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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2025

Ganz anders aber richtig gut!

Nachtflut
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In Nachtflut von Stina Westerkamp geht es um ausgebrochenen Häftlinge, eine massive Sturmflut, alte Zwistigkeiten und um ein kurioses Nachbarpaar.
Elisa ist Medikamentenabhängig und wartet in ...

In Nachtflut von Stina Westerkamp geht es um ausgebrochenen Häftlinge, eine massive Sturmflut, alte Zwistigkeiten und um ein kurioses Nachbarpaar.
Elisa ist Medikamentenabhängig und wartet in ihrem Haus, direkt hinterm Deich, bis die Sturmflut kommt. Sie möchte sich eigentlich gern in Sicherheit bringen, jedoch hat sie kaum Kraft dafür. Dazu kommen noch die Nachbarn, die zwar weg fahren, aber irgendwas stimmt da nicht, die Katzeist noch im Haus, Stina merkt dies, als sie endlich beschlossen hat aufzubrechen und will die Katze der Nachbarn noch retten. Genau in dem Moment wo Sie das Haus der Nachbarsleute betritt, bekommt die Geschichte einen komplett anderen Lauf. Dazu wäre dann noch ein JVA Häftling namens Paul, vor dem sie wahnsinnige Angst hat, als dann die Meldung kommt, dass es Flüchtige aus dem Kast gibt, aufgrund der Sturmflut, nimmt alles seinen Lauf.

Ich fand das Buch unglaublich spannend und athmosphärisch. Die Lage durch den Sturm und den vielen Regen ist so gut beschrieben und eingefangen, dass man denkt, man liest kein Buch, sondern einen Film (das würde wahrscheinlich sogar eine sehr gute Filmvorlage sein). Die Spannung ist ab Seite 1 da, auch die vielen Wendungen, mit denen man teilweise überhaupt nicht rechnet sind sehr gut umgesetzt.
Die Charaktere sind perfekt eingefangen und abaolut authentisch, genau wie die Geschichte.
Der Schreibstil ist phänomenal gut, leicht lesbar und sehr lebhaft. Ebenfalls sehr gut dargestellt sind die Schauplätze, mit Liebe zum Detail, aber nicht zuviel Detail, sind alle Orte sehr gut beschrieben und bildlich im Kopf darstellbar.

Ich habe es geliebt und würde mich so sehr über ein weiteres oder mehrere weitere Bücher freuen.
Neugierig wäre ich auch, welche Autorin hinter dem Pseudonym steckt.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Absolut genial

Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt
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Der Auftakt der neuen Reihe von Stevens& Suchanek trägt den Titel Todeskeller. Es handelt sich um eine Cold Case Reihe und ist unglaublich spannend. In diesem Buch gehen wir vielen Leichen in einem DDR ...

Der Auftakt der neuen Reihe von Stevens& Suchanek trägt den Titel Todeskeller. Es handelt sich um eine Cold Case Reihe und ist unglaublich spannend. In diesem Buch gehen wir vielen Leichen in einem DDR Jugendwerkhof auf den Grund! In diesem wird nämlich die Leiche eines Franzosen gefunden, was dabei alles noch ans Licht kommt ist einfach nur unglaublich. Die Ermittler David Martin und Sophie Steinbach leisten fantastische Ermittlungsarbeit.

Das Buch zieht einen förmlich in eine Art Bann. Hat man einmal begonnen, lässt man Haushalt und viele anderen Tätigkeiten des Alltags links liegen, da man unbedingt wissen will wie es weiter geht.

Die Figuren sind alle so realistisch und passend getroffen, dass man denkt, man schaut einen Film, dabei liest man ein Buch.

Apropos Film, ich denke das Buch hätte unglaubliches Potential verfilmt zu werden, liest es sich doch bereits so.

Auch gut gefallen haben mir die Wendungen und die Länderübergreifenden Ermittlungen, sowie die Mitbegleitung des Aufbaus der Cold Case Einheit bei Europol. Klar ist das nur fiktiv aber ich fand es unglaublich gut.

Gut gefallen hat mir auch die Entwicklung von David und Sophie, diese wachsen im Laufe des Buches immer mehr zusammen und bilden eine richtig gute Einheit.

Der Schreibstil ist klasse, leicht lesbar und schnell verschlingbar :D wobei man so oder so nicht mehr aufhören kann.

Für mich persönlich war es am Ende des Jahres 2024 nochmal ein richtig dickes Jahreshighlight!

Bitte mehr davon, viel mehr! Bereits die Rachejagd Trilogie von den Autoren habe ich verschlungen. Ich kann alle 4 Bücher jedem empfehlen der Thriller und Krimis liebt!

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Highlight am Jahresende

Minus 22 Grad
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Minus 22 Grad hat mir unglaublich gute Lesestunden gebracht. Quentin Peck weiß wie man Spannung erzeugt und wie.
Passend zur Jahreszeit spielt das Buch im Dezember und hat mich auf allen Ebenen absolut ...

Minus 22 Grad hat mir unglaublich gute Lesestunden gebracht. Quentin Peck weiß wie man Spannung erzeugt und wie.
Passend zur Jahreszeit spielt das Buch im Dezember und hat mich auf allen Ebenen absolut überzeugt. Schon während des Lesens habe ich geschaut ob es noch weitere Bücher geben wird und die Antwort ist ja.
Laura wird unter tragischen Umständen entführt und wacht in einem Plexiglas-Gefängnis wieder auf. Warum? Das weiß sie nicht und doch gibt es einen Grund, der auch im Laufe des Buches immer mehr ans Licht tritt. Wer der Täter war und wieso, warum, weshalb, darauf möchte ich nicht näher eingehen um die Spannung zu nehmen.

In dem Buch kommen mehrere wichtige Personen vor, da wäre Ariane, die unscheinbar im Wald lebt und eines Tages auf Tom trifft. Beide Charaktere kann man sofort gut leiden. Doch trügt der Schein?
Ich könnte soviel über dieses Buch hier aufschreiben, aber ich würde jeden Spoilern, das möchte ich nicht.
Mir haben die Atmosphäre und die Spannung unglaublich gut gefallen. Es ist zum Zerreißen und man denkt sich immer wieder doch, nein, doch, nein. Es ist unglaublich packend von Anfang an, man möchte es nicht mehr weg legen. Es ist kein blutiges Buch und dennoch atemberaubend.
Der Schreibstil ist fantastisch und perfekt. Die Orte und Charaktere passen wie die Faust aufs Auge, ich fand das Buch von vorne bis hinten gelungen.
Ein bisschen kommt mir der Ermittler zu kurz und selten vor, jedoch tut das dem Buch keinen Abbruch.
Ich wünsche mir mehr davon! Danke für diesen Lesegenuss!

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Happy End mit Umwegen

Das kleine Nähcafé am Fluss
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Das kleine Nähcafe am Fluss ist eine tolle cosy Geschichte. Mauras Tante Hettie stirbt und vererbt ihr, ihr kleines Nähcafe in absolut idyllischer Lage. Doch da wäre noch der Bürgermeister und seine Sippschaft ...

Das kleine Nähcafe am Fluss ist eine tolle cosy Geschichte. Mauras Tante Hettie stirbt und vererbt ihr, ihr kleines Nähcafe in absolut idyllischer Lage. Doch da wäre noch der Bürgermeister und seine Sippschaft die ihr das Haus abkaufen möchten. Erst ist Maura auch voll dafür doch mit der Zeit wird sie sich immer unsicherer ob es das richtige ist, das Haus zu verkaufen und wieder in ihren stressigen Alltag als Journalistin nach Köln zurückzukehren. Ach und dann ist da ja noch Marten, der Nachbar, der, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Wenn du wissen willst wie es weiter geht, dann musst du das Buch lesen, es lohnt sich.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eine total schöne Geschichte mit tollen und passenden Charakteren. Auch die Umgebung ist schön beschrieben und passt in das Gesamtbild. Besonders gut hat mir Maura gefallen, sie weiß was sie will, jedenfalls meistens und erfährt sehr viele Dinge, die ihr so vorher noch nicht bewusst waren.

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eine wirklich tolle Geschichte, bei der man gut dem Alltag entfliehen kann und sich in eine andere Welt träumen kann.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Rasant, spannend, unglaublich gut!

The Killer Profile
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Was habe ich in diesem Buch mitgefiebert und Angst um die Protagonisten gehabt und konnte es vor Spannung kaum weg legen.
The Killer Profil von Helen Fields konnte mich zum Jahresende nochmal ...

Was habe ich in diesem Buch mitgefiebert und Angst um die Protagonisten gehabt und konnte es vor Spannung kaum weg legen.
The Killer Profil von Helen Fields konnte mich zum Jahresende nochmal komplett in den Bann ziehen. Wir erleben mit Midnight einen wahrlich komischen Zufall bei ihrer Arbeit. Sie entdeckt das Profil eines Killers, hat jedoch keine Daten und nichts zu dieser Person. Also begibt sie sich auf Spurensuche und versucht ihn zu finden. Immer wieder passieren wirklich gefährliche Dinge rund um ihren Lebensort und dennoch nie ihr selbst, bis es zu einem bestimmten Anruf kommt und sie den Täter immer mehr auf die Schliche kommt. Sie fängt an zu suchen und erlebt dabei wirklich teilweise sehr gefährliche Dinge. Ob sie den Täter findet? Lest selbst.
Ich fand das Buch großartig. Selten habe ich so eine spannende Geschichte gelesen. Oft ist die Spannung zum zerreißen hoch und man fiebert richtig mit den Protagonisten mit.
Irgendwann bekommen wir dann in verschiedenen Abschnitten die Geschichte des anonymen Täters präsentiert und man fragt sich "ist das denn möglich?".
Die handelnden Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet, jeder hat seine eigenen Probleme, besonders Midnight, die sich noch um ihre behinderte Schwester kümmern muss und nebenbei in der Firma Necto, die Datenanalyse betreibt, arbeiten gehen muss. Es ist ein schwieriger Spagat und dennoch gelingt er ihr meistens.
Mir hat auch der Schreibstil sehr gut gefallen, er ist leicht zu lesen, von Spannung nur so geladen und alles ist nachvollziehbar. Apropos Spannung, die Atmosphäre in dem Buch ist ultimativ gut, man will es nicht mehr weglegen.

The Killer Profil, eins meiner Highlights dieses Jahr, eine absolute Empfehlung für alle die rasante und teilweise brutale Thriller lieben.

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