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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2021

Allen Gefühlen beraubt

Partem - Wie die Liebe so kalt
1

Xenia ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, doch sie verfügt über eine Fähigkeit die sie, sobald sie jemanden berührt, Geräusche hören lässt. Nur bei dem geheimnisvollen Jael, welcher eines Tages mit ...

Xenia ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, doch sie verfügt über eine Fähigkeit die sie, sobald sie jemanden berührt, Geräusche hören lässt. Nur bei dem geheimnisvollen Jael, welcher eines Tages mit Chrystal und zwei weiteren jungen Männern in Xenias Nachbarschaft einzieht bleibt es still in ihr. Doch Jael und seine Mitbewohner tragen ein dunkles Geheimnis in sich. Ihre Aufgabe ist es Menschen ihrer Gefühle zu berauben. Doch so stumpf und abgebrüht wie Jael normalerweise ist lässt Xenia auf einmal sein Herz schneller schlagen ...

Das Buch wird aus den Perspektiven der vier Protagonisten Jael, Xenia, Chrystal und Felix (der beste Freund von Xenia) erzählt. Dadurch erhält man einen tollen und vielseitigen Einblick in die Geschichte des Buches. Jeder der Hauptfiguren ist auf seine Art und Weise besonders und bringt eine ganz eigene Stimmung mit sich. Xenia, die stark unter den Ansprüchen und Stimmungsschwankungen ihrer Mutter leidet und immer mehr Jaels Bann verfällt. Jael, dessen Auftrag es ist alle guten Emotionen auszusaugen und eine Gruppe Partem anführt. Chrystal, welche Mitglied des Partems von Jael ist und weitere Geheimnisse in sich trägt. Und Felix, der gutherzige, treue und warmherzige Junge, der sich um seine kranke Mutter sorgt und immer für seine Schwester da ist.
Jeder der vier ist entscheidend für die Geschichte und konnte mich auf seine Art und Weise für sich begeistern. Besonders die Dynamik zwischen Felix und Chrystal hat mir sehr gut gefallen.

Letztlich kann ich nur sagen, dass mir das Hörbuch wirklich gut gefallen hat. Die Sprecherin hat es geschafft jedem einzelnen der Figuren ihre eigene Stimme zu verleihen und auch die musikalische Untermalung hat dafür gesorgt, dass die richtige Stimmung für dieses etwas düstere Buch im Kopf entstanden ist.
"Partem - Wie die Liebe so kalt" ist Band 1 der Partem-Dilogie und hat mir wirklich gut gefallen. Ich hab zunächst zwar etwas anderes erwartet gehabt, aber das Buch konnte mich auch so wirklich überzeugen. Leider lässt es einen mit einem ordentlichen Cliffhänger zurück, sodass ich jetzt bereits total neugierig bin wie es in Teil 2 (welcher vermutlich im Januar 2022 erscheint) mit Xenia, Jael, Chrystal und Felix weiter geht.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Sprecherin
  • Cover
Veröffentlicht am 24.05.2021

Kissing in the Rain

Kissing in the Rain
0

Zusammenfassung:
Camryn Kovic Leben ist ein Desaster. Innerhalb von einem Tag verliert sie ihre Wohnung, ihr Freund eröffnet ihr das er sie betrügt und trennt sich von ihr und sie verliert ihren Job. Dabei ...

Zusammenfassung:
Camryn Kovic Leben ist ein Desaster. Innerhalb von einem Tag verliert sie ihre Wohnung, ihr Freund eröffnet ihr das er sie betrügt und trennt sich von ihr und sie verliert ihren Job. Dabei dachte Camryn, dass sie dieses mal den Richtigen gefunden hat. Einen Mann, den sie eigentlich kommende Woche bei der Hochzeit ihrer jüngeren Schwester ihrer Familie vorstellen wollte, damit diese endlich Ruhe geben. Den Camryns Familie ist groß laut und verrückt und ganz versessen darauf, dass auch sie endlich heiratet.
Um sich nicht wieder die Blöße zu geben und nicht die Hochzeit ihrer Schwester mit dem Gerede über sie zu überschatten, überredet ihre Schwester sie einen Fake-Freund mit zu ihrer Hochzeit zu bringen. Und wer eignet sich hierzu besser als der langjährige Freund der Familie Troy, welchen Camryn bereits seit ihrer Kindheit kennt. Troy lässt sich auf die Sache ein und so kann nichts mehr schiefgehen, doch als dieser sie vor ihrer Familie küsst um dieser zu beweisen, dass sie wirklich eine Beziehung führen liegt in dem Kuss mehr, als dort eigentlich sein sollte.

Eigene Meinung zur Geschichte, Aufbau, Schreibstil & Figuren:
Auch diese Geschichte von Kelly Moran ist wieder mal eine wahre Herzensgeschichte, welche zeigt was Worte bei einem Menschen anrichten können.
Camryn scheint nach außen hin taff und selbstsicher zu sein, doch die unbedachten Äußerungen ihrer Familie treffen sie viel heftiger als diese denken. Sie fühlt sich zu dick, zu gefühlskalt und ungeliebt. Dabei ist sie so viel mehr. Troy schafft es diese verborgene Seite Camryns zu erkennen und sie aus ihr herauszuholen.
Die Geschichte wir aus Sicht von Cam erzählt. Zusätzlich findet man zwischen den Kapiteln kleine Lebensweisheiten (zumindest wenn es nach Camryn geht). Diese kleinen Einwürfe haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Generell ist aber Kelly Morans Schreibstil sehr humorvoll und fantastisch zu lesen bzw. hören. Hierzu passt auch wunderbar die Stimme der Sprecherin, die der Geschichte ihr Leben eingehaucht hat.
Besonders süß fand ich auch das kleine Zusammentreffen mit Avery, Hailey und Cade aus der Redwood-Reihe.

Fazit und Empfehlung:
„Kissing in the Rain“ ist eine super süße und tiefgehende Geschichte, die mir beim Hören ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Daher empfehle ich dieses Buch allen Fans von Kelly Moran und der Redwood-Reihe und Fans von NewAdult Geschichten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2021

Im Sog des Meeres

Dark Blue Rising (Bd. 1)
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Inhalt:
Tabby wurde von klein auf eingebläut, dass sie niemandem trauen soll und ihre Identität um jeden Preis schützen muss. Der einzige Anker in ihrem Leben war stehts ihre Mutter Cate. Doch dann wird ...

Inhalt:
Tabby wurde von klein auf eingebläut, dass sie niemandem trauen soll und ihre Identität um jeden Preis schützen muss. Der einzige Anker in ihrem Leben war stehts ihre Mutter Cate. Doch dann wird diese eines Tages verhaftet und Tabby erfährt, dass Cate gar nicht ihre Mutter ist, sondern sie als kleines Kind entführt hat. Verzweifelt und alleine versucht sie sich in ihrem neuen Leben mit ihren leiblichen Eltern zurechtzufinden, doch so wirklich zuhause fühlt sie sich nur im Meer.

Eigene Meinung:
Die Geschichte von Tabby hat mich vom ersten Kapitel ab gefesselt. Teri Terry schafft es mich mit ihrem Schreibstil sofort in die Welt von Tabby zu ziehen. Zu Beginn erfährt man jede Menge über Tabby. So bekommt man einen tollen Einblick in ihre Welt. Jedoch war mir dieser "Einleitungsteil" etwas zu umfassend. Ich hätte mir gewünscht bereits etwas früher mehr von dem Geheimnis zu erfahren welches Tabby wohl unerkannt in sich trägt, denn dieser "zweite" Teil konnte mich nochmal deutlich mehr fesseln und ich habe ich Kopf richtig angefangen mit zu fiebern und zu überlegen, was wohl dahinter steckt und was als nächstes passieren könnte.

Fazit:
Alles in allem hat das Buch einen tollen Auftakt gebildet und mich neugierig auf die beiden Folgebände gemacht. Ich möchte mehr erfahren und das Geheimnis um Tabby lüften.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Wenn ein Blick die Gegenwart auf den Kopf stellt

Die Farbe des Vergessens
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Zusammenfassung:
Juli arbeitet als Präparatorin in München. Allein das ist für sie eigentlich schon ein Erfolg, denn ihre Kindheit und Jugend war keine einfach. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Juli nämlich ...

Zusammenfassung:
Juli arbeitet als Präparatorin in München. Allein das ist für sie eigentlich schon ein Erfolg, denn ihre Kindheit und Jugend war keine einfach. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Juli nämlich bei ihrem Onkel und dessen Frau auf, eine neue Familie, die ihr nicht die Liebe entgegenbringt, die ein junger Mensch braucht. Juli rettet sich in die Welt der Drogen und des Alkohols und vergisst ...
Doch rund achtzehn Jahr später sieht sie sich selbst auf dem Obduktionstisch vor sich liegen. Ein Erkennen das Fragen bei ihr aufwirft und sie in einen Strudel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Fiktion zieht.

Eigene Meinung:
Nachdem ich zu Beginn einige Startschwierigkeiten mit dem Buch, bzw. dem teilweise sehr sprunghaften Schreibstil hatte, hat mich die Geschichte um Juli letztlich doch sehr gepackt und begeistert (übrigens erschließt sich meiner Meinung nach diese Art des Schreibens im Laufe der Geschichte und passt daher perfekt).
Juli ist eine junge und starke Frau, welche aufgrund ihrer Erfahrungen, welche sie in ihrem Leben bereits machen musste, allerdings sehr zurückgezogen und isoliert lebt. Unter ihren Kollegen ist sie nicht gerade beliebt, den sie lebt in ihrer eigenen Welt und hält nicht viel davon sich mit ihnen auszutauschen.
Doch als sie eine jüngere Version ihrer selbst auf dem Obduktionstisch vor sich sieht beginnen sich die Rädchen in ihrem Kopf zu drehen und sie sieht sich plötzlich wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Diese Reise darf man als Leser begleiten und verliert sich oftmals mit Juli zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Was ist wahr und was nur Fiktion.

Fazit:
Die Geschichte hat mich zwar immer wieder etwas verwirrt, aber meiner Meinung nach macht dies gerade die Idee des Buches aus. Ich hab mich mit der Protagonistin in ihrer Geschichte verloren und hab jeder neunen Entwicklung entgegen gefiebert.
Dieses Buch wird mir definitiv im Gedächtnis bleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

Eine Fahrt ins Blaue

Der erste letzte Tag
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Zusammenfassung:
Eigentlich will Livius Reimer nur zurück nach Berlin fliegen, denn dort möchte seine Noch-Ehefrau und er einen neuen Versuch starten um ihrer Ehe zu kitten. Doch dann geht fast alles schief ...

Zusammenfassung:
Eigentlich will Livius Reimer nur zurück nach Berlin fliegen, denn dort möchte seine Noch-Ehefrau und er einen neuen Versuch starten um ihrer Ehe zu kitten. Doch dann geht fast alles schief was schief gehen kann. Zunächst geht sein Koffer kaputt und dann wird auch noch der Flug gestrichen. Mit Glück kann er noch den letzten verfügbaren Mietwagen ergattern, doch da er seinen Führerschein vergessen hat muss er ihn mit einer jungen Frau teilen, welche so gar nicht seinem Typ Mensch entspricht.
Zusammen begeben die beiden sich auf die Fahrt von München nach Berlin, ein Roadtrip der keiner der beiden je mehr vergessen wird.

Eigene Meinung zur Geschichte, Aufbau, Schreibstil & Figuren:
Als ich gehört habe, dass Sebastian Fitzek ein neues Buch rausbringt war mir sofort klar, dass ich es lesen muss, dabei hab ich bisher nur Thriller von ihm gelesen. Auch wenn die Geschichte von Livius und Lea ganz anders ist, so konnte auch sie mich begeistern. Die Frage danach, was wirklich im Leben zählt und wie man wohl den letzten Tag seines Lebens verbringen würde ist eine Frage, die sich wohl schon jeder von uns einmal gestellt hat. Sebastian Fitzek lässt diese beiden Fragen die beiden Protagonisten für sich erleben. Zwei, die auf den ersten Blick total verschieden sind. stehen vor der Aufgabe ihren ersten letzten Tag zu leben und lernen sich dabei immer besser kennen. Die quirlige, selbstbewusste und kämpferische Lea und der unauffällige, etwas spießig wirkende und gradlinige Livius. Gemeinsam begleiten wir sie auf ihrem Roadtrip und lernen dabei, was Leben wirklich bedeutet.
Die Art und Weise in der Sebastian Fitzek die Geschichte erzählt ist einfach genial. Vor allem den Humor habe ich sehr gefeiert und immer wieder laut aufgelacht.
Auch der Erzähler, Simon Jäger, welcher soweit ich weiß fast immer die Hörbücher zu Sebastian Fitzeks Büchern spricht, hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Ich finde seine Stimme super angenehm.

Fazit und Empfehlung:
Mit hat die Geschichte rund um Livius super gut gefallen und werde das Hörbuch sicher noch ein paarmal hören, vor allem wenn ich mal wieder mit dem Auto in den Urlaub fahren kann. Daher kann ich dieses Buch einfach nur jedem sehr empfehlen, der sich gerne auf eine humorvolle Art und Weise damit beschäftigt was wirklich im Leben zählt und der sich selbst mal auf das Gedankenexperiment einlassen will, was er an seinem "ersten letzten Tag" tun würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere