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Wencke

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2019

Trotz ungewöhnlichem Schreibstil sehr unterhaltsam

Kaschmirgefühl
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Dieses Buch umfasst nur insgesamt 188 Seiten. Dadurch, dass der Text recht groß geschrieben ist, ist das Buch insgesamt schnell gelesen. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, weil wir nur das von Marie und ...

Dieses Buch umfasst nur insgesamt 188 Seiten. Dadurch, dass der Text recht groß geschrieben ist, ist das Buch insgesamt schnell gelesen. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, weil wir nur das von Marie und Gottlieb Gesprochene lesen, trotzdem liest sich dieser Roman locker und verständlich.

Was mich während des Lesens gestört hat ist, dass dieser Roman schon insgesamt mit wenig Text daher kommt und wenn mehrfach ausführlich beschriebene Szenen, die ich mir bildlich vorstelle lese, um dann zu erfahren, dass das gelogen ist, hat mich das während des Lesens, gerade weil es öfter vorkam, schon genervt.

Ab einem bestimmten Punkt hat mich dieser Roman dann so in den Bann gezogen, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen habe und wurde dann mit einem wunderschönen Ende belohnt - wow!

Veröffentlicht am 30.03.2019

Perfekt - so habe ich es mir gewünscht!

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch
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Ein ganz dickes DANKESCHÖN an Bas Kast, dass er sich den Wünschen von Lesern angenommen hat, ein Kochbuch mit den Grundlagen aus dem Ernährungskompass zu entwickeln!


Ich selber gehöre auch zu denjenigen, ...

Ein ganz dickes DANKESCHÖN an Bas Kast, dass er sich den Wünschen von Lesern angenommen hat, ein Kochbuch mit den Grundlagen aus dem Ernährungskompass zu entwickeln!


Ich selber gehöre auch zu denjenigen, die sich dieses Kochbuch gewünscht hat. Den Ernährungskompass habe ich mit Begeisterung gelesen, stellte mir dann aber auch die Frage, wie ich diese Erkenntnisse gut umsetzen kann. Vieles war klar, aber groß war auch der Wunsch nach Rezepten, wo die Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sich wiederfinden.

Nachdem ich dieses Kochbuch gelesen (tatsächlich gelesen!) habe und auch einige Rezepte ausprobiert (und nicht nur ausprobiert, sondern auch schon mehrfach genutzt habe) kann ich nur sagen: Perfekt umgesetzt!

Zum einen finde ich es absolut großartig, dass die Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass hier mit aufgeführt sind, z.B. die Kompass-Ampel, die gleich auf der Buchinnenseite zu finden ist, oder die 10 goldenen Regeln.

Die Rezepte selbst kommen mit überschaubaren Zutaten daher und sind wirklich leicht zu machen!

Dieses Kochbuch ist schon jetzt ein sehr wertvoller Begleiter geworden und wird es ganz bestimmt auch bleiben!

Veröffentlicht am 30.03.2019

Ein kleiner Teil war richtig gut

Wer tut dir gut?
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In diesem Buch von Gabriel Palacios beschäftigt sich der Autor mit der Frage: Wer tut dir gut?


Das Buch, das ingesamt 220 Seiten umfasst und mit einem schönen Format begeistert, ist recht zügig gelesen. ...

In diesem Buch von Gabriel Palacios beschäftigt sich der Autor mit der Frage: Wer tut dir gut?


Das Buch, das ingesamt 220 Seiten umfasst und mit einem schönen Format begeistert, ist recht zügig gelesen. Allerdings geht es im Großteil des Buches erst einmal um Menschen-Typen und Menschenkenntnis. Die unterschiedlichen Typen werden jeweils einzeln beschrieben. Das fand ich zwar interessant zu lesen, konnte daraus für mich allerdings wenig Nutzen ziehen.

Erst ab Seite 179 habe ich für mich aus diesem Buch etwas mitnehmen können. Das ist zwar "recht spät" im Buch, aber für mich dann doch so hilfreich, dass ich sehr froh bin, das gesamte Buch gelesen zu haben. Die letzten Kapitel waren für mich so hilfreich, dass ich sie sicherlich zu einem späteren Zeitpunk nochmal lesen werde, um das Gelesene nochmal zu verdeutlichen um nicht zu vergessen, bzw. sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Aus diesem Grund hätten die Kapitel rund um das Thema: wie gehe ich mit Menschen um, die mir nicht gut tun um, gerne noch ausführlicher sein dürfen.

Insgesamt ein gutes Buch mit hilfreichen Tipps für den Umgang mit seinen Mitmenschen.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Eine wunderschöne Familiengeschichte aus dem Thüringer Wald

Was uns erinnern lässt
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Dieses ist ein wunderschöner historischer Roman, in dem wir die Familie Dressel über mehrere Generationen begleiten dürfen. Sehr gut finde ich den übersichtlichen Stammbaum der Familie in den Innenseiten ...

Dieses ist ein wunderschöner historischer Roman, in dem wir die Familie Dressel über mehrere Generationen begleiten dürfen. Sehr gut finde ich den übersichtlichen Stammbaum der Familie in den Innenseiten von Buchdeckel und Buchrücken.

Dieser Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt: der eine beginnt im Jahr 1945 und wird über die Jahre weiter erzählt. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt in der Gegenwart. Dieser Handlungsstrang beginnt mit Milla, die ganz unerwartet als erste einen Lost Place entdeckt hat. Der Platz an dem vor vielen Jahren die Familie Dressel im Hotel Waldeshöh ihre Heimat hatte. Das Hotel lag zur Zeit der deutschen Teilung auf der Ostseite im Sperrbezirk. Ich fand es sehr erschreckend zu lesen, wie schwer und mit welch strengen Vorgaben die Familie dort die Jahre gelebt hat. Es ist zwar ein Roman, aber ich denke, dass sich Ähnliches in der Realität ereignet hat. Da habe ich mir beim Lesen öfter Gedanken drüber machen müssen.

Insgesamt ist dieser Roman eine Reise in die deutsche Vergangenheit. Der wunderschöne Schreibstil hat richtig zum Eintauchen in die Geschichte eingeladen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, dass ich die Verbindung der Familie Dressel mit ihrem Hotel Waldeshöh spüren konnte. Und auch Traurigkeit, dass das Hotel nicht so belebt werden konnte, wie es sich die Familie so sehr gewünscht hat, war für mich sehr deutlich zu spüren. Dazu finde ich auch das Titelbild sehr passend!

Es hat mir viel Freude bereitet, die Familie über mehrere Generationen begleiten zu dürfen. Am Ende wurde ich dann noch mit einem wunderschönen Ende belohnt!

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 10.03.2019

Guter Auftakt der Doggerland-Trilogie

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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Fehltritt ist das erste Buch der Doggerland-Trilogie. Zunächst einmal finde ich es eine absolut gelungene Idee, diesen Kriminalroman auf der vor sehr langer Zeit versunkenen Inselgruppe Doggerland erzählen ...

Fehltritt ist das erste Buch der Doggerland-Trilogie. Zunächst einmal finde ich es eine absolut gelungene Idee, diesen Kriminalroman auf der vor sehr langer Zeit versunkenen Inselgruppe Doggerland erzählen zu lassen. Von Doggerland hatte ich bis dahin noch nichts gehört, aber es gab sie wirklich - und schon was gelernt - perfekt! Sehr passend dazu finde ich auch die Innenseite vom Buchrücken, wo eine Karte von Doggerland gezeigt wird.

Ein Fehltritt, von dem in diesem Buch zu lesen ist, dass Kommissarin Karen Eiken Hornby nach einem ausschweifenden Austernfest in einem Hotelbett neben ihrem Chef aufwacht, den sie dazu nicht einmal leiden kann. Sie war so stark alkoholisiert, dass sie einen regelrechten Filmriss hatte und sich zunächst gar nicht erinnern konnte. Am nächsten Tag erhält sie die Leitung in einem Mordfall: Die Ex-Frau von ihrem Chef wurde in ihrem Haus ermordet.

Der Ort, wo dieser Roman erzählt, sowie die Buchbeschreibung haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist locker und leicht und das Buch somit gut zu lesen. Allerdings ist dieses insgesamt über 500 Seiten starke Buch für meinen Geschmack teilweise zu ausführlich geschrieben, so dass für mein Empfinden die Spannung auf der Strecke geblieben ist.

Das Ende war für mich doch überraschend, aber sehr gut gemacht, dass war für mich dann doch noch ein versöhnlicher Abschluss für dieses Buch.

Ob ich die nächsten beiden Bände dieser Trilogie noch lesen möchte, muss ich noch schauen.