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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2017

Überzeugt in allen Punkten...

Leuchte
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Eigentlich bin ich nicht so der Krimileser, aber als ich gefragt wurde, ob ich nicht mal eine Blogtour mitachen wollen würde und ich dann den Klappentext las, dachte ich mir, warum nicht?
Zumal es ja ...

Eigentlich bin ich nicht so der Krimileser, aber als ich gefragt wurde, ob ich nicht mal eine Blogtour mitachen wollen würde und ich dann den Klappentext las, dachte ich mir, warum nicht?
Zumal es ja "ein historischer Mystery-Krimi aus dem Kinzigtal" ist - also kein reiner Krimi.
Und ich habe es nicht bereut, denn die Kombination aus Krimi, Mystery, Liebesgeschichte und Geschichte ist Tanja Bruske sehr gut gelungen. Die Geschichte, die auf einer alten Sage aus ihrer Gegend beruht, ist durchdacht und nimmt einen mit auf eine Zeitreise, die wirklich interessant und spannend ist.

Zu Beginn befindet sich der Leser in der heutigen Zeit und Lisa - einer Studentin, die von ihrem Nebenjob als Statistin einer historischen Stadtführungen kommt - passiert in der Nacht im Wald ein Autounfall. Als sie sich Hilfe suchen will, findet sie eine Frauenleiche im Wald und wird selber angegriffen. Diesen Angriff überlebt sie - findet sich aber im Jahr 1792 wieder. Auf der Suche nach einem Weg zurück in ihre Zeit und nach dem Mörder der Frau im Wald steht ihr der Dorfarzt Doktor Jonas Faust zur Seite, der aber bald mehr wird als nur ihr Arzt und Arbeitgeber...

Die ganze Geschichte erscheint im ersten Moment etwas abgedreht, aber das ist sie ganz und gar nicht. Tanja Bruste versteht es, den Leser in das ganze Geschehen zu führen ohne das man denkt, es ist wahnsinnig unrealistisch. Man beobachtet das Geschehen praktisch von "außen" und ist trotzdem mittendrin.

Zeitweise hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass mir die Seiten geradezu durch die Hände rinnen, weil sich das Buch wirklich gut liest. Es ist zwar detailiert, aber trotzdem nicht langweilig oder langatmig. Die ganze Geschichte und auch das Setting, in das die Geschichte eingebettet ist, lässt einen nicht mehr so richtig los, weil man wissen will, was weiter passiert und ob sich vielleicht aus Momenten heraus ein Verdacht ergeben könnte.

Trotzdem kam - für mich zumindest - das Ende überraschend, weil es ein Ende nimmt, mit dem man irgendwie nicht rechnet. Ich war auch etwas traurig, als ich das Buch zuklappte, weil ich dann Lisa und Jonas verlassen musste.

Lisa und Jonas sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Lisa sowieso schon zu Beginn, weil sie einfach eine taffe junge Frau ist, die immer wieder beweist, dass sie ein Kind der "Neuzeit" ist und sich selten einen Kommentar verkneifen kann. Jonas war mir am Anfang etwas suspekt und er als er sich im Laufe des Buches öffnete, wurde er mir immer sympathischer.

Besonders schön fand ich, dass man am Ende des Buches nachlesen konnte, auf welchen historischen Fakten alles beruht und es sogar mit Karten untermauert war. So bekommt das Ganze einen realistischen Hintergrund. Dieses Faktenwissen rundet das ganze Buch an sich noch einmal ab.

Fazit:
Ein tolles Buch zwischen Krimi, Liebesgeschichte, Mystery und Geschichte - aber trotzdem sehr spannend und mitreissend. Die Geschichte nimmt einen mit in eine vergangene Welt und zeigt trotzdem, dass gute Unterhaltung nicht immer in der Zukunft spielen muss.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Nicht so komplett überzeugend...

Es wird keine Helden geben
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Anna Seidl´s Debütroman beschäftigt sich mit wirklich wichtigen Themen wie Mobbing, Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.
Da diese Themen immer wieder thematisiert werden sollten, finde ich ...

Anna Seidl´s Debütroman beschäftigt sich mit wirklich wichtigen Themen wie Mobbing, Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.
Da diese Themen immer wieder thematisiert werden sollten, finde ich es gut, dass es diese Buch gibt. Vor allem, da Amokläufe leider keine Seltenheit mehr sind.

Miriam erlebt einen Amoklauf an ihrer Schule. 7 Menschen sterben dabei - darunter auch Miriams Freund Tobi, den Miriam blutend am Boden vorfindet. In dem Moment, als sie erschossen werden soll, rette sie einen Kugel, die den Amokläufer trifft. Doch wie lebt man weiter, nachdem mal so etwas erlebt hat? Genau diese Frage versucht Anna Seidl zu beantworten oder besser, einen Ansatz zur Lösung der Frage zu finden. Wie schafft man es, über das Erlebte "hinwegzukommen" und selber weiterzuleben ohne an den Erinnerungen zu zerbrechen.

In "Es wird keine Helden geben" begleitet der Leser Miriam und ihre Trauerarbeit. Im Buch wird Miriam immer wieder von Erinnerungen an ihr Leben vor dem Amoklauf eingeholt. Diese Erinnerungen werden dann im Buch durch eine andere Schriftart abgesetzt und sind so gut von der gegenwärtigen Situation zu unterscheiden.

Die Erinnerungen, die Miriam immer wieder beschreibt, lassen sie irgendwie als oberflächliche Zicke erscheinen. Ich hatte auch teilweise den Eindruck, dass sie wirklich bewusst gemobbt hat, um sich in der Gruppe stark zu fühlen.

Die Trauerarbeit, die Miriam innerhalb des Buches durchläuft, erscheint mir aber etwas zu oberflächlich. Es hat vielleicht auch mit meinen eigenen Erfahrungen zu tun, aber das war mir irgendwie zu wenig. Mir fehlt der Austausch mit anderen, der irgendwie zu einer Aufarbeitung dazugehört, gerade nach einem Amoklauf. Natürlich geht Miriam zu Dr. Frei, einer Pyschologin, wenn auch zu Beginn nicht freiwillig, und später auch in eine Gruppentherapie, aber die Aufarbeitung hat auch immer etwas mit der Vorgeschichte zu tun und diese wird kaum mal - ausser in Miriams Gedanken - thematisiert.

Ich fand es aber berührend, welche Gedanken sich Miriam über das Leben und den Tod macht. Sie beschäftigt sich viel mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, findet aber keine richtige Antwort auf die Frage. Allerdings konnte ich mich nicht ganz in Miriams Gedankenwelt einfühlen, was ich schade fand, weil ich gerne auch emotional nachgefunden hätte, was sie fühlt.

Teilweise fand ich die Abläufe auch etwas unlogisch. Warum sollte die Familie von Miriam sie so sehr sich selber überlassen? Sie schließt sich teilweise tagelang ein, bekommt nur Essen vor die Tür gestellt und das erscheint mir schon etwas seltsam. Die Familie versucht gar nicht, mit ihr ins Gespräch zu kommen, was mich sehr verwundert.

Das Ende - das wirkt mir etwas gezwungen, ich kann nicht genau erklären, warum, aber ich fand, es steht im Widerspruch zu dem Rest des Buches. Ich möchte jetzt nicht spoilern, aber ich fand, es passt nicht.

Das Cover des Jugendromans ist im schlichten weiß gehalten. Das Rot der Schrift assoziiere ich sofort mit Blut und die schwarze Buchstaben erinnern an Trauer und Tod. An sich gefällt mir aber das Cover, da es gut zum Inhalt passt. Auch die Gestaltung des Buches im Inneren gefällt mir, weil sie ebenso schlicht, aber passend ist.

Der Schreibstil von Anna Seidl gefällt mir, ich finde ihn jetzt aber nicht überragend. Dennoch trifft sie mit ihren kurzen Sätzen immer den Kern der Sache, was ich gut fand. Ihre Stilistik ist noch ausbaubar, immerhin ist es ja erst ihr erstes Buch.

Fazit:
Ein Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt. Es beschäftigt sich mit den wichtigen Thema Amoklauf, das - wie ich finde - immer wieder angesprochen werden sollte.
Allerdings ist mir die Trauerarbeit etwas zu oberflächlich, was ich schade finde, weil die Ansätze wirklich da sind, aber nicht weitgeführt werden.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Sommer offline, aber leider nicht so passend...

Sommer offline
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Libby ist ein totaler Fan von Geschichte und eine Leseratte, was passt also besser, als die Sommerferien in Clamhole Harbor- einem kleine Nest in den USA mit einem maritimen Museum, in dem es immer das ...

Libby ist ein totaler Fan von Geschichte und eine Leseratte, was passt also besser, als die Sommerferien in Clamhole Harbor- einem kleine Nest in den USA mit einem maritimen Museum, in dem es immer das Jahr 1791 ist.
Doch so begeistert Libby noch zu Beginn ist, das ändert sich schnell, als sie erfährt, dass sie ohne Handy und Make-up leben muss. Nach dem ersten Schock trifft sie auf Cam, der den Sommer interessant macht, aber auch Garrett macht Libby das Leben nicht gerade leicht...

Vom Klappentext her klang das Buch wahnsinnig interessant und das Cover sprach mich an. Leider kann ich mir- nachdem ich das Buch nun gelesen habe - das Cover nicht erklären. Es steht - nach meinem Meinung - in keinem Zusammenhang mit dem Buch, weil es kein Urlaub in einem Spa ist, sondern in einem historischen Ferienlager spielt. Den deutschen Titel finde ich auch etwas unpassend - im englischen Orginal ist es zumindest ein Zitat aus dem Buch - aber der deutsche Titel na ja. Natürlich ist Libby handymäßig gesehen offline, aber es deswegen in den Buchtitel zu nehmen, finde ich nicht so einfallsreich.

Ähnlich verhielt es sich mit dem Inhalt des Buches. Die Geschichte an sich ist leider nicht so wirklich durchdacht und teilweise ziemlich langweilig. Die Handlung wird - gerade zum Ende hin - wirklich vorhersehbar, was schade ist, weil ich dachte, es wird eine witzige Dreiecksgeschichte, die in einem historischen Ferienlager spielt. Leider wird Libby als sehr oberflächliche Tussy darstellt, die praktisch sehenden Augens auf den Casanova Cam hereinfällt und den eigentlich Prinz vor ihren Augen - Garrett - gar nicht wahrnimmt. Leider sehr einfallslos und auch klischeehaft, was ich bedauere, weil ich eigentlich einen guten Ansatz erkannt habe.

Libby - die Protagonistin, die man das gesamte Buch über begleitet - war für mich niemand, den man ins Herz schließt. Sie war mir zu oberflächlich und teilweise zu eingebildet, obwohl sie liest und auch eine Vorliebe für Geschichte hat. Zeitweise fühlte ich mich auch etwas an "Natürlich blond" erinnert, weil Libby immer wieder betont, dass sie kein dummes Blondchen ist, aber in ihren Handlungen immer wieder das Gegenteil unter Beweis stellt. Sie ist zwar begeistert von den Ferienlager, nörgelt aber nur zu gern an allem herum.
Den Einzigen, den ich in dem Buch wirklich ins Herz geschlossen habe, ist Libbys bester Freund Dev, der zwar auch klischeehaft als Schwuler in der Modebranche dargestellt wird, aber wirklich lustig ist.
Die anderen Protagonisten, die sehr im Hingergrund bleiben, lernt man weniger gut kenne bzw. erfährt man von ihnen nur etwas, wenn es mit Libby in Verbindung steht.

Der Schreibstil von Stephanie Kate Strohm ist leicht und locker. Das Buch liest sich gut und auch schnell, aber trotzdem ist es sprachlich etwas "platt". Leider kann ich nicht sagen, ob es an der Übersetzung liegt oder ob das Buch im Orginal auch so sprachlich gestaltet ist.

Fazit:
Leider passt bei dem Buch nichts so richtig zusammen - das Cover nicht zum Inhalt und der Inhalt nicht zu den Erwartungen. Sehr schade...
Die Geschichte ist leider manchmal sehr klischeehaft und langweilig, Libby ist leider zu sehr ein "Dummchen" für mich. :-/

Veröffentlicht am 25.03.2017

Das war leider nichts...

Riley - Das Mädchen im Licht -
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"Riley - das Mädchen im Licht" ist ein Spin-Off zur Evermore-Reihe von Alyson Noël. Sie hatte ihre Nebenfigur Riley so lieb gewonnen, dass sie ihr eine gesonderte Reihe gewidmet hat.
Riley kommt im Alter ...

"Riley - das Mädchen im Licht" ist ein Spin-Off zur Evermore-Reihe von Alyson Noël. Sie hatte ihre Nebenfigur Riley so lieb gewonnen, dass sie ihr eine gesonderte Reihe gewidmet hat.
Riley kommt im Alter von 12 Jahre bei einem Autounfall mit ihren Eltern ums Leben und kommt ins "Hier" - einem Leben nach dem Tod -, in dem sie ab jetzt leben soll. Nur ihre Schwester Ever überlebt den Unfall und muss auf der "Erdebene" zurückbleiben.
Riley hat jedoch kaum Zeit sich einzuleben, da der Rat sie mit einer schwierige Aufgabe betraut - sie soll Seelen einfangen und sie über die Brücke ins "Hier" bringen.

Die Handlung des Buches war leider etwas langweilig - vielleicht auch deshalb, weil ich in den gesamten Geschehnissen kein echtes Ziel erkenne konnte. Die Ereignisse reihen sich aneinander, aber es ist etwas voraussehbar, weil Riley natürlich das Unmöglich schafft und sich einige Zufälle einanderreihen. Ich fand leider keinen Spannungsbogen und das fehlt mir auch sehr.

Leider ging das Buch nicht in die Tiefe, sondern bleibt so sehr an der Oberfläche und ich habe mir wirklich während des Lesens überlegt, das Buch abzubrechen. Es hat mich einfach nicht gefesselt und ich fühlte mich auch nicht gut in die Handlung hineingezogen.

Der Schreibstil ist sehr jugendlich und dadurch soll wohl Riley jugendlich und hip erscheinen. Leider kam das bei mir nicht an. Vielleicht war die Absicht gut, aber es war - nach meiner Ansicht - etwas zu viel des Guten. Da das Buch aber in der Ich-Perspektive geschrieben ist, könnte der Stil auch deswegen so angepasst worden sein, aber selbst wenn es so sein sollte, dann fand ich es trotzdem überzogen.

Das Cover finde ich aber schön, aber es verleitet zum Kauf, weil der Inhalt nicht dem Cover entsprechend ist.

Fazit:
Leider kam ich gar nicht in das Buch und seine Handlung rein, Riley war mir wirklich unsympathisch und irgendwie fand ich kein Ziel in der Geschichte. Schade, weil ich mir eigentlich mehr versprochen hatte.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Ein gutes Buch über Magersucht...

Herzenssucht
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Das Thema Magersucht ist immer mal wieder Thema in den Medien und vielleicht lag das Buch auch aus diesem Grund auf meinem SuB. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, dass ich es mal gekauft habe. ...

Das Thema Magersucht ist immer mal wieder Thema in den Medien und vielleicht lag das Buch auch aus diesem Grund auf meinem SuB. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, dass ich es mal gekauft habe.

Als ich das Buch zuklappt, musste ich erstmal meine Gedanken etwas sammeln, weil es einen anderen Blickpunkt auf eine Krankheit eröffnet, den ich so bis jetzt nicht nicht kannte.
Deswegen brauchte ich auch einen Tag ehe ich die Rezension verfassen konnte, weil das Buch wirklich tief geht und zeigt, dass Magersucht viele Gesichter haben kann.

Nele - 15 Jahre - hat ein Problem mit ihrem Körper. Sie selber realistiert nicht, dass sie krank ist, ihre Umgebung hingegen schon. Nele will eigentlich nur ihre Ruhe, schlägt dadurch die auch die Hilfsangebote aus, die ihr gegeben werden. Dazu kommen Probleme in der Familie, die sicher ihren Teil zu Nele´s Krankheit betragen, aber nicht der Hauptgrund für ihre Magersucht sind.
Nach ihrem Zusammenbruch in der Schule realisiert sie immer noch nicht, dass sie krank ist, jedoch wird es ihre Umgebung umso bewusster. Ihre Eltern weisen sie in eine Klink ein, aber in der kommt sie auch nicht zurecht.
Zudem kommen die Leute auf dem Forum "Mondnebel" dazu, die alle unter Magersucht leiden,sich aber gegenseitig noch zu weiterabnehmen anstiften...

Nele, durch deren Auggen der Leser die gesamte Lesezeit blickt, ist in meinen Augen eine junge Frau, die Angst vor dem Leben hat. Sie will ins Schema passen und nicht auffallen. Ihr ganzes Leben richtet sie danach aus und kann in dem Moment, als sie die Möglichkeit zum Aussteigen hat, nicht zugreifen. Der Teufelskreis aus Gruppenzwang, Alkohol und Selbstzweifel hat Nele so sehr im Griff, dass sie es nicht schafft, sich als Persönlichkeit selber aus ihrer Situation herauszuziehen.

Besonders gut fand ich, dass in das Buch das Thema der Internetforen mit aufgenommen wurde, auch wenn es - in Anbetracht des Alters des Buches - schon etwas überholt ist, aber das Thema trotzdem aufzugreifen und mit einzubinden, weil das Thema in dieser Zeit zum ersten Mal wirklich thematisiert wurde.

Leider fehlt mir bei dem Buch etwas der Tiefgang, es bleibt leider an der Oberfläche des Problemes haften und das finde ich schade, weil da wäre mehr Potenzial gewesen.

Das Ende des Buches kam für mich etwas schnell, etwas zu abrupt. Ich kann mch auch mit dem Ende nicht so richtig anfreunden wollen - ich kann aber nicht genau erklären, warum.

Der Schreibstil von Birgit Schlieper ist sehr gut und leich zu lesen. Sie schreibt offen und ehrlich, aber ich hatte trotzdem nie das Gefühl beim Lesen, das sie "gekünstelt" wirkt. Die sprachliche Gestaltung passt zu einer 15-jährigen, aber trotzdem passt es innerhalb des Buch sehr gut zu dem Gesamtbild des Buches und wirkt nicht überzogen jugendlich.

Fazit:
Ein Jugendroman, der eigenen anderen Blick auf die Krankheit Magersucht gibt.
Leider ist das Buch inzwischen etwas überholt und ihm fehlt es etwas an Tiefgang, aber trotzdem lesenswert.