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Veröffentlicht am 19.03.2021

Solider Regional-Krimi mit mäßiger Spannung - Unterhaltung für "zwischendurch"..., mehr nicht!

Leise, stirb leise
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich kenne den Autor von diversen Büchern her. Diese sind ebenfalls in Köln angesiedelt und ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich kenne den Autor von diversen Büchern her. Diese sind ebenfalls in Köln angesiedelt und befassen sich mit den Fällen des Kommissars Jan Schiller. Diese Bücher haben mir ausnehmend gut gefallen und insofern hatte ich sehr hohe Erwartungen an das vorliegende Buch.

Leider wurden meine Erwartungen nur bedingt erfüllt. Auch in diesem Buch hat der Autor eine Hauptfigur erschaffen, die schwer an persönlichen Lasten zu tragen hat. Man kann durchaus sagen, dass es sich um eine traumatisierte Heldin handelt, die sich im Laufe der Geschehnisse (und vermutlich auch noch in den Folgebänden) versuchen muss, aus dem seelischen Gefängnis zu befreien.

Die Hauptfigur ist gut und mit Tiefe gezeichnet, die übrigen Figuren bleiben dagegen eher blass. Der Spannungsbogen ist nicht durchgängig - und auch nicht sonderlich hoch oder mit nennenswerten Spannungsspitzen gesegnet. Für einen Regionalkrimi kann man das aber noch durchgehen lassen.

Das Finale hat mir garnicht gefallen, die Auflösung kommt völlig aus der Luft gegriffen daher. Die Motivation des Täters ist geradezu "an den Haaren herbei gezogen" und hat sich mir überhaupt nicht erschlossen. Das hat demBuch zum Schluss hin nochmals einen deutlichen Schubs nach unten eingebracht...!

Sehr schade....!

Veröffentlicht am 17.03.2021

Justiz-Thriller mit deutlichen Längen - das kann der Autor besser

Die Wächter
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Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Die Bücher des Autors bieten immer wieder spannende und auch faszinierende Blicke auf das amerikanische ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Die Bücher des Autors bieten immer wieder spannende und auch faszinierende Blicke auf das amerikanische Justizsystem. Gleichzeitig machen sie den Leser in vielen Fällen betroffen, ob der komplizierten und manchmal erschreckend ungerechten Verfahrensweise dieses Systems.

Das gilt vom Grundsatz her auch für dieses Buch. Leider ist der Spannungsbogen sehr flach, keineswegs halbwegs durchgängig und auch arm an Spannungsspitzen, die geeignet gewesen wären, wenigstens ein gewisses Spannung-Niveau zu gewährleisten. Dazu kommt, dass die Figuren sehr eindimensional und ohne besondere Tiefe gezeichnet sind. Das bin ich bei diesem Autoreigentlich nicht gewohnt und es hat zu einer gewissen Enttäuschung geführt.

Die Schreibweise ist gut, manchmal etwas zu verliebt in Details und mit einem Hang, technische Probleme zu breit zu treten.

Insgesamt für meinen Geschmack eines der schwächsten Bücher des Autors, die ich jemals gelesen habe. Dennoch kann es gut unterhalten und kann mit dem allgemeinen Unterhaltung- und Spannungsgehalt anderer Publikationen dieses Genres durchaus mithalten.

Veröffentlicht am 13.03.2021

Blutiger, teils grausamer Thriller - leider auch mit deutlichen Längen

Todeswächter
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Einen knappen Ausblick auf den Inhalt gestattet die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist bekanntlich der dritte Band einer Reihe um die Vermittlerin Clara Vidalis. ...

Einen knappen Ausblick auf den Inhalt gestattet die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist bekanntlich der dritte Band einer Reihe um die Vermittlerin Clara Vidalis. Zunächst einmal dazu: Die Figur wird sehr behutsam und langsam weiter entwickelt. Das ist schonmal sehr erfreulich.

Das wesentliche Merkmal für einen Thriller ist naturgemäß die Frage nach der Spannung. Diese hier zu beantworten ist etwas schwierig - streckenweise ist die Spannung extrem hoch, dann wieder schieben sich lange Passagen der gepflegten Langeweile dazwischen. Gerde zu Ende hin (nachdem der Täter überführt wurde) gibt es noch einige Kapitel die eigentlich nur noch aus dem Wiederkäuen bereits bekannter Geschehnisse bestehen und in meinen Augen den Lesespass - und damit meinen Gesamteindruck und die Bewertung) deutlich negativ beeinflusst haben.

Gut gelungen ist dem Autor die Mischung der verschiedenen Perspektiven - mal aus Sicht der Protagonistin, mal wird der Täter und dessen Background beleuchtet. aber auch das Schicksal der Opfer wird eindrucksvoll beachtet.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, allerdings neigt der Autor dazu, bestimmte Faktoren allzu intensiv zu behandeln.

Insgesamt ein Buch mit Licht und Schatten. Es istaber allemal gut genug um dem Leser Appetit auf Folgebände zu machen.

Veröffentlicht am 09.03.2021

Regionalkrimi - eher für Einheimische aus dem Bergischen Land - ansonsten ziemlich langatmig

Wahn
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Einen kurzen Blick auf die (ziemlich dürftige) Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der zehnte Band der Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv ...

Einen kurzen Blick auf die (ziemlich dürftige) Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der zehnte Band der Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius "Remi" Rott und zeigt- aus meiner Sicht - eindeutig, dass die Reihe ihren Zenit weit überschritten hat. Ich habe die Bücher immer sehr gemocht - hatten sie doch so einen besonderen Flair und haben sich durch die liebevoll und detailreich gezeichneten Figuren ausgezeichnet.

Leider ist im vorliegenden Band davon kaum noch etwas zu spüren. Das ewige Genörgel um das fehlende Geld nervt inzwischen, die angespannte Verbindung zur Freundin langweilt und an Spannung ist das Buch recht arm.

Dafür versucht der Autor dem Leser allerlei Wissen über das Bergische Land und dort insbesondere um die Wahre Heide nahezubringen. Das verquirlt mit ein wenig Geistererscheinungen und Schematismus ergibt ein ziemlich unverdauliches Gebräu. Da muss sich der Leser doch ziemlich quälen um durch das Buch zu kommen. Sehr schade um diese früher so tolle Buchreihe....!

Veröffentlicht am 05.03.2021

Spannender, zuweilen brutaler Thriller vor wilder Naturkulisse

Todesströmung
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Einen kleinen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

In der wilden, krassen Naturkulisse der schottischen Hebriden spielt dieser Thriller. Der ...

Einen kleinen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

In der wilden, krassen Naturkulisse der schottischen Hebriden spielt dieser Thriller. Der Spannungsbogen ist nicht durchgängig, dafür aber in den Spannungsspitzen sehr hoch mit teils recht brutalen Ausprägungen. Dazwischen gibt es aber auch deutliche Längen, die mit schönen Einblicken in die Natur gefüllt wurden.

Die Figuren sind gut und mit Tiefe gezeichnet - allerdings konnte ich mich mit keiner der Figuren so wirklich identifizieren.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildhaft, sodass der Leser förmlich in die Landschaft und das Geschehen hinein gezogen wird.

Der Plot hebt sich sehr wohltuend von dem üblichen Thriller- Einerlei ab und bietet dem Leser mal ein ganz Neues Leseerlebnis. Davon darf es gerne mehr geben...!