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Veröffentlicht am 20.09.2020

Leider nicht meine Erwartungen getroffen

Das Hospital der Hoffnung
1

Der Roman „Das Hospital der Hoffnung“ von Tania Juste beginnt sofort recht spektakulär. Ein Baby wurde in einer Babyklappe abgegen. Die Identität unbekannt, seine Familie ebenso. Schließlich geht es dann ...

Der Roman „Das Hospital der Hoffnung“ von Tania Juste beginnt sofort recht spektakulär. Ein Baby wurde in einer Babyklappe abgegen. Die Identität unbekannt, seine Familie ebenso. Schließlich geht es dann um eine kleine Familie die einen Jungen aufgenommen hat und die Beziehung Marias mit ihrem Milchbruder Lluis.
Im Laufe des Buches wird der Bau des Krankenhauses "Hospital de Sant Pau" sehr detailliert beschrieben. Kleine Einblicke in die politische Situation Spaniens werden gegeben. Aber leider wird nicht erzählt was der Klappentext mir versprach. Als ich begann dieses Buch zu lesen hatte ich eine komplett andere Vorstellung als das was ich schließlich geboten bekam. Die Autorin Tania Juste hat sich sicherlich etwas dabei gedacht. Doch der deutsche Klappentext verspricht leider etwas anderes. Juste versucht meiner Meinung nach zu viele Themen in ein Buch zu packen. Dementsprechend wurden die einzelnen Themen nicht mit der erforderlichen Tiefe die sie verdient hatten behandelt.

Fazit: Es ist ein historischer Roman der sich sehr auf den Bau des Krankenhauses konzentriert. Ich empfehle dieses Buch allen die sich (mehr) mit dem Bau des Krankenhauses und der politischen Situation damals auseinander setzen wollen. Durch die detaillierten Beschreibungen des Baues wird der Lesefluss behindert und ist daher sehr schwer, teilweise ermüdend.

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung