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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

Leider enttäuschend

V is for Virgin
1

Nachdem ich vor kurzem erst "Cinder & Ella" von Kelly Oram gelesen hatte, welches mir wirklich gut gefiel, und mir auch die Leseprobe zu diesem Buch wirklich gut gefallen hat, wobei mich vor allem die ...

Nachdem ich vor kurzem erst "Cinder & Ella" von Kelly Oram gelesen hatte, welches mir wirklich gut gefiel, und mir auch die Leseprobe zu diesem Buch wirklich gut gefallen hat, wobei mich vor allem die Protagonistin Val, sowie das Thema des Buches gereizt hat, hatte ich große Erwartungen an dieses Buch, welche leider enttäuscht wurden.

Cover: Das schöne rosafarbene Cover von "V is for Virgin" von Kelly Oram ist ein totaler Blickfang. Vor allem das große weiße V, welches von einem seidenen mehrfarbigen Tuch umspielt wird, sticht hervor und passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Zum Buch: Val möchte ihre Jungfräulichkeit bis zur Ehe bewaren, weshalb sie von ihrem Freund verlassen wird. Als diese Tatsache auf einmal, dank eines in der Schule per Handy festgehalten Gefühlsausbruchs, viral bekannt wird, wird Rockstar Kyle Hamilton Auf Val aufmerksam, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, sie vom Pfad der Tugend abzubringen.

Meine Meinung: Leider konnte ich vor allem die Gefühlswelt der Protagonistin nicht nachvollziehen. Kyle benimmt sich von vorne bis hinten wie das größte A******* und trotzdem entwickelt Val Gefühle für ihn. Aber auch Val, welche gerne die Moralapostel spielt, hat keine weiße Weste und könnte meine anfänglich Begeisterung für sie leider nicht aufrecht erhalten und auch der ganze mediale Aufzug war mir einfach zu viel des Guten.
Gegen Ende entwickeln sich dann plötzlich doch fast alle Charakter des Buches weiter, was in einem sehr überzogen Epilog endet, welcher die Spannung auf Teil zwei schüren soll.
Der Epilog konnte mich trotzdem neugierig auf "A is for Abstinence" machen, welcher aus der Sicht von Kyle geschrieben ist und sich wohl seine Weiterentwicklung befasst.

Fazit:* ⭐⭐1/2 von 5
Diese Buch könnte meiner Meinung nach einfach nicht mit "Cinder & Ella" mithalten. Meine hohen Erwartungen wurden durch das oft kindische Verhalten von V leider enttäuscht und auch die mangelnde bzw. Nur schwer nachvollziehbare Gefühlswelt hat mich an diesem Young Adult Roman irgendwie gestört.
Schade, dass dieses Thema so "ironisch" umgesetzt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 21.05.2020

Gelungener Auftakt

Feuer & Schatten
0

Zum Buch:

Da das Buch hauptsächlich aus der Sicht der vier Protagonisten - Zen, Seido, Thóran und die des Überlebenden - geschildert wird, werde ich deren Ausgangssituation im Folgenden kurz einzel beleuchten:

Zen ...

Zum Buch:

Da das Buch hauptsächlich aus der Sicht der vier Protagonisten - Zen, Seido, Thóran und die des Überlebenden - geschildert wird, werde ich deren Ausgangssituation im Folgenden kurz einzel beleuchten:

Zen ist ein junger Lehrling der Feuergilde, welcher eines Nachts feststellen muss, dass sein Gildenleiter einen tödlichen Plan verfolgt. Da Zen jedoch nicht unbemerkt bleibt, muss er zunächst fliehen, um sein eigenes Leben zu retten. Doch tief in seinem Inneren hat er bereits den Kampf gegen seinen Gildenleiter begonnen. Doch nicht nur gegen diesen. Auch sein inneres Ungeheuer begehrt wieder auf.

Seido ist ein Magier der Wassergilde, welcher von seiner Gilde ausgesandt wurde, um ein Dorf, welches immer wieder von Räubern heimgesucht wird, zu befreien. Doch während seiner Abwesenheit ereignet sich grauenhaftes in seiner Gilde.

Thóran ist Hauptmann der Stadtwache Ulerions. Seit dem lange zurückliegenden Krieg gegen die Tobor'ákin, auch die Steinhäuter genannt, ist nichts wirklich spannendes passiert. Tag ein und tag aus steht er seinen Soldaten bei der Bewachung der Stadt bei, doch eines Nachts entdeckt er ein seltsames Vorkommnis auf der Toteninsel Karth.

Der Überlebende ist ein Stadtstreicher, welcher seine Zeit auf den Straßen Ulerions verbringt. Dort kämpft er Tag für Tag um das Überleben und dass sehr erfolgreich. Dies beschwerte ihm auch seinen Spitznamen.



Meine Meinung:

Die Welt, in die Kai Herrdum entführt, ist super spannend und abwechslungsreich. Dank des tollen Kartenmaterials ist die Reise seiner Charaktere, welche eine faszinierende Tiefgründigkeit an den Tag legen, gut nachvollziehbar.

Auch der Schreibstil ist grandios. Sein Talent aus dem Vollen der deutschen Sprache zu schöpfen macht wahnsinnig Spaß beim Lesen.



Bewertung/Fazit:

Auch wenn ich zunächst meine Anlaufschwierigkeiten mit der Geschichte hatte, so könnte sie mich letztendlich doch begeistern. Den zweiten Band werde ich mir auf jeden Fall auch zulegen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Ein gelungener Auftakt

Feuer & Schatten
0

Zum Buch:

Da das Buch hauptsächlich aus der Sicht der vier Protagonisten - Zen, Seido, Thóran und die des Überlebenden - geschildert wird, werde ich deren Ausgangssituation im Folgenden kurz einzel beleuchten:

Zen ...

Zum Buch:

Da das Buch hauptsächlich aus der Sicht der vier Protagonisten - Zen, Seido, Thóran und die des Überlebenden - geschildert wird, werde ich deren Ausgangssituation im Folgenden kurz einzel beleuchten:

Zen ist ein junger Lehrling der Feuergilde, welcher eines Nachts feststellen muss, dass sein Gildenleiter einen tödlichen Plan verfolgt. Da Zen jedoch nicht unbemerkt bleibt, muss er zunächst fliehen, um sein eigenes Leben zu retten. Doch tief in seinem Inneren hat er bereits den Kampf gegen seinen Gildenleiter begonnen. Doch nicht nur gegen diesen. Auch sein inneres Ungeheuer begehrt wieder auf.

Seido ist ein Magier der Wassergilde, welcher von seiner Gilde ausgesandt wurde, um ein Dorf, welches immer wieder von Räubern heimgesucht wird, zu befreien. Doch während seiner Abwesenheit ereignet sich grauenhaftes in seiner Gilde.

Thóran ist Hauptmann der Stadtwache Ulerions. Seit dem lange zurückliegenden Krieg gegen die Tobor'ákin, auch die Steinhäuter genannt, ist nichts wirklich spannendes passiert. Tag ein und tag aus steht er seinen Soldaten bei der Bewachung der Stadt bei, doch eines Nachts entdeckt er ein seltsames Vorkommnis auf der Toteninsel Karth.

Der Überlebende ist ein Stadtstreicher, welcher seine Zeit auf den Straßen Ulerions verbringt. Dort kämpft er Tag für Tag um das Überleben und dass sehr erfolgreich. Dies beschwerte ihm auch seinen Spitznamen.



Meine Meinung:

Die Welt, in die Kai Herrdum entführt, ist super spannend und abwechslungsreich. Dank des tollen Kartenmaterials ist die Reise seiner Charaktere, welche eine faszinierende Tiefgründigkeit an den Tag legen, gut nachvollziehbar.

Auch der Schreibstil ist grandios. Sein Talent aus dem Vollen der deutschen Sprache zu schöpfen macht wahnsinnig Spaß beim Lesen.



Bewertung/Fazit:

Auch wenn ich zunächst meine Anlaufschwierigkeiten mit der Geschichte hatte, so könnte sie mich letztendlich doch begeistern. Den zweiten Band werde ich mir auf jeden Fall auch zulegen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Ein Buch das Mut macht

Multiple Sklerose? Keine Angst!
0

Zum Buch:

Nele Handwerker ist eine junge abenteuerlustige Frau, welche kurz vor einem Ausflug nach Düsseldorf feststellt, dass irgendetwas nicht mit ihr stimmt. Sie sieht nicht mehr richtig. Auf der Fahrt ...

Zum Buch:

Nele Handwerker ist eine junge abenteuerlustige Frau, welche kurz vor einem Ausflug nach Düsseldorf feststellt, dass irgendetwas nicht mit ihr stimmt. Sie sieht nicht mehr richtig. Auf der Fahrt wird es immer schlimmer und schließlich beschließt sie in Düsseldorf ein Krankenhaus aufzusuchen. Dort kann aber erst mal nichts Besonderes festgestellt werden. Ihr wird Cortison verschrieben und sie wird entlassen. Doch ein Jahr später bekommt sie die Diagnose „Multiple Sklerose“.

Für Nele bricht zunächst eine Welt zusammen. Sie fragt sich warum es ausgerechnet sie erwischt hat und ob sie ihr Leben nun überhaupt so weiter leben kann. Doch sie ist stark und lässt sich von der Diagnose und all den bekannten Schreckensgeschichten dieser Krankheit nicht unterkriegen. Sie lebt ihr Leben weiter, arbeitet im Ausland und reist viel.



Meine Meinung:

Mit diesem Buch hat Nele Handwerker es geschafft dieser Krankheit ein weites Gesicht zu geben. Sie zeigt auf, dass diese Krankheit auch ganz anders verlaufen kann und macht so Betroffenen und deren Angehörigen Mut. Durch das im Buch enthaltene Glossar, werden Fachbegriffe sofort in einfacher Sprache erklärt, sodass dieses Buch wirklich für jeden gut verständlich ist. Es informiert über die Krankheit und auch das seelische Leben der Betroffenen und beinhaltet darüber hinaus noch Verweise auf weitere Seiten mit dem Thema „MS“.

Der Schreibstil ist sehr schön und einfach verständlich.

Erwähnenswert finde ich auch, dass zehn Prozent des Erlöses an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft gespendet wird.



Fazit:

Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung, sowohl für direkt und indirekt Betroffene, als auch für Menschen, die sich für diese Krankheit interessieren und informieren möchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2020

Dystopie vom aller Feinsten

Blackcoat Rebellion - Das Los der Drei
0

"Blackcoat Rebellion - Das Los der Drei" von Aimée Carter ist der gelungene Auftrakt einer dystopischen Trilogie.

In der Welt von Kitty Doe werden Mensch, je nach ihrem Prüfungsergebnis am Tag ihres siebzehnten ...

"Blackcoat Rebellion - Das Los der Drei" von Aimée Carter ist der gelungene Auftrakt einer dystopischen Trilogie.

In der Welt von Kitty Doe werden Mensch, je nach ihrem Prüfungsergebnis am Tag ihres siebzehnten Geburtstags, in Kategorien eingeteilt, welche darüber entscheidet wie das Leben für diese weitergeht.

Auch Kitty, welche als Zweitgeborene einer Familie der unten Kategorien geboren wurde und das Glück hatte nicht nach Anderswo geschickt zu werden, legt die Prüfung an ihrem Geburtstag ab. Jedoch verläuft die Prüfung nicht wie erhofft und sie wird zu einer III und soll von nun an die Kanalisation in Denver reinigen. Doch dies würde bedeuten, dass sie ihren Freund Benjy verlassen müsste. Kitty beschließt ihre Bestimmung nicht anzutreten und erhält plötzlich die Möglichkeit eine VII zu werden, eine Kategorie welche eigentlich nur der Familie des Premierministers Hart vorbehalten ist.



Wow, ich hab schon lange keine Dystopie mehr gelesen, welche mich so begeistert hat. Kitty ist ein tolle Protagonistin, auch wenn sie mir an manchen Stellen zu ängstlich war. Die Welt in der sie lebt ist alles andere als einfach oder fair. Teilweise war es wirklich schwer vorstellbar wie grausam und abgebrüht die Regierung vorgeht, doch genau dass macht im Endeffekt die Spannung der Geschichte meiner Meinung nach aus.

Der Schreibstil von Aimée Carter lässt sich sehr gut und flüssig lesen, wobei ich mir an manchen Stellen des Buches eine genauere Ausführung der Ereignisse gewünscht hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere