Ruhig und angenehm, nostalgisch
Und am Ende die FreiheitDas Cover finde ich sehr schön, nostalgisch. Die Pastellfarben, eine junge Frau im damals modisch chicen Kostüm in hellblau, mit einer verwuschelten Frisur, die heute auch modern wäre, die Gedächtniskirche ...
Das Cover finde ich sehr schön, nostalgisch. Die Pastellfarben, eine junge Frau im damals modisch chicen Kostüm in hellblau, mit einer verwuschelten Frisur, die heute auch modern wäre, die Gedächtniskirche im Hintergrund, ein paar "Oldtimer" - heute. Die Frau, forsch und unternehmungslustig, scheint mit ihren High Heels über dem Asphalt zu schweben - ich hoffe, dass das symbolisch gemeint ist und keine schlechte Fotomontage....
Die Stimme der Sprecherin war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Zu langsam - ich hätte gerne das Sprechtempo beschleunigt, was aber technisch nicht ging. Aber sie spricht mir auch häufig zu getragen, zu pathetisch.
Gut gefiel mir, dass in zwei Zeitebenen erzählt wird, und wie es sowohl in den 1930ern als auch nach dem Krieg Frauen so schwer hatten, gleichberechtigt zu leben.
Man möchte an manchen Stellen Julius und Helene schütteln - und gleichzeitig umarmen...
Irgendwann hat mich die Liebesgeschichte zwischen Julius und Helene gepackt - auf beiden Zeitebenen. Manche Szenen waren wirklich super beschrieben, so dass ich sie fast wie einen Film vor mir sah. Anderes klang eher sachlich und fast distanziert.
Ich hatte anfänglich Probleme, mich in das Buch hinein zu hören, in die Geschichte hinein zu finden. Gegen Schluss hat es mir immer besser gefallen, ich musste mich wirklich rein hören.
Nette Unterhaltung.