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Veröffentlicht am 21.05.2018

Ein herrliches Buch - brutal, realistisch und gleichzeitig romantisch und verträumt

Der Junge, der Träume schenkte
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Einen winzigen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch ist schon ein ziemlich dicker Wälzer - immerhin knapp 800 dicht ...

Einen winzigen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch ist schon ein ziemlich dicker Wälzer - immerhin knapp 800 dicht mit relativ kleiner Schrift bedruckte Taschenbuchseiten. Das mag manchen abschrecken, wäre aber aus meiner Sicht ein Fehler.

Dieses Buch vermag zu fesseln. Es ist gleichzeitig von bedrückender Brutalität und gleichzeitig von liebevoller Zartheit geprägt. Es zeigt sehr plastisch das Leben der Menschen in den frühen Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts im Moloch New York. Dem Autor gelingt es den Leser quasi in die Geschichte "hineinzusaugen"; er bietet "grosses Kopfkino".

Dabei bedient er sich einer sehr schönen, plastischen Schreibweise, die nur ab und zu zu detailreich gerät und so für ein paar (vermeidbare) Längen sorgt. Ich konnte diese verschmerzen. Die Protagonisten sind wundervoll gezeichnet; es gelingt dem Autor diese im Kopf zum Leben zu erwecken..! Sehr gut gefallen hat mir die Erzählweise der kapitelweise immer wieder vor- und zurückspringen Zeiten und Orte. Das hat sehr schön zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis beigetragen.

Insgesamt ein tolles Buch mit nur ganz kleinen Mängeln, die aber meinen sehr guten Gesamteindruck nicht nachhaltig trüben konnten. Es hat jedenfalls in mir den Wunsch geweckt weitere Bücher dieses Autors zu geniessen..!

Veröffentlicht am 21.05.2018

Familiendrama mit einem Hauch Spannung

Das Herz des Bösen
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Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Gut dass auf dem Cover "Roman" steht - und nicht etwa Thriller. Das sollte ein Lese-Interessent ...

Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Gut dass auf dem Cover "Roman" steht - und nicht etwa Thriller. Das sollte ein Lese-Interessent unbedingt beachten; ich habe es übersehen und einen der in der Regel ja recht guten Thriller der Autorin erwartet. Ich wurde enttäuscht!

Das Buch ist in erster Linie eine Art Familiendrama, allerdings mit einem eher "an den Haaren herbeigezogenen" Plot. Die Akteure verhalten sich meiner Meinung nach völlig unglaubwürdig uns sind eher kontur- und charakterlos gezeichnet. Ich konnte bei keinem der Protagonisten einen Hauch von Sympathie verspüren.

Die eingebettete Thrillerhandlung ist dünn und ziemlich spannungslos. Statt Spannung bietet das Buch leider erhebliche Längen und flache Dialoge. Für mehr als einen knappen zweiten Stern reicht das leider nicht.

Veröffentlicht am 21.05.2018

Zurück zu den Anfängen - ein guter Band dieser inzwischen schon langen Reihe

Nachtherz
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Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände (Nachtherz & Königsblut) gemacht wurden. So bricht auch Nachtherz wieder unvermittelt ...

Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände (Nachtherz & Königsblut) gemacht wurden. So bricht auch Nachtherz wieder unvermittelt ab, was mich schon sehr ärgert. Ich bestrafe diese Teilungspraxis mit einem Punktabzug für den Band Nachtherz und formuliere auch für beide Bände zusammen nur eine persönliche Meinung:

Es ist schon erstaunlich, dass eine Reihe nach so vielen Bänden immer noch zu faszinieren vermag. Immerhin handelt es sich hier bereits um den 23. und 24. Band! Trotzdem kann ich keinerlei Ermüdungserscheinungen feststellen und nach dem vorübergehenden Einbruch bei den letzten beiden Bänden (21 & 22) - die mich persönlich überhaupt nicht begeistern konnten - geht es jetzt wieder in alter Frische weiter.

Die beiden aktuellen Bände sprühen nur so vor prickelnder Erotik und einem ganz besonders hohen Romantikanteil. Es ist ein ganz großes Kopfkino mit jeder Menge großer und tiefer Gefühle. Das kann die Autorin dem Leser in gewohnt hervorragender Manier vermitteln.

Die Handlung wird gekonnt voran getrieben und strebt einem tollen Finale zu. Fast könnte man angesichts dieses Finales denken, daß es sich hier um ein Reihenende handelt; allerdings bleiben doch einige Handlungsstränge offen. Und das ist auch gut so; wissen wir doch, daß es noch weitergeht.....!

Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.....!

Veröffentlicht am 21.05.2018

Großes Kopfkino mit großen Gefühlen. Rasant und erotisch, Klasse!

Königsblut
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Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände (Nachtherz & Königsblut) gemacht wurden. So bricht auch Nachtherz wieder unvermittelt ...

Nach wie vor gefällt es mir nicht, dass aus dem einen Originalband für den deutschen Büchermarkt wieder zwei Bände (Nachtherz & Königsblut) gemacht wurden. So bricht auch Nachtherz wieder unvermittelt ab, was mich schon sehr ärgert. Ich bestrafe diese Teilungspraxis mit einem Punktabzug für den Band Nachtherz und formuliere auch für beide Bände zusammen nur eine persönliche Meinung:

Es ist schon erstaunlich, dass eine Reihe nach so vielen Bänden immer noch zu faszinieren vermag. Immerhin handelt es sich hier bereits um den 23. und 24. Band! Trotzdem kann ich keinerlei Ermüdungserscheinungen feststellen und nach dem vorübergehenden Einbruch bei den letzten beiden Bänden (21 & 22) - die mich persönlich überhaupt nicht begeistern konnten - geht es jetzt wieder in alter Frische weiter.

Die beiden aktuellen Bände sprühen nur so vor prickelnder Erotik und einem ganz besonders hohen Romantikanteil. Es ist ein ganz großes Kopfkino mit jeder Menge großer und tiefer Gefühle. Das kann die Autorin dem Leser in gewohnt hervorragender Manier vermitteln.

Die Handlung wird gekonnt voran getrieben und strebt einem tollen Finale zu. Fast könnte man angesichts dieses Finales denken, daß es sich hier um ein Reihenende handelt; allerdings bleiben doch einige Handlungsstränge offen. Und das ist auch gut so; wissen wir doch, daß es noch weitergeht.....!

Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.....!

Veröffentlicht am 21.05.2018

Ziemlich anspruchsloser und mäßig spannender Thriller

Die Puppenmacherin
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Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich könnte ich meine Bemerkungen zu "Der Federmann" (Band 1 der Reihe Nils Trojan) kopieren ...

Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich könnte ich meine Bemerkungen zu "Der Federmann" (Band 1 der Reihe Nils Trojan) kopieren und hier einsetzen. Alles was ich dort geschrieben hatte, gilt nämlich auch für dieses Buch.

Wieder geht ein Serienkiller um; nur mordet er diesmal mit Bauschaum; ansonsten ist das "Strickmuster" das gleiche wie beim Federmann. Auch an der sehr einfachen und wenig flüssigen Schreibweise hat sich nichts verbessert. Zwar hat der Autor den Charakter Nils Trojan etwas weiter entwickelt aber an der Grundausrichtung - "Ermittler mit persönlichen Problemen" hat sich nichts geändert. Vielmehr scheinen noch weitere finstere Geschehnisse in der Vergangenheit zu lauern, mit denen uns der Autor in Folgebänden konfrontieren will.

Die Spannung ist angemessen, wenn auch nicht sonderlich hoch; einen durchgängigen Spannungsbogen habe ich vermisst. Ein paar recht grausige Morde reichen für einen guten Thriller einfach nicht aus! Das Finale (das aus meiner Sicht viel zu langatmig ausgefallen ist) konnte mich auch nicht wirklich überzeugen.

Das Buch konnte unterhalten - mehr aber auch nicht. Es ist mit 3 Sternen meiner Meinung nach mehr als gut bedient!