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Veröffentlicht am 04.02.2017

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Grischa: Die Hexe von Duwa
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Diese Kurzgeschichte stammt aus dem Welt der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo.

Ich habe vorher nicht die "Grischa" Bücher gelesen. Ich wollte diese Novelle nützen, ob etwas in die Geschichte und den ...

Diese Kurzgeschichte stammt aus dem Welt der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo.

Ich habe vorher nicht die "Grischa" Bücher gelesen. Ich wollte diese Novelle nützen, ob etwas in die Geschichte und den Schreibstil rein zu schnuppern. Und dafür ist sie auch bestens geeignet. Nun habe ich das verlangen die Trilogie zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, hat aber auch etwas düsteres. Das eBook umfasst zwar nur knapp 60 Seiten und doch entsteht eine tolle Atmosphäre. Ich war sehr gefesselt von dem Märchen. Dieses Verläuft auch sehr spannend und es gibt ein paar Überraschungen. Nach dem ich es aus gelesen hatte, musste ich erst mal kurz innehalten um die Geschichte zu verdauen. Sie ist doch recht grausam und erschreckend und auch leicht verstörend. Mir hat sie sehr gut gefallen


Ein Schmackhafter Leckerbissen, der einen in die Welt der Grischa-Trilogie entführt,der ich nun gerne auch eine längeren Besuch abstatten werde.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen
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Eine Kurzgeschichte zu den Luna-Chroniken, genau gesagt zu Band 1 "Wie Monde so silbern".

Diese Novelle erzählt die Geschichte von Cinder, wie sie in ihre Familie kam. Ich habe "Wie Monde so silber" noch ...

Eine Kurzgeschichte zu den Luna-Chroniken, genau gesagt zu Band 1 "Wie Monde so silbern".

Diese Novelle erzählt die Geschichte von Cinder, wie sie in ihre Familie kam. Ich habe "Wie Monde so silber" noch nicht gelesen, sondern dieses eBook genutzt, um mich mit dem Schreibstil der Autorin vertraut zu machen und schon mal meine Fühler in dieser Welt auszustrecken. Beides hat mir sehr gefallen. Die 33 Seiten sind schnell gelesen und danach bleibt das verlangen, mehr zu erfahren, weiter zu lesen. Somit erfühlt es seinen Zweck völlig. Ich möchte nun mehr über Cinder erfahren, wie es ihr ergangen ist und ihren Schwestern....Der Schreibstil hat mir auch sehr zugesagt, obwohl die Geschichte nur so kurz ist, konnte die Autorin doch schon ein Kopfkino bei mir erzeugen.


Super Einstieg in die Luna Chroniken, der Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Stadt der Verborgenen (Die Phoenicrus-Trilogie 1)
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Zitat:Und wo verdammt bleibt der Mut, wenn man ihn am dringendsten braucht?!

Stadt der Verborgenen ist Band 1 der Die Phoenicrus - Trilogie. Aufmerksam wurde ich auf die Bücher durch eine Blogger Kollegin ...

Zitat:Und wo verdammt bleibt der Mut, wenn man ihn am dringendsten braucht?!

Stadt der Verborgenen ist Band 1 der Die Phoenicrus - Trilogie. Aufmerksam wurde ich auf die Bücher durch eine Blogger Kollegin und durch den Umstand, dass die Geschichte zumindest zum Teil in meiner Region spielt.

Der Einstieg gelang mir sehr gut. Mirjam H. Hüberli schreibst sehr locker. Das Buch steckt voller Humor, es gibt viele witzige und sarkastische Dialoge. Die Seiten fliegen durch diesen leichten und flüssigen Schreibstil nur so dahin beim Lesen. Es geht auch sehr geheimnisvoll zur Sache, lange zeit weiß der Leser nicht so recht, wem er trauen kann und wem nicht. Ganz sicher bin ich mir da immer noch nicht, bin aber auch ein sehr misstrauisches Exemplar. Es werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen und nur Stück für Stück welche beantwortet. Vieles bleibt noch unklar.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Zara ist die Hauptperson und war mir gleich sympathisch. Justin Bieber hat dann unsere Beziehung etwas gestört, doch als ich erfahren habe, dass wir beide am gleichen Tag Geburtstag haben, war unsere Beziehung wieder unter einem guten Stern. Sie ist sehr chaotisch, recht Schlagfertig und eigensinnig. Opa Alois ist auch mit von der Partie. Ihn mochte ich auch sehr, ist es doch auch eher ungewöhnlich für solche Jugendbücher, dass ein Rentner mit dabei ist.War mal etwas anderes es. Ben ist der dritte im Bunde. Er ist zu Beginn sehr geheimnisvoll aber auch arrogant. Er legt im Verlauf der Handlung eine interessante Entwicklung hin.

Zitat:Meine Singstimme ging vorhin meine Motivation suchen und jetzt sind sie zusammen nach Vegas durchgebrannt.

Ich fand das Buch keineswegs Langweilig, doch hat es mir etwas zu lange gedauert, bis die Geschichte so richtig ins Rollen kam. Der Mystische Aspekt ist nur sehr gering Vorhanden und spielt auch erst recht spät eine Rolle. Viele Fragen bleiben am Ende noch offen, sodass man gleich Band 2 verschlingen möchte.



Ein witziges und liebenswertes Trio begibt sich in ein Abenteuer. Schöner Einstieg in die Trilogie, doch fehlte mir noch etwas.Es dauert recht lange bis der Mystische Teil zum Vorschein kommt. Das Buch wirkte eher wie eine Einführung, umso gespannter bin ich nun auf Band 2.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Finderlohn
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Die Rezension enthält keine Spoiler zu Band 1/ Mr. Mercedes und keine zum Inhalt von Finderlohn.

Dies ist Band 2 der Bill Hodges Reihe, man kann "Finderlohn" auch lesen, wenn man "Mr. Mercedes" nicht ...

Die Rezension enthält keine Spoiler zu Band 1/ Mr. Mercedes und keine zum Inhalt von Finderlohn.

Dies ist Band 2 der Bill Hodges Reihe, man kann "Finderlohn" auch lesen, wenn man "Mr. Mercedes" nicht vorher gelesen hat, doch verdirbt man sich dadurch den Spaß an Band 1 und einiges erscheint einem nicht so klar. Deswegen empfehle ich "Mr. Mercedes" vorher zu lesen.

Finderlohn ist für mich eindeutig ein Werk des " Neuen Kings" Nicht nur, weil die Altersspanne der Hauptprotagonisten wieder im Renten Alter liegt, sondern auch weil man den Horror vergebens sucht, bis man dann doch, aber nein, ich mochte, nicht zu viel verraten. Lest selbst.

Die Grundgeschichte ist auf den ersten Blick einfach. Fanatischer Fan bringt Autor um, versteckt die Beute, landet im Knast und kommt nach Jahren wieder frei um sie zu genießen. Doch intelligenter und gutherziger Junge findet vorher die Beute und damit beginnt das Unglück. Oder hat es schon viel früher angefangen. In dieser Geschichte werden viele Elemente untergebracht, die schon in anderen King Büchern eine zentrale Rolle spielen, der Werdegang eines Mannes im Gefängnis, der einen Weg findet, es sich erträglich zu machen ( Die Verurteilten). Ein verrückter Fan, der einem geliebten Autor schadet ( Sie ). Außerdem aus dem Buch Dead Zone. Wie so oft in seinen Büchern, geht es auch hier um das Thema Literatur. Welche Macht haben Bücher auf einen Menschen, hat ein Autor eine Verantwortung gegen über seinen Lesern.

Die Charaktere sind mal wieder ein Highlight. Er schafft es, sie alle greifbar und real erscheinen zu lassen. Und es fällt ihm nicht schwer überzeugend aus der Sicht eines Jungen im Teenager alter zu schreiben und dann mühelos in die Perspektive eines Rentners zu wechseln. Ohne dass der Leser durch die ständigen Wechsel der Perspektive und auch der Zeit den Faden verliert. Die Geschichte spielt nämlich auch auf verschieden Zeit ebenen, was das Ganze auch noch mal spannender und komplexer macht. Besonders gefallen hat mir, wie King es geschafft hat, bei mir doch so etwas wie Mitleid beim "Bösen" in der Geschichte zu erwecken. Stellenweise habe ich richtig mit ihm mit gelitten. Und genau das mag ich so an seinen Büchern, ich kann das Handeln aller Charakter verstehen, auch wenn es dem eines Wahnsinnigen gleicht.

Bücher bedeuten Flucht.
Bücher bedeuten Freiheit.
Seite 188.


Gegen Ende spitz sich die Geschichte immer weiter zu, man merkt, wie sich die Fäden zusammen ziehen und hält beim Lesen die Luft an. Die Spannung ist förmlich zum Greifen. Man denkt, man weiß wie die Geschichte endet, hat eine Vermutung und vielleicht wird sie erfühlt und doch ist man überrascht und geschockt. Zumindest ging es mir so. Geschockt und mit einer Gänsehaut habe ich das Buch beendet. Und warte nun sehr gespannt auf Band 3.


Finderlohn ist für mich ein typisch Neuer King. Spannend, aber auch auf eine Art berührend. Die Charaktere sind wie gewohnt hervorragend ausgearbeitet. Das Ende lässt mich mit einer Gänsehaut zurück.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Akademie der Gebrannten (Die Phoenicrus-Trilogie 2)
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Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse? Womöglich gibt es gar keine Grenze und beides geht fließend ineinander über?

Band 2 der Die Phoenicrus - Trilogie schließt nicht nahtlos an Band 1 an. Der Leser ...

Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse? Womöglich gibt es gar keine Grenze und beides geht fließend ineinander über?

Band 2 der Die Phoenicrus - Trilogie schließt nicht nahtlos an Band 1 an. Der Leser lernt nun Yosi kennen, Zaras Schwester. Der Anfang der Geschichte hat mich zuerst stark an Band 1 erinnert. Man lernt Yosi kennen und ihre Freunde. Eine witzige und familiäre Clique. Man erlebt wie sie den Schulalttag meistern und auf die Zicke Ohelia treffen. Ich fand es etwas schade, mich von Zara und ihren Begleitern zu trennen und brauchte ein paar Seiten, um mich mit den neuen Charakteren anzufreunden. Doch der lockere und witzige Schreibstil halfen mir da sehr.

Durch die Formulierungen und Charakterisierungen merkt man gleich, Yosi und Zara sind sich sehr ähnlich. Wobei es natürlich auch Unterschiede gibt. Mit Yosi konnte ich aber nicht so warm werden, wie mit ihrer Schwester. Sehr interessant fand ich Professor Phasmo, er hat so etwas unheimliches. Milo gehörte in diesem Band zu meinen Lieblingen. Ich freue mich darauf, bald Band 3 zu lesen, in dem hoffentlich dann alle aufeinander treffen.

Beim Vorgänger kritisierte ich den geringen Fantasy Anteil, diesen vermisste ich in Band 2 nicht mehr. Es war schön mehr über die gebrannten Kinder zu erfahren, Hintergrundinfos zu bekommen und auch mehr Informationen über die Verschiedenen Gaben. So wurde das Bild des Phoenicrus für mich vervollständigt und ich konnte mir vieles besser Vorstellen. Die Aufgeworfenen Frage " Wer darf über das Schicksal bestimmen" fand ich sehr interessant. Zumal ihre Existenz bzw, ihre Aufgabe darauf gründet.



Eine gelungene Fortsetzung, mit mehr Fantasyanteil und es werden einige Fragen geklärt.
Und doch bleibt es mystisch und geheimnisvoll.
Die Charaktere sind wieder liebenswürdig und witzig,
doch vermisste ich die Protagonisten aus Band 1.