssexismus und Missbrauch schrieb. Auch dieses Buch kann ich allen Frauen nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Tragikomische Geschichte - Zum Ende hin schwächer

Nachhausekommen
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Erinnert stark an die 1970er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland. Sehr eigener und gekonnter Stil, der mich anspricht. Allerdings handelt es sich nicht nur um gesellschaftliche und politische Themen. ...

Erinnert stark an die 1970er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland. Sehr eigener und gekonnter Stil, der mich anspricht. Allerdings handelt es sich nicht nur um gesellschaftliche und politische Themen. Die Geschichte wird erzählt von einem Jungen, dessen Vater ein bekannter Künstler ist und die Eltern zur intellektuellen Elite gehören. Der Junge selbst hat große Schwierigkeiten in der Schule zurechtzukommen. Er soll aufs Gymnasium, aber eigentlichen reichen seine Ressourcen dafür nicht aus. Dazu kommt, dass er als Außenseiter aus Berlin im ländlichen Niedersachsen ein Fremdkörper für seine Mitschüler gilt und entsprechend mies behandelt wird. Quälend.
Die Lösung und Perspektive am Ende des Buchs fand ich allerdings weniger überzeugend.

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