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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2023

Überflüssig

Mein Vater, mein Sohn und der Kilimandscharo
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Ich will's wissen, möchte auf den Kilimandscharo gehen! Daher lese ich nun, soviel ich kann, über Erfahrungen anderer auf diesem Weg.
Aber es ist nun mal nicht der Mt. Everest, auch wenn ein so bekannter ...

Ich will's wissen, möchte auf den Kilimandscharo gehen! Daher lese ich nun, soviel ich kann, über Erfahrungen anderer auf diesem Weg.
Aber es ist nun mal nicht der Mt. Everest, auch wenn ein so bekannter Name wie Achill Moser es nach viel Weinerei (ja, es ist sehr traurig, wenn der Vater stirbt, obwohl man noch Gemeinsames vorhatte - ich habe das genauso erfahren, aber bitte doch nicht gefühlt auf jeder Seite öffentlich in Tränen ausbrechen!) und verstauchtem Fuß (verhilft zu etwas Drama bei ansonsten oft nüchterner Aufzählung des Erlebten, aber man weiß ja vorher schon, wie es ausgeht) es doch noch schafft.
Daher ist dieses Buch wohl das an Tipps und Tricks ärmste zum Thema Kilimandscharo. Schließlich hat nicht jeder die Möglichkeit, in eine Privattour mit ganz viel Zeit und extra vielen Trägern inkl. Vorprogramm mit Jeeps und Buschflug einzusteigen.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Wird dem Titel nicht gerecht

Wildes Kasachstan
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Nach meinem Aufenthalt in Almaty will ich mehr wissen über Kasachstan.
Dieses Buch kratzt aber leider nur an der Oberfläche des Landes, da es lediglich einen winzigen Teil des Alatau-Gebirges betrifft. ...

Nach meinem Aufenthalt in Almaty will ich mehr wissen über Kasachstan.
Dieses Buch kratzt aber leider nur an der Oberfläche des Landes, da es lediglich einen winzigen Teil des Alatau-Gebirges betrifft. Aufgrund der Natur ihrer Reise, als ungeliebte Begleiterin auf einer Jagdfahrt ihres Bruders, hat die Autorin kaum Möglichkeiten, mit Land und Leuten in Kontakt zu treten. Ihr bleibt daher nur die Erzählung von früheren Erfahrungen mit in der Mongolei lebenden Kasachen und die Zusammenfassung allgemein recherchierbarer Fakten.
Da ich selber mit meinem Vater zur Jagd gegangen bin, kann ich Carmen Rohrbachs Situation in etwa nachvollziehen. Dennoch bleibt dieses Buch eher eine tagebuchartige Schwester-Bruder-Konfliktbewältigung als eine landeskundliche Reisehilfe. Passt gar nicht zu National Geographic.

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