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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2020

Recht spannender Reihen-Thriller mit ein paar deutlichen Längen

So still die Toten
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

in diesem neuen Band der reihe sehen wir eine grosse Anzahl von Figuren wieder, die bereits ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

in diesem neuen Band der reihe sehen wir eine grosse Anzahl von Figuren wieder, die bereits bekannt sind, sofern man das Buch nicht als "stand-klone" liest. Das ist in meinen Augen sowohl Segen als auch Fluch: Einerseits freut sich der Leser lieb gewordene Charaktere wieder zu treffen, andererseits langweilen den Reihenleser die (für meinen Geschmack zu vielen) Wiederholungen von früheren Ereignissen.

Dem aktuellen Buch fehlt ein durchgängiger Spannungsbogen, nur ab zu blitzen Spannungsspitzen auf. Natürlich gibt es auch ein spannendes, aber vorhersehbares Finale. Nicht vorhersehbar ist jedoch die Frage nach dem diesmaligen Täter - da überrascht die Autorin den doch einmal.

Insgesamt ein guter, aber nicht überragender Thriller, mit einem guten Unterhaltungswert.

Veröffentlicht am 20.09.2020

Märchenstunde mit Aschenputtel in modern - nett, entspricht aber nicht meinen Erwartungen

Cinderella’s Death
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Einen kurzen Einblick in dieHandlung gewährt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Auf der Homepage der Autorin ist dieses Buch unter dem Genre "Dark-Romance" einsortiert - demzufolge ...

Einen kurzen Einblick in dieHandlung gewährt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Auf der Homepage der Autorin ist dieses Buch unter dem Genre "Dark-Romance" einsortiert - demzufolge hatte ich auch bestimmte Erwartungen an den Inhalt. Diese Erwartungen wurden nicht, bzw. nur sehr rudimentär, erfüllt.

Über weite Stecken liest sich das Buch wie eine simple Liebesgeschichte in freier, neuzeitlicher Auslegung des bekannten Aschenputtel-Märchens. So implementiert es ja auch der Titel.

Erst ganz zum Schluss kommt etwas Fahrt in das Geschehen und es entwickelt sich ein klein wenig in die beabsichtigte Richtung.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet, für die weibliche Hauptfigur hat sich die Autorin mal etwas neues ausgedacht - sie ist ein Albino. Die männliche Hauptfigur ist ein undurchsichtiger, aber unglaublich schöner, starker Mann - man kennt das ja......! Also im Grunde alles wie bekannt....!

Die Schreibweise ist sehr gut, flüssig und sehr schön zu lesen. Das gilt auch für die (leider recht wenigen) erotischen Passagen.

Das Buch endet mit einem kräftigen "Cliffhanger". Wer also wissen möchte wie es mit den Protagonisten weitergeht muss auf den zweiten Band warten. Mir hat das Buch jedenfalls immerhin so gut gefallen, dass ich mir diesen zweiten Band gönnen werde.

Veröffentlicht am 18.09.2020

Spannender Thriller mit ein paar Längen - kann das Niveau der ersten beiden Bände nicht ganz erreichen

Das Flüstern der Albträume
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Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Erfreulicherweise hat sich die Autorin zu diesem Buch mal einen Plot ersonnen, der ...

Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Erfreulicherweise hat sich die Autorin zu diesem Buch mal einen Plot ersonnen, der nicht schon etliche Male in ähnlicher Form zu Papier gebracht wurde. Das Spannungspotential ist gut aber nicht überragend, die Handlung wird ziemlich oft von ein paar deutlichen Längen unterbrochen. Zur Abwechslung tragen die Erinnerungsschnipsel der Protagonisten positiv bei.

Für meinen Geschmack war dann aber die Auflösung doch etwas weit hergeholt und konnte mich nicht so recht überzeugen.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet, auch der Schreibstil ist ordentlich und lässt wenig zu wünschen übrig.

Zusammenfassend ein guter Thriller mit einem angemessenen Spannungsgehalt, der aber nicht aus derMasse der Bücher in diesem Genre herauszuragen vermag.

Veröffentlicht am 14.09.2020

Ein interessanter, "anderer" Blick auf historische Ereignisse - gelungener Abschluss der Trilogie

Der rubinrote Thron
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Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch als dritter - und damit finaler Teil - der Reihe "Die drei Königinnen Saga" stimmt ...

Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch als dritter - und damit finaler Teil - der Reihe "Die drei Königinnen Saga" stimmt zeitlich weitgehend mit den ersten beiden Büchern überein. Genau darin liegt aber auch ein wesentlicher Reiz dieser Bücher, denn sie behandeln identische historische Ereignisse aus jeweils einer anderen Sicht.

Diesmal steht der normannische Herzog William bzw. dessen Ehefrau Matilda im Zentrum des Geschehens. Neben diesen beiden Hauptprotagonisten gibt es aber auch ein Wiedersehen mit diversen Figuren aus den ersten Büchern. Kein Wunder - da sich die Wege ja schonmal gekreuzt haben.

Die besondere Betrachtungsweise, die diese Autorin bevorzugt, habe ich ja schon zu den vorherigen Büchern thematisiert. In diesem Letzten Buch wird die ungewöhnliche weibliche Sicht auf die Ereignisse besonders deutlich. Ausserdem hat sie hier ihre Fantasie besonders weit schweifen lassen und den historisch verbürgten Ereignissen ein klein wenig weniger Raum gelassen. Das hat aber den Lesegenuss keineswegs eingeschränkt.

Insgesamt ein toller Abschluss der Reihe. Ich würde mir mehr solche Bücher wünschen....!

Veröffentlicht am 12.09.2020

Historie und Fiktion in gelungener Mischung - Geschichte aus weiblicher Sicht

Das goldene Meer
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Einen ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der zweite Band der " Die drei Königinnen Saga" und spielt zeitlich gesehen im ...

Einen ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der zweite Band der " Die drei Königinnen Saga" und spielt zeitlich gesehen im gleichen Zeitraum wie der erste Band.Insofern gibt es Berührungspunkte sowohl was die Figuren betrifft, als auch solche aus historischer Sicht. Als Beispiel sei hier die Schlacht an der Stamford Bridge genannt, die im ersten Band nur ein wichtiges Nebenereignis war, jetzt aber der finale Höhepunkt.

Erneut prägt das Buch eine sehr weibliche Sicht; immerhin ist ja auch nicht der Norweger-König Harald Hardrada der Hauptprotagonist sondern seine Frau die Prinzessin und spätere Königin Elisabeth. Aus ihrer Sicht wird das Geschehen auch beschrieben. Inhaltlich geht es auch diesmal weniger umglorreiche Schlachten und Kampfgetümmel, sondern mehr um die Personen und deren Befinden. Natürlich gibt es auch kriegerische Auseinandersetzungen, aber sie nehmen deutlich weniger Raum ein, wie in anderen Büchern entsprechenden Inhalts. Statt dessen geht die Autorin auch sehr bildlich auf die Lebensumstände der Menschen ein und auf die recht grossen zivilisatorischen Unterschiede in den verschiedenen Regionen.

Überhaupt kann die Schreibweise der Autorin überzeugen, es gelingt ihr das Leben und Wirken der Figuren dem Leser bildlich vor Augen zu führen.

Ein sehr schöner historischer Roman - gemixt aus historischen Fakten und Fiktion. Ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe....!