Zwischen Selbstzweifeln und leiser Hoffnung
The Romance RivalryDas Buch The Romance Rivalry von Susan Lee handelt von Irene, die am Anfang eher wie eine sehr introvertierte Person wirkt. Sie schreibt Buchrezensionen und hat eine große Fangemeinde. Jetzt beginnt sie ...
Das Buch The Romance Rivalry von Susan Lee handelt von Irene, die am Anfang eher wie eine sehr introvertierte Person wirkt. Sie schreibt Buchrezensionen und hat eine große Fangemeinde. Jetzt beginnt sie ihr Collegeleben und möchte ihr Leben komplett verändern. Vor allem wünscht sie sich, zum ersten Mal einen Freund zu haben. Dort trifft sie allerdings auf ihren größten Rivalen Aiden, der auch Rezensionen schreibt.
Das Buch ist sehr lustig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Irenes Gedanken sind teilweise mega unterhaltsam, manchmal aber auch ein bisschen anstrengend. Sie ist eine richtige People Pleaserin und zweifelt so sehr an sich selbst und daran, geliebt zu werden, dass es stellenweise echt traurig ist.
Ich habe mich während der Leseprobe vor allem wegen eines Zitats für das Buch entschieden: „Ich weiß, dass wir alle Liebe und Respekt verdienen.“ Leider checkt Irene das erst sehr, sehr spät und auch nicht zu hundert Prozent. Trotzdem hat mir das Buch ziemlich gut gefallen.
Es werden viele Tropes angesprochen und sogar als Kapitel benannt. Ich kannte mich mit diesen Begriffen am Anfang gar nicht aus und fand es deshalb erstmal etwas schwierig. Mit der Zeit kommt man aber rein und lernt sogar ein bisschen was dazu.
Aiden ist eher selbstbewusst und zeigt Irene, dass man nicht immer jedem gefallen muss und auch Kritik äußern darf, vor allem bei Rezensionen. Es ist erst meine zweite Rezension und ich bin echt froh, dass ich das Buch gelesen habe, weil ich mich bei meiner ersten noch nicht wirklich getraut habe zu kritisieren. Gerade deshalb finde ich es schön, wenn ein Buch etwas im Leser auslöst und sogar dazu führt, dass man etwas verändert.
Am Ende wechselt die Perspektive noch einmal von Irene zu Aiden, was ich richtig gut fand. Ich hätte mir gewünscht, dass es solche Perspektivwechsel schon früher und öfter gegeben hätte.
Das Buch zeigt auch sehr gut, wie man in diesem Alter mit Identitätsproblemen struggelt. Nach der Schule weiß man oft nicht, wohin man will oder was man machen soll. Es zeigt, dass einen Wege manchmal einfach zu dem führen, was man am Ende wird, man muss nur irgendwo anfangen. Das finde ich besonders passend für junge Erwachsene.
Zum Cover: Ich finde es süß und mag, dass Menschen darauf abgebildet sind. Es ist vielleicht ein bisschen kitschig, aber das passt eigentlich ganz gut zum Buch. Insgesamt finde ich das Cover schön, auch wenn mich die Leseprobe viel mehr gecatcht hat als das Cover.
Ich möchte mit einem sehr schönen Zitat enden:
„Bücher sind mehr als nur Geschichten auf dem Papier, sie sind ein Spiegelbild der Menschheit.“