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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2019

Enttäuschend

10 Stunden tot
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Wegen Unterbesetzung in seinem Team bei einer Mordserie muss Fabian Risk seine Kollegen unterstützen, obwohl er sich eigentlich noch in einer Auszeit befindet, da seine Tochter angeschossen wurde und noch ...

Wegen Unterbesetzung in seinem Team bei einer Mordserie muss Fabian Risk seine Kollegen unterstützen, obwohl er sich eigentlich noch in einer Auszeit befindet, da seine Tochter angeschossen wurde und noch im Krankenhaus liegt. Aber ein kleiner ausländischer Junge wurde ermordet sowie weitere Personen. Einen Zusammenhang können die Ermittler nicht feststellen und Astrid, Fabians Cheffin, will sich ebenfalls eine Auszeit nehmen und sich um ihr Alkoholproblem kümmern.

Fabian springt ein, obwohl er einiges andere im Kopf hat. Zum einen stimmt es zwischen Sonja und ihm nicht mehr und zum anderen möchte er auch privat den Ermittlungen seines Kollegen Elvin, der angeblich Selbstmord begangen hat, folgen. Dessen Ermittlungen richten sich gegen einen anderen Kollegen aus Fabians Team.

Das Buch hat mehrere Handlungsstränge. Und natürlich passieren mehrere Morde. Ich fand es zunächst spannend, aber je mehr man sich dem Ende näherte, desto mehr fragte man sich, wie der Autor bis zum Schluss noch alles auflösen will. Und dann war das Buch plötzlich zu Ende und von Auflösung keine Rede! Das fand ich sehr enttäuschend. Ich fand es schon hier nicht gut, dass vieles aus dem Vorgängerband noch hineinspielte, wo ich doch zwischen den Büchern so viel vergessen hatte. Wenn nun im nächsten Band wieder vorausgesetzt wird, man wisse noch all die losen Enden aus diesem Band? Ich glaube ich werde nicht weiterlesen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

nicht so spannend wie erwartet

Bretonische Verhältnisse
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In Pont Aven wurde der Direktor eines beliebten Ferienhotels in seinem Restaurant ermordet aufgefunden. Kommissar Dupin, vor drei Jahren strafversetzt in die Bretagne und hier ins Finistère, nimmt die ...

In Pont Aven wurde der Direktor eines beliebten Ferienhotels in seinem Restaurant ermordet aufgefunden. Kommissar Dupin, vor drei Jahren strafversetzt in die Bretagne und hier ins Finistère, nimmt die Ermittlungen auf.

Mir hat der Krimi leider nicht so gut gefallen wie ich nach der LP erwartet habe. Ich habe für meine Verhältnisse lange an dem Buch gelesen und häufig nach hinten geschielt, wieviel Rest da noch ist. Denn es war mir viel zu diagloglastig. Die Ermittlungen werden in Form zahlreicher aneinandergereihter Dialoge dargestellt, nur selten von Absätzen ohne direkte Rede unterbrochen. Diese Unterbrechungen dann sind oft Landschaftsbeschreibungen, die zwar sehr schön französisches Flair vermitteln und Lust auf die Bretagne machen, aber den Krimi und die Aufklärung ebenso wenig voranbringen wie die ewigen Dialoge, die mir sehr häufig substanzlos erscheinen. Der mürrische Kommissar war mir auch nicht sonderlich sympathisch, ich konnte mich für seine Art leider nicht erwärmen. Letztlich fand ich auch die Handlung einfach nur langweilig, Spannung wollte bei mir einfach nicht aufkommen. Schade!

Veröffentlicht am 04.05.2019

ein Leben für ein anderes

Die Plantage
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Ein sehr dickes und schweres Buch, woran man schön lange lesen kann.

Antonia kehrt nach dem Krieg gegen die Engländer auf ihre Plantage Legacy zurück und beginnt trotz finanzieller Schwierigkeiten mit ...

Ein sehr dickes und schweres Buch, woran man schön lange lesen kann.

Antonia kehrt nach dem Krieg gegen die Engländer auf ihre Plantage Legacy zurück und beginnt trotz finanzieller Schwierigkeiten mit dem Wiederaufbau. Ihr Mann ist von den Engländern getötet worden. Genauer gesagt von einem ganz bestimmten Engländer: William Marschall Spencer. Und ausgerechnet dieser Mann wird schwer verletzt von seinem Pferd zur Plantage getragen. Antonia nimmt sich seiner an, pflegt ihn gesund und verliebt sich in ihn. Auch Spencer hat Gefühle für Antonia, will sich diese aber nicht eingestehen. Er hilft ihr beim Wiederaufbau der Plantage, Gefahr laufend, dass er als englischer Soldat erkannt wird und getrieben von Rache an denen, die ihn so grausam verletzt haben. Das Schicksal nimmt seinen Lauf…
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Sprache ist flüssig und bildhaft, ich sah regelrecht einen Film ablaufen. Nicht so gut gefallen hat mir der kapitelweise Wechsel zu den einzelnen Charakteren, wo es teilweise dann um deren ganze Lebensgeschichte ging. Ich hätte lieber bei Antonia und William weitergelesen, die Hintergründe der Bösewichte interessierten mich nicht so. Daher fand ich einige Passagen auch recht langweilig. Aber bei 880 Seiten war es klar, dass das Buch einige Längen aufweisen würde. Auch waren mir die Charaktere der „Bösen“ etwas zu böse und gewalttätig, Antonia zu naiv und William zu egoistisch und martialisch. Aber alles in allem doch gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 04.05.2019

düster, aber spannend

Sehet die Sünder
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In den Wäldern von Saint Mourelles in der Betragne geschieht Schreckliches: Kinder und Erwachsene verschwinden und werden tot aufgefunden. Die Spuren führen zum Schloss Troyenne. Die Dorfbewohner versuchen ...

In den Wäldern von Saint Mourelles in der Betragne geschieht Schreckliches: Kinder und Erwachsene verschwinden und werden tot aufgefunden. Die Spuren führen zum Schloss Troyenne. Die Dorfbewohner versuchen verzweiffelt selbst, dem Mörder auf die Spur zu kommen. Hat gar ihr Baron damit zu tun?
Mir hat dieser Roman nicht so gut gefallen wie das erste Buch von Liv Winterberg und ist damit aber auch gar nicht zu vergleichen. Hier handelt es sich um einen historischen Krimi mit vielen Leichen, teilweise recht schrecklich beschrieben, wie sie aufgefunden werden. Mir hat nicht gefallen, dass auch diese Autorin mal wieder aus dramaturgischen Gründen eine Katze ermorden lassen musste. Das kann ich als Katzenliebhaber schlecht ertragen und hätte fast abgebrochen. Mir war das ganze Szenario viel zu düster und unerbaulich. Zwar gab es einen spannenden Schluss, dennoch hat mir das Buch insgesamt leider nicht sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

nichts für schwache Nerven

Seelenriss
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Puh, das war ganz schön "shocking"! Hanna Winter läßt in ihrem Buch recht brutal einen Serienkiller sich an seinen Opfern austoben. Lena Peters, Kriminalpsychologin, wird von ihrem Kollegen Beling zu einem ...

Puh, das war ganz schön "shocking"! Hanna Winter läßt in ihrem Buch recht brutal einen Serienkiller sich an seinen Opfern austoben. Lena Peters, Kriminalpsychologin, wird von ihrem Kollegen Beling zu einem angeblichen Selbstmord gerufen. Eine junge Frau, schwanger, hat sich aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt. Warum hat sie sich offensichtlich selbst vorher das Gesicht verätzt? Es wird ein Brief gefunden, der Lena vermuten läßt, dass hier ein Mord vorliegt und der Mörder ein grausames Spiel mit seinem Opfer getrieben hat. Und die Tote ist nicht die einzige, es folgen weitere Morde. Und auch Lena Peters ist offensichtlich im Visier des Mörders, denn sie hat eine gleichlautende Nachricht erhalten.
Das Buch war spannend, aber auch recht heftig. Macht nix, als Fan von Hanna Winters Romanen muß man da einfach mit Gänsehaut im Nacken durch!
Man sollte übrigens "Opfertod" vorher gelesen haben, da in "Seelenriss" darauf Bezug genommen wird und damit Teile von "Opfertod" verraten.