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Veröffentlicht am 28.04.2021

Ein Spaziergang im wilden Paradies

Wildes Paradies
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Wie steht ihr zum Gärtnern? Ich bemühe mich oft, aber ich bin der Tod aller Pflanzen. Habt ihr ein grünes Händchen?

Claudia Praxmayer- Wildes Paradies

Auf dem Cover ist die glückliche Autorin in ihrem ...

Wie steht ihr zum Gärtnern? Ich bemühe mich oft, aber ich bin der Tod aller Pflanzen. Habt ihr ein grünes Händchen?

Claudia Praxmayer- Wildes Paradies

Auf dem Cover ist die glückliche Autorin in ihrem Garten zu sehen. Passend zu den Grundsätzen in Buch auf mattes Papier gedruckt, was nachhaltig wirkt.

Dank dem angenehmen Schreibstil habe ich das Buch an einem Abend durchgelesen. Es ist kein Sachbuch im engsten Sinne. Eine Erzählung der eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit wertvollen Tipps. Die Bilder und Claudias Erzählerstimme ließen mich glauben, dass ich mit ihr auf ihrem Hof in Chiemgau tatsächlich einen Spaziergang unternommen hätte. Ich bewundere Claudias Mut, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann diese Herausforderung gemeistert hat. Mit dem alten, stark renovierbedürftigen Hof haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht.

Die Bilder und die Tipps bzw. Infos erinnerten mich an den Garten meiner Oma. Sie hat auch ein wildes Paradies, wo überall etwas wächst, fröhlich summende Insekten auf der bunten Blumenwiese. Meine Oma errichtet auch Totholzhecken für mehr Lebensraum, und ich finde es toll, wenn durch einen fallengelassenen Samen die tote Hecke doch zu blühen beginnt. Da wir ziemlich ländlich leben, bin oft im Wald oder auf den Feldwegen mit meinem Hund unterwegs. Ich beobachte dabei, die oft für mich unbekannten Pflanzenarten. Aber seitdem, dass Buch gelesen habe, gehe ich mit offenen Augen. Habt ihr gewusst, wo Mädesüß wächst, haben wir mit einem feuchten Untergrund zu tun? Oder, dass Löwenzahn stickstoffhaltiger Boden bevorzugt?

Das Buch hat mir sehr gefallen, von Gestaltung, über den Schreibstil bis zu den Tipps, doch nicht jeder hat die Möglichkeit der Natur ihrem freien Lauf zu lassen.
Die Lage und die Umgebung ermöglicht es bei uns auch nicht. Unserer beiden Nachbarn (wir auch) haben penibelste gepflegten englischen Rasen. In unserem großen Garten sind die Leitungen für die Erdwärme gelegt, was das Setzen von Bäumen auch erschwert. Und dazu kommt noch die Sonne. Mir beliebt trotz dem großen Garten nur Urban Gardening übrig. Claudia will zwar ihre Meinung und Methoden keinem aufzwingen, aber das Buch macht irgendwie schlechtes Gewissen, wenn man es anders macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 15.04.2021

Nette Geschichte

Durch die Nacht und alle Zeiten
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Lori ist ein 16-jähriges Mädchen, die mit ihrer, jedes Jahr an einem historischen Festival an dem Rhein teilnimmt. Als sie im Wald auf den jungen Engländer Thomas und später auf drei Franzosen in historischer ...

Lori ist ein 16-jähriges Mädchen, die mit ihrer, jedes Jahr an einem historischen Festival an dem Rhein teilnimmt. Als sie im Wald auf den jungen Engländer Thomas und später auf drei Franzosen in historischer Kleidung trifft, hielt sie zuerst für Teilnehmer der Festspiele, die ihre Rollen etwas zu ernst nehmen. Doch irgendwann wird ihr klar, dass sie tatsächlich aus der Vergangenheit stammen. Da Thomas eine bedeutende Aufgabe in dem Napoleon Krieg hatte, hat sein Verschwinden Auswirkungen auf die Zukunft. Nach dem Lori plötzlich Blitze mit ihren Händen erzeugen kann, wir ihr bewusst, dass sie in der vergangenen Nacht doch keinen Alptraum hatte, sondern sie und ihre bisher unbekannte Kräfte, den Grund für das Auftauchen der Männer sind. Thomas muss zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft wieder in Ordnung zu bringen. Es lief nicht alles nach Plan, und landet Lori, Thomas und die feindlichen Franzosen zusammen in 1813.

Von Cover muss ich euch glaube nicht erzählen:9 Coveropfer, here I am!

Ich hatte keinerlei Probleme, um in die Geschichte reinzukommen und war eigentlich sofort voll im Geschehen. An manchen Stellen ging etwas zu schnell. Die Grundidee der Geschichte fand ich echt toll. Sowie die Entwicklung von Hugo, des bösen Franzosen zu einem loyalen Freund.

Was mich etwas störte, dass die Personen aus der Vergangenheit zuerst sehr vornehm bzw. zeitgemäß sprachen, dann auf einmal ganz normal, und sie hatten keine Probleme die Jugendsprache von Heute zu verstehen. Anderseits reden wir, da über ein Jugendbuch, nicht über einen historischen Roman, also lasse ich die schnelle Sprachentwicklung gelten. Was mich mehr gestört hat, dass Thomas (zwar mit Loris Hilfe) und die Franzosen (ganz ohne Hilfe) überraschend schnell mit Erfindungen der modernen Welt, wie Internet und Smartphone klargekommen sind. Der Aufbau der neuen Zukunft hat mir sehr gut gefallen. Bis Lori ungewollt mit den Männern in der Vergangenheit landen fand ich die Geschichte eigentlich ganz toll. Sie war eine Starke und tapfere Protagonistin, die plötzlich übernatürliche Kräfte hat. Das ändert sich aber schlagartig, sobald sie in 1813 landet, und merkt, dass sie Gefühle für Thomas hat. Sie wird kindisch, eigensinnig und streitsüchtig.

Die Charakterentwicklung geht da in die verkehrte Richtung. Von Thomas geheimer Mission sollte der Ausgang der Schlacht bei Waterloo, sowie der Napoleon-Krieg abhängen, doch leider hat Thomas nichts Heldenhaftes an sich. Er hätte so viel Potenzial gehabt, aber er war eigentlich nur ein Anhängsel von Lori, der ihr alles gelten ließ. Daher habe ich nicht verstanden, wie sich Lori nur an einem Tag so unsterblich verlieben konnte, dass sie ein Jahr lang nachheulte. Das Ende ging mir echt schnell und es blieben so viele Fragen offen.

Was mir oft sehr fehlte, war LOGIK.

Manches wurde erwähnt, was keine Auswirkung auf die Handlung hatte. Ich verstand auch nicht warum Lori zurück in Thomas´ Zeit musste, obwohl sie keine Rolle in der Vergangenheit hatte.

Aber die wichtigste Frage ist: Welche Kräfte hatte Lori? Woher kamen diese Kräfte? Warum hatte sie sie? Wie könnte sie durch die Zeit reisen? Und warum nur in 1813?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Eine komplexe, aber mitreißende Familiengeschichte

Die vier Gezeiten
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Ich will nicht viel spoilern, sonst würde diese wunderbare Geschichte aus ihrem Charme verlieren. Deswegen gibt es diesmal statt Inhalt nur der Klappentext.
Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. ...

Ich will nicht viel spoilern, sonst würde diese wunderbare Geschichte aus ihrem Charme verlieren. Deswegen gibt es diesmal statt Inhalt nur der Klappentext.
Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. Als Patriarch Eduard das Bundesverdienstkreuz erhält, kommen sie alle zusammen: Eduards Frau Adda, die drei Töchter, sowie Großmutter Johanne. Doch in die Generalprobe platzt Helen aus Neuseeland, die behauptet, mit der Sippe verwandt zu sein. Und tatsächlich: Sie ist Adda wie aus dem Gesicht geschnitten. Gemeinsam gehen sie dem Rätsel ihrer Herkunft nach. Denn Adda ahnt: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt im familieneigenen Hotel de Tiden, dort, wo vor 75 Jahren alles begann.
Die vier Gezeiten von Anne Prettin ist eine komplexe und spannende Familiengeschichte. Die in verschiedenen Epochen aus der Sicht vier Frauen aus vier Generationen erzählt wird. Der Hauptschauplatz der Geschichte ist die ostfriesische Insel Juist, ein kleines abgeschottetes Universum mitten in der Nordsee. Bis einige die Insel nur ungern verlassen, brennen andere dafür, diesen Ort so schnell, wie möglich, hinter sich zu lassen. Die Autorin hat diesen Ort so authentisch beschrieben, dass ich mich sofort an der Nordsee fühlte. Die Nebencharaktere waren auch so echt. Die Redewendungen und Vorurteile der Insulaner machten die Geschichte noch lebendiger.
Helens Auftauchen löste eine Reihe von Ereignissen aus. Johanne die demente Großmutter ist wieder scharf am Sinne. Adda ist verblüfft zu erfahren, wie viel ihr ihre Mutter in Laufe der Jahrzehnte verheimlicht hatte. Als sie über ihre eigene Vergangenheit nachdenkt, merkt wie ähnlich das Schicksal mit ihnen meinte. Die dritte Erzählerstimme gehört einer der vier Töchter von Adda in Form von Tagebucheinträge aus der Vergangenheit. Helen, eine 26-jährige Neuseeländerin mit deutschen Wurzeln, ist Adda wie aus dem Gesicht geschnitten, kam durch ihre Suche nach ihrer Herkunft auf die Insel.
Die Handlung, genau wie die Erzählerin springt zwischen 1934 und 2008. Ich fand es einfach faszinierend, wie die Autorin geschafft, hat diese Komplexität so geschickt zu gestalten, dass weder der Wechsel zwischen den Charakteren noch die Zeitsprünge keines Bisschen verwirrend wirkten. Die Handlung war sehr durch durchgedacht und die Spannung bleibt durch die unvorhersehbaren Erkenntnisse bis zum Ende erhalten. Die Aufdeckung der zahlreichen Geheimnisse ist gewissermaßen einer Selbstfindungstrip der vier Frauen. Johanne ist an ihrem Lebensabend die Last eines ganzen Lebens losgeworden, Adda hat den Mut gefasst ihr Glück vor dessen anderen zu stellen und Helen bekam auch ihre Antwort auf die Frage.
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Es hat etwas aus großen Familiensagas, historische Romanen, Naturschutz und ganz viel Nordseecharme. Apropos Nordseecharme. Man darf sich anfangs von den ortstypischen Ausdrücken und von den ostfriesischen Namen nicht irritieren lassen, sie gehörten zu Juist, wie die Gezeiten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Unterhaltsame Story für Zwischendurch

Dare to Trust
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Dare to Trust von April Dawson

Ehrlich gesagt habe ich einige Tage überlegt, wie ich meine Rezension formulieren könnte.

Da ich ein absolutes Cover-Opfer bin, war ich sofort von diesem anspruchsvollen ...

Dare to Trust von April Dawson

Ehrlich gesagt habe ich einige Tage überlegt, wie ich meine Rezension formulieren könnte.

Da ich ein absolutes Cover-Opfer bin, war ich sofort von diesem anspruchsvollen Cover in Pastelltöne und dem Schriftzug mit dem New York Panorama im Hintergrund angetan.

Vielen lieben Dank an #bloggerjury und an dem @ lyxverlag für die Verfügungsstellung dieses Rezensionsexemplars.

Worum es im Buch geht: Tori und Hayden haben sich seit der Highschool nicht gesehen. Bis Hayden, das einstige Pflegekind und der Loser der Schule, zehn Jahre später ein erfolgreicher, gutaussehender Geschäftsmann ist, kämpft sich Tori mit miesen Jobs durch. Sie war eine Upper East Side Prinzessin, das beliebteste Mädchen der Schule, und ein Teil der Gruppe, die Hyaden jahrelang gemobbt hat. Durch Zufall begegnet Hayden Tory in einem Coffeeshop wieder, wo sie als Barista arbeitet. Bis Hayden Tori sofort erkennt, hat Tori keine Ahnung wer, der gutaussehender „Fremde“ ist. Kurz ist er durch Toris Erscheinung abgelenkt, doch sofort fällt ihm alles ein, was ihm Tori in seiner Jugend angetan hatte. Er schmiedet Rache-Pläne, und sorgt dafür, dass Tori eine Anstellung in seinem Label bekommt. Alles läuft nach Plan, doch Tori ist längst nicht, das oberflächliche Mädchen, die sie einmal war.

Meine Meinung:

Dare to Trust ist mein erstes Buch von der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Ich hatte kein Problem in die Geschichte reinzukommen und hatte deswegen das Buch sehr schnell durch. Ehrlich gesagt, ich hatte am Anfang die Befürchtung, dass die Story etwas von den typischen CEO-Romanen oder ein Touch Dark Romance hat, aber war alle bestens. Der Grundgedanke fand ich toll. Jede verdient eine zweite Chance. Die Charaktere fand ich einfach liebenswert. Hayden hat nie vergessen, woher er kam, und er hilft, wo er kann. Tori ist hingegen, sehr verschlossen, sie hat keine Freunde und vertraut niemanden. Haydens Geschwister fand ich auch sehr sympathisch, aber am besten gefiel mir Donna, Toris Nachbarin, die als erste Tori aus ihrem Schneckenhaus holt.

Ich muss leider einige Dinge erwähnen, die ich nicht toll fand. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Upper East Side Mädchen und ein Pflegekind die gleiche Schule in Manhattan besucht, ist eher unglaubwürdig. Genauso wie die Tatsache, dass Hayden und seine Freunde, nach einer Heldentat sofort von einem reichen Ehepaar adoptiert wurden. Da es im Buch eine Trigger Warnung für Mobbing steht, habe ich mehr Tiefeund Emotion in diesem Thema erwartet. Da war die Story definitiv ausbaufähig. Nachdem es am Anfang an klar ist, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, worüber Tori keine Ahnung hat, war es relativ vorhersehbar, was der Hauptkonflikt, zwischen den Zwei wird. Manche Aussagen fand ich kindisch, manche extrem überflüssig. Als Hayden merkte das an Toris Arbeit nichts zum Aussetzen hatte, behandelte er sie nicht mehr als Dreck. Jedoch, kam ihm der Erkenntnis nach einer Szene, wo Tori von Hunger Magenstechen hatte, und sie ihm leidtat.

Es war extrem langgezogen bis Tori, die Wahrheit über Hayden erfährt. Sie ist am Boden zerstört, dann plötzlich ist alles vergessen.

In dem Buch ist genau so viel Kitsch vorhanden, was man zu einer New Adult Geschichte erwartet. Dank dem angenehmen Schreibstil ist Dare to Trust eine leichte, unterhaltsame Geschichte für zwischendurch. Weil die Millard Geschwister unheimlich sympathisch finde, möchte ich die andere zwei Bänder der Reihe lesen.

Mit der Bewertung tu ich mir auch etwas schwer. Ich mochte die Story, den Schreibstil und die Charaktere, aber die Geschichte schwächelte ab und zu.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Eine schöne Liebesgeschichte

Dein erster Blick für immer
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Dein erster Blick für immer von Zoë Folbigg

Eines Morgens steht ein neuer Fahrgast am Bahnhof von Hazelworth
Der attraktive Unbekannte raubt der schüchternen Maya am ersten Tag den Atem. Sie verliebt ...

Dein erster Blick für immer von Zoë Folbigg

Eines Morgens steht ein neuer Fahrgast am Bahnhof von Hazelworth
Der attraktive Unbekannte raubt der schüchternen Maya am ersten Tag den Atem. Sie verliebt sich in den geheimnisvollen Bahn-Mann ohne ein Wort mit ihm zu reden.
Die Geschichte fängt an dem Tag an, an dem Maya ihren ganzen Mut sammelt und James, dem Bahn-Mann endlich eine Nachricht überreicht und danach davoneilt. An diesem Morgen hat Maya außerdem ein Meeting, wo die neue Chefredakteurin der FASH bekannt gegeben wird. Es war nicht Mayas Traum. Sie war mit ihrer Position als Moderedakteurin bei der Mode-Onlinehändler völlig zufrieden und hat sich auf Zuspruch ihrer Chefin für den Posten beworben. Trotzdem ist sie enttäuscht, als sich ihre ehemalige Kollegin als die neue Leiterin des Redaktionsteams entpuppt. Wenn es nicht genug wäre, landet ein E-Mail von einem James Miller. Der Bahn-Mann ist vergeben.
Dann springt die Handlung zurück an den Tag, wo Maya erstes Mal am Bahnsteig erblickte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Mayas und James Sicht erzählt (Er/Sie-Erzähler). Dank dem angenehmen, flüssigen Schreibstil kam ich in die Geschichte sofort rein. Maya fand ich sofort sympathisch. Nach dem Zeitsprung war ich etwas verwirrt. Dazu kam noch ein Drittel Handlungsstrang, den ich anfangs überhaupt nicht einordnen konnte, doch am Ende fügte sich alles.
Charaktere:
Maya liebt Macarons und Vintage-Kleider. Trotz ihres überdurchschnittlichen Allgemein und ihrer Auffassungsgabe, ist sie eine „namenlose“ Mitarbeiterin bei einem Online Modegiganten. Es dauert eine Weile, genau wie bei dem Bahn-Mann, bis die einen mutigen Schritt Richtung Veränderung wagt. Sie ist freundlich, hilfsbereit und kollegial mit einer großen Portion Loyalität.
James ist seit seiner Jugend mit der gleichen Frau zusammen. Die Beziehung ist flach und basiert sich auf Selbstverständigkeit. James schien in seiner Beziehung, genau wie in seinem Job unglücklich zu sein, lehnt trotzdem Mayas Einladung ab.
Faszinierend war, dass James und Maya in unmittelbarer Nähe voneinander lebten, die gleiche Orte besuchten, sich aber nicht begegneten. Natürlich ist James auch die hübsche Maya, mit ihren schönen Schultern und mit ihren Sommersprossen aufgefallen, aber er hatte eine Freundin, und das auch schon ein Leben lang.
In selber Zeit entschieden sich Maya und James ihre Leben zu ändern. Nach einer unerwarteten Begegnung wird James klar, dass er Maya besser kennenlernen möchte, aber es schien zu spät zu sein. Seine Nachricht kommt bei Maya nicht mehr an.
Als Maya die ganze Sache mit James aufgegeben hatte, hat das Schicksal es doch anders mit ihnen gemeint.

Dein erster Blick für immer ist ein richtiges Wohlfüll-Buch, welches ohne prickelnde Szenen oder große Emotionen das Herz höherschlagen lässt. Kann man sich tatsächlich in jemanden Verlieben, mit dem man noch nie gesprochen hat? Und ja, definitiv kann man….

  • Cover
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  • Charaktere