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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2020

Schmutzige Geldwäsche

Nackt im Grab
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Ein Mord, der verdächtig nach Mafia aussieht, ist für Berlin eigentlich nichts Außergewöhnliches. Trotzdem unterscheidet sich dieser Fall erheblich von allen anderen Fällen, mit denen es Kommissar Peter ...

Ein Mord, der verdächtig nach Mafia aussieht, ist für Berlin eigentlich nichts Außergewöhnliches. Trotzdem unterscheidet sich dieser Fall erheblich von allen anderen Fällen, mit denen es Kommissar Peter Heiland und sein Team bisher zu tun hatte. Entsprechend aufwendig gestalten sich die Ermittlungsarbeiten, deren erste Ergebnisse zunächst mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Doch genau das ist es, was die Ermittler dazu antreibt den Fall mit viel eigenem Engagement anzugehen und sich, wenn notwendig, dabei auch über gängige Konventionen hinwegzusetzen.

Fazit
Ein typischer Huby – hochaktuell und brisant, mit Charakteren die durch ihr überzeugendes Auftreten die Story zum greifbaren Leseerlebnis machen.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Eiskalt abserviert

Der Tod kennt keinen Ruhestand (Ein-Karl-Kogler-Krimi 1)
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Fehler zu machen ist nur allzu menschlich. Wenn man sich allerdings beim Versuch diesen auszubügeln erwischen lässt, ist es besser die Kröte zu schlucken und sich mit der sofortigen Suspendierung abzufinden. ...

Fehler zu machen ist nur allzu menschlich. Wenn man sich allerdings beim Versuch diesen auszubügeln erwischen lässt, ist es besser die Kröte zu schlucken und sich mit der sofortigen Suspendierung abzufinden. Vor allem dann, wenn einem der aufgezwungene Vorruhestand so gut bekommt wie Karl Kogler. Während er, als ehemaliger Chefermittler früher nach Mördern und anderen Straftätern gesucht hat, kann er jetzt vollkommen relaxed nach Schwammerln suchen. Doch damit ist es, als unbegreifliche Anschläge und heimtückischer Mord das sonst eher beschauliche Leben am Wörthersee in erhebliche Schräglage bringen, schnell vorbei. Auch wenn Kogler als Ermittler oft genug mit den Abgründen, die in der menschlichen Seele wohnen, konfrontiert worden ist, ist er regelrecht erschrocken als ihm klar wird, wozu Menschen in ihrer Selbstsucht fähig ist und wie eiskalt und berechnend sie dabei zu Werk gehen.

Fazit
Eine komplexe und wendungsreiche Geschichte, die auf menschliche Schwächen setzend, für beste Unterhaltung mit Überraschungseffekt sorgt.

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Rhapsodie der falschen Töne

Der halbe Russ
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Wahrscheinlich wäre alles anders gekommen, wenn der ermordete Straßenmusikant ein anderes Instrument gespielt hätte. Dann würde Daisy immer noch ahnungslos an ihrem Schreibtisch sitzen und Kaffee kochen, ...

Wahrscheinlich wäre alles anders gekommen, wenn der ermordete Straßenmusikant ein anderes Instrument gespielt hätte. Dann würde Daisy immer noch ahnungslos an ihrem Schreibtisch sitzen und Kaffee kochen, Igor würde noch leben, Wastl wäre bereits stubenrein und Dachselkofen nicht in die Geschichte eingegangen. Doch wie so oft im Leben, kommt es auch in diesem Fall, anders als gedacht und so entwickelt sich Daisys Undercover-Einsatz zu einer unglaublichen Geschichte, die zwar nicht unbedingt zu Recht und Ordnung führt, dafür aber den langersehnten Familienfrieden wieder herstellt.

Fazit
Eine wild zusammengewürfelte Geschichte, die sich ohne Überzeugungskraft, an altbackenen Klischees abarbeitet.

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Veröffentlicht am 08.09.2020

Siebeneinhalb Minuten

Sandmann
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Ein blutiges Gemetzel, eine kryptische Botschaft und ein Kommissar der in anderen Sphären schwebt – obwohl Friedo Behütuns und sein Team umgehend mit den Ermittlungen beginnen, bleibt der Fall überaus ...

Ein blutiges Gemetzel, eine kryptische Botschaft und ein Kommissar der in anderen Sphären schwebt – obwohl Friedo Behütuns und sein Team umgehend mit den Ermittlungen beginnen, bleibt der Fall überaus rätselhaft. Wie sie es auch drehen und wenden, keine ihrer Theorien ergibt einen Sinn. Erst als es der Spurensicherung gelingt, ein wichtiges Indiz aus den zahlreichen Daten herauszufiltern, scheint es als ob sie auf der richtigen Spur sind. Im Abgleich mit den bis dahin gesammelten Fakten, ergibt sich langsam ein denkbares Szenario und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis sie einen der Tatverdächtigen überführen können. Aber es dauert nicht lange bis die Seifenblase platzt und sie sich eingestehen müssen, dass sie sich vorschnell dazu haben verleiten lassen, ein Urteil zu fällen. Doch Behütuns, beflügelt durch die Entwicklung die sein Privatleben genommen hat, lässt nicht locker. Seinem Bauchgefühl folgend, kehrt an den Ausgangspunkt des Falls zurück um den wahren Täter aus seinem Versteck zu locken.

Fazit
Eine von Gefühlsduseleien dominierte Mordermittlung, die befürchten lässt, dass Kommissar Behütuns sich langsam auf seinen wohlverdienten Ruhestand zubewegt.

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Veröffentlicht am 06.09.2020

Halligmord

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
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Ein rätselhafter Knochenfund und eine verkaterte Kommissarin. Minke van Hoorn, die ihren Dienst auf der kleinen Hallig gerade erst angetreten hat, ist trotz Brummschädel, bereits kurze Zeit später der ...

Ein rätselhafter Knochenfund und eine verkaterte Kommissarin. Minke van Hoorn, die ihren Dienst auf der kleinen Hallig gerade erst angetreten hat, ist trotz Brummschädel, bereits kurze Zeit später der festen Überzeugung, dass sie es mit einem Fall zu tun hat, dessen Lösung in der Vergangenheit der Halligen liegt. Nachdem auszuschließen ist, dass es sich bei dem Toten um ein angespültes Zufallsopfer handelt, muss es sich bei dem Täter oder der Täterin um einen der Warftbewohner handeln. Alle Zeugen erweisen sich als kooperativ, doch von einem offensichtlichen Mordmotiv fehlt jede Spur. Erst als Minke, angestachelt durch das Verschwinden des Deichgrafensohns, beginnt in der Vergangenheit des Toten zu graben, ergibt sich langsam ein Muster. Danach dauert es nicht mehr lange bis es ihr gelingt die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und den Fall bravourös zu lösen.

Fazit
Ein gelungenes Debut, in dem die Aufklärung eines lang verjährten Mordfalls, für beste Unterhaltung à la Agatha Christie sorgt.

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