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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Berlin im letzten Jahrhundert

Schwebende Lasten
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Das Cover hat mich nicht angesprochen, aber der Klappentext um so mehr.
An den Vater kann sich Hanna gar nicht erinnern, die Mutter starb, als sie vier war.
Nach dem Tod der Mutter wird Hanna und ...



Das Cover hat mich nicht angesprochen, aber der Klappentext um so mehr.
An den Vater kann sich Hanna gar nicht erinnern, die Mutter starb, als sie vier war.
Nach dem Tod der Mutter wird Hanna und ihre Schwester Liese von der Halbschwester Rose aufgezogen. Es gibt noch eine Halbschwester Margarethe.
Rose hat einen Blumenladen und Hanna liebt es, Blumen zu binden, Sträuße zusammen zu stellen und es tut ihr sehr leid, dass sie den Blumenladen im Krieg aufgeben muss. Aber ihre Liebe zu Blumen bleibt und später als sie ausgebombt wurden, schafft sie es noch, kleine Blumen in die Behelfswohnung zu stellen.
Sie heiratet, bekommt Kinder, lässt mehrere abtreiben, weil sie es einfach nicht mehr schafft, noch mehr Kinder durch zu bringen, zumal ihr Mann mit einem Bein aus dem Krieg zurück kam und ihr mehr Belastung als Hilfe ist. Relativ emotionslos wird Hannas Geschichte erzählt. Mich hat das Buch sehr berührt.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Zauberhaft

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol
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Dieses zauberhafte Büchlein hab ich in einer Nacht gelesen. Konnte gar nicht mehr aufhören. Eva und ihr VW-Bus, den sie von ihrem Onkel geerbt hat, machen sich auf den Weg zu Evas italienischen Familie. ...

Dieses zauberhafte Büchlein hab ich in einer Nacht gelesen. Konnte gar nicht mehr aufhören. Eva und ihr VW-Bus, den sie von ihrem Onkel geerbt hat, machen sich auf den Weg zu Evas italienischen Familie. Viel Zeit hat sie ja, gerade von ihrem Freund verlassen und aus dem Job gefeuert. Unterwegs besucht sie eine alte Freundin, lernt eine Theatertruppe kennen, wo sie innerhalb weniger Tage die Hauptrolle lernt und spielt, dann ihre Familie und schließlich setzt sie ihre Reise alleine fort. Sie nimmt jede Herausforderung an und wächst über sich hinaus. Genau so wird nach jedem Kapitel eine Affirmation gesetzt, die jeder der Leser sich verinnerlichen kann.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Wessen Schmerz eigentlich?

Schmerz
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Das Cover hat mir gleich gut gefallen und der ungewöhnliche Farbschnitt macht das Buch zu einem Hinkucker. „Die Nr 1“ aus Island, der Klappentext und der kryptische Titel machten das Buch für mich gleich ...



Das Cover hat mir gleich gut gefallen und der ungewöhnliche Farbschnitt macht das Buch zu einem Hinkucker. „Die Nr 1“ aus Island, der Klappentext und der kryptische Titel machten das Buch für mich gleich sehr interessant.
Dora und Rado sind zwei interessante Persönichkeiten, aber Aber alles in Allem war ich ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil ist einfach und daher gut zu lesen trotz der merkwürdigen isländischen Namen. Dora ist tatsächlich in keiner Weise dienstfähig und dass die gesamte Isländische Polizei sich auf die Pazzia vorbereitet, wo Rados Familie im Visier ist, scheint mir auch etwas konstruiert. Die Suche nach dem verschwundenen Mädchen, das als Junge auftritt, wird zur Nebensache und der Vater, der irgendwie unbeteiligt reagiert, macht die Geschichte nicht besser. Der verschollene, psychisch kranke Bruder von Rado bekommt auch noch seinen grossen Auftritt. Dazu der herzkranke Schwiegervater, der in die kriminellen Machenschaften verstrickt ist und Rados Ehekrise mit Ewa, alles ein wenig too much. Trotzdem werde ich Jón Atli eine zweite Chance geben und den zweiten Band auch lesen.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Hilfreich, aber nicht revolutionär

Ordnung für immer
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Das Cover mit dem aufgeräumten Regal und dem Versprechen "Aufräumroutinen, die glücklich machen" wird ergänzt durch das Logo von Stiftung Warentest. Das lässt viel erwarten. Zuerst werden die psychologischen ...



Das Cover mit dem aufgeräumten Regal und dem Versprechen "Aufräumroutinen, die glücklich machen" wird ergänzt durch das Logo von Stiftung Warentest. Das lässt viel erwarten. Zuerst werden die psychologischen Aspekte besprochen. Woher kommt es, daß sich bei manchen Leuten immer wieder Unordnung ausbreitet. Die typischen Fragen "Braucht ich das noch? Ist es am richtigen Platz?..."sind nicht neu. Die Checkliste für Initialen Ordnung gefällt mir sehr gut. Es gibt eine Visualisierungübung, die mir neu war, hat aber Spass gemacht. Das Buch ist gut strukturiert. Gut gemacht, aber nicht revolutionär neu. 10 kleinen Routinen find ich auch sehr gelungen. Vieles davon mach ich sowieso schon, aber je öfter ich mich mit dem Buch beschäftige, umso mehr profitiere ich. Ob die Ordnung für immer anhält, wird sich zeigen. Das Buch hilft sicher auf dem Weg dort hin.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Nette Idee, schön zu lesen

Das kleine Café der zweiten Chancen
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Das Cover gefällt mir sehr gut und auch die Idee des Buches ist nett. Man taucht ein wenig in die japanische Kultur ein und erfährt viel über Kaffee.

Die schüchterne Schülerin Himari war ein Wunderkind, ...




Das Cover gefällt mir sehr gut und auch die Idee des Buches ist nett. Man taucht ein wenig in die japanische Kultur ein und erfährt viel über Kaffee.

Die schüchterne Schülerin Himari war ein Wunderkind, spielte Klavier und wurde deswegen von ihrer Mutter ganz alleine nach England geschickt. Sie war dort total unglücklich und einsam. Nach einer Verletzung an der Hand darf sie nach Japan zurück, aber sie findet schlecht Anschluss.
Auf dem Weg zur Schule spricht ihr eine ältere Frau Mut zu und am nächsten Tag ist sie und ihr Haus verschwunden. Bei Frau Hayari, einer Barista erfährt Himari die ganze Geschichte und wie sie und andere "Zeithüter" die Vergangenheit verändern können.

In den 4 Minuten und 33 Sekunden, die man für die Zubereitung eines perfekten Kaffees braucht, erzählen Menschen ihre Geschichte und können die Handlung rückwirkend verändern. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Eine zauberhafte Idee, aber kein MUSS!

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