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Veröffentlicht am 14.11.2020

Steve Lombard

Steve Lombard
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Was für ein interessantes Thema dieses Buch doch behandelt. Eigentlich bin ich kein Fan von Außerirdischen. Ich finde es immer zu einfach, dass unerklärliches auf Außerirdische geschoben wird. Trotzdem ...

Was für ein interessantes Thema dieses Buch doch behandelt. Eigentlich bin ich kein Fan von Außerirdischen. Ich finde es immer zu einfach, dass unerklärliches auf Außerirdische geschoben wird. Trotzdem wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Wissenschaftliches finde ich spannend und Bücher mit Zeitsprüngen sowieso. Da schaue ich gerne drüber weg, dass Außerirdische vorkommen. Außerdem kann es ja auch gut sein, wenn Außerirdische richtig eingebaut wird.
Und das wurde es wirklich. Sie waren sehr gut eingebaut und fast so wie wir Menschen beschrieben.
Ich fand die Idee vom Grund her mega. Dass der Charakter Steve die Fähigkeiten übernommen hat und was das alles überhaupt zu bedeuten hat. Es hat ja einen Grund das alles. Es war mir zwar erst ziemlich spät klar geworden, aber irgendwann bin ich durchgestiegen.

Genauso bei der Seelenwanderung, denn der Autor springt auch noch zusätzlich in der Zeit. Es war mir stellenweise zu wirr, wenn dann der Körper und dann noch in der Zeit gesprungen wurde. Und wieder zurück und wieder hin. Dann in einen anderen Charakter und dann wieder in den nächsten. Irgendwann war ich echt raus. Vielleicht ist es was anderes, wenn man die Zeit hat das Buch in größeren Stücken zu lesen. Wenn man, wie ich, täglich nur kurze Stückchen schafft, ist es wirklich sehr verwirrend.

Gestehen muss ich auch, dass ich die zweite Hälfte des Buches quergelesen habe. Ich hatte das Gefühl, dass für mich mit diesem Buch Schluss ist. Es ist schwer zu erklären, denn es ist ja nicht schlecht oder langweilig. Mir fehlte tatsächlich ein Grund für das alles. In der Regel ist es ja so, dass ein Ziel erreicht werden soll. Ein Geheimnis gelüftet z.B. und irgendwie war mittig des Buches für mich die Luft raus.

Den Charakter Steve finde ich generell auch sehr gut gemacht. Er ist einfach unglaublich sympathisch und hat irgendwie auch was von “arme Sau”. Er tat mir zwischendurch schon echt leid. Aber auch Anja fand och sehr putzig. Letztendlich waren es sehr viele Charaktere in diesem Buch.

Was mich absolut gestört hat ist, dass politisches eingebaut wurde. Es ist nicht das erste Buch, wo ich die politische Meinung des Autors herauslesen kann. Und sowas hat, meiner Meinung nach, nichts in dem Buch zu suchen. Vor allem keine Namen. Vielleicht bin ich da auch etwas komisch. Ist mir auch egal. Sowas muss einfach nicht sein.
Denn Schreibstil des Autors fand ich ansonsten sehr angenehm zu lesen.

Unterm Strich war das Buch okay. Ich habe es gerne gelesen und empfehle es gerne an Science Fiktion-Fans weiter.

Veröffentlicht am 14.11.2020

SOS-Superhelden

SOS-Superhelden
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Dieses Buch gehört auf jeden Fall in die Kategorie “Innen hui und Außen…”, denn das Cover ist so gar nicht meins. Ich würde in diesem Buch einen Comic vermuten und keine mega tolle Geschichte. Ich glaube, ...

Dieses Buch gehört auf jeden Fall in die Kategorie “Innen hui und Außen…”, denn das Cover ist so gar nicht meins. Ich würde in diesem Buch einen Comic vermuten und keine mega tolle Geschichte. Ich glaube, das ich das Buch niemals gelesen hätte, wenn ich es so in einem Buchladen stehen gesehen habe. Verrückt, wie genau das so täuschen kann. Eigentlich bin ich auch der Meinung, dass man sich nicht vom Cover täuschen lassen darf, aber ich bin auf der anderen Seite eine absolute Coverkäuferin. Ich greife niemals zu einem Buch, welches mir vom Optischen her nicht gefällt.
Nichtdestotrotz ist der Inhalt einfach toll. Die ganze Geschichte ist einfach putzig. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Weil mir genau dieses Wort einfällt, wenn ich daran zurückdenke, was ich da gelesen habe. Und das Putzig ist absolut positiv behaftet. Mir gefällt der Ablauf der Geschichte und auch viele Kleinigkeiten, die sie besonders machen. Diese Kleinigkeiten sitzen genau an der richtigen Stelle. Auch wenn der Plot im Groben nicht neu ist, schafft die Autorin mit diesen Kleinigkeiten eine besondere Geschichte zu bauen.

Interessant sind auch die fünf Jugendlichen gestaltet. Alle komplett unterschiedlich und wie Jugendliche halt sind, stellenweise schon extrem anstrengend. Ich finde es großartig, wenn Charaktere sich entsprechend ihrem Alter verhalten. Nicht plötzlich erwachsen sind oder sich wie kleine Kinder verhalten. Und genau dieses jugendliche Verhalten zieht die Autorin konsequent durch. Auch wenn sie sich Gefahren stellen müssen und demnach handeln müssen. Man merkt einfach, dass es nach wie vor Jugendliche sind.

Ich mag den Schreibstil der Autorin, obwohl da noch ein kleines Stückchen Luft nach oben ist. Sie holt stellenweise schon sehr aus, um auf den Punkt zu kommen. Vielleicht braucht die Autorin hier einfach noch ein wenig Erfahrung. Ich bin mir aber absolut sicher, dass sie das schaffen wird. Denn dieses Buch liest sich sonst unheimlich gut und ich möchte auch unbedingt noch mehr lesen.

Dieses Buch ist der erste Band einer neuen Buchreihe. Und ich bin schon gespannt, wie es weiter geht. Es endet leicht offen, mit einer kleinen Drohung – was nicht zu viel verraten ist. Deswegen warte ich jetzt gebannt auf den 2. Band, damit ich hier weiterlesen kann.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Das Manuskript

Das Manuskript
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In der Regel schreibt der Autor Einzelbände. Deswegen war ich überrascht, als ich gelesen habe, dass ein Nachfolgeband von “Das Original” erscheint. Denn “Das Original” fand ich richtig, richtig gut. Die ...

In der Regel schreibt der Autor Einzelbände. Deswegen war ich überrascht, als ich gelesen habe, dass ein Nachfolgeband von “Das Original” erscheint. Denn “Das Original” fand ich richtig, richtig gut. Die ganze Atmosphäre in dem Buch. Das ganze Setting und die Charaktere… Hey, es geht um einen Buchhändler auf einer kleinen Insel und um Autoren und generell Buchmenschen. Perfekt!
Gut, man muss den Autor lesen mögen. Er schreibt nicht einfach. John Grisham hat einfach seinen eigenen Stil und das mag ich so gerne an ihm. Ich kann auch nicht nur Bücher von ihm lesen, aber zwischendurch mag ich seine Bücher einfach unheimlich gerne. So auch dieses Buch. Wieder ist seine Art einen Thriller zu schreiben sehr ruhig und sachlich. Er hat es wieder geschafft mir Bilder in den Kopf zu zaubern. Seine Thriller sind spannend, voller Emotionen und eher sachlich als blutig. Bei ihm kommen Fakten auf den Tisch ohne viel drum herum. Von sowas bin ich eh ein riesiger Fan.

Interessant fand ich es dieses Mal, dass er dem Hurrikan “Leo” auch ein Gesicht gegeben hat. Er hat von ihm geschrieben, als sein er ein Charakter im Buch. Immer wieder wieder warf er etwas von “Leo” ein. Manchmal musste ich schon überlegen, wer noch mal Leo war. Schon sehr cool gemacht. Aber auch die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Das Bild von einem alten Herren mit Lesebrille auf der Nasenspitze, der einen wunderschönen Buchladen führt… Das hat der Autor wieder einmal perfekt umgesetzt. Aber auch die restlichen Charaktere sind an Ort und Stelle.

Was mich allerdings dieses Mal leicht gestört hat, waren ein paar Längen, die nicht hätten sein brauchen. Ellenlange Gespräche, die sich wiederholt haben. Das hat mich dann schon etwas gelangweilt. Aber ich habe dann einfach angefangen Absätze zu überspringen, was der Geschichte keinen Abbruch getan hat.

Tja, die Geschichte an sich ist einfach ein alter Hut. Ein Vielleser von Thriller klärt einen Todesfall auf. Puh, schwieriges Thema. Vielleicht hat der Autor hier auch einfach übertrieben, wobei ich es ihm nicht zutraue. Er ist eigentlich kein Autor, der übertreibt. Deswegen stelle ich diese Aussage in den Raum. Aber die Tatsache, dass ein noch nicht veröffentlichter Roman – besagtes Manuskript – realer sein könnte, als man annahm. Schon ein sehr krasser Gedanke. Wobei das Thema auch nicht neu ist. Aber das Ende war logisch, wenn auch schon irgendwie von Anfang an klar.

Zum Schluss möchte ich noch vom Setting schwärmen. Eine kleine Buchhandlung auf einer Insel und viele Autoren bzw. Autorinnen als Freunde, die man zum Abendessen einlädt. Ein Traumszenario für alle Bücherfans.

Es hat mir wieder einmal unheimlich viel Spaß gemacht ein Grisham-Buch zu lesen. Ich kann seine Bücher jedem ans Herz legen.
John Grisham mag man oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Mondlichtmagie

Mondlichtmagie
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Puh, das Buch zu rezensieren finde ich sehr schwer.
Zum Einen muss ich leider sagen, dass ich es schade finde, dass sich in dem Buch nicht nur eine Geschichte, sondern zwei Novellen befinden. Hätte ich ...

Puh, das Buch zu rezensieren finde ich sehr schwer.
Zum Einen muss ich leider sagen, dass ich es schade finde, dass sich in dem Buch nicht nur eine Geschichte, sondern zwei Novellen befinden. Hätte ich das gewusst, hätte ich wohl nicht zu dem Buch gegriffen. Ich bin kein Fan von kurzen Geschichten. Ja, es gibt auch schon Bücher, die mich überzeugen konnten. Aber die kann ich an einer Hand abzählen. Deswegen bin ich da extrem vorsichtig und leider hat mich bei diesem Buch meine Erfahrung bewahrheitet.
Die beiden Novellen gehören irgendwie aber dennoch zusammen und ich finde, man kann sie schon als zwei Teil einer Geschichte bezeichnen. Der Klappentext gehört zum ersten Teil des Buches. Soviel kann ich schon mal verraten. Wobei das auch nur ein Bruchteil dessen ist, was da überhaupt passiert.
In beiden Geschichten, wenn man sie getrennt betrachtet, passiert sehr viel und das auf wenig Seiten. Ich bin der Meinung, dass es eine Kunst ist, eine Geschichte logisch auf so wenig Seiten zu erzählen. Es muss stimmig sein und es dürfen keine Fragen offen bleiben. Ich finde es deswegen sehr mutig, dass die Autorin genau das macht. Zwei kurze Geschichten in ein Buch zu verpacken.

Ich muss aber leider auch sagen, dass gerade bei der ersten Geschichte viele Fragen offen bleiben.
Nach lange drüber nachdenken würde ich tatsächlich sogar kleine Logikfehler sehen. Die aber wahrscheinlich darauf aufbauen, dass einfach Fakten fehlen. Kleinigkeiten, die vielleicht mehr Erklärung gebraucht hätten, wären dann vielleicht logischer gewesen. Ich kann es drehen und wenden wie ich möchte. Für mich klingen ein paar Dinge in der Geschichte unlogisch.
In der zweiten Geschichte werden diese aber auch leider überhaupt nicht mehr aufgegriffen. Deswegen mag ich diese Kurzgeschichten nicht so gerne. Es bleibt immer irgendwas auf der Strecke und ich fühle mich als Leserin absolut nicht befriedigt.

Leider kommt die Liebe zwischen den beiden Charakteren Luna und Riley gar nicht rüber, wie ich finde. Mir ist das zu nüchtern betrachtet. Luna scheint an sich ein sehr pragmatischer und generell kühler Charakter zu sein, aber ich kaufe den Beiden ihre Liebe nicht ab. Auch hier ist es einfach zu oberflächlich. Luna ist so ein toller Charakter. Ich hätte so gerne noch viel mehr von ihr gelesen. Auch Riley scheint ganz cool zu sein. Ich kann ihn nur leider überhaupt nicht einschätzen.
Auch das mit der “Mondlichtmagie” kommt überhaupt nicht rüber. Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass es hier einfach zu wenig ist.

Die ganze Geschichte, ganz egal ob aus dem ersten oder zweiten Teil, hat so viel Potential und in meinen Augen kann man da so viel draus machen. Ich finde es so unglaublich schade, dass das nicht gemacht wurde. Es tut mir wirklich leid, dass ich das schreiben muss, aber es ist einfach nichts Halbes und nichts Ganzes.
Die Autorin schreibt so schön und es lässt sich unheimlich gut lesen. Vielleicht muss sie sich mehr trauen und einfach mehr aus sich herauskommen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass noch mehr Geschichten in ihr schlummern.

Für zwischendurch würde ich das Buch schon empfehlen.

Veröffentlicht am 11.11.2020

Der Junge aus dem Wald

Der Junge aus dem Wald
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Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es ...

Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es mal wieder geschafft mich in sein Buch zu ziehen.

Er schreibt Thriller. Aber ich finde, dass es einfach nicht diese typischen Thriller sind. Sie haben Gefühl und Emotionen. Meistens sind es Familiengeschichten oder es geht um eine Person, die ihr Leben plötzlich anders lebt. Dieses Mal ist “Der Junge aus dem Wald” im Vordergrund. Der Thriller hier ist dann aber eher das verschwundene Kind und gerade das ist super spannend. Wie sie versuchen das Kind zu finden und dann passieren noch mehr Dinge. Und keiner weiß, ob diese Dinge überhaupt zusammenhängen. Es ist unglaublich spannend den Worten zu folgen.

Ich vergleiche Harlan Coben immer sehr gerne mit John Grisham. Beides großartige Autoren, die ich unheimlich gerne lese.

Ich finde es absolut genial, wie der Autor den Protagonisten gestaltet hat. Der Junge, also Wilde, der mittlerweile erwachsen ist, lebt sein Leben. Ein gutes Leben, wo er sich wohl fühlt. Was ihm überhaupt passiert ist, erfahren wir leider nicht. Wäre vielleicht noch Potential für ein weiteres Buch!? Ich mag den Wilde aber unheimlich gerne. Er hat eine Ruhe an sich, die sehr beneidenswert ist. Er wägt jedes Wort ab, das er sagt. Betrachtet alles nüchtern und lässt sich niemals provozieren. Diese >Art von Menschen mag ich sehr gerne, weil sie mir selbst eine Ruhe auferlegen. Ganz interessant.

Und genau dieser Gegensatz zu dem Thriller fand ich einfach mega. Einerseits dieses ruhige und andererseits diese Spannung. Die ganze Geschichte und letztendlich die Aufklärung ist sehr genial gemacht. Leider kann ich hier nicht sehr viel zu schreiben, ohne zu spoilern. Aber damit gerechnet habe ich so gar nicht. Weil es einfach gar nicht zu der ganzen Geschichte gepasst hat. Ich hatte immer im Kopf… Nein, das kann ich nicht schreiben. Auf jeden Fall hatte ich nicht dieses Richtung im Sinn. Es hat mich überrascht und überrumpelt, aber es ist logisch und sehr genial.

Ich finde es großartig, dass es so gekommen ist.