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Veröffentlicht am 16.03.2018

Keine Spannung aufgebaut

Killer City
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Inhalt:
Die Weltausstellung in Chicago 1893. Der Killer Thornhill, der mit einem Rasiermesser und der Macht des Wendigos unablässlich tötet.
Hin und wider erhält der Leser Einblick in das vorherige Leben ...

Inhalt:
Die Weltausstellung in Chicago 1893. Der Killer Thornhill, der mit einem Rasiermesser und der Macht des Wendigos unablässlich tötet.
Hin und wider erhält der Leser Einblick in das vorherige Leben vor 1893.

Rezension:
Ein Thriller, der mal nicht in der modernen Zeit spielt, weckte mein Interesse.
Auch die Idee, dass die ganze Geschichte aus Sicht des Killers erzählt wird, fand ich sehr spannend.

Leider wurde ich enttäuscht.
Diese Erzählperpektive hat eher dazu geführt, dass man teilweise zu wenig Informationen über die anderen Personen hatte.
Die Sprünge in die Vergangenheit des Killers waren zwar für das Verständnis der Vorgehensweise von Thornhill interessant, aber insgesamt haben diese sich sehr gezogen. Man wusste ja leider auch wie es ausgeht. Jede noch so lebensgefährliche Situation war leider nicht mehr spannend, da man wusste, dass er Jahre später ja noch lebt und somit nicht sterben kann.

Zudem war es manchmal etwas verwirrt, bis man sich wieder zurecht gefunden hatte, in welchem Jahr man sich befindet. Hier wäre eine Jahresangabe über den Kapitel toll. So könnte man sich besser ordnen.

Insgesamt ging es in dem Buch für mich nur wie folgt immer darum: "Thornhill tötet jemanden, Thornhill wird selbst verfolgt, verprügelt und fast getötet, er überlebt es aber doch und tötet dafür die anderen"
So ging es dann die ganzen über 400 Seiten lang.
So kam für mich keinerlei Spannung auf.
Es hat sich eher alles gezogen und nach ein paar hundert Seiten hatte ich auch eigentlich keine Lust mehr.

Ohne Lesejury hätte ich das Buch bestimmt auf die Seite gelegt und nicht mehr weiter gelesen.

Das Ende war ein bisschen spannend, aber das war auch das ganze Highlight des Buches. Dafür hätte man allerdings die ganzen weiten Ausholungen in den hundert Seiten zuvor nicht gebraucht. (War ja eh immer das gleiche).

Fazit:
Absolut (fast) keine Spannung. Immer das gleiche, was sich wiederholt.
Leider gar nicht mehr Buch. Hatte mir mehr erhofft.