Profilbild von Spannungsjaegerin

Spannungsjaegerin

aktives Lesejury-Mitglied
online

Spannungsjaegerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Spannungsjaegerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2020

Wichtige Werte mit starken Charakteren

Making Faces
0

Meinung:

Der Klappentext klingt nach einer Herzzerreißende Geschichte, aber ich habe mir nicht wirklich ein Bild gemacht, worum es in der Geschichte im genauen gehen wird und deswegen wurde ich sehr positiv ...

Meinung:

Der Klappentext klingt nach einer Herzzerreißende Geschichte, aber ich habe mir nicht wirklich ein Bild gemacht, worum es in der Geschichte im genauen gehen wird und deswegen wurde ich sehr positiv überrascht.

Sehr viel möchte ich zu dem Inhalt gar nicht sagen, um auch anderen Lesern die Überraschung zu lassen, die ich Empfunden habe. Ich habe das Buch nach dem Kaufen auf der Fahrt nachhause gelesen und es konnte mich direkt für sich gewinnen. Während das Buch zunächst mit einer sehr schönen Leichtigkeit beginnt, schlägt die Stimmung schnell in das bedrückte um. Fern Taylor ist seit dem ersten Augenblick in Ambrose Young verliebt. Die Geschichte macht Sprünge in die Vergangenheit und dabei erfährt man auch wann sich Fern in Ambrose verliebt hat und warum. Die Szene hat mir ein Schmunzeln entlocken können und das war nicht die einzige. Die beiden Protagonisten konnten mich gleich für sich gewinnen, aber auch Bailey spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte.

Fern ist unscheinbar und Ambrose ist schön und beliebt. Ambrose sieht Fern nicht wirklich, doch die Zukunft bringt Veränderungen mit sich und so kommt es das die beiden irgendwann wieder aufeinander treffen. Doch nichts ist wie in der Vergangenheit.

Die Geschichte spielt mit vielen Klischees, aber auf eine andere Art und untermauert diese. Ich finde die Geschichte beinhaltet eine sehr wichtige Nachricht und gehört von jedem gelesen zu werden. Ich musste an sehr vielen Szenen schlucken und es hat mich sehr berührt. Fern, Ambrose und Bailey sind sehr starke Charaktere, die mir sehr ans Herzgewachsen sind. Die drei haben sich in den schwierigen Zeiten gegenseitig gestützt und haben eine sehr starke Entwicklung gemacht.

"Making Faces" ist eine Neuauflage von "Vor uns das Leben" und die Geschichte spielt um das Jahr 2002 und in manchen Situationen fand ich den Schreibstil etwas schwierig. Mit schwierig meine ich, dass mir der Schreibstil ein bisschen zu Oberflächlich war. Zunächst sind nicht sehr viele Gefühle übergesprungen und die Szenen waren ungewohnt gestaltet. Dennoch konnte der Inhalt gänzlich darüber hinweg kommen und zum Ende hin war ich so in die Geschichte gefesselt, dass ich von dem Schreibstil nicht mehr viel gemerkt habe.

Fazit:

Die Geschichte beinhaltet sehr viele wichtige Themen, die von sehr Starken Charakteren durchlebt und sehr toll gemeistert werden. Bailey lernt man schon als starken Charaktere kennen, der mir direkt ans Herzgewachsen ist. Auch wenn man denken könnte er spielt eher eine Nebenrolle, so gehört er zu hundert Prozent in die Geschichte und ist nicht weg zu denken.

Die Geschichte vermittelt, wie ich finde, genau die richtigen Werte und verbindet dies mit herzzerreißenden Szenen, die Gänsehaut versprechen. Aber es gibt auch genau die richtige Portion Humor. Ich kann das Buch einfach nur wärmstens ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Der erste Flug der Krähe und der erste Teil einer spannenden Thriller Reihe

Blinde Rache
0

Meinung:

Ich habe diese Reihe schon öfter mal gesehen, den Büchern aber nie weiter Beachtung geschenkt. Irgendwann wurde ich aber aufmerksamer und habe mir die Reihe mal genauer angeschaut. Mir hat die ...

Meinung:

Ich habe diese Reihe schon öfter mal gesehen, den Büchern aber nie weiter Beachtung geschenkt. Irgendwann wurde ich aber aufmerksamer und habe mir die Reihe mal genauer angeschaut. Mir hat die Idee hinter der Verbindung der einzelnen Teile sehr gut gefallen und die Krähe auf dem Cover zieht sich durch die ganze Reihe und hat natürlich ihren Sinn.

Die Reihe mit den Krähen auf dem Cover, bei dem bald der fünfte Teil als Taschenbuch erscheint, dreht sich um die Ermittlerin Mara Billinsky, die so garnicht in das Bild einer typischen Kommissarin passt und dadurch Schwierigkeiten bei ihren neuen Kollegen hat, wobei sie auch auf alte bekannte trifft.

Ihr erster richtiger Fall ist der Mord, der aber nicht der einzige bleibt und Frankfurt wird von einer Mordserie erschüttert. Der erste Mord hat schon viele Fragen offen gelassen und die folgenden Morde, machen es den Ermittlern noch schwieriger eine Verbindung und ein vernünftiges Motiv zu finden.

Mara lässt sich nicht unterkriegen und beißt sich an den Morden fest. Ohne Unterstützung lässt sie sich nicht unterkriegen und ermittelt alleine in einem sehr gefährlichen Terrain. Maras Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Auf der einen Seite wirkt sie stark und es scheint als könnte sie nicht erschüttern, aber auf der anderen Seite fängt sie an, an sich selber zu Zweifeln. Mara wirkt nicht rebellisch und widersetzt sich den Befehlen ihres Chefs nicht einfach nur mutwillig, sondern weil dieser ihr kein Vertrauen entgegenbringt und das macht sie sehr sympathisch. Außerdem handelt sie mit sehr viel Bedacht, auch wenn es zunächst nicht so scheint.

Die Kollegen von Mara waren mir dagegen sehr unsympathisch, aber ihre Rolle hat das so vorgesehen, deswegen sieht man da ein bisschen drüber hinweg. Maras Kollegen nennen sie "Krähe", aber Mara lässt das nicht nah an sich ran und dadurch gibt es die ein oder anderen Szenen, die einen zum Schmunzeln bringen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Gleich von der ersten Seite an, habe ich mich beim lesen sehr wohl Gefühlt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven Geschrieben und diese Wechsel wurden an der richtigen Stelle gemacht und es wurde auch nie zu viel aus der Geschichte geschrieben, so das die Spannung immer nur noch mehr gestiegen wurde. Ich habe nie vorher geahnt welche Szene als nächstes auf mich wartet. Je Näher ich dem Ende gekommen bin, desto mehr habe ich eine Vorahnung bekommen, wie das ganze ausgeht. Ich lag mit meiner Vermutung richtig, aber dennoch hat mich das Ende keineswegs gelangweilt. Ganz im Gegenteil. Ich wusste zwar in etwa die Richtung, aber die Gestaltung und die noch versteckten Details haben mich nochmal fesseln können.

Fazit:

Ich spreche nur über die guten Dinge aus dem Buch und das auch zurecht. Ich finde nichts worüber ich meckern würde oder was ich gerne anderes gelesen hätte. Die Spannung war an den richtigen Stellen da und die Idee, sowie die Gestaltung konnten mich überzeugen. Auch Mara hat mir auf jeder Seite gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich kann nur jedem Empfehlen, den ersten Flug der Krähe zu wagen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2020

Die Stimme hat mich leider nicht angesprochen

Die Stimme
0

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit sehr viel Freude "Eisige Schwester" von dem Autor gelesen und es gehört aufjedenfall zu meinen Favoriten, deswegen hat es mich umso sehr gefreut, von dem neuen Buch zu ...

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit sehr viel Freude "Eisige Schwester" von dem Autor gelesen und es gehört aufjedenfall zu meinen Favoriten, deswegen hat es mich umso sehr gefreut, von dem neuen Buch zu lesen und ich wollte nicht lange mit dem lesen warten.

Das Thema Smarthome bestimmt das Leben vieler und so wird es auch immer mehr zum Thema in den aktuellen Büchern und vor allem Thriller verstehen es, die Technologie, die uns das Leben erleichtern sollen, in eine erschreckende Richtung zu bringen. So auch dieses Buch. Jos Home Assistent "Electra" spricht unerwartet mit ihr und stellt ihr Leben auf den Kopf. Doch "Electra" spricht nicht einfach nur unaufgefordert, sondern behauptet auch von Jos schlimmen Geheimnis aus der Vergangenheit zu wissen. Doch dabei bleibt es nicht und Jos Leben wird Stück für Stück zu Grunde gerichtet. Niemand glaubt ihr und auch Jo fängt an an ihre Wahrnehmung zu zweifeln...

Das Thema ist ist so erschreckend, da es so nahbar ist. Technik kann gehackt werden oder verrückt spielen. Das Szenario ist also so realitätsnah und deswegen verspricht es gleich eine spannende Story. Die Geschichte findet schnell den Weg zu dem Kern Geschehen und hält sich mit wenig nebensächlichem auf. Nachdem "Electra" anfängt zu sprechen, wird die Vergangenheit von Jo klarer. Ich wurde kurz hellhörig, aber leider ist das Interesse schnell verschwunden und es konnte mich im Gesamten nicht wirklich abholen. Das ist leider auch die ganze Zeit so geblieben. Während die Geschichte nur wenig drum herum beinhaltet, hatte ich das Gefühl das die Geschichte nicht so ganz an Fahrt aufnimmt und nicht sehr viel passiert.

Der Autor versucht Spannung in die Geschichte zu bringen, in dem er versucht, das sehr viele Personen als Verdächtige hinzugezogen werden. Nicht nur der Leser weiß lange nicht, was oder wer hinter der ganzen Sache steckt, sondern auch Jo, aber leider konnte mich dieser Aspekt auch nicht mehr an die Geschichte fesseln und war einfach nur ein starkes hin und her.

Ich hatte leider zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das die Spannung sich in einem Anstieg befindet und auch zum Schluss kann ich sagen, dass sich diese für mich leider bei einem immer gleichbleibenden niedrigen Niveau befindet. Bei "Eisige Schwestern" wurde ich gerade am Ende nochmal sehr positiv überrascht und deswegen habe ich auch bei diesem Buch bis zur letzten Seite gewartet, aber leider wurde ich enttäuscht. Mit diesem Ende habe ich zwar zu keinem Zeitpunkt gerechnet, aber dennoch habe ich die letzten Seiten eher nüchtern hinter mich gebracht und fand es leider nicht gut.

Das mag vielleicht auch etwas an dem Schreibstil des Autors liegen. Der ein oder andere Leser, weiß den nüchternen Schreibstil zu schätzen und auch ich fand diesen bei dem anderen Buch von ihm wirklich gut, aber leider hat es nicht in diese Geschichte gepasst. Für mich wurde zu dem der Fokus auf die falschen Szenen gelegt und es hat sich vieles einfach nur wiederholt.

Fazit:

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von dem Autor gefreut. Das Thema mit den Home Assistenten ist ein aktuelles und wie ich finde eignet es sich hervorragend für einen Thriller. Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen und hat mich beim lesen nicht abgeholt. Die Spannung war eher nüchtern und auch das Ende hatte leider nicht die erhoffte Wirkung. Die Charaktere haben in die Geschichte gepasst und während Jo wie ich finde sehr gut die Fassung bewahrt hat und keinen Naiven Charaktere gezeigt hat, ist sie mir dennoch beim lesen nicht Näher gekommen und ich habe nicht mit ihr mit gefiebert. Ein Buch das mich leider in keinem Aspekt überzeugen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine sehr tolle Familiensaga mit Pferden und vielen Gefühlen

Die Erben von Seydell - Das Gestüt
0

Meinung:

Ich habe noch keine Familiensaga gelesen und war umso gespannter, ob so etwas wirklich für mich ist. Das es dabei auch um ein Gestüt geht, war natürlich ein besonderer Pluspunkt.

Der Klappentext ...

Meinung:

Ich habe noch keine Familiensaga gelesen und war umso gespannter, ob so etwas wirklich für mich ist. Das es dabei auch um ein Gestüt geht, war natürlich ein besonderer Pluspunkt.

Der Klappentext beschreibt das Leben der Elisabeth und mit ihr fängt die Geschichte auch an. Der Tod ihres Mannes, ist nicht der einzige Schicksalsschlag mit dem sie zu kämpfen hat, als wäre das nicht schon genug. Das Erbe ihres Onkels, von dem sie nach dessen Tod erfährt, scheint die Rettung zu sein, doch leider ist das nicht so einfach wie es scheint. Der zweite Erbe möchte nichts von dem Erbe wissen. Findet sich der Grund dafür vielleicht in der Vergangenheit?

Nachdem die Lage von Elisabeth deutlich geworden ist, begibt sich der Leser in Vergangenheit. Auch da lassen die Schicksalsschläge nicht lange auf sich warten. Das Gestüt wird von dem älteren Bruder Ludwig geführt. Sein jüngerer Bruder Alexander geht leider leer aus, aber solange er mit Pferden arbeitet, ist er glücklich und findet sich damit ab, sein Bruder versteht das jedoch nicht und behandelt seinen Bruder von oben herrab. Alexander ist mir schnell ans Herz gewachsen. Er versteht alles von Pferden und behandelt sie immer gut. Er lässt sich von seinem Bruder nicht unterkriegen und behandelt auch das Hofpersonal gut. Er ist die gute Seele des Gestüts, das genaue Gegenteil von seinem Bruder. So kommt es leider dazu, wozu es kommen musste.

Alexander hat mir in dem Buch mit abstand am besten gefallen. Alle anderen Charaktere finden in dem Buch zwar genau den richtigen Platz und spielen eine entscheidende Rolle, aber dennoch haben sie mir nicht gefallen. Das gehört aber für mich bei dem Buch zu etwas negativem. Die verschieden Charaktere und die damit verbunden Konflikte, haben mir sehr viele Gefühlregungen entlockt. Von berührt bis hin zu schockiert und Ungläubigkeit war alles dabei.

Das Buch ist der erste Teil von drei. Das Buch hält sich wenig mit Nebensächlichkeiten auf und die Zeit im Buch vergeht schnell, aber am Ende ist klar, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde gelesen und es wurde die Frage gestellt welche Szene einen am meisten überrascht und begeistert hat. Beim lesen habe ich versucht herauszufinden welche Szene das für mich war, aber immer wenn ich dachte: Die ist es!, wurde ich eines besseren belehrt und am Ende kann ich es immer noch nicht sagen. Das bedeutet nicht, dass es keine gute Szene gibt, sondern zu viele.

Die Szenen wurden sehr gut umgesetzt und lassen sich sehr angenehm lesen. Auch bei den Charakteren bleibt nichts offen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme beim lesen und die Darstellung der Vergangenheit und die überbringen der Gefühle ist der Autorin sehr gut gelungen.

Fazit:

Meine erste Familiensage konnte mich aufjedenfall überzeugen. Es passiert sehr viel. Schönes, aber auch schockierendes. Das Buch konnte mir viele Gefühle entlocken und ich habe ohne Probleme mehrere Seiten am Stück gelesen und gar nicht gemerkt wie viele Seiten es dann doch tatsächlich schon waren.

Die Charaktere haben perfekt in die Geschichte gepasst. Neben Alexander, der mir am besten gefallen hat, gab es auch Charaktere die nur ihr eigenes Interesse nachgehen. Es mag zwar eine Typische Familientragödie sein, aber mir hat alles sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich sehr angesprochen. Ich kann das Buch an alle Pferdeliebhaber empfehlen, aber auch an alle die gerne Familiensagen lesen. Ich habe an der Geschichte nichts auszusetzen. Vom Cover hin bis auch zu dem gemeinen hoffen Ende, wegen dem ich umso mehr den zweiten Teil herbei Fieber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Leider für mich der schwächste Teil der Reihe, aber ein toller Abschluss

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
0

Meinung:

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin ist das Finale einer sehr tollen Reihe. Der dritte Teil der Reihe endet sehr gemein und deswegen habe ich mich umso mehr auf den letzten Teil gefreut.

Alle ...

Meinung:

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin ist das Finale einer sehr tollen Reihe. Der dritte Teil der Reihe endet sehr gemein und deswegen habe ich mich umso mehr auf den letzten Teil gefreut.

Alle Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Alle haben eine sehr starke Entwicklung durch gemacht, aber gerade Lazlo, mit der größten Entwicklung, ist mir am meisten ans Herz gewachsen. Wie soll es auch anders sein, natürlich hat sich auch Sarai, nicht nur im Buch an seine Seite gestellt, sondern auch in meinem Herzen. Schon in Band 1 (vom Muse of Nightmares) sind zwei Charaktere dazu gekommen, bei denen ich mir noch nicht so sicher war welche Rolle sie spielen und es hat mich schlussendlich positiv überrascht. Jeder Charaktere findet in den Büchern genau den richtigen Platz. Während in Strange the Dreamer sich noch nichts von dem gesamten Ausmaß erahnen lässt, fügt sich am Ende alles zusammen. Jeder Band steht irgendwie für sich, gehört aber zu dem ganzen dazu.

Ich habe mich sehr auf das Finale gefreut. Die Idee hinter der Reihe hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere haben, wie schon gesagt, einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Leider war der letzte Band für mich im gesamten der schwächste. Ich habe bei den anderen Teilen schon bemängelt, das die Szenen sehr detailliert beschrieben wurden und für mich war das des Öfteren ermüdend. In Band 4 spielt eine Szene eine ganz große Rolle und so kommt es, dass diese die meisten Seiten des Buches besetzt. Ich hatte nach dem Lesen das Gefühl, das auf den fast 400 Seiten irgendwie nicht viel passiert ist. Und obwohl ich beim lesen das Gefühl hatte, das nicht viel in den Büchern passiert, fühlt es sich im Nachhinein genau anders an.

Für mich ist die Spannung im ganzen Buch gleich bleibend gewesen. Wirklich etwas rausreißen konnte keine Szene für mich wirklich. Die Idee hinter der Geschichte und das Verlangen zu wissen, wie die Reihe ihr ende findet, konnte mich dennoch überzeugen weiter zu lesen.

Fazit:

Für mich war der vierte Band der schwächste. Die Geschichte hängt sich an wenigen Szenen auf, die sehr ausführlich beschrieben werden. Das war für mich an manchen Stellen ermüdend. Die Charaktere, welche mir sehr an Herz gewachsen sind, und das Verlangen zu wissen wie die Geschichte ihren Abschluss findet, konnten mich dennoch zum weiter lesen animieren.

Auch wenn ich nicht mit der Gestaltung der Autorin im ganzen einverstanden bin, hat mir die gesamte Reihe dennoch sehr gefallen. Die Idee konnte mich sehr überzeugen und obwohl Band 4 für mich schwierig zum lesen war, bin ich trotzdem traurig, das die Geschichte nun zu Ende ist...

~Spannungsjägerin

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere