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Veröffentlicht am 17.01.2023

Großvater und Enkel – interessant und kurios

Frankie
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Das Cover mit dem Auto mitten im Grünen und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht.

Von dem Autor Michael Köhlmeier habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein Schreibstil gefällt mir, ist locker ...

Das Cover mit dem Auto mitten im Grünen und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht.

Von dem Autor Michael Köhlmeier habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein Schreibstil gefällt mir, ist locker und gut zu lesen. Schon nach wenigen Seiten wird Spannung aufgebaut.

Die Geschichte wird aus Sicht von Frank Thaler erzählt. Er ist 14 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in Wien. Die beiden verstehen sich sehr gut. Frank kocht gerne für seine Mutter, die im Theater arbeitet. Sein 71jähriger Großvater wird nach 18 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Frank hat ihn nur wenige Male dort besucht. Den Grund der Inhaftierung kennt er nicht. Seine Mutter scheint regelrecht Angst vor ihm zu haben. Sie sind froh, dass Opa nach wenigen Tagen eine kleine Wohnung bekommt.
Obwohl Frank seinen Opa unheimlich, egoistisch und aggressiv findet, besucht er ihn und ein ungewöhnliches, skurriles Abenteuer beginnt - sogar eine Waffe ist im Spiel ...

Die Geschichte ist skurril und oft nicht ganz so realistisch. Lesenswert, wenn auch viele Fragen am Ende offenbleiben.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Historisches Dresden – Macht, Geld, Gier und Liebe

Ein paar Taler zu viel
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Das Cover mit den vielen Talern ist sehr passend zu dem Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen und das historische Dresden ...

Das Cover mit den vielen Talern ist sehr passend zu dem Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen und das historische Dresden beschreibt sie sehr detailliert. Ich konnte mich gut in die Personen mit ihren eigenen Charakteren hineinversetzen.

Die spannende Geschichte erzählt sie aus verschiedenen Perspektiven der Hauptakteure. Die schöne und junge Marie war die Wäscherin des verstorbenen Generalfeldmarschalls Schöning, der seine Wohnung an Johann von Schöning vererbt hat. Marie macht nun auch für Johann die Wäsche und einige Besorgungen.
Großkanzler Wolf Dietrich ist besessen und gierig nach Macht und Geld. Er möchte König von Polen werden. Die verheiratete Luise von Rechenberg wird seine Mätresse.

Der Roman beruht auf wahren historischen Begebenheiten, verwoben mit fiktiven Personen. Er hat mich von Beginn an gefesselt. Besonders Marie und Johann sind sehr lebendig dargestellt und mir richtig ans Herz gewachsen. Die historischen Ereignisse werden sehr gut in die Geschichte eingebunden.

Unschön finde ich die vielen falschen Trennstriche mitten im Wort. Zweimal waren die Namen "Johann" durch "Alfred" vertauscht - sehr irritierend beim Lesen.

Das Buch ist sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 29.12.2022

Das Leben der Krawatten – eine interessante Geschichtensammlung

Das Leben der Krawatten
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Das Buch "Das Leben der Krawatten" ist sehr ausgefallen gestaltet, ein hochwertiger Leineneinband mit Lesebändchen und drei pinke Krawatten auf der Vorderseite. Auch exclusiv gestaltet sind Inhaltsverzeichnis, ...

Das Buch "Das Leben der Krawatten" ist sehr ausgefallen gestaltet, ein hochwertiger Leineneinband mit Lesebändchen und drei pinke Krawatten auf der Vorderseite. Auch exclusiv gestaltet sind Inhaltsverzeichnis, die Überschriften und die linken Seitenzahlen (kleine Krawattensybole).

In dem Buch gibt es 19 Geschichten, die sich um die "Krawatte" drehen. Es sind kurzweilige Erzählungen u. a. über Persönlichkeiten oder Stars. Die Kapitel sind mit vielen tollen Fotografien bereichert.

In dem Nachwort von Gerald Matt zur Kulturgeschichte der Krawatte erzählt er von seiner Krawattensammlung. Gerald Matt ist seit 2015 Direktor des Vienna Art Institutes (Institut für Kunst und Welt). Die ältesten Krawatten sind aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Außerdem gibt es ab Seite 170 noch ein Literatur- und Quellenverzeichnis.

Das Buch ist sehr interessant mit vielen Informationen über die Kulturgeschichte der Krawatte. Das Buch hat mich begeistert.

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Cäcilia, eine starke und mutige Frau

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Das Cover gefällt mir sehr gut zu dem Roman. Mit Spannung hatte ich auf die Fortsetzung von "Gut Erlensee" gewartet, da mich der erste Band bereits begeistert hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ...

Das Cover gefällt mir sehr gut zu dem Roman. Mit Spannung hatte ich auf die Fortsetzung von "Gut Erlensee" gewartet, da mich der erste Band bereits begeistert hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, packend und mitnehmend. Ihr Erzählstil ist klar und gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie authentisch und sympathisch.
Den Stammbaum am Beginn des Buches finde ich sehr gut, so kam ich schnell wieder in die Geschichte.

Im März 1922 hat Cäcilia ihre Ausbildung zur Lehrerin mit Erfolg beendet und hofft, in der Nähe von Erlensee unterrichten zu dürfen. Sie fährt auf Gut Erlensee zu ihrem Patenonkel Hermann mit seiner Familie und wartet, bis sie Nachricht von der Schulbehörde erhält.
Sie bekommt von einem Notar aus Nürnberg eine Nachricht, dass ihr Vater verstorben sei und sie zur Testamentseröffnung kommen soll. Sie erfährt dabei von Geheimnissen, die sie nie geahnt hätte ...

Die Geschichte hat mich von Beginn an berührt und gefesselt.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und muss nun bis Juli 2023 warten.

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Veröffentlicht am 17.12.2022

Bedrückend und emotional

Ginsterhöhe
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Das Cover mit den bedruckten Umschlaginnenseiten gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie sehr detailliert.

Der ...

Das Cover mit den bedruckten Umschlaginnenseiten gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie sehr detailliert.

Der junge Bauer Albert Lintermann kommt im Jahr 1919 aus dem Krieg zurück in die Nordeifel. Sein Gesicht wurde durch eine Granate fürchterlich entstellt. Als er in Wollseifen auf seinem Bauernhof ankommt, ist seine Frau Bertha so entsetzt, kann ihn nicht ansehen und wendet sich gänzlich von ihm ab. Albert arbeitet hart, ist offen für Fortschritt - neue moderne Geräte für den Bauernhof, zentrale Wasserversorgung und Anschluss an das Stromnetz für die Dorfgemeinschaft.
Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen und die Nazi-Ordensburg Vogelsang errichten, kommt Unruhe und Leid über die Dorfbewohner.

Zwischen den Kapiteln sind Aufzeichnungen des Dorflehrers Martin Faßbender zu lesen über Ereignisse des Dorfes, historische, wirtschaftliche u. politische Ereignisse und seine Gedanken dazu.

Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten. Er ist sehr emotional und hat mich von Beginn an gefesselt. Die historischen Ereignisse (1919 bis 1949) werden gut in die Geschichte eingebunden.

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