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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2026

Herzensempfehlung

Unless you trust
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Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.

Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben ...

Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.

Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben können.
Ihre teils überstürzten Reaktionen, ihre Ängste, ihre vielen Fragen und auch ihre Sehnsüchte waren schön in Worte gefasst worden.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, in Miris Haut zu stecken und selbst all diese Dinge zu erleben. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich beeindruckt. Sie ist intensiv, beeindruckend und spricht sogar ins eigene Leben. Miri macht dort viele kleine und große Schritte in ihrem Leben, prüft, wo sie im Leben steht, schaut, was wirklich wichtig ist, und entwickelt sich ganz stark weiter.

Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen sie stille wurde, ganz tief in sich ging, sich viele Fragen stellte und ehrliche Antworten suchte.

Toll fand ich hier die Kombination der Leichtigkeit im wunderschönen Malaga und der Not vieler Menschen im gleichen Ort. Es gibt dort die wundervollen Strände, fröhliche Menschen, tolle Cafés, Lachen und Sport.

Ja, ich wäre am liebsten dort gewesen, denn beim Lesen habe ich den Sand gefühlt, die warme Sonne auf der Haut und den Duft eines leckeren Kaffees im Café. Alles war so lebendig und bildhaft beschrieben, dass es eine Freude war.

Gleichzeitig gab es aber auch die Flutkatastrophe, verzweifelte Menschen, Schlamm, eingestürzte Häuser, Verletzungen und auch auf anderen Ebenen große Nöte.

Dabei ist die Autorin hier ganz wichtigen Fragen nachgegangen, denn was soll man tun, wenn Zweifel in alle Lebensbereiche schwappen? Wenn Träume zerbrechen und die Leichtigkeit verloren geht? Wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiß, wo man hingehört, und wie man sein Leben planen und gestalten soll? Was tun, wenn der Glaube eher klein wird und auch die Frage nach der eigenen Identität einen umtreibt.

Das sind alles Fragen, die vor allem junge Leute beschäftigen, und genau deshalb finde ich dieses Buch sehr, sehr wertvoll.
In der zweiten Hälfte – darum gefiel sie mir auch so gut – spielt der Glaube eine sehr große Rolle.
Es gibt Bibelverse, Gedanken und Gespräche, Gebete und die Erkenntnis, dass Gott immer da ist, immer Liebe schenken möchte und durch alle Zeiten trägt.

Für mich war dieses Buch wie ein Zuspruch, eine Ermutigung, ja eine Liebkosung und eine wahre Wohltat.

Es hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste Teil und deshalb ist es eine absolute Herzensempfehlung.

Lest vorher aber unbedingt "Unless you try" denn die Bücher sind aufeinander aufgebaut.

Veröffentlicht am 16.03.2026

ein tolles Buch

Die Hüterin der verlorenen Schätze
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Wie erwartet bin ich gut in die neue Geschichte von Elisabeth Büchle gekommen und dabei der Sogwirkung des Buches erlegen.
Auf zwei Zeitebenen begleitet man zum einen Emilia und zum anderen Trixie. Emilia ...

Wie erwartet bin ich gut in die neue Geschichte von Elisabeth Büchle gekommen und dabei der Sogwirkung des Buches erlegen.
Auf zwei Zeitebenen begleitet man zum einen Emilia und zum anderen Trixie. Emilia stößt auf das Geheimnis ihres Großvaters und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Trixie lebt zur Zeit des Dritten Reiches und kämpft im Grunde gegen die Nazis.

Anders als erwartet hat mich in diesem Buch allerdings der zeitgenössische Teil mehr begeistert. Emilia war eine so liebenswerte Person. Ich konnte ihr Gefühlsdurcheinander gut nachvollziehen und fand es anschaulich und realistisch beschrieben. Außerdem waren die Dialoge mit Paul und Fynn teils so witzig und erfrischend, dass ich trotz aller Schwere sehr viel Spaß hatte.

Auch Trixie war mir sympathisch, leider konnte ich mich nicht ganz in sie hineindenken, weshalb sie und ihre Mädels mir etwas fremd blieben und mich bei aller Spannung – ja, ich musste auch mal das Buch zuklappen und nach Luft schnappen – dieser Teil der Geschichte nicht völlig erreichen konnte.

Dazu kam, dass im Buch – auf beiden Zeitebenen – einige bekannte Gesichter zu finden waren, was direkt ein vertrautes Gefühl in mir ausgelöst hat.
Das war auch gut so, denn dieses Buch war mir teilweise schon zu spannend, es gab eine Menge Gefahr, sich überstürzende Ereignisse, viele Geheimnisse und noch mehr Fragen. Darüber hinaus aber auch eine zarte Liebe, tiefe Gemeinschaft und eine Verbundenheit, die ihresgleichen sucht.
Es war spannend, mit Paul, Fynn und Emilia auf Spurensuche zu gehen und gleichzeitig die gefährlichen Erlebnisse mit Trixie und Team mitzuerleben.
Es war ein lesenswerter und guter Roman, auch wenn ich persönlich mit dem Ende – sowohl im historischen als auch im zeitgenössischen Teil – nicht ganz glücklich war. Irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt, denn so ging es mir fast etwas zu gut aus. Trotzdem, ich mochte das Buch und empfehle es gerne weiter.

Im Übrigen ist auch das Nachwort lesenswert, denn dort wird aufgeführt, welche Teile der Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhen, welche historischen Persönlichkeiten ihren Platz in der Geschichte gefunden haben und was frei erfunden ist. Zum Abschluss gibt es noch ein Glossar, welches ich persönlich gerne nutze und wichtig finde.

Zum Schluss möchte ich nur noch sagen, dass ich diesen Roman gerne gelesen habe und erneut von Elisabeth Büchles Erzählkunst begeistert bin.

Veröffentlicht am 16.03.2026

beeindruckend

Trügerische Heimat
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Trügerische Heimat ist ein Buch das mich auf den ersten Blick gefesselt hat und ich wusste, das muss ich lesen.

Der Schreibstil ist unfassbar fesselnd und lebendig, die Schilderungen ehrlich und ungeschönt, ...

Trügerische Heimat ist ein Buch das mich auf den ersten Blick gefesselt hat und ich wusste, das muss ich lesen.

Der Schreibstil ist unfassbar fesselnd und lebendig, die Schilderungen ehrlich und ungeschönt, weshalb man bei der beschriebenen Gewalt und dem empfundenen Hass schon erschrecken kann.

Mich hat es teils fassungslos gemacht, und doch wollte ich wissen: Wie wird ein junger Mann zu einem Neonazi? Was fühlt er? Was für Beweggründe hat er und wie geht es ihm damit?

Seltsam war, dass ich mich in ihn hineinfühlen konnte, obwohl ich die Handlungen zutiefst verabscheue. Dieses Gefühl war krass und irgendwie schwer auszuhalten.

Besonders eindrücklich war für mich der Aufbau des Buches. Die Kapitelüberschriften waren in der typischen Schriftart der Propaganda und Zeitungen der dreißiger Jahre nachempfunden, es wirkte wie ein kalter Hauch aus vergangenen Tagen. Unterstrichen wurde das durch die schwarzen Seiten, die im Buch verteilt waren, denn jedes Kapitel startet damit. Ein interessantes Stilmittel, das seine Wirkung auf mich nicht verfehlt hat.

Ja, es war spannend, Leo zu begleiten, von frühester Kindheit an, zu sehen, wie er in der rechtsextremistischen Szene aktiv wird, wie er ins Nachdenken kommt und wie er den Ausstieg findet.

Der größte Teil des Buches ist durchzogen von bedrückenden, düsteren und schweren Abschnitten, und doch ist alles so leicht und locker erzählt, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

In diesem Buch, Leos Lebensbericht, erfährt man einiges über die Strukturen, die Entstehung und Weiterentwicklung mancher rechter Gruppierungen, das darin gelebte Machtverhältnis und das alltägliche Leben eines Neonazis.

Es ist erschreckend und interessant zugleich.

Am Ende des Buches findet sich ein Glossar, in dem Begriffe und Abkürzungen der rechten Szene erklärt werden. Außerdem gibt es Infos zu Ausstiegshilfen und weitere Kontakte.

"Trügerische Heimat" ist ein extrem interessantes und lesenswertes Buch. Ein Buch, das unter die Haut geht, das man nicht mehr so schnell vergisst und das aufzeigt, dass Veränderung immer möglich ist.

Leo hat zu Gott gefunden und wurde ein anderer.

Ich kann das Buch von Herzen empfehlen, mich hat es sehr gepackt und ich habe schon lange nicht mehr so einen fesselnden Lebensbericht gelesen.

Veröffentlicht am 23.02.2026

wunderschön

Bunt ist alles, was du fühlst
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Voller Spannung und Freude habe ich dieses Buch aufgeschlagen und war sofort angetan. Die Geschichte um Enno und Fiete hat mir wirklich gut gefallen und ich mag, dass die unterschiedlichen Farben, die ...

Voller Spannung und Freude habe ich dieses Buch aufgeschlagen und war sofort angetan. Die Geschichte um Enno und Fiete hat mir wirklich gut gefallen und ich mag, dass die unterschiedlichen Farben, die es in der Natur zu sehen gibt, in den Mittelpunkt gerückt werden und es dabei eine spannende Geschichte zu entdecken gibt.

Enno wacht an einem Morgen mit schlechter Laune auf, um dann von Fiete in die Natur gelockt zu werden, um dort schöne und gleichzeitig lehrreiche Dinge zu entdecken.

Jede Seite hat eine andere Hauptfarbe, die in der Geschichte mit einem Gefühl verbunden wird. Es geht dabei um Freude, Wut, Sicherheit, Neid, Angst, Hoffnung und am Ende sogar Liebe, wobei deutlich wird, dass Gott in allen Gefühlslagen bei uns ist.

Ich mochte die Illustrationen, die Bilder haben mich lächeln lassen und vor allem Fiete sieht zuckersüß aus. Es ist eine große Freude, diese Geschichte zu lesen.

Der Umschlag ist fest und etwas dicker, die Größe beträgt gerundet etwa 16 × 16 cm, passt somit in viele, viele Taschen und kann überallhin mitgenommen werden, wenn man dieses Buch für seine Kinder kaufen möchte.

Die Blätter selbst sind etwas dünner (etwa Tonpapierstärke), weshalb ich das Buch den Allerkleinsten nicht unbeaufsichtigt geben würde.

Allerdings ist es hier auch kein klassisches Bilderbuch, sondern ein Geschenkbuch, weshalb es Jung und Alt gleichermaßen erfreuen wird.

Die empfohlene Altersempfehlung ist vom Verlag von 9 bis 99 Jahren, doch ich denke, dass auch Jüngere diese Geschichte mögen werden. Wenn sie vielleicht auch nicht die volle Tiefe erfassen können, so haben sie doch eine schöne Geschichte, die es wert ist, gelesen zu werden.

Ich persönlich bin sehr angetan und empfehle dieses Geschenkbuch von ganzem Herzen. Es ist hübsch, es macht Freude, es beinhaltet eine zauberhafte Geschichte, erfreut alle Buchliebhaber und zeigt daraufhin, dass Gott alles gut machen kann.

"Bunt ist alles, was du fühlst" ist ein wunderschönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 19.02.2026

trotz vieler positiver Punkte konnte mich das Buch nicht ganz erreichen

Wo der Himmel uns berührt
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Voller Freude habe ich auf den neuen Peterson gewartet und mich vor allem am wunderschönen Cover erfreut. Eine schöne Überraschung war zudem, dass auch in diesem Roman, genauso wie in "Eine Rose, die im ...

Voller Freude habe ich auf den neuen Peterson gewartet und mich vor allem am wunderschönen Cover erfreut. Eine schöne Überraschung war zudem, dass auch in diesem Roman, genauso wie in "Eine Rose, die im Sand erblüht", die Santa Fé-Eisenbahngesellschaft eine Rolle spielt. Trotzdem sind beide Romane eigenständig und unabhängig voneinander zu lesen.

Im neuen Peterson geht es um intensive Themen wie Versöhnung, Vergebung, Aufarbeitung schmerzhafter Situationen, Neuanfänge und Hoffnung.

Außerdem geht es um Träume, realistische und zu hohe Erwartungen die nicht erfüllt werden können, und dem daraus resultierenden Schmerz.

Die Hauptpersonen sind sympathisch und angenehm beschrieben, was es leicht macht, sie zu mögen. Cassies Persönlichkeit ist für mich allerdings nicht stimmig. Sie war eine junge Geschäftsfrau, die selbstständig und selbstbewusst lebt, aber in anderen Bereichen völlig unselbstständig ist und mehrmals unvernünftig und gegen ihre Überzeugung handelt. Für mich waren das Gegensätze, die ich nicht zusammenbringen konnte.

Brandon fand ich angenehm, manchmal aber fast zu fürsorglich. Zudem hat auch er ein Päckchen zu tragen und muss Dinge ordnen. Doch auch hier fand ich die Hintergründe nicht ganz logisch. Dafür, dass sie lebensverändernd waren, waren sie mir zu gering.

Auch der Konflikt zwischen Cassie und ihrer Schwester Melissa war für mich unstimmig. Einerseits sehr heftig, um dann aber andererseits viel zu glatt abgewickelt zu werden. Mich hat das nicht glücklich gemacht.

Gleichzeitig gab es aber vieles, was ich mochte. Vor allem die beschriebene Hilfsbereitschaft in der Gemeinschaft, und die Liebe, die dort ganz praktisch gelebt wurde, haben es mir angetan und eine Sehnsucht in mir geweckt. Außerdem nahm der Glaube einen hohen Stellenwert ein. Beide, sowohl Cassie als auch Brandon, orientieren sich sehr an Gottes Wort. Es war schön, das in einem modernen Roman zu finden.

Insgesamt ist es ein eher ruhiger Roman mit kleinen Szenen voller Spannung, der sicher vielen Lesern gefallen wird, auch wenn ich selbst mit der Geschichte trotz der vielen positiven Aspekte nicht ganz warm wurde.

Für mich ist "Wo der Himmel uns berührt" ein Buch, das gute Unterhaltung schenken kann und jedem, der mehr "Glaube" in einem Roman haben möchte, gut gefallen wird.