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Veröffentlicht am 04.05.2022

New Worlds

New Worlds
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Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich an Band 1 nur noch wenig erinnern oder eher gesagt bruchstückartig erinnern konnte. Ich weiß noch, dass die Charaktere recht flach waren und die Geschichte mich ...

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich an Band 1 nur noch wenig erinnern oder eher gesagt bruchstückartig erinnern konnte. Ich weiß noch, dass die Charaktere recht flach waren und die Geschichte mich zwar überzeugt, aber nicht komplett abgeholt hat. Dennoch wollte ich unbedingt den 2. und abschließenden Band unbedingt lesen. Es war mir ein innerer Drang die Geschichte beenden zu können. Außerdem wollte ich auch wissen, ob das Buch mich in den Dingen noch überzeugen kann, die mir einfach noch fehlten.
Unterm Strich kann ich vorab schon sagen, dass mir dieses Buch deutlich besser gefallen hat als der erste Band. Es ist, in meinen Augen, viel besser geschrieben. Es ist runder und lässt sich sehr leicht lesen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir unheimlich gut.

Auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Wie es sich entwickelt hat und in welche Richtung es verläuft. Allerdings habe ich hier nichts neues für mich gelesen. Es ist eine altbewährte Grundidee, die ich schon mehrfach in Dystopien gelesen haben. Einerseits echt schade, weil es so viel Möglichkeiten gibt dort etwas eigenes einzubauen. Andererseits aber auch nicht schlecht, weil der Leser es kennt und sich darin wohl fühlt. Ich persönlich finde es eher schade, weil ich gerne überrascht werde und es sehr schätze, wenn Autoren/innen etwas neues, eigenes in die Geschichte einstreuen.

Was mich sehr grübeln lässt, ist sind die Charaktere. Ganz besonders der Charakter von Lika. Ich kann hier nicht genau darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Mit ihr geschieht etwas, was ihre Gefühle aus den Ruder laufen lassen. Ich weiß, dass es absichtlich von der Autorin ist, dass Lika so komisch reagiert. Wenn man das Buch liest, kann man sich auch in gewisser Weise hineinversetzen. Allerdings geht mir Lika so extrem auf den Keks. Ich fand sie zwischendurch ja schon putzig, aber am Ende war sie einfach nur noch anstrengend. Es gibt den Charakteren aber die Tiefe, die ich beim ersten Band vermisst habe.
Von den Liebesgeschichten, ja Mehrzahl, steht nichts im Klappentext und ich spoiler nicht, wenn ich es verrate. Aber auch diese ist einfach anstrengend.

Wenn ich aber mit Abstand auf das Buch zurückblicke, dann bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Es schließt die Geschichte komplett ab und macht sie rund. Außerdem hat mich das Buch wirklich gut unterhalten. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Also wer gerne eine gute Dystopie lesen möchte, der ist mit den beiden Büchern dieser Dilogie gut beraten.

Veröffentlicht am 04.05.2022

Project Jane

Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt
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Das Buch liegt schon richtig lange bei mir und wartete darauf gelesen zu werden. Eigentlich wollte ich keine Buchreihen mehr anfangen, vor allem weil der dritte und wohl abschließende Band noch nicht geschrieben ...

Das Buch liegt schon richtig lange bei mir und wartete darauf gelesen zu werden. Eigentlich wollte ich keine Buchreihen mehr anfangen, vor allem weil der dritte und wohl abschließende Band noch nicht geschrieben wurde. Sowas ist schon etwas komisch. Aber der Klappentext hat mich so in den Bann gezogen und deswegen habe ich dann doch noch zu dem Buch gegriffen. Und das zu keinem einzigen Zeitpunkt bereut.
Hätte ich gewusst, dass dieses Buch so spannend und fesselnd ist, hätte ich schon sehr viel früher dazu gegriffen. Ganz egal, ob es von der Autorin die Reihe beendet oder nicht. Die Geschichte ist einfach sehr genial gemacht. Zu keiner einzigen Zeit habe ich die Geschichte durchschauen können und das hat es so spannend gemacht. Was ist mit Jane, wer ist Jane und warum ist sie dort. Was ist ihr Hintergrund. Erst nach und nach klärt sich alles auf, bis es am Ende klar ist. Das Ende schließt schon an sich ab, lässt aber dann doch wieder einiges offen. Band 2 ist bereits erschienen. Ich hoffe sehr, dass es mich genauso fesseln kann wie dieser erste Band.

Ganz großes Lob von meiner Seite an die Autorin. Ich liebe ihren Schreibstil! Ich bin auch der Meinung, dass genau dieser Schreibstil es so fesselnd gemacht hat. Sie schafft es mit ihren Worten mich an das Buch zu fesseln. Ich kann nur immer wieder erwähnen, dass ich genau das an Büchern liebe. Wenn die Autorin es schafft mich an ihr Buch zu fesseln und mich nicht mehr los zu lassen. Deswegen kann ich auch nicht verstehen, dass Band 3 nicht geschrieben wird. Aber vielleicht schließt Band 2 ja auch ab. Ich werde es herausfinden.

Natürlich sind die Charaktere auch genauso genial wie die ganze Geschichte. Diese tiefen Charaktere machen das Buch einfach rund. Das Buch ist aus der Sicht von Jane erzählt und diese muss wirklich einiges durchmachen. Irgendwie leidet man total mit. Und man freut sich auch, wenn Klarheit in ihre Gedanken kommt. Interessant fand ich auch, dass der Untertitel des Buches “Ein Wort verändert die Welt” im ersten Moment gar nicht klar war und ich es mit Jane nicht in Verbindung bringen konnte. Aber hier möchte ich nicht so viel verraten. Wie schon geschrieben, ist dieser Teil wirklich sehr spannend. Ich mag Jane auf jeden Fall richtig gerne. Aber auch die anderen Charaktere, die man erst mag und dann wieder nicht und dann wieder doch. Es bringt wirklich sehr viel Spaß denen zu folgen.

Von mir gibt es eine ganz dicke Leseempfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 23.04.2022

Per Anhalter durch die Pandemie

Per Anhalter durch die Pandemie
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Es ist so krass was die Autor da erlebt hat. Denn 1. dieses Trampen durch Russland schon krass ist und ich solch krassen Abenteuer mega spannend finde. 2. ich wirklich megagerne reise und ich über Reisen ...

Es ist so krass was die Autor da erlebt hat. Denn 1. dieses Trampen durch Russland schon krass ist und ich solch krassen Abenteuer mega spannend finde. 2. ich wirklich megagerne reise und ich über Reisen gerne lese. Und 3. ich schon wissen wollte, ob die Vorurteile über die Menschen in Russland stimmen. Aber generell hat mich das Buch generell unglaublich gereizt. Und schon mal vorab kann ich sagen, dass ich unglaublich froh bin, das Buch gelesen zu haben.

Zu Trampen ist generell schon ne mutige Sache, aber das in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht spricht, ist erst recht mutig. Wie gut, dass Yulia dabei ist und übersetzen kann. Was Jan in Russland erleben und welche Leute er treffen darf, ist einfach eine einmalige Sache. Und ich muss echt sagen, dass es wirklich cool ist.

Er erzählt sehr ausladend und so viel über das Land und die Menschen. Über das was er erlebt hat und unterstreicht es mit mit vielen Fotos. Es ist einfach toll seinen Worten zu folgen.

Die russischen Menschen sind unglaublich nett und social. Aber die Vorurteile stimmen leider wirklich. Das Abenteuer wird am Anfang der Pandemie erlebt und es ist alles so ziemlich egal. Es wird verdrängt oder als falsch dargestellt. Es wird unglaublich viel Alkohol getrunken. Und die Meisten leben in “Zuständen”, die wir uns nicht vorstellen können. Vielleicht spricht jetzt aus mir auch “die Deutsche”, die sich das alles nicht vorstellen kann. Aber in Russland ist es normal und vollkommen okay. Und das finde ich so spannend und interessant. Und ja, vielleicht muss man Vorurteile nicht immer negativ sehen, sondern einfach mal so hinnehmen. Die Menschen sind einfach wie sie sind. Und das ist gut so!

Ich kann mich nur wiederholen, dass ich absolut froh bin dieses Buch gelesen zu haben und kann es jedem empfehlen, der genauso gerne Abenteuer mag wie ich.

Veröffentlicht am 23.04.2022

Der verbotene Wunsch

Der verbotene Wunsch
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Schon lange wollte ich mal ein Buch von dieser Autorin lesen. Und jetzt ist es endlich soweit. Ich bin irgendwie mit einer recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Ich ...

Schon lange wollte ich mal ein Buch von dieser Autorin lesen. Und jetzt ist es endlich soweit. Ich bin irgendwie mit einer recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Ich mag den Scheibstil der Autorin gerne. Sie schreibt zwar nicht so locker und leicht, wie ich es mir gewünscht hätte, aber es lässt sich trotzdem super lesen. Ich habe hier noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich gehe davon aus, dass sie ihrem Schreibstil der Geschichte angepasst hat. Es geht um ein Schloss, um eine Prinzessin und einem Prinzen. Und irgendwie wirkt alles sehr mittelalterlich.
Naja, es wirkt auch nicht nur so, weil es in dem Schloss auch mittelalterlich zugeht. Frauen und Männer getrennt und naja, mehr schreibe ich dazu nicht. Was mich allerdings etwas irritiert ist der Untertitel des Buches “Die vier Göttergaben”. Es gibt Charaktere die besondere Fähigkeiten haben, was das aber mit Göttergaben zu tun hat, ist mir noch schleierhaft. Aber es ist der erste Band einer Dilogie und deswegen verspreche ich mir im Folgeband ganz viel.

Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet, wenn aktuell auch recht oberflächlich. Wobei ich mir hier auch mehr im zweiten und finalen Band mehr Tiefgang verspreche. Ich denke einfach, dass es im nächsten Buch auch alles aufklärt und dann auch die besagte Tiefe kommen wird. Ich kann die Charaktere tatsächlich nicht so wirklich greifen. Aber ich würde mich jetzt nur wiederholen.

An sich gefällt mir die Geschichte sehr.
Sehr cool ist es, dass es aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Sowas mag ich ja immer sehr, wenn die Charaktere ihr eigenes Ding machen, sich irgendwann treffen und so weiter.
Natürlich endet das Buch mit einem echt gemeinen Cliffhanger, der schon etwas von dem verrät, was mir noch fehlt.

Ich fand das Buch ganz nett und ich freue mich schon sehr auf den zweiten und auch gleichzeitig finalen Band der Dilogie. Meine Erwartungen sind extrem hoch.

Veröffentlicht am 23.04.2022

Pantopia

Pantopia
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Wahnsinn, was für ein Buch! Ich bin immer noch geflasht und denke immer wieder darüber nach, wenn es es Pantopia wirklich geben sollte. Aber da greife ich vor und ich möchte auch wirklich nicht zu viel ...

Wahnsinn, was für ein Buch! Ich bin immer noch geflasht und denke immer wieder darüber nach, wenn es es Pantopia wirklich geben sollte. Aber da greife ich vor und ich möchte auch wirklich nicht zu viel verraten.
Eine KI, die so intelligent ist, dass sie die Welt verändert. Ganz von alleine und von Grund auf. Einerseits schon sehr gruselig, der Gedanke. Also dass eine künstliche Intelligenz einfach die Menschheit “aufräumen” möchte. Nein, das ist falsch ausgedrückt. Es möchte die Grundlage der Menschen ändern. Andererseits unglaublich spannend und interessant. Ich finde den Grundsatz den die Autorin hier nimmt sehr genial und sehr aussagekräftig. Ich möchte und kann hier nicht mehr schreiben, weil ich nicht spoilern möchte. Aber ich kann so viel sagen, dass dieser Grundgedanke, den Einbug bzw. ja auch die Autorin hat, extrem zum Nachdenken anregt. Und eigentlich möchte man die ganze Zeit nur nicken und ja, man fragt sich auch warum es so nicht umgesetzt werden kann. Aber Einbug fehlt da einfach. Und das ist das Problem. Die Menschheit hätte Angst vor Einbug.

Ich habe das Buch regelrecht in mich eingesogen, weil es nicht nur spannend ist, sondern auch mega gut geschrieben. Man merkt, dass die Autorin sich sehr gut mit der Materie auseinander gesetzt hat. Sie hat unglaublich gut recherchiert und diese sehr komplexe Geschichte sehr gut auf Papier gebracht. Vor allem lässt sich Einbug, die künstliche Intelligenz, auch zu Wort kommen. Stellenweise sehr unvollständige Sätze und komplexe Kombinationen. Aber ich finde das großartig gemacht, weil es Einbug irgendwie doch lebendiger macht.
Dieses Zusammenspiel von den unterschiedlichen Sichtweisen ist wirklich sehr gut gemacht und überhaupt nicht kompliziert zu lesen.

Ich bin kein Fan davon, wenn Bücher politisch werden. Politik ist ein sehr schweres Thema in meinen Augen, was zu so viel unnötigen Diskussionen führt und einfach viel zu komplex ist. Jeder hat seine Meinung. Die darf man auch haben, nicht falsch verstehen. Aber es ist ein Streitpunkt, der nicht sein muss. Deswegen finde ich persönlich nicht gut, wenn Autoren / Autorinnen ihre politische Meinung in ihr Buch stecken. Aber hier ist es so sympathisch gemacht mit leichten Seitenhieben, die mir gefallen. Vielleicht ist es aber auch so, dass ich diesen Grundgedanken einfach sehr gerne mag und mit ihm komplett konform gehe. Seltener Fall.

Mich hat die Autorin mit ihrer Idee von Pantopia überzeugt und ja, ich wäre eine der Ersten, die mitmachen würde.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.