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Veröffentlicht am 19.01.2026

Für mich leider enttäuschend

Hollow Heathens: Book of Blackwell
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Von diesem Buch hatte ich mir viel erhofft, klingt der Klappentext doch sehr verheißend. Doch leider wurde ich enttäuscht, denn das Buch war am Ende für mich persönlich sehr langatmig, wenig fantasylastig ...

Von diesem Buch hatte ich mir viel erhofft, klingt der Klappentext doch sehr verheißend. Doch leider wurde ich enttäuscht, denn das Buch war am Ende für mich persönlich sehr langatmig, wenig fantasylastig und nicht sehr informativ.
Fallon kehrt zurück nach Weeping Hollow, weil sie sich dort um ihren Großvater kümmern möchte. In der Stadt angekommen findet sie recht schnell eine Anstellung im Bestattungsinstitut und schließt Bekanntschaften mit Leuten in ihrem Alter. Zusätzlich ereignen sich seltsame Vorfälle in der Stadt, doch bleibt man überwiegend im Dunkeln, was es genau damit auf sich hat. Fallon bekommt von niemanden Antworten, es gibt nicht wirklich Hinweise darauf, dass die Handlung in einer übernatürlichen Stadt voller unterschiedlicher Bewohner spielt und man hat das Gefühl, die Geschichte führt nicht so wirklich irgendwo hin.
Dann ist da noch Julian, der mit seinen Freunden eher Angst und Zurückhaltung verbreitet, der aber trotzdem auf Fallon eine besondere Anziehung ausübt. Er sagt ihr immer, sie soll sich von ihm fernhalten, aber dann sucht auch er ständig ihre Nähe. Julian ist ein sogenannter Heathen und immerhin die Geschichte über diese fand ich recht faszinierend, auch wenn selbst hier die Infos dazu echt schleppend kamen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Fallons und Julians Perspektive erzählt, was immerhin viel Sinn macht, da diese doch viel unterschiedliches treiben.
Zusätzlich dazu gibt es zwischendurch immer mal wieder einen Wechsel zu einer weit in der Vergangenheit spielenden Geschichte, mit der man erst ganz am Ende so wirklich was anfangen kann. Generell wird man erst am Ende etwas schlauer, auch wenn man dann immer noch nicht vollständig allwissend ist. Man tappt halt die ganze Zeit über zusammen mit Fallon im Dunkeln.
Auch wenn dieses Buch mich jetzt nicht gänzlich von sich überzeugt hat, will ich doch mehr über die Ereignisse erfahren und den nächsten Band lesen. Immerhin bietet dieser dann andere Charaktere im Vordergrund und hoffentlich mehr spannende Infos. Der zieht dann aber nicht in Buchform sondern „nur“ als ebook bei mir ein.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Für Liebhaber queerer Geschichten

Prince of Blood and Roses
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Dieses Buch klang für mich nach einer spannenden Vampirgeschichte, doch leider konnte mich die Handlung nicht vollends packen und ich wurde nicht so richtig mit den Charakteren warm. Während Leo für mich ...

Dieses Buch klang für mich nach einer spannenden Vampirgeschichte, doch leider konnte mich die Handlung nicht vollends packen und ich wurde nicht so richtig mit den Charakteren warm. Während Leo für mich noch recht nachvollziehbar in seinen Handlungen war und sich erst einmal an seinen neuen Lebensumstand gewöhnen musste, war Laurent für mich viel zu sprunghaft. Ich hab bei hm einfach nicht so richtig durchgeblickt und konnte nicht wirklich verstehen, warum er sich mal sanfter und liebevoll zeigt, nur im nächsten Moment wieder auf Abstand zu gehen.
Verständlich war für mich schon, dass er Leo mit seinem strengen Verhalten schützen wollte, aber ich fand es seltsam, dass er anscheinend dachte, Leo würde einfach so sein altes Leben hinter sich lassen und auch seinen menschlichen Liebhaber und besten Freund Francois mal eben so aufgeben. Da Leo hier mal eben in einer Nacht seine ganze Familie verlor, war für mich schon klar, dass er seinen besten Freund nicht auch direkt aufgibt.
Ansonsten fand ich das Setting sehr interessant, die Zeit der französischen Revolution gibt ein gefährliches Flair her und lässt viel Raum für zahlreiche Verschwörungen und Fädenzieher.
An sich gefiel ist dies eine recht interessante Geschichte, nur konnte ich eben nicht so viel mit den Hauptfiguren anfangen.
Für queere Vampirgeschichten-Liebhaber ist dieses Buch aber trotzdem eine Empfehlung.
Die anderen sehr positiven Rezensionen zeigen ja, dass nicht jeder mein Problem teilt. 😉

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Gefiel mir besser als der erste Band

Die Töchter des Meeres
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Der erste Band „Das Gift der Mondlilie“ hatte für mich noch ein wenig Kritikpunkte, hier beim zweiten Band habe ich nichts anzumerken. Generell gefiel mir dieser Band besser und die Handlung hat mich ganz ...

Der erste Band „Das Gift der Mondlilie“ hatte für mich noch ein wenig Kritikpunkte, hier beim zweiten Band habe ich nichts anzumerken. Generell gefiel mir dieser Band besser und die Handlung hat mich ganz für sich eingenommen.
Ich mochte die Balance zwischen Allys neuem Leben am Hof, Devans „Geheimnis“ und Jays Einzelauftrag. Jeder Charakter muss sich neu zurechtfinden oder seinen eigenen Weg finden.
Gerade Jay möchte sich nützlich machen und sein Auftrag, nach Tierra zu reisen und mit den Sirenen zu verhandeln kommt daher sehr gelegen. Tierra und die regierenden Sirenen fand ich ganz besonders spannend, denn die Sirenen haben natürlich ihre eigenen Intentionen. Und doch war ich überrascht, wieweit sie mit allen Geschehnissen verstrickt sind.
Aber auch bei Ally ist es spannend. Ihre neue Rolle als Königin von Jadera fordert sie sehr und hinzu kommt noch ihr Magietraining, dass nicht sooo gut läuft.
Und dann ist da ja auch noch Devan, der auf Abstand geht und dabei ein wichtiges Detail über sich selbst verschweigt.
Als alle Fäden am Ende zusammenführten, war ich doch sehr erstaunt und hätte ihn gern durchgeschüttelt. Wobei ich schon verstehen konnte, warum er nicht über diese Sache geredet hat. Man darf sich jedenfalls auf einen vielversprechenden dritten Band freuen, indem das Land gewiss weiter erkundet werden kann. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ein vielversprechender Auftakt

Burning Crown
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Wenn man jetzt denkt, dieser Auftakt wäre so ähnlich wie Forth Wing, irrt man sich gewaltig. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es sich hier auch um Drachenreiter handelt.
Allerdings sind die Drachen ...

Wenn man jetzt denkt, dieser Auftakt wäre so ähnlich wie Forth Wing, irrt man sich gewaltig. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es sich hier auch um Drachenreiter handelt.
Allerdings sind die Drachen Gestaltwandler, werden nicht gut behandelt und müssen sich ihrem Reiter komplett unterordnen.
Ganz anders sieht die Sache hier Drachenreiterin Yessa, die anfangs noch mit ihrer Drachenwandler-Schwester verbunden ist und später dann einen Bund mit Cassim eingehen muss.
Die Dynamik zwischen Yessa und Cassim fand ich sehr gut. Beide könnten sich sehr gut verstehen, wenn sie ehrlicher zueinander wären. Doch wo Yessa Cassim entgegenkommt, hält Cassim sich zurück, schließlich hütet er mehrere Geheimnisse.
Der Weltenbau mit den unterdrückten Drachenwandlern hat mir auch sehr gut gefallen. Der Auftakt nimmt einen gut mit in diese Welt, bleibt spannend und sorgt perfekt dafür, dass man Ball bleiben will. Ich bin wirklich gespannt, was die nächsten Bände bringen werden und wie sehr die bisher entstandene Verbundenheit von Yessa und Cassim auf die Probe gestellt werden wird.
Das Ende serviert einem eine böse Überraschung, aber zum Glück kann man ja schon den nächsten Band lesen.
Für Drachenliebhaber ist diese Reihe auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Wie gewohnt beste Unterhaltung

Skulduggery Pleasant (Band 16) - Nur Mord im Kopf
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Eine neue Reihe rund um Skuduggery und Walküre beginnt und diesmal ist auch Winter, wie sich Walküres Schwester nun selbst nennt, ist mit dabei. Allerdings begleiten wir sie abseits der Geschehnisse rund ...

Eine neue Reihe rund um Skuduggery und Walküre beginnt und diesmal ist auch Winter, wie sich Walküres Schwester nun selbst nennt, ist mit dabei. Allerdings begleiten wir sie abseits der Geschehnisse rund um Skulduggery und Walküre, denn Winter geht ihren eigenen Dingen nach.
Wie gewohnt bietet das neue Abenteuer meines absoluten Dreamteams wieder beste Unterhaltung, jede Menge Spannung und die richtige Dosis schwarzen Humor. Ich persönlich genieße ja jede Unterhaltung zwischen Walküre und Skulduggery.
Neben dem aktuellen Fall den die beiden bearbeiten, merkt Walküre, dass Skulduggery sich manchmal etwas seltsam benimmt und die Auflösung am Ende hat mich sehr zum Lachen gebracht. xD
Spannend fand ich hier besonders Winters Werdegang. Winter ist charakterlich so anders als Walküre und sucht irgendwie noch ihren Platz in der Welt. Ständig wird sie mit ihrer Schwester verglichen und man merkt, dass sie das nicht so dolle findet. Generell hat sie mit Walküre nicht viel gemeinsam, bis auf die Familie. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wohin ihr Weg sie führen wird und was da die folgenden Bände noch so kommt.

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