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Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritisch, sensibel, eindrücklich

Der Verrückte
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Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und ...



Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und nach daran zerbrechen.

Sehr intensiv beschreibt Mankell die Hilflosigkeit einer Minderheit und die Macht der Herrschenden. So zeigt er beispielsweise die Unwilligkeit der Polizei den wahren Täter finden zu wollen, passt doch Bertil sehr gut ins Bild. Aber auch die Menschen, mit denen Bertil bisher Seite an Seite gelebt hat, „akzeptieren“ und verurteilen ihn als Schuldigen.

Durch lebensnah charakterisierte Figuren schafft Mankell in seinem Roman ein eindrückliches Bild der 1960er Jahre in einer politisch sehr bewegten Zeit. Einerseits gab es die Bedrohung durch den Kommunismus, andererseits die Nachwirkungen von Faschismus und Nationalsozialismus.

Fazit: Wie schon öfter beschreibt Mankell auch in diesem Buch schwierige gesellschaftliche Themen und hinterfragt soziale und politische Missstände. Ein interessantes Buch – empfehlens- und lesenswert.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritisch, sensibel, eindrücklich

Der Verrückte
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Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und ...



Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und nach daran zerbrechen.

Sehr intensiv beschreibt Mankell die Hilflosigkeit einer Minderheit und die Macht der Herrschenden. So zeigt er beispielsweise die Unwilligkeit der Polizei den wahren Täter finden zu wollen, passt doch Bertil sehr gut ins Bild. Aber auch die Menschen, mit denen Bertil bisher Seite an Seite gelebt hat, „akzeptieren“ und verurteilen ihn als Schuldigen.

Durch lebensnah charakterisierte Figuren schafft Mankell in seinem Roman ein eindrückliches Bild der 1960er Jahre in einer politisch sehr bewegten Zeit. Einerseits gab es die Bedrohung durch den Kommunismus, andererseits die Nachwirkungen von Faschismus und Nationalsozialismus.

Fazit: Wie schon öfter beschreibt Mankell auch in diesem Buch schwierige gesellschaftliche Themen und hinterfragt soziale und politische Missstände. Ein interessantes Buch – empfehlens- und lesenswert.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Solides Frühwerk

Daisy Sisters
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Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben ...



Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben Familie und mit dem Schwerpunkt auf dem Leben dieser Frauen erzählt Mankell in diesem Roman, wie sich die schwedische Gesellschaft in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre entwickelt hat. Dabei wechselt der Roman mehrfach die Perspektive und der Autor nutzt historische Ereignisse, um seiner Geschichte einen Rahmen zu geben. Ansonsten verarbeitet er so Themen wie das Ungleichverhältnis Mann/Frau, die Eltern/Kinder-Beziehung, deutet den Niedergang des Wohlfahrtstaates an und lässt seine Frauencharaktere diese Notstände durchleben. Das tut er schonungslos und gibt dem Leser einiges zum Nachdenken mit auf den Weg.

Fazit: Man spürt hier, dass dies ein frühes Werk des Autors ist. Es ist solide geschrieben und greift sozialkritische Themen auf, die leider auch heute teilweise immer noch bestand haben. Aber so richtig rund ist diese Erzählung nicht. Nichtsdestotrotz ist es ein Roman, der zum Nach-/Umdenken anregt und ist somit allemal lesenswert.


Veröffentlicht am 10.03.2026

Solides Frühwerk

Daisy Sisters
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Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben ...



Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben Familie und mit dem Schwerpunkt auf dem Leben dieser Frauen erzählt Mankell in diesem Roman, wie sich die schwedische Gesellschaft in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre entwickelt hat. Dabei wechselt der Roman mehrfach die Perspektive und der Autor nutzt historische Ereignisse, um seiner Geschichte einen Rahmen zu geben. Ansonsten verarbeitet er so Themen wie das Ungleichverhältnis Mann/Frau, die Eltern/Kinder-Beziehung, deutet den Niedergang des Wohlfahrtstaates an und lässt seine Frauencharaktere diese Notstände durchleben. Das tut er schonungslos und gibt dem Leser einiges zum Nachdenken mit auf den Weg.

Fazit: Man spürt hier, dass dies ein frühes Werk des Autors ist. Es ist solide geschrieben und greift sozialkritische Themen auf, die leider auch heute teilweise immer noch bestand haben. Aber so richtig rund ist diese Erzählung nicht. Nichtsdestotrotz ist es ein Roman, der zum Nach-/Umdenken anregt und ist somit allemal lesenswert.


Veröffentlicht am 10.03.2026

Solides Frühwerk

Daisy Sisters
0



Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben ...



Dieses Buch ist ein Frühwerk des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, der später unter anderem durch seine Wallander-Krimis Bekanntheit erlangte.

Anhand von zwei Generationen von Frauen derselben Familie und mit dem Schwerpunkt auf dem Leben dieser Frauen erzählt Mankell in diesem Roman, wie sich die schwedische Gesellschaft in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre entwickelt hat. Dabei wechselt der Roman mehrfach die Perspektive und der Autor nutzt historische Ereignisse, um seiner Geschichte einen Rahmen zu geben. Ansonsten verarbeitet er so Themen wie das Ungleichverhältnis Mann/Frau, die Eltern/Kinder-Beziehung, deutet den Niedergang des Wohlfahrtstaates an und lässt seine Frauencharaktere diese Notstände durchleben. Das tut er schonungslos und gibt dem Leser einiges zum Nachdenken mit auf den Weg.

Fazit: Man spürt hier, dass dies ein frühes Werk des Autors ist. Es ist solide geschrieben und greift sozialkritische Themen auf, die leider auch heute teilweise immer noch bestand haben. Aber so richtig rund ist diese Erzählung nicht. Nichtsdestotrotz ist es ein Roman, der zum Nach-/Umdenken anregt und ist somit allemal lesenswert.