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Veröffentlicht am 14.02.2021

Endgame

Endgame
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Lange Zeit hatte ich den ersten Band der Trilogie liegen. Aber ich wollte damit erst starten, wenn ich den Rest der Trilogie auch mein Eigenen nennen konnte. Ich hatte.mir in den Kopf gesetzt, dass es ...

Lange Zeit hatte ich den ersten Band der Trilogie liegen. Aber ich wollte damit erst starten, wenn ich den Rest der Trilogie auch mein Eigenen nennen konnte. Ich hatte.mir in den Kopf gesetzt, dass es eine der wenigen Reihen ist, die ich komplett lesen wollte. Alle drei Bücher nacheinander durchlesen. Naja, natürlich nur, wenn mich Band 1 auch wirklich überzeugen konnte. Wenn nicht, dann halt nicht.
Wie gut, dass mich das Buch überzeugen konnte. Aber nicht nur das, sondern auch noch absolut begeistern. Es ist das letzte Buch, welches ich 2020 beendet habe und das tatsächlich mit einem richtigen Paukenschlag.

Ich bin absolut hin und weg von der Geschichte. Es geht um Rätsel, eben um ein Game und das Überleben von der Menschheit oder eher das Ableben, also das End. Und der Titel verspricht nicht zu wenig. Auch wenn der Grund für das Ganze wieder etwas ist, was ich eigentlich ungerne lese… Ich habe mich von meinem Vorurteil losgemacht und es hingenommen. Und es passt einfach dazu. Zu der ganzen Geschichte. Etwas, was ich eigentlich nicht mag, macht das Buch rund. Man muss einfach mal über den Tellerrand schauen.
Ja, es ist kryptisch von mir, aber ich möchte nicht spoilern.

Es wird so rasant erzählt. Die Kapitel teilweise sehr kurz. Aber genau das macht es so spannend. Der Autor macht es an den richtigen Stellen, so dass direkt noch mehr Spannung aufkommt. Ansich schafft der Autor es aber generell eine extrem gute Spannung aufrecht zu erhalten. Auch wenn alles aus dem Kopf des Autor entstanden ist, hat man das Gefühl, dass er Erlebtes niederschreiben. Es ist einfach mega gut und ich lese gerne seine Worte.

12 Charaktere sind es, aber nicht alle dürfen erzählen. Aus Gründen. Mit den Kapiteln springen auch die Sichtweisen, wobei auch gerne mal 3-4 Charaktere ein Kapitel zusammen haben. Genauso rasant wie die Geschichte an sich ist, wechseln auch die Charaktere durch. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich, alles Teenies bzw. Kids.
Ich finde es großartig, wie die Charaktere aufgebaut sind. Sie haben alle ihre Vergangenheit und Ahnen, von denen ich auch gerne mehr gelesen hätte. Aber das ist nicht relevant für das Buch.

Auch von den einzelnen Settings hätte ich gerne mehr gelesen, aber auch das ist absolut irrelevant für die Geschichte. Diese Fakten hätten das Buch schon sehr in die Länge gezogen.

Was für ein krasses und absolut fieses Ende. Einerseits total krank und andererseits total spannend. Wie gut, dass ich Band 2 da hab und direkt weiter lesen konnte.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 06.02.2021

Unsichtbar

Die Diener / Unsichtbar
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Ich muss ein wenig aufpassen, dass ich nicht anfange so extrem zu schwärmen. Denn ich bin absolut verliebt in dieses Buch. Und das tatsächlich schon von den ersten Seiten an.
Dieses Buch ist das Debüt ...

Ich muss ein wenig aufpassen, dass ich nicht anfange so extrem zu schwärmen. Denn ich bin absolut verliebt in dieses Buch. Und das tatsächlich schon von den ersten Seiten an.
Dieses Buch ist das Debüt des Autors, was ich wirklich nicht glauben könnte. Und auch immer noch nicht glaube. Denn der Autor schreibt einfach mega gut. Auf den ersten Seiten habe ich mich direkt wohl gefühlt. Er hat da so einen angenehmen und richtig tollen Schreibstil. Ungewöhnlich für einen Autor, der noch nicht viel Erfahrung hat. Aber ich liebe seinen Schreibstil. Jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, sind die Seiten einfach nur so geflogen.

Es ist aber nicht nur das. Das ganze Paket, was der Autor geschnürt hat. Die Geschichte ist wirklich sehr genial. Es ist nichts neues, wie man am Klappentext schon sehen kann. Aber es ist trotzdem anders, als andere Geschichten, die ich bisher in dieser Richtung gelesen habe. Immer wenn ich dachte, dass es genauso weiter geht, dann kommt eine Wendung. Dann passiert wieder was, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Sehr spannend ist eben auch, dass Fantasy-Elemente eingeworfen werden. Es gibt Werwölfe, die absolut böse sind. Von Vampiren wird auch mal gesprochen. Alles Wesen, die die Menschen angreifen und vor denen man sich in Acht nehmen muss. Vom hauptsächlichen Fantasy-Element, der Unsichtbarkeit, erfahren wir noch nicht so viel. Zum Ende des Buches wird langsam in die Richtung gegangen. Aber es erwarten uns noch 4 weitere Bücher und da ist es irgendwie klar, dass im ersten Band noch nicht so viel verraten wird. Fand ich zu erst etwas schade, aber ich übe mich da in Geduld. Ich bin auch absolut sicher, dass der Autor das perfekt machen wird.

Es gibt wahnsinnig viele Charaktere. So viele Charaktere, dass es am Anfang des Buches sogar eine Auflistung gibt. Bin persönlich so gar kein Fan von. Mich stört es total im Lesefluss, wenn ich bin und her blättern muss. Auch kann es leicht abschrecken, wenn man diese Auflistung am Anfang sieht. Hat es mich auch. Muss ich zugeben.
Allerdings sind die meisten Charaktere nur so nebenbei und irgendwie gar nicht relevant. Die relevanten Charaktere hat man irgendwann drauf und die Auflistung dann nur noch ein kleines Gimmik.

Wichtig sind die drei Charaktere Anna, David und Alexander. Die auch im Wechsel erzählen. Alle drei führen ihr eigenes Leben und doch haben sie etwas miteinander zu tun. Mal mehr und mal weniger. Aber es gibt auch andere Charaktere, die man in den Vordergrund stellt und die auch mal erzählen dürfen. Aber es ist passend und der ständige Wechsel der Sichten nicht verwirrend. Ich mag es, wenn Geschichten getrennt laufen und sich dann irgendwann überschneiden. Diese Cross-Over sind einfach genial.

Wie du merkst, ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann es gar nicht abwarten, dass endlich der 2. Band erscheint.

Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 06.02.2021

Die Hornisse

Die Hornisse
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Dass es sich hier um einen dritten Band handelt wusste ich nicht im Vorwege. Ich habe es erst später gesehen, als ich schon die ersten Seiten gelesen habe. Aber ich bin eine Leserin, die das nicht so eng ...

Dass es sich hier um einen dritten Band handelt wusste ich nicht im Vorwege. Ich habe es erst später gesehen, als ich schon die ersten Seiten gelesen habe. Aber ich bin eine Leserin, die das nicht so eng sieht. Ich teste gerne mal, ob sich das Buch lesen lässt ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden.
In der Regel ist es bei Thriller auch so, dass ein Buch abschließt und die Hintergrundgeschichte weiter läuft. Die Charaktere entwickeln sich und haben vielleicht sogar ein eigenes Leben, unabhängig der Hauptgeschichte. Dieses Buch ist lesbar, wenn man die vorherigen zwei Bände nicht gelesen hat. Zwischendurch kommen mal Andeutungen, die auf eine vorherige Geschichte schließen, aber sie haben mich nicht verwirrt.
Hier haben wir tatsächlich das typische Thriller-Klischee von Ermittlern, die einen Mörder fangen müssen. Eigentlich ja nichts schlimmes, denn aus diesem Klischee lässt sich schon eine mega Geschichte bauen. Deswegen sehe ich das jetzt nicht als was negatives. Das muss aber natürlich jeder selber entscheiden, ob er etwas altbewährtes lesen möchte. Mich persönlich stört es absolut gar nicht. Ich bin da eher immer gespannt, ob es genauso abläuft wie sonst oder ob der Autor / die Autorin da mal was neues einbaut.

Was mich bei diesem Buch allerdings stört ist, dass der Klappentext spoilert. Sowas geht gar nicht.

Ich lese wirklich gerne Thriller und entsprechend kann ich auch oft – leider – vorhersehen, was da überhaupt passiert. Meistens weiß ich schon wer der Mörder ist oder die Geschichte ist einfach vorhersehbar. Dieses Buch ist schon krass gemacht und ich hatte überhaupt keine Ahnung in welche Richtung es sich entwickeln wird. Natürlich hatte ich Ideen und irgendwie hatte ich mich auch schon auf etwas festgelegt. Wer aber letztendlich “Die Hornisse” ist… Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.

Sehr interessant finde ich, in welcher Zeit das ganze spielt. Da wir zwei Zeitschienen lesen. Zum einen die heutige Zeit und dann noch 1989 in der DDR. Sehr spannend und im Nachhinein auch logisch. Schon cool, wenn man im Nachhinein so denkt, dass es eigentlich alles recht klar war. Auch wenn man so gar nicht darüber nachgedacht hab, während des Lesens.

Die Charaktere sind auch mega interessant gemacht. Sie sind nicht so glatt, wie man es ab und zu in Thrillern liest. Sie haben ihre Geschichte, die sich sicherlich in den vorherigen zwei Büchern entstanden ist. Aber dennoch haben sie schon etwas sehr interessantes an sich. Ich finde es mega, dass man den Protagonisten auf diese Art und Weise kennen lernt.

Ich mag den Schreibstil des Autors richtig gerne. Er erzählt eine Geschichte, springt in die Vergangenheit und wieder zurück und schafft es dabei eine gewisse Grundspannung aufrecht zu erhalten. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Die vorherigen zwei Bände werde ich auf jeden Fall auch noch lesen wollen. Und da das Ende dieses Buches einen perfekten Cliffhanger hat, ich bin gespannt, was da noch kommen wird.

Absolute Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 10.01.2021

World Runner 2

World Runner (2). Die Gejagten
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Band 1 habe ich regelrecht verschlungen. Das Thema “Geocaching” vermixt mit der virtuellen Realität konnte mich absolut abholen. Deswegen bin ich so froh, dass ich Band 2 und somit auch den finalen Band ...

Band 1 habe ich regelrecht verschlungen. Das Thema “Geocaching” vermixt mit der virtuellen Realität konnte mich absolut abholen. Deswegen bin ich so froh, dass ich Band 2 und somit auch den finalen Band der Dilogie parat hatte. So konnte ich direkt weiterlesen.
Band 1 schließt schon in sich ab, aber eröffnet eine neue Geschichte. Denn bei dem ersten Buch ging es um einen Vorentscheid, dessen Grundlage für dieses 2. Buch ist. Es ist absolut nicht gespoilert, wenn ich das verrate. Denn es ist unsinnig, den 2. Band zu lesen, wenn man Band 1 nicht kennt. Und das aus meinen Fingern, denn ich lese gerne mal Band 2 vor Band 1. Nur um einfach mal zu testen, wie es denn so ist. Hier ist es wirklich so, dass man ohne die Vorkenntnisse nicht weit kommt.

Dieser zweite Band beginnt dort, wo Band 1 geendet ist. Und wie auch schon vorher, ist ebenfalls das große Thema das Spiel. Das Lösen der Aufgaben und natürlich die Kids rund um Tim. Wo vorher Konkurrenten waren, müssen jetzt alle zusammen arbeiten. Gerade das, dieser Zwiespalt, ist wirklich mega gut und sehr überzeugend umgesetzt. Genau das kann wirklich jeder nachvollziehen. Also wenn man mit Leuten klar kommen muss, die man nicht “mag” oder eher so gar nicht auf einer Wellenlänge ist.

Ein wenig in den Hintergrund drücken dieses Mal die einzelnen Rätsel. Es spielt in verschiedenen Ländern und in jedem Land ist ein Rätsel versteckt. Das wie und wieso ist prägnanter als das Rätsel selber. Ist aber total okay finde ich, denn die Geschicjte ist einfach spannend und so rasant erzählt, dass das eigentliche Spiel generell in den Hintergrund rutscht. Das ist mir auch irgendwie erst hinterher klar geworden, als ich jetzt diese Rezension schreibe. Und trotzdem habe ich ein sehr gutes Gefühl, wenn ich an dieses Buch denke. Es ist einfach ein Jugendbuch, deren Tiefe genug ist. Das darf man nicht vergessen.

Der Autor schreibt einfach fesselnd und extrem spannend. Das kann ich nicht anders schreiben. Er hat mich direkt wieder in die Geschichte gezogen und mich nicht wieder raus gelassen. Obwohl ich mir im Nachhinein mehr von den Ländeen oder den Rätseln gewünscht hätte, hat er mit seinen Worten ein sehr geniales Buch erschaffen. Man merkt einfach, dass er weiß wovon er schreibt. Das habe ich beim 1. Band schon bewundert und mache es hier auch wieder.

Besonders das Ende gefällt mir sehr gut. Wie das alles abgelaufen ist und wie es generell endet. Sehr cool gelöst.

Ich hoffe sehr, dass es so ein Spiel auch irgendwann mal geben wird. Ich bin selber Geocacherin und spiele auch “Ingress” (gleiches Spielprinzip wie “Pokemon Go”). Ein Mix aus beiden Spielen wäre genau meins.

Von mir eine dicke Leseempfehlung für die Dilogie!

Veröffentlicht am 27.12.2020

World Runner

World Runner (1). Die Jäger
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Das ganze Thema ist total meins, da ich selber Geocacherin bin. Wie der Autor diese Grundidee von Geocaching einfach weiter spinnt und etwas größeres daraus macht. Ein Spiel daraus macht, das i.a. auch ...

Das ganze Thema ist total meins, da ich selber Geocacherin bin. Wie der Autor diese Grundidee von Geocaching einfach weiter spinnt und etwas größeres daraus macht. Ein Spiel daraus macht, das i.a. auch auf die erweiterte Realität zurückgreift. Die Meisten kennen diese Art von Spielen von “Pokemon Go” u.a.. Die Idee einfach beides zu vermixen und dann noch mit Social Media zu würzen. Einfach genial. Sollte es so ein Spiel tatsächlich geben, dann wäre ich dabei.
Allerdings wäre ich wohl zu alt, denn ihn diesem Buch dürfen die Spieler nicht älter als 17 sein. Ist ja auch ein Jugendbuch und der erste Band einer Dilogie. Wobei es, meiner Meinung nach, auch absolut als Einzelband gelesen werden kann. Es schließt in sich ab. Trotzdem passiert am Ende des Buches etwas Großes und macht richtig Lust auf den zweiten und letzten Band.

Ich bin absolut begeistert von dem Schreibstil des Autors. Er konnte mich abholen und fesseln. Ganz davon an, dass mich das Thema interessiert. Er hat eine Art an sich, die mich an das Buch gefesselt hat. Wenn ich mich hingesetzt hab, dann sind die Seiten nur so dahin geflogen. Es bringt einfach extrem viel Spaß das Buch zu lesen.

Ich habe ihm auch alles abgekauft. Die “Verstecke”, sogenannte Claims, sind mega gut beschrieben. Man merkt da alleine schon, dass er sich auskennt und weiß, wovon er schreibt. Ich denke so gut und detailliert kann es auch nur ein “Insider” schreiben. Sehr genial ist auch, dass die einzelnen Rätsel als Illustrationen abgebildet sind. So kann man direkt mit rätseln. Und vielleicht sogar noch was lernen.

Auch die Charaktere sind einfach cool. Typische Teenager, die unterschiedlicher nicht sein können. Und alle durchweg glaubwürdig. Es sind nicht viele Charaktere und alle haben ihre eigene Geschichte und ihren Sinn im Buch. Für ein Jugendbuch haben die Charaktere sogar eine Tiefe, die man selten liest. Gefällt mir sehr, sehr gut.
Interessant ist auch, dass es keine direkte Sichtweise gibt, aus der das Buch erzählt wird. Klar, Tim steht schon im Vordergrund, aber es geht auch stellenweise mal fließend in einen anderen Charakter über. Das ist so schön gemacht und stört überhaupt nicht beim Lesen.

Ich denke, dass man das Buch auch lesen kann, wenn man kein Geocacher ist. Klar, man hat dann einfach eine andere Bindung zur Geschichte. Aber auch ohne ist es einfach ein mega Buch, dass man gelesen haben muss. Und vielleicht bekommt man ja auch selber Lust seinen ersten Cache zu suchen. Wobei das reale Cachen nicht ganz so extrem ist.

Von mir eine absolute Leseempfehlung.