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Veröffentlicht am 29.07.2019

Ein unheimlich komplexer Thriller der uns das Grauen vor Augen führt und wahnsinnig emotional gehalten ist

Darum schütze, was du liebst
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In ihrem 2. Fall ermittelt Lydia Strong im Fall der vermissten Tatiana, die aus reichem Hause stammt.
Dafür reist die New Yorkerin zusammen mit Jeffrey nach Miami.
Doch mit was sie da konfrontiert wird ...

In ihrem 2. Fall ermittelt Lydia Strong im Fall der vermissten Tatiana, die aus reichem Hause stammt.
Dafür reist die New Yorkerin zusammen mit Jeffrey nach Miami.
Doch mit was sie da konfrontiert wird hätte sie nie im Leben gerechnet.
Bei der Familie stößt sie auf eine Mauer des Schweigens.
Je weiter sie ermittelt umso tiefer stößt sie ins Wespennest.
Bereits als die beiden ankommen, werden sie bedroht und fortan pflastern immer mehr Leichen ihren Weg.
Es scheint als würde etwas sehr Mächtiges agieren.
Von überall her werden Ihnen Steine in den Weg gelegt.
Wer versucht sie zu stoppen?
Immer mehr geraten die beiden in tödliche Gefahr.
Und plötzlich müssen sie entscheiden wem sie überhaupt noch vertrauen können.
Denn in der Welt in der sie hier gelandet sind, steht Macht und Unterdrückung an der Tagesordnung.
Hier ist absolut nichts wie es scheint.
Ihr merkt schon, dass klingt sehr explosiv und adrenalingeladen.
Und so ist auch das ganze Buch gehalten.
Pure Action, eine Blutspur die , die nächste nach sich zieht.
Ein Thriller, der wahnsinnig komplex aufgebaut ist.
Obwohl man recht bald denkt, man überblickt das ganze, so muss man sich letztendlich doch irren.
Der Autorin gelingt es mit vielen unvorhergesehenen Wendungen und einigen Überraschungen, den Leser komplett in die Irre zu führen.
Bis zum Schluss habe ich gerätselt, aber ich kam dem Täter kein Schritt näher.
Aber dieser Thriller ist nicht nur sehr actiongeladen , sondern geht auch wahnsinnig unter die Haut.
Ich hab geschrieen, geflucht und war unheimlich nahe am Wasser gebaut.
Das zentrale Thema dieses Buches geht wahnsinnig unter die Haut und lässt kein Stein auf dem anderen.
Der Showdown war ungemein gewaltig und hat mich das Grauen gelehrt.
Aber nicht nur der Fall spielt eine Rolle in diesem Buch, Lydia wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Aber eins hat sich zu damals verändert.
Sie ist jetzt verletzlich.
Lydia hat mir in diesem Thriller unheimlich gut gefallen. Im Gegensatz zum letzten Band, habe ich sie hier sofort ins Herz geschlossen.
Sie ist sich jetzt ihrer selbst bewusst. Ihr ruheloses Leben gehört der Vergangenheit an und sie ist jetzt einfach gelöster, glücklicher.
Was zuletzt auch Jeffrey zu verdanken ist.
Sie hat eine merkliche Entwicklung durchgemacht und macht es auch während dieses Buches.
Auch Jeffrey hat sich weiterentwickelt und man spürt einfach, was ihm wirklich wichtig im Leben ist.
Dieser Thriller erzählt von Schmerz, Angst und Verzweiflung.
Er zeigt uns, wer oder was letztendlich im Leben das sagen hat.
Die Charaktere wirkten sehr authentisch auf mich, jeder von Ihnen konnte Emotionen in mir auslösen.
Bereits als ich angefangen habe mit lesen, löste das ganze ein Kopfkino bei mir aus.
Wozu auch die Beschreibungen der Umgebungen und der Empfindungen beigetragen haben.
Ab der ersten Zeile wusste ich einfach, daß Buch wird unheimlich gut.
Es ist nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet, da es doch recht detailliert zur Sache geht.
Es macht betroffen und schockiert einfach.
Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
Hier erfahren wir relativ viele Perspektiven. Größtenteils jedoch die von Lydia.
Das hat dem ganzen einen völlig neuen Blickwinkel verschafft, das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Ermittlungen Lydias und Jeffreys können wir wieder sehr gut begleiten.
Aber vor allem wird uns hier auch wieder sehr gut das abgrundtief Böse offenbart. Man lernt verstehen und versucht sich dadurch direkt hineinzuversetzen.
Lisa Unger schafft es einfach uns völlig neue Blickwinkel zu zeigen.
Sie zeigt uns, das nichts nur schwarz weiß ist. Sondern das alles zwei Seiten hat.
Wir bekommen auch wieder Einblicke auf die Vergangenheit von Jeffrey und Lydia, was mir auch sehr gut gefallen hat.
Das Cover und auch der Titel sind wieder sehr passend zum Buch gewählt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend und einnehmend.
Auf mich hat das Buch wieder einen regelrechten Sog ausgeübt. Das Buch ist so fesselnd und spannend geschrieben, dass man nicht in der Lage ist, es wegzulegen.

Fazit:
Ein unheimlich komplexer Thriller der uns das Grauen vor Augen führt und wahnsinnig emotional gehalten ist.
Für Lydia Strong ist es der 2. Fall. Man fühlt sich einfach, als wäre man in einem Actionfilm gelandet.
Keine Minute zum ausruhen, unheimlich adrenalingeladen und explosiv.
Für mich eins der besten Bücher von Lisa Unger, eins meiner Highlights in diesem Monat.
Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den nächsten Band der Lydia Strong Reihe.
Eine mehr als klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Eine Mordserie, die erschütternd ist, aber leider auch seine längen hat

Im Herzen die Sünde
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Ich war sehr gespannt auf die Reihe um Lydia Strong.
Die Anfänge dieses Buches waren jedoch etwas schleppend.
Lange Zeit erfahren wir erstmal die Hintergründe der zentralen Personen, allen voran Lydia.
Lydia ...

Ich war sehr gespannt auf die Reihe um Lydia Strong.
Die Anfänge dieses Buches waren jedoch etwas schleppend.
Lange Zeit erfahren wir erstmal die Hintergründe der zentralen Personen, allen voran Lydia.
Lydia ist Journalistin und schreibt Bücher über Mörder.
Sie hat in ihrer Kindheit ihre Mutter auf grausame Art und Weise verloren. Dieses Erlebnis hat sie geprägt und zudem gemacht, was sie heute ist.
Sie ist immer auf der Suche der Wahrheit.
Lydia ist verschlossen, einsam und nicht ganz eins mit sich.
Man spürt förmlich ihre Verzweiflung und ihre Ängste.
Aber sie ist auch leidenschaftlich und immer auf der Suche nach Liebe.
Eine starke Verbindung hat sie zu Jeffrey, er hat sie damals bei dem Erlebnis ihrer Mutter begleitet und ihr immer zur Seite gestanden.
Früher war er FBI-Agent, jetzt führt er eine Dedektei.
Lydia ist jetzt nach Santa Fe gezogen und da erwartet sie ein neuer Mordfall.
Zunächst ist nicht klar, worin die Gemeinsamkeiten der Opfer bestehen.
Aber dann wird klar, die Kirche ist der Dreh und Angelpunkt.
Doch was ist der Grund?
Fühlt sich der Mörder zu höheren berufen?
Wir begleiten die Ermittler bei dem Mordfall.
Und schon bald hat es der Mörder scheinbar auf Lydia abgesehen.
Doch warum?
Durch geschickte Wendungen, schafft es die Autorin zwar, Überraschungen zu bieten. Jedoch war es für mich dennoch ziemlich vorhersehbar.
Was ich eigentlich schade finde, da ich das eigentlich nicht von der Autorin kenne.
Der Showdown dieses Buches war sehr explosiv und die Ereignisse haben sich förmlich überschlagen.
Dennoch bin ich mit dem Ende zufrieden.
Lisa Unger schafft es wieder, uns zu zeigen, was für ein Gesicht das Böse haben kann.
Hin und wieder bekommen wir die Perspektive des Täters geliefert, was uns einen ersten Eindruck verschafft, ihn dennoch aber völlig im dunkeln lässt.
Man ist immer am rätseln, warum es so ist, wie es ist.
Aber dieses Buch zeigt uns auch wieder die wahren Abgründe der menschlichen Seele.
Es zeigt uns was, böse Menschen zu dem macht , was sie sind.
Aber wir erfahren auch was die Vergangenheit und Schmerz aus Menschen machen können.
Eigentlich ist es ein guter Thriller, dennoch die Abschweifungen und das Gefühlsleben der Protagonisten, machten diese Buch mitunter etwas langatmig.
Man könnte auch sagen, man ist zu oft vom eigentlichen Thema abgekommen.
Man lernt die Charaktere jedoch sehr gut kennen, sie haben eine sehr gute Tiefe, was ihr Handeln und Fühlen, besser nachvollziehbar macht.
Die Beschreibungen der Umgebungen haben mir jedoch sehr gut gefallen, es gab dem ganzen ein Gesicht und man konnte sich besser hineinversetzen.
Die Charaktere haben merkliche Ecken und Kanten, was sie einfach menschlicher macht.
Jeder von Ihnen hat eine Geschichte zu erzählen, das wird uns sehr deutlich aufgezeigt.
Die Ermittlungsarbeit dieses Falls hat mir gut gefallen, man hat einen guten Eindruck davon bekommen.
Für den nächsten Fall wünsche ich mir einfach nur, dass man sich mehr auf den eigentlichen Fall konzentriert und nicht so oft abschweift, denn das erhöht die Spannung um einiges.
Hier war die Spannung zwar da, aber sie blieb fast immer auf gleichem Level und war unterschwellig spürbar.
Zum größten Teil erfahren wir die Perspektive von Lydia, was sie uns natürlich näher bringt als die anderen. Aber wir erfahren auch verschiedene andere Blickwinkel, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehens liegt.
Die einzelnen Kapitel haben eine eher kurze bis normale Länge, was ein schnelles durchkommen leicht macht.
Der Schreibstil der Autorin ist fließend, einnehmend, aber mitunter leider auch etwas langatmig.
Das Cover und der Titel sind passend zum Buch gewählt.

Fazit:
Hierbei handelt es sich um den Reihenauftakt der Journalistin und Autorin Lydia Strong.
Eine Mordserie, die erschütternd ist, aber leider auch seine längen hat.
Der erste Fall von Lydia Strong, konnte mich nicht ganz überzeugen, dennoch denke ich, er ist ausbaufähig und hat Potenzial.
Ich bin nun gespannt auf Band 2.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Ein abgrundtiefer Psychothriller erster Klasse

Wer Böses in sich trägt
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Der Prolog dieses Psychothrillers geht schon sehr sagenhaft und vielversprechend los.
Danach lernen wir Lana kennen.
Wie im Klappentext bereits erwähnt hat sie einiges zu verbergen.
Sie befindet sich seit ...

Der Prolog dieses Psychothrillers geht schon sehr sagenhaft und vielversprechend los.
Danach lernen wir Lana kennen.
Wie im Klappentext bereits erwähnt hat sie einiges zu verbergen.
Sie befindet sich seit Jahren in Therapie und muss Medikamente einnehmen.
Doch warum ist das so?
Im Laufe des Buches erfahren wir mehr über sie und ihr Leben.
Man weiß nicht so recht ob man sie mögen soll oder nicht, da sie doch recht unergründlich ist.
Da das Buch aus Lanas Perspektive geschrieben ist, bekommen wir ein sehr gutes Gespür für sie.
Immer mehr Abgründe tun sich auf. Doch wer glaubt man kenne Lana wirklich, der täuscht sich gewaltlich.
Sie gibt nur das preis, was sie für angemessen hält.
Als sie anfängt als Lukes Babysitterin zu arbeiten, wird sie in einen Strudel aus Manipulation und Faszination gezogen.
Sie entdeckt immer mehr Parallelen zu sich selbst .
Als ihre Freundin Beck verschwindet, schweigt sie, aus Angst das jemand ihr Geheimnis errät.
Aber es weiß jemand Bescheid.
Wer kennt sie und ihr Leben so genau?
Je mehr sie erfährt und von sich selbst preisgibt umso mehr gerät sie in ein tödliches Spiel.
Man ist gefangen zwischen Abneigung und Faszination.
Immer mehr Abgründe tun sich auf, es gibt immer neue Richtungen, so daß man am Ende nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.
Der explosive und gewaltige Showdown gestaltet sich als sehr komplex. Viele Fäden laufen an dieser Stelle zusammen und plötzlich ist alles gut nachvollziehbar.
Dieses Buch zeigt uns, welche Gründe es haben kann, daß ein Mensch abgrundtief böse sein kann.
Liegt es in der Kindheit?
Wird man so geboren oder sind es die Gene?
Liebe allein hilft da selten.
Die Abgründe der menschlichen Seele werden hier sehr gut dargestellt.
Aber es zeigt uns auch, daß nichts ist, wie es am Anfang scheint.
Aber nicht nur Lanas Geschichte ist so fesselnd an diesem Buch, immer wieder sehen wir Tagebucheinträge von einer Frau die mit einem schwierigen Kind zu kämpfen hat.
Es spiegelt uns ihre Gefühle und Gedanken wieder. Ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit , die ihre Situation ausmachen, ist förmlich spürbar.
Die Tagebucheinträge belaufen sich über Jahre hinweg und halten den Leser förmlich in Atem.
Lange Zeit war mir nicht klar, worauf das hinausläuft und um welches Kind es sich handelt.
Sicher hatte auch ich Vermutungen, lag aber etwas daneben, als es dann endlich klick gemacht hat, war ich mehr als überrascht.
Lisa Unger schafft es, den Leser im Laufe des Buches immer wieder zu überraschen und zu fesseln.
Ständig möchte man nur wissen, was es mit Lana und mit Luke auf sich hat.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr subtil und einnehmend. Ich liebe ihre Art zu schreiben, sie fördert immer eine unterschwellige Spannung zu tage.
Die beiden Hauptprotagonisten Lana und Luke schaffen es immer wieder eine Eiseskälte zu erzeugen und uns fassungslos und schockiert zurückzulassen.
Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt, die einzelnen Kapitel sind jedoch nicht allzu lang.
Mich hat das Buch jedoch so gebannt, daß ich eine Nachtschicht eingelegt habe. Es hat einen unheimlichen Sog auf mich ausgeübt und ich konnte es einfach nicht weglegen.
Hier zeigt sich auch wieder, daß die menschliche Psyche unergründlich ist.
Die Umschreibungen der Umgebung hat mir sehr gut gefallen, man fühlte sich direkt dorthin versetzt.
Ich mag seit jeher die Bücher von Lisa Unger und mit diesem Buch hat sie wieder einen nervenzerreißenden Psychothriller erster Sahne aufs Parkett gelegt.
Für alle Thrillerfans empfehlenswert.
Es ist ein Buch das später noch nachhallt und uns nachdenklich zurücklässt.
Die einzelnen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt, sie wirken authentisch und haben bei mir ein Kopfkino produziert, was mich immer wieder zusammenzucken ließ.
Bis zu einem gewissen Punkt, ist alles unvorhsehbar, aber irgendwann lichtet sich das Dunkel und der Leser beginnt zu verstehen.
Die Autorin schafft es jedoch trotzdem noch, am Ende eine gewaltige Bombe platzen zu lassen.
Ich mag das Cover von dem Buch gern, es ist relativ simpel und gerade das macht es so passend zu dem Inhalt des Buches.
Der Titel spiegelt sehr gut die Seele des Buches wieder.
Ich freu mich schon sehr auf das nächste Werk der Autorin.

Fazit:
Ein abgrundtiefer Psychothriller erster Klasse.
Es übt einen extremen Sog auf den Leser aus.
Man ist gefangen zwischen Abneigung und Faszination.
Die sehr facettenreichen Charaktere und die komplexe Handlung verleihen diesem Buch eine enorme Tiefe.
Ich bin wieder sehr begeistert, von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Ein düsterer und abgedrehter Thriller-Horrorschocker, der zwar gut unterhält, jedoch auch so seine Schwachstellen beinhaltet

Survive the night
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Als ich in dieses Buch eintauchte, lernte ich gleich Casey kennen. Um ehrlich zu sein wusste ich anfangs nicht, was ich von ihr halten sollte. Sympathisch wirkte sie auch nicht unbedingt auf mich. Durch ...

Als ich in dieses Buch eintauchte, lernte ich gleich Casey kennen. Um ehrlich zu sein wusste ich anfangs nicht, was ich von ihr halten sollte. Sympathisch wirkte sie auch nicht unbedingt auf mich. Durch ihren Drogenentzug wovon man immer wieder etwas erfährt wirkte sie auf mich auch ziemlich kaputt und ich fragte mich ehrlich gesagt, inwiefern das noch auf die gesamte Geschichte einfließen würde.
Doch Casey hat gerade im Laufe des Geschehen ziemlich an Präsenz zugelegt. Nach und nach konnte ich mich ihr annähern und ja, sie entfaltete sich allmählich und gewann meine Sympathie.
Anfangs dreht sich so ziemlich alles noch um ihre Vergangenheit und was dies für Konsequenzen nach sich zog. Leider muss ich aber auch sagen so sehr viel hab ich nicht über sie erfahren.
Doch ich begann vieles nachzuvollziehen und zu verstehen, was das alles mit ihrem Umfeld anstellte.
Als sie mit ihrem Freunden zu dieser Party geht, war die Spannung sofort entfacht.
Langsam aber sicher zog sich das Grauen durch meine Adern.
Atemlose Spannung und immer die Angst im Nacken.
Man will immer wissen, was ist das, was für dieses Grauen sorgt.
Es ist geheimnisvoll und ziemlich mysteriös.
Man hat keine Ahnung um was es sich handelt und das verstärkt die eigentliche Furcht.
Die Verzweiflung der Charaktere ist nahezu spürbar und man hofft einfach nur, daß sie lebend aus dieser ganzen Sache herauskommen.
Es ist kein Ende in Sicht und das Entsetzen steigert sich immer mehr.
Zudem ist es auch nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter, da es schon teilweise ziemlich blutig zugeht.
Und das ist dann auch der Teil wo ich sagen muss, das ich es nicht ab 14 empfehlen würde. Da die Details schon ziemlich heftig sind und nicht jeder damit umgehen kann.
Das Adrenalin rauscht durch die Adern und es geht zack auf zack.
Panik
Entsetzen
Namenloses Grauen.
Alles da
Man kommt nicht raus.
Das Ende ja, das ließ mich dann nochmal verblüfft zurück.
Ich weiß nicht , was ich erwartet hatte. Aber das nicht.
Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen, weil es wirklich sehr spannend war. Aber leider haben mir so ein bißchen mehr Erklärungen gefehlt. Was ich wirklich echt schade fand und auch das Ende muss ich leider sagen, ist ziemlich klischeebehaftet.
Schade eigentlich.
Insgesamt ist es ein Horrroschocker der die Emotionen völlig entfesselt und Nervenkitzel pur verursacht. Er löst aber auch ziemliche Beklemmung aus.
Aber, dieses Buch hat auch eine andere Seite und das regt dann nochmal die Fantasie gewaltig an und ist doch ziemlich erschreckend, was man da erblickt.
Denn nicht alles, was man sieht, ist das , was man glaubt zu sehen. Manchmal steckt noch viel mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Casey, was ihr mehr Raum verschafft.
Die Nebencharaktere sind leider etwas blass und nur schwer greifbar.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar.
Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was ein gutes durchkommen gewährleistet.
Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten. Die Atmosphäre ist dabei sehr düster und unheilvoll, was sehr gut zu dem ganzen Geschehen passt.
Das Cover und der Titel passen gut.

Fazit:
Ein düsterer und abgedrehter Thriller-Horrorschocker, der zwar gut unterhält, jedoch auch so seine Schwachstellen beinhaltet.
Äußerst beklemmend und erschreckend.
Mich konnte es leider nicht vollends überzeugen.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Eine sehr gefühlvoller und berührender Liebesroman, der vor allem durch den Charme der Insel hervorsticht

Wolkenblau - Eine Liebe auf Hiddensee
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Manchmal gibt es Momente im Leben da brauch man Wärme, Geborgenheit und tiefe Gefühle. Darum ist genau dieser Roman, das richtige dafür.
In das Geschehen kam ich gleich sehr gut hinein. Paula hat mich ...

Manchmal gibt es Momente im Leben da brauch man Wärme, Geborgenheit und tiefe Gefühle. Darum ist genau dieser Roman, das richtige dafür.
In das Geschehen kam ich gleich sehr gut hinein. Paula hat mich sofort mit ihrer wehmütigen und traurigen Stimmung mitgerissen.
Paula ist eine einnehmende Persönlichkeit, die einfach nicht loslässt. Ich mag ihre Art, auch wenn sie in manchen Dingen etwas naiv ist.
Das Paula von ihrer Liebe enttäuscht ist, reißt sie zu Boden. was ich wirklich gut verstehen kann, aber andererseits empfinde ich es als nicht wirklich überraschend, schließlich war Jan verheiratet.
Sie flüchtet auf die Insel und konnte nicht damit rechnen, was es mit ihr machen würde.
Denn die Insel hat die Kraft die Menschen zu verändern, ihnen quasi einen Schubs in die richtige Richtung zu geben.
Doch vermag sie es auch bei Paula zutun?
Ich mag die Insel unheimlich gern. Sie verströmt so viel Lebendigkeit, Wehmut und Romantik. Ich hatte das Gefühl, ich befände mich selbst dort. Den Wind auf der Haut, den Sand zwischen den Füßen. Man nimmt die ganze Umgebung unheimlich intensiv wahr, es ist wie ein Zauber der nicht enden will.
Paula passt sehr gut dahin, war mein erster Gedanke.
Doch kaum ist Paula auf der Insel, verliert sie erneut ihr Herz. Diesen Aspekt empfand ich am Anfang etwas befremdlich, schließlich kam sie dahin, um sich von ihren verletzten Gefühlen zu erholen.
Kann man sich so schnell neu verlieben?
Simon ist ein wahnsinnig toller Charakter. Mit seiner rauhen Art, seiner Verletzlichkeit und gleichzeitig seinen Unnahbarkeit verströmt er sehr viel Charme und Faszination. Geheimnisse die ihn umgeben und die man einfach ergründen muss. Man weiß einfach, in ihm steckt Leidenschaft und noch so viel mehr.
Ich habe die Geschichte voller Spannung verfolgt. Paulas Schmerz, aber auch ihre Verletzlichkeit und ihre Wut haben mich mitgerissen. Der Verlauf war unheimlich spannend, man gerät hier in ein richtiges Gefühlschaos das es in sich hat.
Man bekommt Herzklopfen und Gänsehaut.
Manchmal hätte ich Paula am liebsten geschüttelt, damit sie endlich mal in die Gänge kommt und das richtige tut.
Es geschehen einige Dinge mit denen ich nicht gerechnet hätte, sie sorgen dafür, daß die Entwicklung deutlich spürbar wird. Uns werden hier sehr viele Emotionen und eine unvorhergesehene und spannende Handlung geboten.
Besonders Simons Beruf hat mir gefallen, zu gern hätte man diesen Aspekt noch mehr vertiefen können.
Man kann schmunzeln, lieben und leiden. Es ist einfach für jede Gemütslage etwas dabei und dabei geht es sehr tief unter die Haut. Ich habe einfach sehr mit den Charakteren mitgefiebert und der Abschluss hat mir wahnsinnig gut gefallen.
Hierbei geht es um Freundschaft und Liebe. Es geht aber auch darum sich selbst zu finden, das Glück zuzulassen und neue Wege einzuschlagen.
Was diesen Roman so besonders macht, ist die Insel, sie berauscht einfach und man hat sofort den Wunsch, sie selbst zu erkunden. Die Beschreibungen sind einfach sehr schön und man kann direkt darin versinken.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Paula, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.
Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und authentisch. Sie verzaubern einfach mit ihrer lebendigen Art und reißen mit.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
Der Schreibstil ist locker und fließend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Eine sehr gefühlvoller und berührender Liebesroman, der vor allem durch den Charme der Insel hervorsticht.
Liebenswerte Charaktere, eine tolle Handlung mit überraschenden Wendungen, sorgen für ein gelungenes Leseerlebnis.
Romantisch, wendungsreich und sehr emotional.
Ideal für zwischendurch.