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Veröffentlicht am 30.03.2018

Begeisterung hält sich in Grenzen

Ostseerache
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Im 13. Band der Reihe um Kommissarin Pia Korittki wird eine junge Frau auf perfide Art ermordet. Schnell stellen die Dorfbewohner einen Zusammenhang zu dem mehrere Jahre zurückliegenden Tod eines Jugendlichen. ...

Im 13. Band der Reihe um Kommissarin Pia Korittki wird eine junge Frau auf perfide Art ermordet. Schnell stellen die Dorfbewohner einen Zusammenhang zu dem mehrere Jahre zurückliegenden Tod eines Jugendlichen. Zumal die damals Verdächtige seit kurzem wieder im Dorf wohnt.
Auch Pia sieht einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und gräbt die Akten zu dem früheren Fall wieder aus.

Dieses Buch bekam ich im Rahmen einer Leserunde als ebook zur Verfügung gestellt. Die Vorgänger-Bände hatte ich alle gerne gelesen und war gespannt auf den 13. Band. Die alleinerziehende Pia mit ihrem kleinen Sohn Felix und den damit verbundenen beruflichen Herausforderungen war mir richtiggehend ans Herz gewachsen. Leider hielt sich meine Begeisterung in diesem Band doch sehr in Grenzen. Zwar war ich ab der 1. Seite wieder voll in der Geschichte drin, doch nach ca. 100 Seiten sank der Spannungsbogen rapide. Auch die Entwicklung der privaten Beziehung erschien mir zu unglaubwürdig. Bei der Beziehung zwischen Lars und Pia hatte ich von Beginn an den Eindruck, die Autorin stand dieser selbst skeptisch gegenüber und ließ sie deshalb in diesem Band enden. Vielleicht hatte ja ein(e) Lektor(in) ihr empfohlen, Pia noch eine Beziehung ins Buch zu schreiben (bereits in Vorgängerband). Auch sonst gab es einige Ungereimtheiten, die bei dieser intensiven Beschäftigung mit dem Text nicht zu überlesen waren und mein Lesevergnügen doch erheblich störten.

Mein Fazit: Diese Reihe von Eva Almstädt war für mich nicht geeignet für eine Leserunde. Durch das abschnittsweise Lesen, die Diskussion mit anderen, das Bewerten des Gelesenen, der Austausch von Vermutungen über das weitere Geschehen haben dem Buch eher geschadet. Vielleicht wären mir die Schwächen dieses Buches nicht so aufgefallen, wenn ich es – wie die Vorgänger - in einigen Stunden einfach wegelesen hätte. Ich kann es nun nicht beurteilen, ob dieser Band tatsächlich schwächer war als die übrigen oder ob es an der Leseweise lag. Eva Almstädt will sicher keine große Literatur schreiben, sondern einfach ein paar schöne Lesestunden schenken. Ich bin gespannt, wie andere dieses Buch beurteilen.

  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Handlung
  • Spannungsbogen
  • Cover