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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2017

Der Titel passt nicht ganz...

Die Hochzeit meiner besten Freundin
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Das Cover ist wirklich süss gestaltet, die Enten passen super mit dem pinken Hintergrund zusammen und bei dem Cover denkt man auch gleich an einen süssen kleines Liebesroman, das Cover täuscht auch in ...

Das Cover ist wirklich süss gestaltet, die Enten passen super mit dem pinken Hintergrund zusammen und bei dem Cover denkt man auch gleich an einen süssen kleines Liebesroman, das Cover täuscht auch in diesem Punkt nicht.
Nicky wollte eigentlich heiraten, aber dann stellt sich der vermeintliche Mister Right als Mogelpackung heraus und so platzt die Hochzeit. Doch Belle hat für ihre Freundin die Idee - ein Job als Treuedetektivin, doch diese Idee hat ungeahnte Folgen...
Belle ist eine wirklich witzige Protagonistin, die sich mit Mitte Zwanzig auch einfach noch nicht mit einem sicherer Hafen anfreunden will und das auch immer wieder zeigt. Zusammen mit Nicky bildet die beiden ein Gespann, was durch dick und dünn geht, aber leider noch nicht ihre Plätze im Leben gefunden haben. Die Ideen sind dafür einfach noch zu verrückt und sie nehmen das Leben noch eine Spur zu leicht um wirklich etwas festlegen zu wollen.
Zwischen Belle und Nicky kracht es auch im Buch immer wieder mal ordentlich, aber gerade diese Wortwechsel zeigen wie gut sich beide kennen und wie authentisch Sarah Harvey die beide angelegt hat.
Der Schreibstil von Sarah Harvey ist locker und leicht, man fliegt durch die Seiten, auch verstehe sie es, Wortwitz geschickt zu platzieren. Sie schreibt sehr bildlich, so das es dem Leser nicht schwer fällt, sich die Geschichte vorzustellen.

Fazit:
"Die Hochzeit meiner besten Freundin" hat eigentlich den falschen Titel, weil die Hochzeit platzt, aber trotzdem ist es ein gelungener Frauenroman über 2 starke Frauen, die sich auch nicht von betrügenden Männern unterkriegen lassen wollen, aber immer wieder in neue Schwierigkeiten geraten. Einfach ein Buch zum entspannten Lesen mit viel Humor über das Thema Männer.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Ein Versprechen, nicht nur im Sommer...

Das Sommerversprechen
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Dabney ist eine Frau, die immer erst ihr eigenes Glück hinter der Glück von allen anderen stellt, sie verkuppelt Menschen und auch mit ihrere Arbeit in der Handelskammer von Nantucket sind alle zufrieden. ...

Dabney ist eine Frau, die immer erst ihr eigenes Glück hinter der Glück von allen anderen stellt, sie verkuppelt Menschen und auch mit ihrere Arbeit in der Handelskammer von Nantucket sind alle zufrieden. Doch dann kommt die Diagnose Krebs und für Dabney steht fest, sie wird die restliche Zeit damit verbringen, ihren Liebsten - ihrem Mann, ihrem Liebhaber und ihre Tochter - die Menschen an die Seite zu stellen, die in Dabneys Augen zu ihnen passen, nur wissen die drei noch nichts von ihrem Glück...
Das Buch verwirrt zu Beginn etwas, weil man sich erstmal in die ganze komplexe Gestaltung des Buches hinein finden muss, was in den ersten Seiten etwas schwierig ist. Ab und zu muss man auch etwas nachlesen, damit man nichts verpasst.
Dabney ist als Charakter eine sehr starke Frau, das strahlt sich über das ganze Buch aus, auch wenn sie in manchen Momenten etwas sehr vorhersehbar ist. Trotzdem berührt einen die Geschichte sehr, weil einen großen Teil der Geschichte schon vom Klappentext vorweggenommen wird, was eigentlich den Spannungsbogen des Buches etwas vorwegnimmt.
Das Buch lässt den Leser viele Situationen durchleben, kleine Alltagsgeschichten, grosse Liebe, aber eben auch große Enttäuschungen. Zwischendurch wird auch immer wieder von den Paare, die Dabney schon zusammen gebracht hat, erzählt, was eigentlich ihre Erfolg in diesem Punkt zeigt. Die Idee hinter der Zusammensetzung der Geschichte kommt aber erst am Ende des Buches heraus.
Insgesamt ist die ganze Gefühlslage in dem Buch sehr ernst, also kann man dann nicht wirklich von einem locker-leichten Sommerbuch sprechen, dafür ist es einfach thematisch zu ernst angelegt.
An sich ist das Buch wirklich gut für zwischendurch, leider ist die Handlung an manchen Stellen etwas langgezogen und vorhersehbar, was dem Buch etwas den Fluss nimmt.
Elin Hilderbrand schreibt wirklich gut, auch die neutrale Erzählerperson passt gut zu der Geschichte. Sie wechselt immer mal wieder die Sichtweisen, man findet sich aber problemlos in dem Buch durch die Kapitelüberschriften zurecht. Durch diese Erzählweise kommt es zwar zu Wiederholungen, aber dabei wechselt immer wieder die Sichtweise auf das Geschehen. Diese Art des Erzählens sollte man mögen, sonst werden einem sicher die Wiederholungen zu viel.
Das Buch ist für Leser gedacht, die sich gerne den großen Gefühlen widmen, sich dann aber auch von einem ernsten Unterton im Buch nicht abschrecken lassen.

Veröffentlicht am 16.04.2017

Das war leider nichts...

Eisprinzessin
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Zunächst einmal ist das Cover wirklich süss, die Katze schaut echt süss und die Gestaltung mit der gepunkteten Wand und der Anrichte, auf der die süsse Katze sitzt, das passt einfach für ein Cover.
Sofie ...

Zunächst einmal ist das Cover wirklich süss, die Katze schaut echt süss und die Gestaltung mit der gepunkteten Wand und der Anrichte, auf der die süsse Katze sitzt, das passt einfach für ein Cover.
Sofie ist eine Frau Mitte Dreißig und eigentlich alles das, was man in dem Alter nicht sein sollte, Single, kinderlos, erfolglos und dann begegnet sie in einem Zeichenkurs einem Mann, der ihr den Kopf verdreht...
An sich ist der Plot der Geschichte nicht schlecht, aber so, wie sich die Kurzbeschreibung schon lesen lässt, so ist leider auch das Buch, die Handlung ist verwirrend und an vielen Stelle auch wirklich unlogisch, dann werden die Schauplätze verändert, ohne das es einen ersichtlichen Grund dafür gibt. Auch zieht sich die Umsetzung der Ideen hin und greift nicht so wirklich. Man hat den Eindruck, das Buch ist in sich nicht stimming.
Sofie als Protagonistin ist einem gleich unsympathisch und legt das im Laufe des Buches auch nicht ab. Sie setzt sich ständig selber unter Druck, weil sie meint, dass sie einfach nicht perfekt ist und das die ganze Welt einfach gegen sie ist. Diese Einstellung nervt auf die Dauer.
Dann sind da noch Anton und Bert, die dann aber eher so in der Nebenhandlung herumspringen, aber wenigstens recht normal sind.
Die Mutter und auch die Freundin von Sofie sind aber auch nicht besser, anstatt Sofie mal den Rücken zu stärken, fallen sie ihr noch in den Rücken und das erwartet man einfach von meiner Mutter oder eine Freundin nicht.
Der Stil von Carla Blumberg ist - wahrscheinlich bedingt durch die Handlung im Buch - auch nicht wirklich flüssig zu lesen, man sieht zwar Ansätze eines guten Schreibens, aber das war es dann auch schon. Schade, weil die Autorin das besser kann wie sie in "Paradiesvögel" beweist. Aber in dieses Buch ist ihr Schreiben einfach unspannend und langweilig.

Fazit:
Die Idee von Carla Blumberg ist wirklich schön und auch der Plot ist gut, aber die Umsetzung lässt leider sehr zu wünschen übrig, die Handlung ist verwirrend, stellenweise wirklich unlogisch und der Schreibstil ist einfach nicht so, wie man es bei einem locker-leichten Roman erwartet.

Veröffentlicht am 13.04.2017

Instagram muss kein Buch mit sieben Siegeln sein...

Zeige deinen Style
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Amiee Song gehört zu den erfolgreichsten Fashion-Bloggern der Welt und mit ihrem Blog "Song of Style" zieht sich Millionen Follower an und kann sich somit als wirklich erfolgreich bezeichnen.
In ihrem ...

Amiee Song gehört zu den erfolgreichsten Fashion-Bloggern der Welt und mit ihrem Blog "Song of Style" zieht sich Millionen Follower an und kann sich somit als wirklich erfolgreich bezeichnen.
In ihrem Buch "Zeige deinen Style" erklärt sie nun Einsteigern, aber auch erfahrenen Instagram-Nutzen, wie man beispielsweise Fashion, Food oder auch Produktfotos in Szene setzen kann, aber erklärt auch an ihren eigenen Bildern, was sie dann an den Bilder macht, wie sie beispielsweise mit Linien, Farben und Akzenten arbeitet, welche Apps sie zu Instagram nutzt und welche Vorteile es bietet, die Bilder so in Szene zu setzen, dass sie einen möglichst großen Publikum gezeigt werden und das ohne bei Instagram werben zu müssen. Zusätzlich erklärt sie wahnsinnig viel über die ganzen Begriffe, die in der Instagram-Welt eine erhebliche Rolle spielen und was sie selber für wichtig und auch zielführend hält. In ihrem Texten hat sie auch keine belehrenden Ton an sich, sie zeigt einfach nur auf, was sie macht und wie man das auch auf die eigenen Bilder anwenden kann und man muss zugeben, der Erfolg, den sie damit hat, gibt ihr absolut Recht. Aufgelockert wird die ganze Theorie durch die vielen Bildbeispiele, die das Buch bereit hält. Zudem regt sie durch Checklisten (in denen sie das Wichtigste nochmal knapp zusammenfasst) und "Nun seid ihr an der Reihe" - Seiten immer wieder den Leser an, es selber mal auszutesten und dann zu schauen, ob es für einen selber einen Effekt ergibt, so nimmt man auch mehr aus dem Buch mit, weil man es selber ausprobieren kann.

Fazit:
Ein interessantes Buch über Instagram, seine Begriffe, Tricks und Tipps, was man nicht nur Einsteigern sondern auch erfahrenen Instagram-Nutzern empfehlen kann, da es vor allem in Sachen Bildoptimierung und Publikumsvergrößerung hilfreiche Tipps gibt.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Eine süsse Geschichte...

Ein Macho als Muse
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Das Cover zu "Ein Macho als Muse" ist wirklich schön gestaltet, auf dem Cover sehen wir die Schattenrisse von Caleigh und Noah, die auf ihrem Survival-Trip durch den Pfälzer Wald sind. Die Farbkombination ...

Das Cover zu "Ein Macho als Muse" ist wirklich schön gestaltet, auf dem Cover sehen wir die Schattenrisse von Caleigh und Noah, die auf ihrem Survival-Trip durch den Pfälzer Wald sind. Die Farbkombination aus dem zarten Rose und Weiss passt auch wirklich gut zu dem Genre Liebesroman.
Caleigh ist in ihrem Job als kreative Plotschreiberin ausgebrannt und so schickt sie ihre Chefin gezwungermassen auf einen Intensiv-Kreativ-Workshop, damit sie neue Ideen findet. Nicht nur, dass Caleigh überhaupt eine Lust auf diese Trip hat, sie trifft da auch noch auf Noah, der ihr alles abverlangen wird...
Lara Kalenborn schreibt wirklich flüssig und das Buch liest sich einfach so weg. Sie macht keinen grossen Sprünge in dem Roman und durch den Plot mit dem Survival-Trip finde man nicht nur viel über die Welt und die Natur, sondern man findet auch einen Liebesroman, der etwas anders ist, aber anders bedeutet in dem Falle nicht schlecht.
Caleigh und Noah sind zwei Charaktere, die man einfach nur lieb haben muss, auch wenn Noah am Anfang echt ein kleiner Arsch ist, aber das wird im Laufe des Buches besser. Aber auch die Vielschichtigkeit der Charakter arbeite Lara Kalenborn gut heraus, man hat es hier eben nicht einfach nur mit einfach gehalten Protagonisten zu tun, sondern man findet zwei Menschen vor, die nicht nur von der Vergangenheit sondern auch von der Gegenwart geprägt sind und durch die extreme Herausforderung des Survival-Trip kommen Seiten zu Tage, die man erst nicht vermutet, aber die wirklich liebenswert sind.

Fazit:
Ein Macho als Muse ist ein wirklich schöner, kleiner Liebesroman, der sich einfach nur so wegliest und einen immer wieder schmunzeln lässt. Der Schreibstil von Lara Kalenborn ist einfach nur schön und lässt sich super gut lesen. Wer auf der Suche nach einem etwas anderen Liebesroman ist, sollte sich das Buch wirklich mal ansehen.