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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2020

Spannend und gelungen

Rauchland
2

Dieses Buch ist das 4. einer Reihe um die Charaktere Maik Bertram und Heinrich Tenbrink und spielt im Münsterland sowie kleinen Ausflügen in die Niederlande.
Ein alter Bauer wird ermordet und wie so oft ...

Dieses Buch ist das 4. einer Reihe um die Charaktere Maik Bertram und Heinrich Tenbrink und spielt im Münsterland sowie kleinen Ausflügen in die Niederlande.
Ein alter Bauer wird ermordet und wie so oft sehen verschiedene Zeugen verschiedene Begebenheiten. Hier kommt das Duo Bertram und Tenbrink ins Spiel die nun, jeder auf seine Art, den Fall lösen sollen und wollen.

Für mich war es das erste Buch von Tom Finnek, somit war ich vollkommen ahnungslos was mich erwartete.
Das Ermittlerduo ist ein Paar der etwas speziellen Art, leben in einer Art Wohngemeinschaft mit Hund und vielen Marotten. Das gesamte Umfeld des Toten ist zuerst schwer durchschaubar, da alle irgendwie mit einander verbandelt sind und immer wieder in anderen Zusammenhängen genannt werden. Es hat einige Seiten gebraucht, bis ich alle sortieren konnte. Hier wird das Münsterland, seine Einwohnen und deren Eigenheiten sehr gut dargestellt, oft wird auch der Münsterländer Dialekt genutzt. Der Gebrauch des Dialekts hat mich etwas gestört und ich hätte gut darauf verzichten können. Die Handlung ist schnell und gut erzählt. Alles ist schlüssig und nachvollziehbar. Auch die Darstellung Landschaft und die Stimmung war teilweise unheimlich und leicht mystisch angehaucht.
Insgesamt ist das Buch spannend und der Spannungsbogen wird durchgehend gehalten, das Ende war nicht unbedingt absehbar, dies gibt dem Buch einen zusätzlichen Kick.

Das Cover gibt die Stimmung im dem Buch wieder und weckt die Lust aufs Lesen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 04.06.2020

Authentisch und spannend

Achtzehn
0

Der Journalist Axel Sköld entwickelt eine Theorie die den Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden in Verbindung bringen. Sköld glaubt Indizien, wenn nicht sogar Beweise, zu haben. Ohne Erlaubnis seiner ...

Der Journalist Axel Sköld entwickelt eine Theorie die den Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden in Verbindung bringen. Sköld glaubt Indizien, wenn nicht sogar Beweise, zu haben. Ohne Erlaubnis seiner Redaktion veröffentlicht er einen Podcast, der ihn in Schwierigkeiten bringt.
Darüber hinaus wecket er Kräfte die ihm nichts Gutes wollen. Er kommt einer Geheimorganisation auf die Spur, die man sich so wirklich vorstellen kann.

Obwohl ich nicht gerne Polit- Thriller lese, hat mich dieser Roman sofort gepackt. Der Protagonist ist authentisch und gut dargestellt, so wie man sich einen investigativen Journalist vorstellt. Auch die Kollegin Stina, ihr Kind und alle Probleme die ihr Leben mit sich bringt, sind schlüssig und realistisch.

Die Handlung ist von Anfang an sehr spannend und hält den Spannungsbogen auch über weite Strecken, im letzten Viertel des Buches fällt die Spannung kurzzeitig etwas ab, nimmt aber letztlich zum Schluss wieder deutlich zu.

Die Geschichte ist gut erzählt, flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen. Zunächst war ich irritiert, da viele Komponenten, die schon jede für sich eine Story sein könnten, zusammen kamen. Letztlich finden jedoch alle einen Platz um ein großes Ganzes zu ergeben.

Fazit:
Anton Berg hat eine wahre Geschichte der Vergangenheit zu neuem Leben und viel Spannung verholfen. Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht vor dem Ende weglegen. Da am Ende noch die eine oder andere Frage offen waren, hoffe ich auf Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere